Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Schreiber & Leser’

Neue Graphic Novels bei Schreiber & Leser

Mittwoch, den 8. Mai 2013

“Strangers in Paradise 1″ von Terry Moore

Katina Choovanski alias Katchoo alias Chewy alias Baby June ist eine schlagfertige junge Frau. Katchoo wohnt mit Francine zusammen und ist in sie verliebt. Umgekehrt ist es komplizierter. Dass David, der feinsinnige Kunststudent, Katchoo bis zur Selbstaufgabe liebt, macht es auch nicht einfacher. Hinzu kommt Katchoos bewegte Vergangenheit, die unter anderem in einer FBI-Akte festgehalten ist und die sie immer wieder einholt…  Strangers in Paradise ist die große amerikanische Comic-Seifenoper im späten 20. Jahrhundert.

Terry Moore war lange Jahre Videoeditor in einer Werbeagentur. Nach dem mehrfach fehlgeschlagenen Versuch, als Autor und Zeichner seine „Daily Strips“ bei einer Tageszeitung unterzubringen, wurde er in einem Comicladen auf den damals boomenden Markt „alternativer“ Comics aufmerksam. Aus dieser Inspiration erwuchs sein Hauptwerk Strangers in Paradise.   Terry Moore lebt mit seiner Familie in Houston, Texas.

Strangers in Paradise 1, ISBN 978-3-943808-15-5, 344 Seiten, schwarzweiß, Klappenbroschur, EUR (D) 16,95, erscheint im Juni

“Blut und Schweigen III” von François Corteggiani, Jean-Yves Mitton & Marc Malés

Für das großen Finale ihrer Geschichte kehren Ciro und Johnny nach Sizilien zurück. Von hier waren sie vor Jahrzehnten aufgebrochen, halbe Kinder noch. Inzwischen fegt der zweite Weltkrieg über die Menschheit hinweg.

Und auch nach dem Inferno hat die Mafia immer und überall die Finger im Spiel, ob in der Unterhaltungsindustrie – Frank Sinatra gibt ein Gastspiel – , bei den Gewerkschaften oder in der Politik. War sie nicht sogar an der Ermordung Kennedys beteiligt..?

“Blut und Schweigen III (Abschlussband)”, ISBN 978-3-943808-13-1, 208 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 27,80, erscheint im Juni

Neue Graphic Novel bei Schreiber & Leser

Mittwoch, den 10. April 2013

“Nachtstück” von Jimmy Beaulieu

Zwei junge Räuberbräute verbringen die Nacht in einem Motel und warten auf einen Kerl namens Leonce. Die Stunden verstreichen, den beiden ist langweilig.  Sie beginnen, sich Geschichten zu erzählen. Und kommen dabei auf dumme Gedanken…

Jimmy Beaulieu wurde 1974 auf der Ile d‘Orleans in Quebec geboren und lebt seit 1998 in Montreal. Sein berufliches Schaffen dreht sich ganz und gar um Comics: er war Buchhändler, Übersetzer, Verleger, Rezensent, Illustrator, Buchdesigner, Ausstellungsmacher, Lehrer und natürlich Autor. Außerdem ist ein großes Hobby von ihm seine Musik.

Nachtstück, ISBN 978-3-943808-11-7, 112 Seiten, farbig, Klappenbroschur, EUR 14,95, erscheint im Mai bei Schreiber & Leser

Graphic Novels in den Medien – 5. März 2013

Dienstag, den 5. März 2013

Für das ARD-Literaturmagazin “druckfrisch” reiste Denis Scheck jüngst nach Japan und traf in Tokyo den Manga-Autoren Jiro Taniguchi, dessen Werke auf deutsch im Carlsen-Verlag und bei Schreiber & Leser vorliegen.

Mit Lukas Jüliger, dem Autoren von “Vakuum” (Reprodukt) führte Teresa Fries ein Interview, das auf jetzt.de, dem Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung, nachzulesen ist: “In der Jugend merkt man, dass alles endlich ist”. Unter anderem  geht er dabei auf die intensive Arbeit an dem Buch ein und legt dar, was für ihn der Reiz am kreieren von Comics ist.

