Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Reprodukt’

“Come Prima” von Alfred

Dienstag, den 23. September 2014

Anfang Oktober erscheint bei Reprodukt mit “Come Prima” eine neue Graphic Novel des französischen Zeichners Alfred.

Geboren 1976 in Grenoble, Frankreich, wurde Alfred hierzulande vor allem als Zeichner des von Olivier Ka geschriebenen Buchs “Warum ich Pater Pierre getötet habe” (Carlsen Verlag) bekannt, das 2008 mit dem Max und Moritz-Preis prĂ€miert wurde.

Frankreich in den spĂ€ten 1950er Jahren. Der Tod ihres Vaters fĂŒhrt Fabio und Giovanni erstmals nach zehn Jahren wieder zusammen. In einem winzigen Fiat 500 machen sich die ungleichen BrĂŒder auf den Weg nach Italien, um die Asche des Vaters in sein Heimatland zu ĂŒberfĂŒhren. Ihre Reise ist erfĂŒllt von Spannungen, von Schweigen und Erinnerungen. Mit jedem Kilometer, den sie Italien und einander nĂ€herkommen, vervollstĂ€ndigt sich das PortrĂ€t ihres Vaters. Damit verdichtet sich eine Ahnung von jenen unausgesprochenen Ereignissen, die die BrĂŒder viele Jahre zuvor entzweit haben.

In seinem preisgekrönten Comic schickt der französische Autor und Zeichner Alfred seine Leser mit Fabio und Giovanni auf eine Zeitreise ins Italien des Faschismus und studiert die KomplexitĂ€t menschlichen Zusammenlebens. Dabei ist “Come Prima” (“Wie einst”) ein ebenso unterhaltsames wie anrĂŒhrendes Roadmovie in ausdrucksstarken Zeichnungen und prĂ€chtigen Farben.

Alfred ist Ende Oktober zu Gast in Berlin: Am Montag, dem 27. Oktober ab 16 Uhr signiert er seine Comics bei Modern Graphics in der Kreuzberger Oranienstraße. Am Montag um 19 Uhr stellt der französische Zeichner im GesprĂ€ch mit “Tagesspiegel”-Redakteur Lars von Törne im Institut français am KurfĂŒrstendamm seinen neuen Comic vor.

Modern Graphics, ‹Oranienstraße 22, D-10999 Berlin
www.modern-graphics.de

Institut français Berlin, ‹KurfĂŒrstendamm 211, Salle Boris Vian (4. Etage), ‹D-10719 Berlin
www.institutfrancais.de

Come Prima, ISBN 978-3-95640-007-0, 224 Seiten, farbig, 19,5 x 25,5 cm, Hardcover, 34 EUR, erscheint im Oktober bei Reprodukt

“Als David seine Stimme verlor” von Judith Vanistendael

Freitag, den 22. August 2014

Mitte August ist im Berliner Verlag Reprodukt mit “Als David seine Stimme verlor” eine zweite Graphic Novel der belgischen Zeichnerin Judith Vanistendael erschienen.

David hat Kehlkopfkrebs. FĂŒr ihn selbst und seine Patchworkfamilie ist die Diagnose ist ein Schock. David ist nie ein Mann vieler Worte gewesen, und jetzt scheint es so, als wĂ€re es allen Familienmitgliedern unmöglich, miteinander ĂŒber ihre Wut, ihre Liebe und die Angst vor Davids Sterben zu sprechen.

Seine Frau Paula ringt um einen selbstbestimmten Umgang mit der neuen Situation, und Davids erwachsene Tochter Miriam versucht vor allem, fĂŒr ihren Vater da zu sein. Mit seiner kleinen Tochter Tamar erlebt David trotz allem glĂŒckliche Momente.

In ausdrucksstarken Aquarellzeichnungen erzĂ€hlt Judith Vanistendael eine ergreifend schöne Geschichte ĂŒber den Tod – die gleichzeitig das Leben feiert.

Judith Vanistendael, geboren 1974 im flĂ€mischen Leuven, studierte Kunst in Berlin, Gent und Sevilla und besuchte die renommierte Comicschule Saint-Luc in BrĂŒssel, wo sie inzwischen selbst als Dozentin tĂ€tig ist.. Sie illustrierte eine Reihe von KinderbĂŒchern und legte einige kĂŒrzere Comics vor, bevor sie schließlich ihr DebĂŒt “Kafka fĂŒr Afrikaner – Sofie und der schwarze Mann”, vorlegte, das gleichzeitig ihre Abschlussarbeit an der Kunsthochschule war.

Am Sonntag, dem 14. September ist Judith Vanistendael im Rahmen des 14. internationalen literaturfestival berlin 2014 im Haus der Berlner Festspiele zu Gast, wo sie um 12 Uhr die mit Michael De Cock (Text) geschaffene Reihe “Rosie und Moussa” (Beltz und Gelberg) vorstellt und anschließend um 14 Uhr im GesprĂ€ch mit Cyril Pedrosa und Sarnath Banerjee zum Thema “Mein öffentliches Leben – autobiografische und semiautobiografische Comics” zu erleben ist.


Als David seine Stimme verlor, ISBN 978-3-943143-95-9, 280 Seiten, farbig, 17 x 24 cm, Hardcover, 34 EUR, erschienen bei Reprodukt

“Der vergessene Garten” von Émile Bravo

Dienstag, den 3. Juni 2014

9783956400056Anfang Juni und damit passend zum Comic-Salon Erlangen und der dort angekĂŒndigten Ausstellung von Émile Bravo (“Pauls fantastische Abenteuer”, Carlsen) erscheint bei Reprodukt ein Band mit Kurzgeschichten des französischen Zeichners.

WĂ€hrend des Comic-Salons wird eine Werkschau unter dem Titel “Der Comic-Garten des Émile Bravo” an allen vier Festivaltagen in den RĂ€umen der Siemens AG – Basement HauptverwaltungsgebĂ€ude in der Werner-von-Siemens-Str. 50 zu sehen sein.

“Der vergessene Garten” versammelt nun erstmals Émile Bravos Comics fĂŒr ein explizit erwachsenes Publikum. Er prangert darin Rassismus, die Globalisierung und den Nahostkonflikt an, parodiert “Gaston” oder “Spirou” und begeistert durch eine Experimentierfreude, die doch stets im Dienst der Geschichte steht. Klug, politisch und abgrundtief schwarzhumorig, sind seine Kurzcomics ein Fest fĂŒr all jene, die den Glauben an die subversive Kraft des Comics nicht verloren haben.

