Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Quai d’Orsay’

Graphic Novels in den Medien – 18. November 2013

Montag, den 18. November 2013

In der “Kulturzeit” auf 3Sat wurde Volker Reiches bei Suhrkamp erschienener autobiografischer Band “Kiesgrubennacht” vorgestellt.

Hinter dem Pseudonym Abel Lanzac, dem Autor des Bandes “Quai D’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” (Reprodukt) steckt Antonin Baudry, der im Buch seine Zeit im französischen Außenministerium auf humorvolle Art reflektiert und der nun auf arte interviewt wurde.

Die Graphic Novel “Kriegszeiten” (Carlsen), ihr Autor David Schraven und Zeichner Vincent Burmeister, wurden in der WDR-Kultursendung “Westzeit” vorgestellt.

Über Kochcomics berichtet WDR 5 in einem Beitrag der Sendung “Scala”: “Mit dem Zeichenstift am Herd”. Kai Löffler stellt im Beitrag Christoph Blains “In der KĂŒche mit Alain Passard” (Reprodukt), “Kann denn Kochen SĂŒnde sein?: Ein Comic fĂŒr Genießer” von Guillome Long (Carlsen) und “Das persische Kochbuch” von Gabi Kopp (Jacoby & Stuart).

Am Rande des Comicfestivals in Hamburg interviewte ein Team des arte-Magazins “tracks” die Comiczeichnerinnen Rutu Modan (“Das Erbe”, Carlsen), Peggy Adam (“Luchadoras”, avant-verlag) und GeneviĂšve CastrĂ©e (“Ausgeliefert”, Reprodukt). Den Text dazu kann man hier nachlesen. Zum Videobeitrag gelangt man hier (ab 17:30min).

Dirk Fuhrig bat Florent Silloray, Autor von “Auf den Spuren Rogers” (avant-verlag), vors Mikrofon, um von der Recherche zu seinem Buch zu berichten. Der Beitrag “Elend im Comic-Format” wurde in der Sendung “Fazit” auf Deutschlandradio Kultur gesendet.

Kriegscomics stehen im Mittelpunkt des Artikels von Christoph Huber, der in der Wiener Presse erschien: “Die Kunst des Krieges”. Er stellt neben Sillorays Buch weitere Titel vor, darunter “Ich, RenĂ© Tardi, Kriegsgefangener im Stalag IIB” von Jacques Tardi (Edition Moderne) und “Der Affe von Hartlepool” von Wilfrid Lupano und JĂ©rĂ©mie Moreau (avant-verlag).

Andreas Platthaus schreibt auf seinem FAZ-Blog ĂŒber “Dark Country” von Thomas Ott, Tab Murphy und Thomas Jane: “Schwarz wie das Leben”.

Graphic Novels in den Medien – 20. MĂ€rz 2013

Mittwoch, den 20. MĂ€rz 2013

Bereits im Januar veröffentlichten die Vereinten Nationen das oben zu sehende Video von den Dreharbeiten zur Verfilmung von “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Abel Lanzac und Christophe Blain (Reprodukt). Gedreht wurde an OriginalschauplĂ€tzen wie hier dem UN Sicherheitsrat. Noch ist kein Termin bekannt, wann der Film von Bertrand Taverneier in die Kinos kommen wird.

Auf fm4.orf.at stellt Zita Bereuter unter der Überschrift “Sterben Wegziehen Wiederkehren” den jĂŒngt erschienenen Band “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) vor. Dabei stellt sie Ähnlichkeiten zu den BĂŒchern von Marjane Satrapi und David B. heraus und resĂŒmiert dort: “Mit Zeina Abirached kommt jedenfalls eine interessante neue GeschichtenerzĂ€hlerin in die deutschsprachige Comiclandschaft.”

Auch auf MDR Figaro wurde das Buch vorgestellt, wobei Zeina Abirached auch in ihrer Pariser Wohnung besucht wurde. Der Beitrag lÀsst sich hier nachhören.

Die Kunst zu fliegen ist ein ĂŒberzeugendes StĂŒck Sozialgeschichte, transportiert ĂŒber das interessante Medium der Graphic Novel, welches sich als Mittel der biographischen Darstellung einmal mehr als sehr passend erweist.” Das schreibt Thomas Möller auf der Website der Rezensionsplattform kritisch-lesen.de ĂŒber das Buch von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag): “Die kritischen Verlierer”.

Über den Besuch von Scott McCloud und Chris Ware in Berlin Ende vergangener Woche schreiben unter anderem die SĂŒddeutsche Zeitung (“Wie man auf Glas skatet”) sowie Der Tagesspiegel (“Striche, die die Welt bedeuten”).