Christopher Schrader stellte in der Süddeutschen Zeitung den Wissenschaftscomic “Die große Transformation” (Jacoby & Stuart) vor, in dem neun WissenschaftlerInnen sich mit Ursachen und Wirkungen des Klimawandels befassen: “Forscher erklären den Klimawandel”. Die Zeichnungen stammen von Jörg Hartmann, Jörg Hülsmann, Iris Ugurel, Robert Nippoldt, Christine Goppel und Astrid Nippoldt.

Ein dpa-Beitrag zu “Die große Transformation” wurde unter anderem auf tagesspiegel.de veröffentlicht: “Mit Barack Obama das Weltklima retten”.

“Der erste Aussteiger” steht im Mittelpunkt der Buchbesprechung von Erik Wenk, ebenfalls auf tagesspiegel.de. Gemeint ist Henry David Thoreau, über den kürzlich die biografische Graphic Novel “Henry David Thoreau – Das reine Leben” von A. Dan und Maximilien Le Roy (Knesebeck) erschienen ist. Wenk zeigt sich nur teilweise angetan: “Es bleibt eine Comic-Biographie, die man zwar gerne liest und die optisch zweifellos viele Momente des Genusses bereithält, die jedoch über einen schlaglichtartigen Blick auf Henry David Thoreaus Leben kaum hinausgeht.”

“Die „Seelenfresser“-Tetralogie des Leipziger Zeichners Schwarwel beeindruckt mit einer düsteren, komplexen Geschichte.” So fasst Mario Osterland an selber Stelle seine Gedanken zur Graphic Novel-Reihe des Leipziger Auotrs Schwarwel zusammen: “Was vom Glauben übrig bleibt”. “Seelenfresser” erscheint im Verlag Glücklicher Montag.

Michael Brake hat sich für die tageszeitung mit Sascha Hommer unterhalten, dem Mitherausgeber der Anthologie “Orang”, deren letzte Ausgabe kürzlich bei Reprodukt erschienen ist. Hommer geht auf die Geschichte und Motivationen des Comicmagazins ein und stellt ganz ohne Bedauern fest, warum es nun Zeit ist, von weiteren Ausgaben abzusehen: “Beende deine Jugend”.

Neue Graphic Novel bei Schreiber & Leser

Mittwoch, den 13. Februar 2013

“Enemigo” von M.A.T. und Jiro Taniguchi

Nach Diktatur und Bürgerkrieg geht der südamerikanische Staat Nascencio neue Wege und will den Dschungel urbar machen. Den Zuschlag bekommt das japanische Unternehmen Seshimo. Als dessen junger Präsident, Yuji Seshimo, das Gebiet inspizieren will, wird er entführt. Was steckt dahinter? Die US-Agrar-Lobby, die einen künftigen Konkurrenten ausschalten will? Ein letztes Aufbäumen der Parteigänger des Diktators? Eine Intrige im Hause Seshimo selbst? Yujis Bruder Kenichi macht sich auf nach Südamerika…

Enemigo, ISBN 978-3-943808-10-0, 296 S., s/w mit Farbseiten, Klappenbroschut, EUR (D) 16,95 , erscheint im März bei Schreiber & Leser

Graphic Novels in den Medien – 4. Januar 2013

Freitag, den 4. Januar 2013

In der Berner Zeitung schreibt Alexandra Kedves ausführlich über “Der Boxer” von Reinhard Kleist (Carlsen): “Im Ring des Konzentrationslagers”. “Wie Reinhard Kleist diese Geschichte in einen bedrängenden Schwarzweissfilm übersetzt, mit expressionistischem Furor, aber ohne verkünstelte Selbstverliebtheiten; erschütternd, aber ohne Sentimentalität; wie er Historie in Fleisch und Blut verwandelt und Personen in zerrissene Menschen: Das ist beeindruckend.”

Kai Löffler stellte gestern auf WDR5 eine Reihe von Graphic Novels vor, die sich mit dem Thema Altern auseinandersetzen, darunter Antonio Altarribas “Die Kunst zu fliegen” (avant-verlag), “Don Quijote” von Flix (Carlsen), “Der Garten” von Agata Bara (Salleck Publications), sowie “Bäche und Flüsse” von Pascal Rabaté (Reprodukt). Hier geht es zum Artikel: “Ein Rollator für Donald”, der Audiobeitrag kann direkt hier nachgehört werden (ab 14:20 min).

Auf tagesspiegel.de stellt Thomas Greven „Kililana Song: Eine Kindheit in Kenia“ von Benjamin Flao (Schreiber & Leser) vor: “Huckleberry Finn in Kenia”.