Mit Émile Bravo begrĂŒĂŸt Reprodukt einen der wichtigsten zeitgenössischen Comicautoren Europas im Programm. Wie kaum ein Zweiter vereint er modernes ErzĂ€hlen und relevante Inhalte mit einem zeitlos-klassischen Zeichenstil. Dabei ist seinen Comics wie “Spirou: PortrĂ€t eines Helden als junger Tor” oder “Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen” (alle Carlsen) gemein, dass sie sich an Leser jeden Alters richten.

Émile Bravo, 1964 ials Sohn spanischer Einwanderer in Paris geboren, arbeitete er nach einer Ausbildung zum Technischen Zeichner zunĂ€chst als Illustrator in der Werbebranche. Einem breiten Publikum ist er hierzulande vor allem durch seine Arbeit am Comic-Klassiker “Spirou” bekannt.

FĂŒr “Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen” (Carlsen) erhielt er 2010 als erster Comiczeichner den “Deutschen Jugendliteraturpreis”, dem 2012 der “Max und Moritz”-Preis fĂŒr “Die sieben ZwergbĂ€ren” (Carlsen) folgte.

Der vergessene Garten von Émile Bravo, ISBN 978-3-95640-005-6, 80 Seiten, farbig, 20 x 27 cm, Hardcover, 24 EUR, erscheint im Juni bei Reprodukt

Neue Streifenplakate bei Reprodukt

Dienstag, den 27. Mai 2014

AnlĂ€sslich der aktuellen und kommenden Neuerscheinungen “AĂąma” von Frederik Peeters und “Kinderland” von Mawil gibt es bei Reprodukt neue Streifenplakate fĂŒr den Buch- und Comichandel. Außerdem lieferbar sind Plakate mit den Motiven “Aya” von Marguerite Abouet & ClĂ©ment Oubrerie, “Jane, der Fuchs und ich” von Fanny Britt & Isabelle Arsenault sowie den Kindercomics “Hilda und die Vogelparade” von Luke Pearson und “Kleiner Strubbel” von CĂ©line Fraipont & Pierre Bailly.

Die Streifenplakate sind fĂŒr den Buch- und Comichandel die Verlagsauslieferungen LKG, MSW Medienservice, kaktus (Schweiz) und Pictopia (Österreich) zu beziehen.

‱ “AĂąma”-Streifenplakat (LKG-Titelnummer 9064)
‱ “Kinderland”-Streifenplakat (LKG-Titelnummer 9075)
‱ “Aya”-Streifenplakat (LKG-Titelnummer 9077)
‱ “Jane, der Fuchs und ich”-Streifenplakat (LKG-Titelnummer 9078)
‱ “Hilda und die Vogelparade (LKG-Titelnummer 9080)
‱ “Kleiner Strubbel”-Streifenplakat (LKG-Titelnummer 9067)
‱ “Franz Kafkas nonstop Lachmaschine”-Streifenplakat (LKG-Titelnummer 9075)

SĂ€mtliche Werbemittel sind auch direkt ĂŒber den Verlag erhĂ€ltlich:

Vertrieb Reprodukt, Ansprechpartner: Sebastian Oehler
Tel. +49 (0) 30 466 076 88 | Fax 0049 (0) 30 466 088 69
email: Sebastian.Oehler@reprodukt.com

“Mister Nostalgia” von Robert Crumb

Freitag, den 9. Mai 2014

Ende Mai erscheint mit “Mister Nostalgia” der dritte Band der bibliophilen Robert-Crumb-Edition bei Reprodukt.

“Mister Nostalgia” zelebriert die Schönheit einer nahezu vergessenen Kunstform: In den 16 Geschichten des Buchs widmet sich Robert Crumb seiner großen Leidenschaft, dem Country Blues. Er huldigt den musikalischen Helden der 1920er Jahre, Charley Patton oder Blind Lemon Jefferson; der Musik des einfachen Volks, in der sich fĂŒr ihn die wahre Seele Amerikas manifestierte.

In meisterhaften Zeichnungen setzt Robert Crumb den Bluesmen ein ungeschöntes, persönlich geprÀgtes Denkmal, erzÀhlt von ihrem Alltag, ihrer Einsamkeit, der Zerrissenheit zwischen Sex und Religion, Blues und Gospel.

Robert Crumb wurde am 30. August 1943 in Philadelphia geboren. 1968 begann er in San Francisco die Herausgabe seiner ersten Heftreihe, “Zap Comix”. Figuren wie Fritz the Cat oder Mr. Natural, und nicht zuletzt die kompromisslose Offenlegung seiner sexuellen Obsessionen, machten ihn schon bald zum Protagonisten der Underground Comix – kontrovers diskutiert und kĂŒnstlerisch unerreicht.

Robert Crumb, dem Terry Zwigoff 1994 einen preisgekrönten Dokumentarfilm widmete, gilt heute als einer der bedeutendsten Autoren und Zeichner, die der Comic je hervorgebracht hat. Seine Arbeiten wurden weltweit ausgestellt, unter anderem im Museum of Modern Art in New York. Robert Crumb und seine Frau Aline Kominsky-Crumb leben in einem kleinen Dorf in Frankreich.

Mister Nostalgia, ISBN 978-3-943143-75-1, 92 Seiten, s/w, Hardcover mit LeinenrĂŒcken, 22 x 29 cm, 29 EUR, erscheint im Mai bei Reprodukt

“Kinderland” von Mawil

Dienstag, den 6. Mai 2014

In dieser Woche erscheint bei Reprodukt nach sieben Jahren erstmals wieder ein neues Comicalbum des Berliner Zeichners Mawil: “Kinderland” spielt in Ostberlin im Sommer 1989: Mirco Watzke steckt in der Klemme. Der sonst so vorbildliche SchĂŒler der Klasse 5a hat Ärger mit den blöden FDJlern, und der Einzige, der ihm dabei helfen kann, ist ausgerechnet dieser unheimliche Neue aus der Parallelklasse


Mawil meldet sich mit “Kinderland” eindrucksvoll zurĂŒck und unterstreicht seinen Ruf als einer der versiertesten Comicautoren Deutschlands. In gewohnt charmanter, witziger und ungekĂŒnstelter Manier erzĂ€hlt von Freundschaft, Mut und Vertrauen, einer Kindheit zwischen Jungen Pionieren und Kirche, von “verschwundenen” VĂ€tern und heimlich belauschtem Getuschel ĂŒbers “RĂŒbermachen”, von der “Angabe des Todes” und einem Tischtennisturnier am Vorabend der Wende.