Auf tagesspiegel.de berichtet Thomas Hummitzsch ĂŒber eine Podiumsdiskussion des Comic-Autoren Peer Meter auf der Leipziger Buchmesse. Mit Meter saßen die Zeichner David von Bassewitz, mit dem er aktuell noch an einem neuen Titel arbeitet, sowie Gerda Raidt, die das jĂŒngst erschienene “Böse Geister” (Reprodukt) zeichnerisch umsetzte, auf dem Podium: “‘Die Sprechblase ist die Seele der Figur’”.

Nicht ganz zufrieden zeigt sich Thomas Greven an gleicher Stelle mit zwei der in Frankreich erschienenen, von Comic-Autorinnen und -Autoren illustrierten ReisefĂŒhrern: “Mit Hugo Pratt und Isabel Kreitz um die Welt”. “Was kann da noch schiefgehen? Leider so einiges, wenn am Ende der Mut fehlt, etwas wirklich Außergewöhnliches zu versuchen.”

Preise auf Comicfestival AngoulĂȘme verliehen

Montag, den 4. Februar 2013

Am gestrigen Sonntag wurden auf dem Comicfestival in AngoulĂȘme die Preise in verschiedenen Kategorien vergeben. Diese “PalmarĂšs Officiel 2013″ gelten als die wichtigsten Comic-Auszeichnungen Europas.

Der Preis fĂŒr den besten Comic (“Prix du meilleur album”) ging an den zweiten Band von “Quai D‘Orsay” von Abel Lanzac und Christophe Blain. Beide BĂ€nde der Originalausgabe sind bei Reprodukt als “Quai D’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” in einem Buch erschienen. Der Spezialpreis der Jury (“Prix spĂ©cial du jury”) ging an den Briten Glyn Dillon fĂŒr “Le Nao de Brown”. Eine deutschsprachige Veröffentlichung ist geplant, jedoch noch ohne Termin. Als beste Serie (“Prix de la SĂ©rie”) wurde der zweite Band von Frederik PeetersÂŽ “Aama” ausgezeichnet. Derzeit veröffentlicht Reprodukt die Reihe “Koma” von Frederik Peeters (Szenario: Pierre Wazem), “Aama” soll im Herbst folgen.

Weitere Preise gingen an den Briten Jon McNaught fĂŒr “Automne” (Nachwuchspreis, “Prix RĂ©vĂ©lation”), “Krazy Kat (1925-1929)” von George Herriman (“Prix Patrimoine”) und “Castilla Drive” von Anthony Pastor (Krimi-Auszeichnung, “Fauve Polar SNCF”). Von Anthony Pastor erschien “Las Rosas” bei Schreiber & Leser.

Mit dem großen Preis des Festivals (“Grand Prix de la Ville d’AngoulĂȘme 2013″) wurde der NiederlĂ€nder Willem bedacht, dem im nĂ€chsten Jahr eine Ausstellung gewidmet und der in die Festivalleitung einbezogen wird. Auf deutsch liegen mehrere BĂ€nde in der Edition Moderne vor.

Über die Auszeichnung berichtet heute der Tagesspiegel: Quai d’Orsay als bestes Album des Jahres geehrt”.

“Die Szenenfolge der Politik”

Montag, den 28. Januar 2013

Am Freitag erschien in der Neuen ZĂŒrcher Zeitung ein ausfĂŒhrlicher Artikel zu “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Abel Lanzac und Christophe Blain (Reprodukt).

“Satirisch zugespitzt, gewiss, komisch und böse – aber auch fundiert” werde der humoristische Blick auf den Politbetrieb gerichtet, wie Christian Gasser schreibt. Er hebt hervor, dass die QualitĂ€t des Bandes nicht nur in der Karikierung liegt ein, denn der Band sei darĂŒber hinaus ein “brillant erzĂ€hlter, zweihundert Seiten starker Comic.”

Zum gesamten Artikel gelangt man hier: “Die Szenenfolge der Politik”.

EinfĂŒhrung in Graphic Novels in Nordenham

Donnerstag, den 17. Januar 2013

In der heutigen Ausgabe der Nordwest-Zeitung wird eine Informationsveranstaltung zum Thema Graphic Novels angekĂŒndigt: “Gezeichnete Romane im Blickpunkt”. Zu Gast ist am heutigen Donnerstag im Alten Rathaus in Nordenham Reprodukt-Mitarbeiter Sebastian Oehler, der eine EinfĂŒhrung in die Welt der Graphic Novels anbietet.