In der aktuellen Ausgabe des fluters, des Jugendmagazins der Bundeszentrale für politische Bildung, wird Paula Bulling zur Recherche und der weiteren Arbeitan “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) befragt: “Es hat mich nicht mehr losgelassen”. Die Fragen stellte Liz Weidinger.

Bereits im Dezember stellte Markus Lippold auf n-tv.de eine Reihe von Comics vor, die den Leser in ferne Länder entführen: “Aufs Meer, aufs Eis, aufs Geratewohl”. Darunter befinden sich “Packeis” von Simon Schwartz (avant-verlag) und “Reise zum Kerguelen-Archipel” von Emmanuel Lepage (Splitter).

Dass Comics als Forschungsgegenstand nun auch Einzug an die Universität Wuppertal halten, schreibt Martina Thöne im Remscheider General-Anzeiger: “Studenten lernen im Comic-Kosmos”.

Neue Graphic Novel bei Schreiber & Leser

Donnerstag, den 3. Januar 2013

“Der Nabel der Welt” von Edmond Baudoin

Ein greiser Maler und sein junges Modell reden über Gott und die Welt. Mit verhaltenem Stolz breitet er sein Liebesleben aus. Das Mädchen will alles von ihm wissen, ohne Scheu fragt sie ihn aus. “Warst du deiner Frau immer treu?” Er antwortet. Sind es Wahrheiten, sind es Klischees? Sind es Vorurteile, die auf den Müllhaufen der Geschichte gehören?

Edmond Baudoin ist 1942 in Nizza geboren. Mit sechzehn verlässt er die Schule und arbeitete bis zum Alter von 33 Jahren als Buchhalter in einem Luxushotel. Dann kündigt er und beginnt zu zeichnen. Seine Werke erscheinen in “Circus”, “Pilote”, “L’Echo des Savannen”, 1981 folgt sein erstes Album. Über vierzig Bücher entstehen, darunter die illustrierten Ausgaben der Krimis von Fred Vargas (dt. bei Aufbau). 1992 bekommt er in Angouleme den Preis für das beste Album, “Couma Aco”, 1997 den für das beste Szenario für “Le Yoyage”. Baudoin gilt als einer der wichtigsten Vertreter und Erneuerer der Neunten Kunst.

Der Nabel der Welt, ISBN 978-3-943808-08-7, 112 S., farbig, Hardcover, EUR (D) 22,80, erscheint im Februar bei Schreiber & Leser

Neue Graphic Novels bei Schreiber & Leser

Dienstag, den 11. Dezember 2012

“Marilyn the Wild” von Jerome Charyn und Frederic Rebena

Keiner entkommt Deputy Chief Isaac Sidel, dem Herrscher über die Lower East Side. Seine Tochter Marilyn versucht es trotzdem und holt sich Manfred „Blue Eyes” Coen ins Bett, Isaacs rechte Hand. Aber es nützt nichts. Während Chief Sidel sich mit den Spaghettis, den Guzmanns und den „Lollipops” herumschlägt, zerfällt sein Reich unaufhaltsam.

Jerome Charyn wurde in New York geboren, er schreibt vor allem Kriminalroman und Szenarien für Comics (Loustal, Munoz). Zu seinen berühmtesten Werken zählen die Geschichten über Deputy Chief Isaac Sidel. Charyns Bücher wurden bereits zwei mal von der New York Times mit dem “Book of the Year” ausgezeichnet.

Frederic Rebena begann seine Comic-Laufbahn 1989 bei der Zeitschrift A Suivre. Als Illustrator für Kindermedien schuf er u.a. den grafischen Auftritt für Enyd Blytons Fünf Freunde. Zu Rebenas Comicwerken gehört eine Biografie des Architekten Le Corbusier.