PĂŒnktlich zum 25. Jahrestag des Mauerfalls legt Mawil mit “Kinderland” ein ebenso tiefgrĂŒndiges wie rasant-unterhaltsames Buch vor, das aufgrund persönlicher Erinnerungen und sorgfĂ€ltiger Recherche ein lebhaftes Bild der letzten Tage der DDR zeichnet und all das in sich eint, womit Mawil die Herzen der Leser wie der Kritik nachhaltig erobert hat.

Markus “Mawil” Witzel wurde 1976 in Ost-Berlin geboren. Schon zu Schulzeiten veröffentlichte er seine Comics in selbstverlegten Fanzines und Anthologien und begann nach dem Abitur ein Grafikdesign-Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee. WĂ€hrend des Studiums entstand mit “Strandsafari” (Schwarzer Turm) das erste lĂ€ngere Album mit Mawils Alter Ego, einem bebrillten Hasen. Ein Jahr spĂ€ter legte er “Wir können ja Freunde bleiben” vor, eine tragikomische ErzĂ€hlung ĂŒber eigene Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht. Seitdem pendelt Mawil zwischen beiden Genres.

Heute gibt Mawil Workshops, stellt auf den einschlĂ€gigen internationalen Comicfestivals aus und zeichnet monatlich einen großformatigen Comic fĂŒr die Sonntagsbeilage des Berliner “Tagesspiegels”. Und wenn dann noch Zeit bleibt, arbeitet er im BerlinComix-Atelier, das er sich mit den Kollegen Reinhard Kleist, Naomi Fearn und Fil teilt, an einem neuen Buch.

Kinderland, ISBN 978-3-943143-90-4, 296 Seiten, farbig, 16 x 21 cm, Klappenbroschur, 29 EUR, erschienen bei Reprodukt

“Blast 3 – Augen zu und durch” von Manu Larcenet

Freitag, den 21. MĂ€rz 2014

“Ein Comic wie eine Urgewalt, angelegt in einer stilistischen wie inhaltlichen Breite, die dem PortrĂ€t einer monströsen Persönlichkeit gerecht wird“, so urteilt FAZ-Redakteur Andreas Platthaus ĂŒber “Blast” von Manu Larcenet. Die Tagespiegel-Jury wĂ€hlte den Titel zum “Comic des Jahres 2012″. Ende MĂ€rz erscheint nun mit “Augen zu und durch” der dritte Band der insgesamt auf vier Teile angelegten Serie bei Reprodukt.

Wahnsinniger Psychopath oder gerissener Killer? Polza Mancini steht unter Mordverdacht und zieht die Ermittler immer tiefer in seine Welt. Scheinbar ungerĂŒhrt berichtet er ĂŒber Suizid, Missbrauch und körperliche Gewalt. Nur der Name Carole Oudinot scheint die Selbstbeherrschung des unförmigen Riesen einen Moment lang ins Wanken zu bringen. Das psychologische “Katz-und-Maus-Spiel” mit der Polizei steuert auf seinen Höhepunkt zu.

“Blast” ist eine ErzĂ€hlung der Extreme, die den Leser an die Grenzen des ErtrĂ€glichen fĂŒhrt. Fragile Schönheit und exzessive Gewalt werden von Manu Larcenet auch im dritten Band der Reihe zu einem einzigartigen Stimmungsbild verwoben, das niemanden unberĂŒhrt lĂ€sst.

Blast 3 – Augen zu und durch, ISBN 978-3-943143-81-2, 208 Seiten, schwarzweiß & farbig, 20,5 x 27 cm, Hardcover, 29 EUR, erscheint im MĂ€rz 2014 bei Reprodukt

“Jane, der Fuchs und ich” von Fanny Britt & Isabelle Arsenault

Freitag, den 7. MĂ€rz 2014

AnlĂ€sslich der Leipziger Buchmesse reisen mit Fanny Britt und Isabelle Arsenault aus MontrĂ©al zwei frankokanadische Autorinnen an, die auf verschiedenen Veranstaltungen ihre neue Graphic Novel “Jane, der Fuchs und ich” (Reprodukt) vorstellen werden.

Wenn sie nach der Schule allein im Bus sitzt, schafft HĂ©lĂšne bis zu 13 Seiten in ihrem Lieblingsbuch “Jane Eyre”. Wenn aber die anderen MĂ€dchen aus ihrer Klasse mitfahren, ĂŒber sie tuscheln und kichern, dann kann sie nicht mehr lesen, nur noch warten, dass die Tortur vorĂŒbergeht.

Trost findet HĂ©lĂšne nur bei Charlotte BrontĂ«s Romanheldin Jane Eyre, in deren Lebensgeschichte sich das MĂ€dchen verlieren und ihren eigenen Kummer vergessen kann. Als sie jedoch auf einer Klassenfahrt vor den Augen aller gedemĂŒtigt wird, braucht HĂ©lĂšne mehr als nur eine fiktive Freundin, um den Glauben an sich selbst nicht zu verlieren


BerĂŒhrend und aufrichtig erzĂ€hlen Fanny Britt und Isabelle Arsenault in “Jane, der Fuchs und ich” von der beilĂ€ufigen Grausamkeit, zu der Kinder fĂ€hig sind, aber auch von ihrer Fantasie und Lebensfreude. Das Comic-DebĂŒt der zwei kanadischen Autorinnen wurde mit zahlreichen Preisen bedacht.

“Einsamkeit ist eine Sprache, die keiner Übersetzung bedarf.” – New York Times

Folgende drei Veranstaltungen finden zur Buchmesse in Leipzig mit den KĂŒnstlerinnen statt:

“HĂ©lĂšne und Antoinette” – PodiumsgesprĂ€ch mit Fanny Britt, Isabelle Arsenault & Olivia Vieweg

‱ Freitag, 14. MĂ€rz | 12 Uhr | Theaterhaus Schille, Otto-Schill-Straße 7, D-04109 Leipzig
Moderation: Katja LĂŒthge

‱ Samstag, 15. MĂ€rz | 14.30 Uhr | Messe Leipzig | Halle 5 Stand D200
Moderation: Lars von Törne

“Jane, der Fuchs und ich” – BuchprĂ€sentation mit Fanny Britt & Isabelle Arsenault

‱ Samstag, 15. MĂ€rz | 19 Uhr | The Millionaires Club | Galerie KUB, Kantstraße 18, D-04275 Leipzig
Moderation: Katja LĂŒthge

Fanny Britt ist eine kanadische Theaterautorin, die nicht nur eigene StĂŒcke auf die BĂŒhne gebracht, sondern auch zahlreiche moderne TheaterstĂŒcke ins Französische ĂŒbertragen hat. Zudem hat sie sich einen Namen als Kinderbuchautorin gemacht und mit “Jane, der Fuchs und ich” nun ihr erstes Comicszenario verfasst.