Unter dem etwas unglĂŒcklichen Titel “BĂŒcher fĂŒr Nichtleser” schlĂ€gt Sebastian Oehler einen Bogen von ersten Comic-Strips bis hin zu aktuellen Graphic Novels. Im Zentrum seiner AusfĂŒhrungen werden die Literaturadaptionen von Flix stehen (“Faust”, “Don Quijote”, beide Carlsen) sowie das  kĂŒrzlich erschienene “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Abel Lanzac und Christophe Blain (Reprodukt), das auf humorvolle Art den Politikbetrieb beleuchtet.

Beginn ist um 19:30 Uhr.

Graphic Novels in den Medien – 8. Januar 2013

Dienstag, den 8. Januar 2013

AnlĂ€sslich der Veröffentlichung der letzten BĂ€nde von Joann Sfar – “Chagall in Russland” sowie “Klezmer, Band 4: TrapezschwĂŒnge” (beide avant-verlag) – widmet der freitag dem französischen Autoren ein Portrait, das vor allem seine Darstellung jĂŒdischen Lebens in den Mittelpunkt stellt: “Rettung im Comic”. Jonas Engelmann stellt dabei heraus, dass Sfar dabei einen Aspekt in den Mittelpunkt stellt: “die Errettung der vom deutschen Nationalsozialismus zerstörten europĂ€isch-jĂŒdischen Lebenswelt durch ihre ÜberfĂŒhrung in den Comic”.

Gleich zwei Graphic Novels wurden gestern im Deutschlandradio besprochen: In “Philosophierende Vögel” stellt Frank Meyer Anders Nilsens “Große Fragen” (Atrium) vor. Dem Rezensenten gefallen nicht nur die Zeichnungen: Dass Anders Nilsen seine meditative Fabel ĂŒber die “Großen Fragen” auch mit einer Aura aus Ironie, Witz und AbsurditĂ€t ausgestattet hat, das spricht zusĂ€tzlich fĂŒr dieses Buch. (Direkt zum Audiobeitrag geht es hier.) Die Buchempfehlung fĂŒr den Monat Januar ist “Quai d’Orsay” von Abel Lanzac und Christophe Blain (Reprodukt). Den Band besprach Dirk Fuhrig: “Christophe Blain zeichnet mit solcher PrĂ€zision und einem derart feinen GespĂŒr fĂŒr komische Situationen, dass ein gestochen scharfes Bild der Politikerkaste im Allgemeinen entsteht: Eitelkeiten, Etikette, Hierarchie und so manche SelbstĂŒberschĂ€tzung.”: “Pointenreiche Bilder ĂŒber die SchwĂ€chen der Politik”. (Audiobeitrag hier)

“WAMM macht die TĂŒr” ist Brigitte Helblings Beitrag auf culturmag.de betitelt, der sich ebenfalls mit “Quai d’Orsay” beschĂ€ftigt und indem die Autorin beschreibt, den Band unterschĂ€tzt zu haben: “Interessant, unterhaltsam, komisch, berĂŒhrend – man kommt mit den Adjektiven gar nicht hinterher, wenn man diesen Comic beschreiben will.”

“Aufrichtig und ganz und gar großartig” findet Mario Osterland “Die Kunst zu fliegen von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag), wie er auf tagesspiegel.de schreibt: “Ein BlutsbĂŒndnis”. Dementsprechend wĂŒnscht er dem Band eine möglichst große Leserschaft ĂŒber die iberische Halbinsel hinaus.

“Quai d’Orsay” in den Medien

Mittwoch, den 2. Januar 2013

In den vergangenen Tagen wurde die Polit-Komödie “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Abel Lanzac und Christophe Blain mehrfach besprochen.

Maike Hank stellt den Band auf ihrem Blog fĂŒr “Der Freitag” vor (“Hinter den Kulissen der Macht”) und gibt unumwunden zu, dass sie wahrscheinlich nicht jede Anspielung verstanden habe, dennoch die meiste Zeit lachen musste. Zudem wĂŒnscht sie sich ein deutsches Äquivalent “aus dem deutschen Außenministerium: Jemand muss von dort auch so gekonnt unterhaltsam und böse aus dem NĂ€hkĂ€stchen plaudern.”

“So wird Politik gemacht” schreibt Markus Lippold auf n-tv.de. Sein Urteil ĂŒber den “hintersinnigen und pointierten” Band fĂ€llt durchweg positiv aus: “Quai d’Orsay ist ein großartiges, sehr zu empfehlendes Buch ĂŒber Macht und Ohnmacht, darĂŒber, wie Politik gemacht wird.”