Marilyn the Wild, ISBN 978-3-943808-04-9, 80 S., farbig, Hardcover, EUR 18,80, erscheint im Januar 2013

“Grandville 2: Mon Amour” von Bryan Talbot

Wie sähe die Welt aus, wenn Napoleon bei Waterloo gewonnen hätte? Vielleicht wäre die Sozialistische Republik Britannia nur ein kleiner, unbedeutender Staat, verbunden mit dem großmächtigen Empire France über die Kanalbrücke. Der Psycho-Killer „Mad Dog” Mastock entkommt auf dem Weg zum Schafott aus dem Hochsicherheitstrakt des London Tower. Wenige Tage später beginnt in der Grandville Paris eine Mordserie, die Mad Dogs Handschrift trägt. Detective Inspector LeBrock und sein Assistent Roderick Ratzi nehmen sofort die Fährte auf…

Der Brite Bryan Talbot begann seine Karriere in den späten 1960er Jahren in der Underground Comix Szene und wechselte in den 90ern zum amerikanischen Markt. Dem lesenden Publikum ist Talbot u.a. bekannt durch Sandman und Heart of Empire. Er verneigt sich mit der Steampunk-Serie Grandville vor Meistern wie J.J. Grandville, Albert Robida, Sir Arthur Conan Doyle und Quentin Tarantino.

Grandville 2: Mon Amour, ISBN 978-3-943808-03-2, 104 S., farbig, Hardcover, EUR 24,80, erscheint im Januar 2013

“Andere Bücher braucht das Land” im Literaturhaus München

Montag, den 26. November 2012

Am Samstag und Sonntag dem 1. und 2. Dezember findet im Literaturhaus München der Markt der unabhängigen Verlage “Andere Bücher braucht das Land” statt. Graphic Novels werden dort vom avant-verlag, Edition Moderne, Reprodukt, Schreiber & Leser sowie vom Comicmagazin “Strapazin” vertreten.

Darüber hinaus wird es Stände folgender Verlage geben: A1 Verlag, asphalt & anders, Black Ink, edition ebersbach, edition fünf, Dörlemann Verlag, Hirschkäfer Verlag, lichtung Verlag, Lieschen Montag, luftschacht verlag, Maro Verlag, Milena Verlag, mixtvision Verlag, Peter Hammer Verlag, poetenladen, Salis Verlag, Satyr Verlag, Secession Verlag, Transit Verlag, Verbrecher Verlag, Verlag Das Wunderhorn, Verlagshaus J. Frank, Weidle Verlag.

Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, D-80333 München
Tel. (089) 29 19 34-39, Fax (089) 29 19 34-19
email: info@literaturhaus-muenchen.de, www.literaturhaus-muenchen.de
Öffnungszeiten: Sa + So 11-19 Uhr

“Comic vs. Comic” – 19. Kleinverlegertag an HTWK Leipzig

Donnerstag, den 15. November 2012

Am morgigen Donnerstag, dem 15. November findet der 19. Kleinverlegertag an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig statt. Dieses Jahr lautet das Thema “Comic vs. Comic – Wie Verlage Geschichten ein Gesicht geben”.

Als Gäste wurden Christian Maiwald von Reprodukt, André Winzer vom Schaltzeit-Verlag (Berlin) sowie Philipp Schreiber von Schreiber und Leser (Hamburg) eingeladen. Nach der Podiumsrunde gibt es eine offene Fragerunde. Bei einem Comic-Quiz werden Karten für die Comicausstellung im Bach-Museum und Buchpakete verlost.

Beginn ist um 10:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

HTWK Leipzig, Lipsius-Baus, Karl-Liebknecht-Straße 145, Raum 318, D-04277 Leipzig
www.htw-leipzig.de

Comics in der Presse – 10. September

Montag, den 10. September 2012

“Hühner, Porno, Schlägerei” – Sophia Martinecks im avant-verlag erschienenes Debut stellte zdf.kultur in einem Videobeitrag vor, der oben zu sehen ist.

Als “gemalte Hymne ans Fernweh” bezeichnet Moritz Honert das Reisetagebuch “Reise zum Kerguelen-Archipel” von Emmanuel Lepage in seiner Besprechung auf tagesspiegel.de: “Der mittelalte Mann und das Meer”.

In der Mitgliederzeitschrift der Gewerkschaft ver.di, publik, stellt Oliver Ristau “Im Land der Frühaufsteher” von Paula Bulling (avant-verlag) vor.

Noch im August befasste sich die tageszeitung mit “Berlin – Geteilte Stadt” von Sabine Buddenberg und Thomas Henseler (avant-verlag). Waldemar Kesler empfiehlt den Band als Unterrichtslektüre: “Familie im Osten, Schule im Westen”.

Aktueller Buchtipp des Online-Magazins afrika-live.de ist der Band “Kililana Song – Eine Kindheit in Kenia” von Benjamin Flao (Schreiber & Leser).