Isabelle Arsenault wurde 1978 in Sept-Iles, Quebec geboren. Sie zĂ€hlt zu den renommiertesten Kinder- und Jugendbuch-Illustratorinnen Kanadas; bereits fĂŒr ihr erstes Kinderbuch, “Le coeur de Monsieur Gauguin”, wurde sie mit dem kanadischen “Governor General’s Literary Award” geehrt. “Jane, der Fuchs und ich” ist ihr Comic-DebĂŒt.

Jane, der Fuchs und ich, ISBN 978-3-943143-91-1, 104 Seiten, farbig, 22 x 29 cm, Hardcover, erscheint im MĂ€rz bei Reprodukt

* Foto Fanny Britt © Julie Perreault
** Foto Isabelle Arsenault © Martine Boisvert

“Aya” von Marguerite Abouet & ClĂ©ment Oubrerie

Dienstag, den 4. MĂ€rz 2014

Mitte MĂ€rz und damit rechtzeitig zur Leipziger Buchmesse erscheint bei Reprodukt eine handliche Kompaktausgabe der ersten drei Teile von “Aya” (vormals bei Carlsen erschienen). Auf 360 Seiten erstreckt sich die schwungvolle Soap Opera um Aya, ihre Familie und ihre Freunde aus Yopougon, einem Stadtteil von Abidjan in der ElfenbeinkĂŒste, aufgezeichnet von ClĂ©ment Oubrerie nach einem Szenario von Marguerite Abouet.

Ende der 1970er-Jahre: In der ivorischen Metropole Abidjan leben Aya und ihre zwei Freundinnen Adjoua und Bintou. Aya ist 19 Jahre alt, das Alter, in dem alles erreichbar scheint – vielleicht sogar ein Medizinstudium gegen den Willen des Vaters, der seine Tochter lieber heute als morgen verheiratet sĂ€he. WĂ€hrend Aya von einer Zukunft als Ärztin trĂ€umt, schlagen sich Adjoua und Bintou die NĂ€chte in den örtlichen Tanzbars um die Ohren und rauben ihrer Freundin mit ihren chaotischen Liebschaften den letzten Nerv


Ob nun die Wahlen zur “Miss Stadtteil” vor der TĂŒr stehen oder Ayas quirlige kleine Geschwister – von deren Existenz sie bisher nicht das Geringste geahnt hatte – in Marguerite Abouets und ClĂ©ment Oubreries “Alltags-Dramolett ist alles möglich und nichts so, wie es scheint” (SĂŒddeutsche Zeitung). Hinreißend komisch und voller Lebensfreude zeigt “Aya” ein Afrika fernab westlicher Klischees und lĂ€sst trotz der sich ĂŒberschlagenden Ereignisse auch Raum fĂŒr nachdenkliche Zwischentöne.

“Ein wunderbar bunter Comicroman, der vor afrikanischer Lebenslust nur so sprĂŒht.” – 3sat Kulturzeit

Marguerite Abouet, geboren 1971 in Abidjan, verbrachte ihre ersten zwölf Lebensjahre in der ElfenbeinkĂŒste, bevor sie nach Frankreich zog. FĂŒr “Aya” erhielt sie 2006 wie ClĂ©ment Oubrerie den Preis fĂŒr das beste DebĂŒt beim Comicfestival im französischen AngoulĂȘme. Mit “Akissi” schreibt sie auch Comicszenarios fĂŒr junge Leser.

ClĂ©ment Oubrerie, geboren 1966 in Paris, hat in Frankreich mittlerweile ĂŒber 40 KinderbĂŒcher als Zeichner publiziert und ist MitbegrĂŒnder des 3D-Animationsstudios Station OMD – verantwortlich auch dafĂŒr, dass “Aya” als abendfĂŒllender Trickfilm produziert wurde, der im Sommer 2013 in den französischen Kinos angelaufen ist.

Aya, ISBN 978-3-95640-001-8, 360 Seiten, farbig, 17 x 24 cm, Hardcover, 39 EUR, erscheint im MĂ€rz 2014 bei Reprodukt

Neue Graphic Novels bei Reprodukt

Samstag, den 14. Dezember 2013

“Franz Kafkas nonstop Lachmaschine” von Nicolas Mahler

Wie fĂŒhlt es sich an, als Comicautor in der Hochkultur anzukommen? Wie ĂŒbersetzt man Thomas Bernhard und Robert Musil in Comicform? Und gibt es nicht mehr Überschneidungen zwischen Franz Kafka und “Fix und Foxi”-Erfinder Rolf Kauka, als man zunĂ€chst annehmen mag? Auch in der vierten Sammlung von autobiografischen Geschichten berichtet Nicolas Mahler mit trockenem Witz aus seinem aufregenden Leben als Comiczeichner und von den grotesken Situationen, in die er fortwĂ€hrend gerĂ€t.

Nicolas Mahler ist einer der profiliertesten und produktivsten ComickĂŒnstler im deutschsprachigen Raum. Bei Reprodukt ist neben autobiografischen Comics wie “Kunsttheorie versus Frau Goldgruber” zuletzt die tragikomische ErzĂ€hlung “Lone Racer” erschienen. Viel Aufmerksamkeit wurde Nicolas Mahler fĂŒr seine Literaturadaptionen “Alte Meister” und jĂŒngst “Der Mann ohne Eigenschaften” zuteil, die im Suhrkamp-Verlag veröffentlicht wurden.