Grapic Novels in den Medien – 18. Dezember 2012

Dienstag, den 18. Dezember 2012

“Wer begreifen will, wie Politik tatsĂ€chlich funktioniert und warum der Glanz von Schuhen die Welt verĂ€ndert, der muss „Quai d’Orsay“ lesen. Die Graphic Novel erklĂ€rt das besser, als es jedes Lehrbuch könnte.” So resĂŒmiert Christine Strasser ihre Besprechung des Bandes “Quai D’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Abel Lanzac und Christophe Blain (Reprodukt) in der Mittelbayerischen Zeitung: “Comic-Duo lĂŒftet Geheimnisse der hohen Diplomatie”.

Gleich vier neue BĂŒcher empfiehlt Christian SchlĂŒter “FĂŒr den kleinen Lesehunger zwischendurch” in der Berliner Zeitung: “Der geheime Garten” von Masayuki Kusumi und Jiro Taniguchi (Carlsen), “Der Garten” von Agata Bara (Salleck Publications), “Das Gemetzel” von Bastien VivĂšs und “White Line Fever” von Calle Claus (Edition 52).

Als Buch ĂŒber die geschichtlichen Entwicklungen Spaniens epfiehlt Jan Tölva “Die Kunst zu Fliegen” von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag) in der “Jungle World”: “Nach Franco”.

Thomas von Steinaecker legt in der Welt dar, warum “Building Stories”, das jĂŒngst in den USA erschienene neue Buch von Chris Ware (“Jimmy Corrigan – Der klĂŒgste Junge der Welt”, Reprodukt), sein Buch des Jahres ist: “Das Leben ist ein Baukasten”.

“Im Rausch der weißen Linie” befindet sich der Protagonist in Calle Claus “White Line Fever” (Edition 52), wie Andreas Platthaus auf seinem FAZ-Blog schreibt. Platthaus freutsich bereits jetzt auf neue BĂ€nde des Autoren.

Ebenfalls bei der Edition 52 erschienen ist “Schöne neue Welt” von Baru. Darin sieht Benjamin Vogt “starke Kurzgeschichten in ungewöhnlichem Sujet”, wie er in seiner Besprechung auf comicgate.de schreibt.

Graphic Novels in den Medien – 13. Dezember 2012

Donnerstag, den 13. Dezember 2012

Die Langfassung des kĂŒrzlich auf arte ausgestrahlten Portraits des französischen Comic-Autoren Jacques Tardi (“120, Rue de la gare”, nach LĂ©o Malet, Edition Moderne) kann hier angesehen werden. Zum dazugehörigen Artikel auf der Website von arte gelangt man hier.

Im Bericht des MDR-Magazins “hier ab vier” ĂŒber Paula Bulling und ihr Buch “Im Land der FrĂŒhaufsteher” (avant-verlag) wird die Autorin bei einem Besuch beim ehemaligen Asylsuchenden Noel KarborĂ© begleitet.

Ebenfalls ĂŒber Paula Bulling und “Im Land der FrĂŒhaufsteher” berichtet die Sendung “Reflexe” auf DRS2. Zum Audio-Beitrag gelangt man hier: “Asylsuchende als Comicroman”.

“Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Abel Lanzac und Christophe Blain stellte Dirk Fuhrig im “Radiofeuilleton” des Deutschlandradios Kultur vor: “Pointenreiche Bilder ĂŒber die SchwĂ€chen der Politik”. Er resĂŒmiert: “Dieser Comic ist weit mehr als eine Polit-Satire: eine wunderbar pointenreiche Studie ĂŒber menschliche StĂ€rken und SchwĂ€chen im Reich der hohen Politik.”

Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens”, avant-verlag) prĂ€sentierte in der Sendung “Corso” im Deutschlandfunk in der Rubrik “Mein Klassiker” “From Hell” von Alan Moore und Eddie Campbell (Cross Cult). Besonders beeindruckt zeigt sie sich davon, wie darin das “Leben der Frauen zur viktorianischen Zeit” geschildert wird.

Vielen Dank fĂŒr die Videos an den Mediacontainer.

“Spötteln ĂŒber Frankreichs Ex-Premier”

Montag, den 10. Dezember 2012

Bereits in der November-Ausgabe des Magazins “Cicero” erschien ein Artikel ĂŒber Abel Lanzacs und Christophe Blains “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” (Reprodukt).

Redakteur Matthias Heine sprach fĂŒr “Spötteln ĂŒber Frankreichs Ex-Premier” auch mit Co-Autor und Zeichner Christophe Blain, der von der Entstehung der Geschichten und dem Erfolg des Comics in Frankreich berichtet. So merkt er an, dass selbst der im Buch karikierte Dominique de Villepin das Buch fĂŒr Signaturen vorgelegt bekomme – was dieser dann auch mache. Zur Sprache kommt auch die sich in Arbeit befindliche Verfilmung, bei der Bertrand Tavernier Regie fĂŒhren soll.

