Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Reise zum Kerguelen Archipel’

Graphic Novels in den Medien – 4. Januar 2013

Freitag, den 4. Januar 2013

In der Berner Zeitung schreibt Alexandra Kedves ausfĂĽhrlich ĂĽber “Der Boxer” von Reinhard Kleist (Carlsen): “Im Ring des Konzentrationslagers”. “Wie Reinhard Kleist diese Geschichte in einen bedrängenden Schwarzweissfilm ĂĽbersetzt, mit expressionistischem Furor, aber ohne verkĂĽnstelte Selbstverliebtheiten; erschĂĽtternd, aber ohne Sentimentalität; wie er Historie in Fleisch und Blut verwandelt und Personen in zerrissene Menschen: Das ist beeindruckend.”

Kai Löffler stellte gestern auf WDR5 eine Reihe von Graphic Novels vor, die sich mit dem Thema Altern auseinandersetzen, darunter Antonio Altarribas “Die Kunst zu fliegen” (avant-verlag), “Don Quijote” von Flix (Carlsen), “Der Garten” von Agata Bara (Salleck Publications), sowie “Bäche und FlĂĽsse” von Pascal RabatĂ© (Reprodukt). Hier geht es zum Artikel: “Ein Rollator fĂĽr Donald”, der Audiobeitrag kann direkt hier nachgehört werden (ab 14:20 min).

Auf tagesspiegel.de stellt Thomas Greven „Kililana Song: Eine Kindheit in Kenia“ von Benjamin Flao (Schreiber & Leser) vor: “Huckleberry Finn in Kenia”.

In der aktuellen Ausgabe des fluters, des Jugendmagazins der Bundeszentrale fĂĽr politische Bildung, wird Paula Bulling zur Recherche und der weiteren Arbeitan “Im Land der FrĂĽhaufsteher” (avant-verlag) befragt: “Es hat mich nicht mehr losgelassen”. Die Fragen stellte Liz Weidinger.

Bereits im Dezember stellte Markus Lippold auf n-tv.de eine Reihe von Comics vor, die den Leser in ferne Länder entfĂĽhren: “Aufs Meer, aufs Eis, aufs Geratewohl”. Darunter befinden sich “Packeis” von Simon Schwartz (avant-verlag) und “Reise zum Kerguelen-Archipel” von Emmanuel Lepage (Splitter).

Dass Comics als Forschungsgegenstand nun auch Einzug an die Universität Wuppertal halten, schreibt Martina Thöne im Remscheider General-Anzeiger: “Studenten lernen im Comic-Kosmos”.

Comics in der Presse – 10. September

Montag, den 10. September 2012

“HĂĽhner, Porno, Schlägerei” – Sophia Martinecks im avant-verlag erschienenes Debut stellte zdf.kultur in einem Videobeitrag vor, der oben zu sehen ist.

Als “gemalte Hymne ans Fernweh” bezeichnet Moritz Honert das Reisetagebuch “Reise zum Kerguelen-Archipel” von Emmanuel Lepage in seiner Besprechung auf tagesspiegel.de: “Der mittelalte Mann und das Meer”.

In der Mitgliederzeitschrift der Gewerkschaft ver.di, publik, stellt Oliver Ristau “Im Land der FrĂĽhaufsteher” von Paula Bulling (avant-verlag) vor.

Noch im August befasste sich die tageszeitung mit “Berlin – Geteilte Stadt” von Sabine Buddenberg und Thomas Henseler (avant-verlag). Waldemar Kesler empfiehlt den Band als UnterrichtslektĂĽre: “Familie im Osten, Schule im Westen”.

Aktueller Buchtipp des Online-Magazins afrika-live.de ist der Band “Kililana Song – Eine Kindheit in Kenia” von Benjamin Flao (Schreiber & Leser).

Im Online-Feuilleton titel-magazin.de befasst sich Christian Neubert mit drei BĂĽchern aus dem Programm des Berliner Verlags Jacoby & Stuart: “Editorische Grauzonen und randständige Themen”. Auch wenn er alle Bände fĂĽr empfehlenswert hält, mag er das Label Graphic Novel doch nur fĂĽr den Band “Rosa Winkel” von Michel Dufranne und Milorad Vicanovic gelten lassen.  Sein ResĂĽmĂ©e: “Es scheint, als ob der Begriff nicht nur dafĂĽr taugt, um hierzulande den Comic als Kunstform zu etablieren, sondern auch dafĂĽr, um Werke, die man nur schwer einer Schublade zuordnen kann, mit einem verkaufsfördernden Prädikat zu versehen. Schön, wenn´s funktioniert.”

Comics in den Medien – 6. August 2012

Montag, den 6. August 2012

Polfahrten sind das gemeinsame Thema der aktuellen BĂĽcher von Emmanuel LePage und Simon Schwartz: “Reise zum Kerguelen-Archipel” (Splitter) und “Packeis” (avant-verlag) stellte Andrea Kedves in einer Doppelbesprechung fĂĽr den in ZĂĽrich erscheinenden Tages-Anzeiger und die Basler Zeitung vor: “Exkursionen ins ewige Eis” (auch hier).

KĂĽrzlich erschien in der Neuen ZĂĽrcher Zeitung ein Artikel Georg Kleins, in dem er sich äuĂźerst kritisch mit Graphic Novels auseinandersetzte. Dem setzt der Schweizer Autor Hannes Binder (“Antonio Ligabue”, mit Giuseppe Zironi, Jacoby & Stuart) nun “Eine kleine Poetik der Graphic Novel” entgegen, die am Wochenende ebenfalls die NZZ abdruckte. Binders Gedanken lassen sich so zusammenfassen: “Die Graphic Novel, wie ich sie sehe, bedeutet Koexistenz von Wort und Bild zur Potenzierung des Stoffes, ohne das eine oder das andere zu beschneiden”.

Thomas Greven stellt auf tagesspiegel.de vier aktuelle Comics vor, die sich mit zeitgeschichtlichen Themen auseinandersetzen. “Aufregend wie die Wirklichkteit”. Sein Urteil ĂĽber die Darstellung politischer Inhalte in “AĂŹR” von David Boller (Zampano) fällt durchaus kritisch aus. Besser machten es da Golo und Dibou in “Chronik einer verschwundenen Stadt” (avant-verlag). Positives weiss er auch ĂĽber “Die besten Feinde, Erster Teil: 1783/1953″ von Jean-Pierre Filiou und David B. zu sagen. Mit “Olympe de Gouges” von Catel/Bocquet (castermann) stellt er einen noch nicht einen in Deutschland angekĂĽndigten Titel vor.

Weiterhin wird “Meine Beschneidung” von Riad Sattouf (Reprodukt) als Beitrag zur Beschneidungsdebatte in den Medien aufgegriffen. Nun schreibt Daniel Benedict in der Neuen OsnabrĂĽcker Zeitung: “Riad Sattouf erzählt lustig von der eigenen Beschneidung in Syrien”. Dabei fasst er zusammen: “Sein Buch sagt mehr als hundert Leitartikel.”

In der aktuellen Ausgabe des stern findet sich eine sechs-Seitige Strecke aus “Meine Beschneidung” sowie ein Interview mit dem Autor Riad Sattouf.

Die aktuelle Ausgabe des Fachmagazins “Unterricht Englisch” (Friedrich Verlag) steht ganz im Zeichen der Graphic Novels. Das Erscheinen des Heftes nimmt man bei comic-report.com zum Anlass, Redakteurin Solveig Möhle einige Fragen zum Heft zu stellen: “Englisch Lernen mit Graphic Novels”.