Franz Kafkas nonstop Lachmaschine, ISBN 978-3-943143-93-5, 128 Seiten, schwarzweiß, Klappenbroschur,  Euro (D) 16,–, erscheint im MĂ€rz 2014

“Aya” von Marguerite Abouet und ClĂ©ment Oubrerie

Ende der 1970er-Jahre: In der ivorischen Metropole Abidjan leben Aya und ihre zwei Freundinnen Adjoua und Bintou. Aya ist 19 Jahre alt, das Alter, in dem alles erreichbar scheint – vielleicht sogar ein Medizinstudium gegen den Willen des Vaters, der seine Tochter lieber heute als morgen verheiratet sĂ€he. WĂ€hrend Aya von einer Zukunft als Ärztin trĂ€umt, schlagen sich Adjoua und Bintou die NĂ€chte in den örtlichen Tanzbars um die Ohren und rauben ihrer Freundin mit ihren chaotischen Liebschaften den letzten Nerv


Ob nun die Wahlen zur “Miss Stadtteil” vor der TĂŒr stehen oder Ayas quirlige kleine Geschwister – von deren Existenz sie bisher nicht das Geringste geahnt hatte – in Marguerite Abouets und ClĂ©ment Oubreries schwungvollem “Alltags-Dramolett ist alles möglich und nichts so, wie es scheint” (“SĂŒddeutsche Zeitung”). Hinreißend komisch und voller Lebensfreude zeigt “Aya” ein Afrika fernab westlicher Klischees und lĂ€sst trotz der sich ĂŒberschlagen.den Ereignisse auch Raum fĂŒr nachdenkliche Zwischentöne.

Aya, ISBN 978-3-95640-001-8, 384 Seiten, farbig, Hardcover, Euro (D) 39,–, erscheint im MĂ€rz 2014

“Jane, der Fuchs & ich” von Fanny Britt & Isabelle Arsenault

Wenn sie nach der Schule allein im Bus sitzt, schafft HĂ©lĂšne bis zu 13 Seiten in ihrem Lieblingsbuch “Jane Eyre”. Wenn aber die anderen MĂ€dchen aus ihrer Klasse mitfahren, ĂŒber sie tuscheln und kichern, dann kann sie nicht mehr lesen, nur noch warten, dass die Tortur vorĂŒbergeht. Seit sich ihre frĂŒheren Freundinnen ohne jede ErklĂ€rung von ihr abgewandt haben, besteht HĂ©lĂšnes Schulalltag aus KrĂ€nkungen und Schikanen. Trost findet sie nur bei Charlotte BrontĂ«s Romanheldin Jane Eyre, in deren Lebensgeschichte sich das MĂ€dchen verlieren und ihren eigenen Kummer vergessen kann. Als sie jedoch auf einer Klassenfahrt vor den Augen aller gedemĂŒtigt wird, braucht HĂ©lĂšne mehr als nur eine fiktive Freundin, um den Glauben an sich selbst nicht zu verlieren…

BerĂŒhrend und aufrichtig erzĂ€hlen Fanny Britt und Isabelle Arsenault in “Jane, derFuchs & ich” von der beilĂ€ufigen Grausamkeit, zu der Kinder fĂ€hig sind, aber auch von ihrer Fantasie und Lebensfreude. Das Comic-DebĂŒt der zwei kanadischen KĂŒnstlerinnen wurde mit zahlreichen Preisen bedacht.

Jane, der Fuchs & ich, ISBN 978-3-943143-91-1, 104 Seiten, farbig, Hardcover,  Euro (D) 29,–, erscheint im MĂ€rz 2014

“Als David seine Stimme verlor” von Judith Vanistendael

Die Diagnose ist endgĂŒltig: David hat Kehlkopfkrebs, er wird nicht mehr lange leben. Seine Familie – seine Frau Paula, ihr gemeinsames Kind Tamar und seine erwachsene Tochter Miriam aus erster Ehe – sie alle mĂŒssen sich auf ein Leben ohne David vorbereiten. WĂ€hrend Paula mit der PrĂ€senz des Todes in ihrem Alltag ringt und Miriam versucht, fĂŒr ihren Vater da zu sein, zieht sich David immer mehr zurĂŒck. Zeitlebens ein Mann weniger Worte, scheint ihm die Krankheit lange vor der Operation, durch die er seine Stimme verlieren wird, die Sprache zu rauben. Seiner Patchwork-Familie bleibt nichts ĂŒbrig, als der Krankheit ihren Trotz, ihren Mut und ihre Liebe entgegenzusetzen.

In ausdrucksstarken, poetischen Aquarellbildern erzÀhlt die belgische Zeichnerin und Autorin Judith Vanistendael von einer Familie, die sich einem schweren Verlust stellen muss.

Als David seine Stimme verlor, ISBN 978-3-943143-95-9, 280 Seiten, farbig,  Hardcover, Euro (D) 34,–, erscheint im MĂ€rz 2014

“Kiste – FluchtmĂŒcken und Wetterzauber” von Patrick Wirbeleit & Uwe Heidschötter

Endlich Ferien! Mattis macht eine Woche Urlaub bei seinen Großeltern am Meer. Mit seinem Opa will er am Strand einen Aussichtsturm aus Treibholz bauen. Und schon am zweiten Tag Baustopp?! Nur weil Opa wegen des blöden Einkaufs in die Stadt muss? Das wĂ€re doch gelacht! Mattis holt sich kurzerhand seinen Freund Kiste zur Hilfe – und dann geht’s rund! Doch als die beiden Turbobastler dann tatsĂ€chlich auf ihrem Turm stehen und ein Sturm aufzieht, sind sie auch schon mittendrin im nĂ€chsten tollen Abenteuer


Mit der lebenden Werkzeugkiste eines Zauberers zum Freund wird es einem nie langweilig! Zumal wenn sie das Talent hat, alles um sich herum ins Chaos zu stĂŒrzen.

Kiste – FluchtmĂŒcken und Wetterzauber, ISBN 978-3-943143-97-3,  80 Seiten, farbig, Hardcover, Euro [D] 14,–, erscheint im MĂ€rz 2014

“Hilda und die Vogelparade” von Luke Pearson

Das Stadtleben ist nichts fĂŒr Hilda. Auch Monate, nachdem sie mit ihrer Mutter nach Trolberg gezogen ist vermisst sie die verwunschenen TĂ€ler und die verschrobenen Freunde ihrer alten Heimat. Doch als der Tag der alljĂ€hrlichen Vogelparade kommt, verwandeln sich die Straßen mit einem Mal in ein pulsierendes, aufregendes Farbenmeer. An der Seite eines sprechenden Raben stĂŒrzt sich Hilda in ein spannendes Abenteuer und entdeckt, dass auch die Stadt hinter ihren Fassaden von den wunderlichsten Kreaturen bevölkert ist.