“Der Minister war mein zweites Ich”

Mittwoch, den 21. November 2012

In der gestrigen Ausgabe der Welt erschien ein Interview mit Abel Lanzac, dem Autor von “Quai D’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” (Co-Autor und Zeichnungen: Christophe Blain, erschienen bei Reprodukt). FĂŒr Redakteur Waldemar Kesler steht fest: “Der beste politische Roman des Jahres ist ein Comic.”

Im Verlauf des GesprĂ€chs gibt Lanzac Einblick in die HintergrĂŒnde der Entstehung des Bandes und stellt auch heraus, dass er die Deutschen fĂŒr enorm politisch hĂ€lt: “Es geht im Comic nicht so sehr darum, Macht zu entschleiern, sondern eher darum, ihre Mechanismen zu studieren und sie in Beziehung zu allgemeinen menschlichen Fragen zu setzen. Ich kann nicht sagen, was universell ist und was nicht, was ich aber sagen kann, ist, dass es kein Volk gibt, dass in einem vornehmen Sinn so außerordentlich politisch ist wie die Deutschen.” Hier geht es zum Artikel: “Der Minister war mein zweites Ich”.

Graphic Novels in den Medien – 2. November 2012

Freitag, den 2. November 2012

In der Sendung “EinsWeiter” im Digitalkanal Einsfestival wurde die derzeit im Kölner Museum Ludwig gezeigte Ausstellung “CO-MIX: Art Spiegelman – Eine Retrospektive von Comics, Zeichnungen und ĂŒbrigem Gekritzel” besucht. Der Beitrag kann oben angesehen werden.

Die mdr-Kultursendung “artour” besuchte jĂŒngst den Autoren Flix (“Don Quijote”, Carlsen) in seinem Atelier in Berlin. Das dabei entstandenen Portrait wurde am gestrigen Mittwoch ausgestrahlt. Zum Begleittext gelangt man hier. Auf der Website kann der Beitrag auch angesehen werden: “Der Comic-Zeichner Felix Görmann und sein Don Quijote”.

In der Stuttgarter Zeitung bespricht Rupert Koppold “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Abel Lanzac und Christophe Blain: “Als Dominique de Villepin den Irak-Krieg verhindern wollte”. Wie Koppold bemerkt, war selbst der in dem Band karikierte de Villepin von dem Band sehr angetan.

“Deutschlands Comic-Zentrum heißt Prenzlauer Berg” schreibt Thomas Lindemann auf dem Blog prenzlauerberg-nachrichten.de schreibt. Ein Grund dafĂŒr ist auch, dass hier der avant-verlag beheimatet ist sowie der Autor Flix.

“Paula maltÂŽs” betitelt Katharina Mayer ihren Beitrag ĂŒber Paula Bulling und ihr Debut “Im Land der FrĂŒhaufsteher” (avant-verlag) fĂŒr die Wochenzeitung Kontext. Sie beide ausfĂŒhrlich vor.

Comics in den Medien – 24. Oktober 2012

Mittwoch, den 24. Oktober 2012

FĂŒr das Deutschlandradio Kultur unterhielt sich Anette Selg mit der Comic-Autorin Paula Bulling ĂŒber ihr Debut “Im Land der FrĂŒhaufsteher” (avant-verlag). Das ausfĂŒhrliche GesprĂ€ch kann hier nachgelesen werden: “FlĂŒchtlingsalltag in Sprechblasen” Direkt zur MP3-Version des Beitrags gelangt man hier.

Der Berliner Tagesspiegel druckte auf einer Feuilletonseite zum Thema “Politische Literatur” die zuvor schon online prĂ€sentierte Besprechung Thomas Grevens von Abel Lanzacs und Christophe Blains “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” (Reprodukt) ab. Greven fĂŒhrt unter anderem aus, “welch großen Vorsprung die französische Comic-Kultur immer noch hat, und vor allem, welch ungleich höheren kulturellen Stellenwert Comics in Frankreich haben.” Die ausfĂŒhrliche Besprechung kann weiterhin hier nachgelesen werden: “Im Herzen der Macht”.

Christoph Huber stellte in der Wiener Presse den neuen Krimi von Jacques Tardi nach einer Vorlage von Jean-Patrick Manchette vor: “Zum Abschuss freigegeben” (Edition Moderne): “Perfektes Verbrechen, voilĂ !”

Der kĂŒrzlich in der SĂŒddeutschen Zeitung erschienene Beitrag von Fritz Göttler zu Art Spiegelmans “MetaMaus” (Fischer) kann nun auch online nachgelesen werden: “Das Buch der Erschöpfung”. Darin zeigt sich Göttler beeindruckt von der Unmittelbarkeit des SekundĂ€rbandes: “Man darf sich nicht abschrecken lassen von der Aura der Distanz, die der Titel entfaltet, man ist immer mitten drin.”