Eine charmante, vielschichtige Heldin und eine liebevoll-fantastische Welt machen “Hilda” zum bezauberndsten All-Ages-Comic unserer Zeit.

Hilda und die Vogelparade, ISBN 978-3-943143-96-6, 44 Seiten, farbig, Hardcover mit LeinenrĂŒcken, Euro (D) 18,–, erscheint im MĂ€rz 2014

“Kinderland” von Mawil

Ostberlin im Sommer 1989: Mirco Watzke steckt in der Klemme. Der sonst so vorbildliche SchĂŒler der Klasse 5a hat Ärger mit den blöden FDJlern, und der Einzige, der ihm dabei helfen kann, ist ausgerechnet dieser unheimliche Neue aus der Parallelklasse


Sieben Jahre nach seinem letzten Buch “Action Sorgenkind” meldet sich Mawil mit “Kinderland” eindrucksvoll zurĂŒck und unterstreicht seinen Ruf als einer der versiertesten Comicautoren Deutschlands. In gewohnt charmanter, witziger und ungekĂŒnstelter Manier erzĂ€hlt er in “Kinderland” von Freundschaft, Mut und Vertrauen, einer Kindheit zwischen Jungen Pionieren und Kirche, von “verschwundenen” VĂ€tern und heimlich belauschtem Getuschel ĂŒbers “RĂŒbermachen”, von der “Angabe des Todes” und einem Tischtennisturnier am Vorabend der Wende.

PĂŒnktlich zum 25. Jahrestag des Mauerfalls legt Mawil mit “Kinderland” ein ebenso tiefgrĂŒndiges wie rasant-unterhaltsames Buch vor, das aufgrund persönlicher Erinnerungen und sorgfĂ€ltiger Recherche ein lebhaftes Bild der letzten Tage der DDR zeichnet und all das in sich eint, womit Mawil die Herzen der Leser wie der Kritik nachhaltig erobert hat.

Kinderland, ISBN 978-3-943143-90-4, 280 Seiten, farbig, Klappenbroschur,  Euro (D) 29,–, erscheint im Mai 2014

Kinderland – Vorzugsausgabe, mit signiertem Druck, limitiert auf 777 Exemplare, ISBN 978-3-95640-003-2, 280 Seiten, farbig, Euro (D) 45,–, erscheint im Mai 2014

 

“Ariol – Saugute Freunde” von Emmanuel Guibert & Marc Boutavant

Eigentlich ist es ganz einfach: Ariol ist ein Esel, sein bester Freund Ramono ist ein Schwein. Der eine ist blau, hat lange Ohren und trĂ€gt eine dicke Brille. Der andere ist rosa mit einem RĂŒssel wie eine Steckdose. Die beiden könnten ungleicher kaum sein, aber trotzdem sind sie Freunde. So gute Freunde, dass sich das Schwein manchmal Eseleien erlaubt und der Esel schon mal die eine oder andere Sauerei anrichtet


Emmanuel Guibert und Marc Boutavant haben mit Ariol eine Figur geschaffen, mit der sich junge Leser wirklich identifizieren können. In kurzen, ebenso komischen wie treffenden Episoden erzĂ€hlen sie aus dem Leben des kleinen blauen Esels und von unser aller Freuden und Ängsten.
Lesealter: 6+

Ariol – Saugute Freunde, ISBN 978-3-95640-002-5, 128 Seiten, farbig, Klappenbroschur, Euro (D) 14,–, erscheint im Mai 2014

“Neuer Ratgeber fĂŒr schlechte VĂ€ter” von Guy Delisle

Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen – bei kleinen MĂ€gen wirkt Magnum-Schokoladeneis wahre Wunder. Und wenn man dann noch auf Nummer sicher gehen will, dass der Nachwuchs Papa auch wirklich doller lieb hat als Mama, empfiehlt der Experte stundenlange “Super-Mario-Kart”-Sessions im geheimen KĂ€mmerlein und “Warcraft II”-Crashkurse mit Schwerpunkt Ork-Abschlachten. So kann aus einem “schlechten Vater” ganz schnell der “beste Vater der Welt” werden…

Im Nachfolger zu seinem erfolgreichen “Ratgeber fĂŒr schlechte VĂ€ter” setzt sich Guy Delisle erneut augenzwinkernd als Rabenvater in Szene. Mit viel Hintersinn, Spaß am Tabubruch und einem großen Hang zur Selbstironie hat der kanadische Zeichner einen weiteren Anti-Ratgeber fĂŒr Erziehungsfragen verfasst, an dem nicht nur VĂ€ter ihre Freude haben werden.

Neuer Ratgeber fĂŒr schlechte Eltern, ISBN 978-3-943143-92-8, 192 Seiten, s/w, Klappenbroschur,  Euro (D) 12,–, erscheint im Juli 2014

Comics auf WeihnachtsmÀrkten in Berlin und Hannover

Mittwoch, den 11. Dezember 2013

Am kommenden Wochenende finden wieder mehrere WeihnachtsmĂ€rkte statt, auf denen auch Comicverlage ihre BĂŒcher anbieten werden.

So werden der avant-verlag und Reprodukt bei der Berliner Ausgabe der Holy Shit Shopping-WeihnachtsmÀrkte dabei sein. Am Samstag von 12 bis 22 Uhr und am Sonntag von 12 bis 20 Uhr prÀsentieren sie im Postbahnhof eine Auswahl aus dem Verlagsprogramm.

Parallel dazu findet in Hannover in den RĂ€umen des SofaLofts der Designachten-Weihnachtsbasar statt, bei dem Reprodukt ebenfalls prĂ€sent sein wird. Hier werden die TĂŒren am Samstag von 12 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr geöffnet sein.

Auf beiden Design-WeihnachtsmĂ€rkten sind bis zu 150 Aussteller vor Ort, die eine breite Produktpalette zum Kauf anbieten wird: Von Mode und Schmuck, ĂŒber Keramik und Designobjekte bis zu Confiserie und Feinkost.

Weiterhin – und natĂŒrlich auch am Wochenende – findet der Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg statt, wo noch bis zum 26. Dezember auch Reprodukt tĂ€glich an einem BĂŒchertisch eine Auswahl aus dem Programm zum Kauf anbietet.