Comics in den Medien – 18. Oktober 2012

Donnerstag, den 18. Oktober 2012

Abel Lanzacs und Christophe Blains “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” findet weiterhin Zuspruch in der Presse. So schreibt Christian SchlĂŒter in der Frankfurter Rundschau sowie der Berliner Zeitung unter der Überschrift “Französischer Comic verulkt Weltpolitiker”: “Selten so gelacht: Der Polit-Comic „Quai d’Orsay“ von Christophe Blain ist ein meisterhafter Blick hinter die Kulissen der Macht. Eine krachend komische, dann aber auch wieder bitter-ernste Geschichte.”

“Überspitzt, aber trotzdem glaubhaft” bezeichnet Kai Löffler Blains und Lanzacs Portrait des Politikbetriebs in seinem Beitrag fĂŒr den Deutschlandfunk: “Blick hinter die Kulissen der Diplomatie”. Hier kommt nicht nur Christophe Blain selbst zu Wort, Passagen aus dem Buch werden auch von Sprechern gespielt. Der Beitrag kann hier auch als MP3-Datei angehört werden.

“Einen interessanten Einblick in Thoreaus Denk- und Lebenswelt” gibt die Comic-Biografie “Henry David Thoreau – Das reine Leben” (Knesebeck) von A. Dan und Maximilen LeRoy, wie Lukas Meyer-Marsilius in der Basler Zeitung schreibt: “Die Pflicht zum Ungehorsam”.

Bereits Anfang des Monats schrieb Waldemar Kesler in der tageszeitung ĂŒber “Chronik einer verschwundenen Stadt” von Dibou und Golo (avant-verlag), wobei Kesler gerade die vielschichtige Art der Dokumentation hervorhebt: “Eine Totenstadt in Ägypten”.

Arne Bellstorf, Autor von “BabyÂŽs in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe” (Reprodukt), war im Mai auf Einladung des örtlichen Goethe-Instituts in Toronto zu Gast, wo er am Randes des Toronto Comic Arts Festivals sein auch in Nordamerika erschienenes Buch vorstellte und einen Einblick in die Entstehung des Bandes gab. Das rund einstĂŒndige Video ist hier zu sehen.

Auf der Frankfurter Buchmesse wurden eine Reihe von Redakteuren und Verlagsmitarbeitern unter dem Motto “Herz oder Hirn?” dazu befragt, was auch unter BerĂŒcksichtigung der Gestaltung, ein gutes Buch ausmacht. Christian Maiwald von Reprodukt stellt dort ab der sechsten Minute “Rosalie Blum” von Camille Jourdy vor.

Comics in den Medien – 15. Oktober 2012

Montag, den 15. Oktober 2012

In den vergangenen Tagen wurden Comics wieder hĂ€ufig in den Medien vorgestellt und besprochen. Ein Anlass dabei war natĂŒrlich die Frankfurter Buchmesse, die gestern zuende ging. So berichtete boersenblatt.net kurz ĂŒber die Comic-Szene im diesjĂ€hrigen Gastland Neuseeland, wobei sie auf eine BroschĂŒre just zu diesem Thema verweisen, die auf der Website des Comic-Autoren Dylan Horrocks (“Hicksville”, Reprodukt) zum Download bereit steht: “Unbekannte Bekannte”.

Mit Dylan Horrocks sprach Lars von Törne fĂŒr den Tagesspiegel. Eine ausfĂŒhrliche Version des Interviews lĂ€sst sich online nachlesen. Darin erzĂ€hlt Horrocks von “Hicksville”, deprimierener Arbeit an Superhelden-Comics, der neuseelĂ€ndischen Comic-Szene und woran er derzeit arbeitet: “‘Der Rest der Welt ist aufgewacht’”.

“Großes diplomatisches Theater” erkennt Katja LĂŒthge in der tageszeitung in Christophe Blains und Abel Lanzacs “Quai D’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” (Reprodukt) und fragt sich, ob man “angesichts dieses wunderbaren prĂ€zis-maliziösen Blicks auf das diplomatische Theater und seiner Darsteller (…) eher Lachen oder Weinen sollte”, und konstatiert, dass der Band sich in Frankreich “zu Recht (…) als Überraschungserfolg erwiesen und bisher ĂŒber 300.000-mal verkauft” hat.