Holy Shit Shopping, Postbahnhof am Ostbahnhof, Straße der Pariser Kommune 8, D-10243 Berlin
www.holyshitshopping.de

Designachten Hannover, SofaLoft Hannover, Jordanstr. 26, D-30173 Hannover
www.designachten.com

Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg 2013, Spandauer Damm 20-25, D-14059 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 14 bis 22 Uhr, Freitag bis Sonntag von 12 bis 22 Uhr, 1. und 2. Weihnachtsfeiertag von 12 bis 20 Uhr

Holy Shit Shopping Köln

Mittwoch, den 4. Dezember 2013

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Auch am kommenden Wochenende wird wieder ein Holy Shit Shopping-Weihnachtsmarkt stattfinden. Deismal in Köln, genauer gesagt in den Sartory SĂ€len. Auch hier werden rund 150 Aussteller ihre Waren prĂ€sentieren: Designobjekte, Schmuck, Klamotten, Papeterieartikel, BĂŒcher – und natĂŒrlich auch wieder Comics: Reprodukt wird auch hier mit einem Stand vertreten sein.

Die Öffnungszeiten sind am Samstag von 12 bis 22 Uhr und Sonntag von 12 bis 20 Uhr.

Holy Shit Shopping, Sartory SÀle, Friesenstr. 44-48, D-50670 Köln
www.holyshitshopping.de

Comics auf dem Charlottenburger Weihnachtsmarkt

Dienstag, den 26. November 2013

Am gestrigen Montag eröffnete der Charlottenburger Weihnachtsmarkt in Berlin. Bis zum 27. Dezember bieten HÀndler vor dem Schloss Charlottenburg ihre Waren an, darunter auch einige Verlage. In einem Zelt prÀsentieren sich neben Transit, Tulipan und der edition ebersbach auch die Verlage Jacoby&Stuart und Reprodukt mit ihren Comics.

Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt wochentags von 14 bis 22 Uhr und am Wochenende von 12 bis 22 Uhr.

Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg 2013, Spandauer Damm 20-25, D-14059 Berlin
www.wvdsc.de
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 14 bis 22 Uhr, Freitag bis Sonntag von 12 bis 22 Uhr, 1. und 2. Weihnachtsfeiertag von 12 bis 20 Uhr

“Kinderland” von Mawil

Freitag, den 22. November 2013

Nachdem es eine Weile still war um den Berliner Comicautor Mawil – seine letzte Buchveröffentlichung “Action Sorgenkind” liegt inszwischen fĂŒnf Jahre zurĂŒck – hat er auf seiner facebook-Seite nun ein Veröffentlichungsdatum fĂŒr sein neues Buch “Kinderland” (beide Reprodukt) bekannt gegeben: Der Band soll im Mai 2014 erscheinen. Mawil zeigt in einer Fotogalerie u.a. auch Skizzen des noch in Entstehung befindlichen Bandes.

Comics auf der BuchWien

Montag, den 18. November 2013

Am kommenden Wochenende, genauer gesagt von Donnerstag, dem 21. November, bis Sonntag, dem 24. November, findet die diesjÀhrige Ausgabe der Buch Wien statt. An einem Gemeinschaftsstand prÀsentieren sich die Verlage Reprodukt, Edition Moderne und der avant-verlag, sowie der Comic-Vertrieb Pictopia. Weitere Comics werden an dem Stand der Bilderbox, sowie an einem weiteren Stand von Pictopia gezeigt.

In Wien mit dabei ist auch Lukas JĂŒliger, der sein gefeiertes DebĂŒt “Vakuum” (Reprodukt) am Donnerstag, dem 21. November um 11:45 Uhr im Rahmen der Buchmesse auf der FM4-BĂŒhne und am Abend um 20 Uhr im phil vorstellen wird.

phil, Gumpendorfer Straße 10 – 12, A-1060 Wien
Tel. +43 1 581 04 89
email: info@phil.info, www.phil.info

Graphic Novels in den Medien – 18. November 2013

Montag, den 18. November 2013

In der “Kulturzeit” auf 3Sat wurde Volker Reiches bei Suhrkamp erschienener autobiografischer Band “Kiesgrubennacht” vorgestellt.

Hinter dem Pseudonym Abel Lanzac, dem Autor des Bandes “Quai D’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” (Reprodukt) steckt Antonin Baudry, der im Buch seine Zeit im französischen Außenministerium auf humorvolle Art reflektiert und der nun auf arte interviewt wurde.

Die Graphic Novel “Kriegszeiten” (Carlsen), ihr Autor David Schraven und Zeichner Vincent Burmeister, wurden in der WDR-Kultursendung “Westzeit” vorgestellt.

Über Kochcomics berichtet WDR 5 in einem Beitrag der Sendung “Scala”: “Mit dem Zeichenstift am Herd”. Kai Löffler stellt im Beitrag Christoph Blains “In der KĂŒche mit Alain Passard” (Reprodukt), “Kann denn Kochen SĂŒnde sein?: Ein Comic fĂŒr Genießer” von Guillome Long (Carlsen) und “Das persische Kochbuch” von Gabi Kopp (Jacoby & Stuart).

Am Rande des Comicfestivals in Hamburg interviewte ein Team des arte-Magazins “tracks” die Comiczeichnerinnen Rutu Modan (“Das Erbe”, Carlsen), Peggy Adam (“Luchadoras”, avant-verlag) und GeneviĂšve CastrĂ©e (“Ausgeliefert”, Reprodukt). Den Text dazu kann man hier nachlesen. Zum Videobeitrag gelangt man hier (ab 17:30min).

Dirk Fuhrig bat Florent Silloray, Autor von “Auf den Spuren Rogers” (avant-verlag), vors Mikrofon, um von der Recherche zu seinem Buch zu berichten. Der Beitrag “Elend im Comic-Format” wurde in der Sendung “Fazit” auf Deutschlandradio Kultur gesendet.

Kriegscomics stehen im Mittelpunkt des Artikels von Christoph Huber, der in der Wiener Presse erschien: “Die Kunst des Krieges”. Er stellt neben Sillorays Buch weitere Titel vor, darunter “Ich, RenĂ© Tardi, Kriegsgefangener im Stalag IIB” von Jacques Tardi (Edition Moderne) und “Der Affe von Hartlepool” von Wilfrid Lupano und JĂ©rĂ©mie Moreau (avant-verlag).

Andreas Platthaus schreibt auf seinem FAZ-Blog ĂŒber “Dark Country” von Thomas Ott, Tab Murphy und Thomas Jane: “Schwarz wie das Leben”.