“Stefan Zweig hĂ€tte diesen – jawohl Comic – gemocht: Er ist ein Kunstwerk.” wird auf ndr.de der Beitrag ĂŒber “Die letzten Tage von Stefan Zweig” (Jacoby & Stuart) von Laurent Seksik und Guillaume Sorel abgeschlossen: “Herrlich detailliert und großzĂŒgig platziert fließen Guillaume Sorels Tusche-Bildstrecken durch diese bedrĂŒckende Geschichte.” Zum Beitrag geht es hier.

Der Band “Vertraute Fremde” des japanischen Autors Jiro Taniguchi (Carlsen) ist nicht nur hierzulande mit Comic-Preisen bedacht worden, darĂŒber hinaus gab es vor einigen Jahren eine Spielfilm-Umsetzung, die in den deutschen Kinos lief. Nun wurde eine Hörspielfassung des Manga im ndr ausgestrahlt. HintergrĂŒnde erfĂ€hrt man auf der hauseigenen Website, wo das rund 82minĂŒtige Werk auch nachgehört werden kann. DarĂŒber schrieb auch knapp Stefan Fischer in der SĂŒddeutschen Zeitung: “Zug zurĂŒck”.

“Die dichte ErzĂ€hlung, die verspielten Zeichnungen und die warme Farbgebung machen “Portugal” zu einer der besten Comic-Veröffentlichungen der vergangenen Jahre” schreibt Markus Lippold auf n-tv.de ĂŒber das Buch von Cyril Pedrosa, das bei Reprodukt erschienen ist: “Geh aus, mein Herz – nach Portugal”.

Auf seinem Comic-Blog der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stellte Andreas Platthaus in den vergangenen Tagen zwei BĂ€nde vor: Wie er in seinem Beitrag ĂŒber den jĂŒngst erschienenen Band “S.” (Reprodukt) herausstellt, sorgt dessen Autor Gipi immer wieder fĂŒr gehobenes LesevergnĂŒgen – “als schickte da jemand einen Sturmwind ins behĂ€bige europĂ€ische Comic-ErzĂ€hlen”: “Ein Vater namens S.”.“Reineke Fuchs, das Raubtierluder, aus weiblicher Sicht” steht im Mittelpunkt der neuen Ausgabe der Anthologiereihe “Spring”, worĂŒber Platthaus im zweiten neuen Beitrag schreibt. FĂŒr ihn zeigt das “vitale Bilderbuch”, dass “dieser schlaue, freche Fuchs (…) unverĂ€ndert aktuell” ist.

“Quai d’Orsay” von Abel Lanzac & Christophe Blain

Dienstag, den 2. Oktober 2012

PĂŒnktlich zur Frankfurter Buchmesse erscheint bei Reprodukt mit Abel Lanzacs und Christophe Blains “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” (Reprodukt) ein Comic, der in Frankreich zuletzt fĂŒr großes Aufsehen gesorgt hat. Die ĂŒberaus kenntnisreiche und dabei ungemein unterhaltsame ErzĂ€hlung ĂŒber die Welt der internationalen Diplomatie, hat auch in der hiesigen Presselandschaft bereits Eindruck hinterlassen.

“Ein einzigartiges literarisches Werk ĂŒber die hohe Politik”, urteilte Matthias Heine in “Die Welt”. FĂŒr Andreas Platthaus von der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” beweisen die Autoren Christophe Blain und Abel Lanzac, “dass der Comic als Waffe taugt wie die Karikatur.” Und Thomas Greve stellt auf “Tagesspiegel.de” fest, “Quai d’Orsay” sei “ein meisterhaftes Beispiel dafĂŒr, wie man aktuelle Themen kongenial im Comic umsetzen kann.”

Christophe Blain, der Zeichner und Co-Autor von “Quai d’Orsay” wird zum Erscheinen des Bandes zu Gast auf der diesjĂ€hrigen Frankfurter Buchmesse (10. bis 14. Oktober) sein, um dort im Rahmen mehrerer GesprĂ€che ĂŒber das Buch und seine Arbeit zu erzĂ€hlen. NĂ€here Informationen zu Auftritten und Signierstunden folgen in KĂŒrze.

Die Lage ist angespannt: Der Ruf der USA nach einer militĂ€rischen Intervention in Lousdem wird immer lauter – jenem Königreich im Nahen Osten, das die Amerikaner bezichtigen, HeimstĂ€tte des internationalen Terrorismus zu sein. Alexandre Taillard de Vorms, seines Zeichens französischer Außenminister, ist fest entschlossen, diesem Waffengang entgegenzuwirken.