Barbara Yelin: Bali & Java-Sketchbook

Dienstag, den 12. November 2013

Barbara Yelin (“Gift”, mit Peer Meter, Reprodukt) war auf Einladung des Goethe-Instituts im Oktober auf Java und Bali. Wie bereits im letzten Jahr in Indien hat sie EindrĂŒcke in einem Reise-Skizzenbuch festgehalten und nun, im Anschluss, online gestellt. Die vielfĂ€ltigen EindrĂŒcke kann man sich hier ansehen.

Aisha Franz bei Anagramm, Berlin

Montag, den 4. November 2013

Brigitte_Alien

Am Dienstag, den 12. November um 20 Uhr wird Aisha Franz im Rahmen von “Stadt Land Buch” in der Buchhandlung Anagramm auf dem Mehringdamm 50 in Berlin zu Gast sein und Ihre beiden BĂŒcher “Alien” und “Brigitte und der Perlenhort” vorstellen sowie ĂŒber die Entstehung ihrer Comics berichten.

Anagramm, Mehringdamm 50, D-10961 Berlin
Tel. (030) 785 95 10
www.anagramm-buch.de, www.berlinerbuchhandel.de
Eintritt: 5 EUR, ermĂ€ĂŸigt 3 EUR

“Pablo 2 – Apollinaire” von Julie Birmant & ClĂ©ment Oubrerie

Dienstag, den 29. Oktober 2013

Anfang November erscheint bei Reprodukt der zweite Teil von “Pablo”, in dem die Autoren Julie Birmant und ClĂ©ment Oubrerie leichthĂ€ndig und kunstvoll von den jungen Jahren Pablo Picassos in Paris erzĂ€hlen, von seiner Suche nach Anerkennung und von einer aufblĂŒhenden Epoche.

Der Pariser Montmartre, 1905: Der junge Katalane Pablo Picasso macht moderne Kunst, doch noch zeigt die Welt seinem Werk die kalte Schulter. Als der brotlose KĂŒnstler zu allem Überfluss von seiner Muse Fernande Olivier verlassen wird, entwerfen die Dichter Max Jacob und Guillaume Apollinaire einen aberwitzigen Plan, ihren Freund Pablo wieder aufzurichten. Und dann ist da Gertrude Stein, die nun in Pablos Leben tritt, eine schrullige Amerikanerin, die seine Kunst nicht nur erkennt, sondern auch kauft


“Eine verklĂ€rte Huldigung? Keineswegs. Mit Leichtigkeit und Lakonie rĂŒckt man Picasso in verschnörkelten Comicbildern nĂ€her.” – Janina Labhardt, SRF

Pablo 2 – Apollinaire, ISBN 978-3-943143-73-7, 84 Seiten, farbig, 22 x 29 cm, Klappenbroschur, 20 EUR, erscheint im November bei Reprodukt

“In der KĂŒche mit Alain Passard” von Christophe Blain

Donnerstag, den 24. Oktober 2013

Nach “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” (mit Abel Lanzac, Reprodukt) erscheint dieser Tage der nĂ€chste Streich von Christophe Blain bei Reprodukt. “In der KĂŒche mit Alain Passard” berichtet aus dem Alltag eines Starkochs der französischen GemĂŒsekĂŒche.

AnlĂ€sslich der Veröffentlichung gibt es am Donnerstag, dem 7. November in der Kantine von ExRotaprint in Berlin-Wedding eine ungewöhnliche BuchprĂ€sentation, bei der Guillaume Long (“Kann denn Kochen SĂŒnde sein?”, Carlsen) nach Rezepten aus beiden Comics kocht und Fragen zu seinen besten KĂŒchentricks beantwortet. Moderiert wird das kulinarisch-literarische Highlight von Thomas Hummitzsch.

Delikat! Alain Passard, Pariser Drei-Sterne-Koch und Star der GemĂŒsekĂŒche, hat sich ĂŒber die Schulter und in die Töpfe schauen lassen – von einem weiteren Meister seines Fachs, Christophe Blain. Der Comiczeichner hat Alain Passard mehr als zwei Jahre lang begleitet und den Alltag des MaĂźtre, seine Ästhetik und Philosophie des Kochens in gewohnt ausdrucksstarken Zeichnungen eingefangen. Das Ergebnis ist ein kluges, lehrreiches und hochamĂŒsantes Buch, mit dem Christophe Blain einmal mehr den Beweis erbringt, welch Potenzial der Comic abseits ausgetretener Pfade bietet.

DarĂŒber hinaus beinhaltet der Band 15 anschaulich illustrierte Rezepte von Alain Passard und funktioniert so auch als raffiniertes französisches Kochbuch.

“Ein Kochbuch, ein Comic, ein Hochgenuss, eine Sensation.” – Andreas Platthaus, FAZ

Christophe Blain, geboren 1970, studierte Bildende Kunst in Cherbourg. Besonders beeindruckten ihn die Werke von Bonnard, Seroy, Repine, Gustave DorĂ©e und Daumier. Erst die Begegnung mit Joann Sfar, Lewis Trondheim, David B. und Emile Bravo Ende der Neunzigerjahre motivierte ihn dazu, Comics zu schreiben und zu zeichnen. Zu seinen bekanntesten Arbeiten hierzulande gehört die Serie “Isaak der Pirat”. FĂŒr die Reihe “Donjon – Morgengrauen”, entstanden in Zusammenarbeit mit Joann Sfar und Lewis Trondheim, hat er vier Geschichten gezeichnet.

Christophe Blains Zeichnungen sieht man die kĂŒnstlerische Schulung an, effektvoll weiß er seine Geschichten in Szene zu setzen. Seine Figuren erscheinen in ihren Attributen ĂŒberhöht, haben lange, spitze Nasen oder ĂŒberbreite Schultern, seine Stadtszenen finden Entsprechungen im Expressionismus; HĂ€user wachsen in den Himmel und sind in der Nacht in tiefes Schwarz gehĂŒllt.

ExRotaprint Kantine, Gottschedstraße 4, Aufgang 1, D-13357 Berlin
Eintritt 8 EUR, ermĂ€ĂŸigt 5 EUR, inklusive ein GetrĂ€nk und Speisen | Einlass: 20 Uhr
Nur mit Anmeldung unter kochen@reprodukt.com | Achtung: Begrenzte Platzanzahl!

In der KĂŒche mit Alain Passard, ISBN 978-3-943143-74-4, 96 Seiten, farbig, 22,5 x 29 cm, Hardcover, 20 EUR, erscheint bei Reprodukt