Arthur Vlaminck, der als Redenschreiber neu zum Beraterstab des Ministers gestoßen ist, obliegt es, die richtige Ansprache fĂŒr dieses Unterfangen zu finden. Ob nun hinter den TĂŒren des AuswĂ€rtigen Amts am Pariser Quai d’Orsay oder bei der UNO-Vollversammlung in New York, dem jungen Mann öffnet sich eine Welt, in der Politik mit Eitelkeit und Intrige Hand in Hand geht und die Vernunft nur allzu oft dem Aktionismus geopfert wird


Selten wurde Politik derart komisch und treffend dargestellt wie von Christophe Blain, der das diplomatische Haifischbecken nach den persönlichen Erfahrungen seines Autors Abel Lanzac virtuos und rasant in Szene setzt.

Christophe Blain, geboren 1970 im französischen Gennevilliers, studierte Bildende Kunst in Cherbourg und etablierte sich dank seiner Fabulierlust, eines feinen Sinns fĂŒr Komik und virtuos lebendiger Zeichnungen als einer der originellsten KĂŒnstler des europĂ€ischen Comics. Ob Piratenepos, Western oder antike Sagenwelten – fĂŒr seine mitreißenden und lustvoll gegen den Strich gebĂŒrsteten Genregeschichten schöpft Christophe Blain zĂŒgellos aus dem Leben. Der erste Band seiner Reihe “Isaak der Pirat” wurde 2002 auf dem Comicfestival in AngoulĂȘme mit dem Preis fĂŒr das beste Album bedacht.

Hinter dem Pseudonym Abel Lanzac verbirgt sich ein langjĂ€hriger französischer Ministerialmitarbeiter, der im Quai d’Orsay beschĂ€ftigt war, als Dominique de Villepin dort von 2002 bis 2004 als Außenminister wirkte, und sich vehement, wenngleich erfolglos, gegen den Angriff der USA auf den Irak 2003 stemmte. Neben der erzĂ€hlerischen Finesse macht seine AuthentizitĂ€t“Quai d’Orsay” zur außergewöhnlichen LektĂŒre. FĂŒr den ersten Teil des im Original in zwei BĂ€nden veröffentlichen Blicks hinter die Kulissen der Macht wurden Abel Lanzac und Christophe Blain 2010 mit dem Grand Prix RTL de la Bande DessinĂ©e ausgezeichnet.

Quai d’Orsay, ISBN 978-3-943143-34-8, 200 Seiten, farbig, 24 x 29 cm, Hardcover, 36 EUR, erscheint im Oktober 2012 bei Reprodukt

“Der Pharao von Paris und sein Schreiber”

Dienstag, den 28. Februar 2012

Matthias Heine schreibt heute in “Die Welt” ĂŒber “Quai d’Orsay” von Autor Abel Lanzac und Zeichner Christophe Blain. In französischer Sprache ist “Quai d’Orsay” in zwei BĂ€nden bei Dargaud erschienen, ein Vorabdruck des zweiten Teils erfolgte im vergangenen Sommer in der Tageszeitung “Le Monde”.

Ein weiterer lesenswerter Artikel von Thomas Greven unter dem Titel “Im Herzen der Macht” ist vor kurzem auf tagesspiegel.de erschienen. Auch Andreas Platthaus hat “Quai d’Orsay” fĂŒr die “FAZ” bereits einer nĂ€heren Betrachtung unterzogen: “Der Minister ist nackt”

“Quai d’Orsay” wird in deutscher Übersetzung im Oktober 2012 bei Reprodukt veröffentlicht werden.

Der Pharao von Paris und sein Schreiber

Politische Nostalgie: In Frankreich wird ein Comic ĂŒber die Irakkrise 2003 und den Außenminister Villepin zum Bestseller

GlĂ€nzende Schuhe sind die Geheimwaffen der UN-Diplomatie. Sie sollen den Verhandlungspartner blenden. Als Arthur Vlaminck in die Limousine des fĂŒr die Vereinten Nationen zustĂ€ndigen StaatssekretĂ€rs im französischen Außenministerium steigt, fallen ihm sofort dessen spiegelblanke Halbschuhe auf. Seine eigenen sind nach der siebenstĂŒndigen Flugreise zur UN-Vollversammlung in New York matt und dampfen. Der StaatssekretĂ€r gibt dem jungen Redenschreiber des Ministers einen Rat: “Wenn du eine Unterhandlung nicht von vornherein verloren gegeben hast, ist es hilfreich, glĂ€nzende Schuhe zu haben. Das ist eine Frage der Ehre.” Und dann fragt er: “Möchtest du Schuhcreme?” SpĂ€ter betritt Vlaminck, die Hauptfigur des Comicromans “Quai d’Orsay”, den Konferenzraum im United Nations Plaza – und sofort fallen ihm die blanken Schuhe aller 20 Anwesenden auf. mehr