Im Online-Feuilleton titel-magazin.de befasst sich Christian Neubert mit drei Büchern aus dem Programm des Berliner Verlags Jacoby & Stuart: “Editorische Grauzonen und randständige Themen”. Auch wenn er alle Bände für empfehlenswert hält, mag er das Label Graphic Novel doch nur für den Band “Rosa Winkel” von Michel Dufranne und Milorad Vicanovic gelten lassen.  Sein Resümée: “Es scheint, als ob der Begriff nicht nur dafür taugt, um hierzulande den Comic als Kunstform zu etablieren, sondern auch dafür, um Werke, die man nur schwer einer Schublade zuordnen kann, mit einem verkaufsfördernden Prädikat zu versehen. Schön, wenn´s funktioniert.”

“Adam, was treibst du?”

Mittwoch, den 1. August 2012

Auf n-tv.de stellt Markus Lippold heute drei Bücher für den Sommer vor: In “Paradies” von Ville Ranta (Reprodukt) erkennt er eine “Reflexion über die ganz menschliche Angst vor der Freiheit, über selbstständiges Denken, Eigenverantwortung und die Grauzone zwischen Gut und Böse”, die darüber hinaus noch sehr witzig ist.

Vor allem Debatten um Beziehungsprobleme stehen im Mittelpunkt von Jimmy Beaulieus “Ein philosophisch pornografischer Sommer” (Schreiber & Leser), in dem es darüber hinaus etwas züchtiger zugeht, als es der Titel glauben lässt.

Besonders die Seitengestaltung hat es Lippold bei Craig Thompsons Frühwerk “Mach´s gut, Chunky Rice” (Reprodukt) angetan, bei dem auch sonst die Qualitäten seiner späteren Bände aufscheinen.

Hier geht es zum Beitrag: “Adam, was treibst Du?”

Comics in der Presse – 5. Juli 2012

Donnerstag, den 5. Juli 2012

In der heutigen Ausgabe des “Börsenblatts des deutschen Buchhandels” werden in einem Krimi-Schwerpunkt interessante Titel und Autoren vorgestellt. Darunter befinden sich auch eine Reihe von Comic-Neuerscheinungen, die online noch ausführlicher besprochen werden, unter Anderem die Adaptionen  “Der Selbstmörderclub” von Clément Baloup und Eddy Vaccaro nach Robert Louis Stevenson (Splitter) und “Scarface” von Christian De Metter, nach Armitage Trail (Schreiber & Leser), sowie “Metro” von Magdy El-Shafee (Edition Moderne): “Kriminell gute Comics”.

Auf tagesspiegel.de schwärmt Thomas Hummitzsch für das “vorläufige Opus Magnum” von Cyril Pedrosa: “Portugal” (Reprodukt), was nicht nur daran liegt, dass für ihn der Band ein “Augenschmaus”, sondern auch “eine tiefschürfende Liebeserklärung an ein Lebensgefühl, das sich nur mit Begriffen wie ‘Heimat’ oder ‘Zuhause’ verbinden lässt” ist: “Eine Reise zum Ich”.

Comics in der Presse – 4. Juli 2012

Mittwoch, den 4. Juli 2012

In der gestrigen Ausgabe der “Süddeutschen Zeitung” wurden im Feuilleton verschiedene Aspekte des Afghanistan-Einsatzes der deutschen Bundeswehr beleuchtet. Als eins der wenigen Bücher, abgesehen von Rückkehrer-Biografien, erkennt Tim Neshitov in Arne Jyschs “Wave and Smile” (Carlsen) eine wichtige Quelle für spätere Kulturhistoriker. Der Artikel “Afghanistan in Aquarell” lässt sich nun auch online nachlesen.

Sammy Khamis stellt auf fm4.orf.at “Metro” von Magdy El-Shafee (Edition Moderne) vor. In dem Buch erkennt er das Missing Link zwischen 30 Jahren Unterdrückung, der daraus resultierenden Unzufriedenheit und den Demonstationen auf dem Tahrir-Platz: “Endstation Zensur”.

Mit dem Kampfsportcomic “Wie hungrige Wölfe” (Schreiber & Leser) wagen sich die sonst eher für ruhige Stoffe bekannten Baku Yumemakura und Jiro Taniguchi (“Gipfel der Götter”)  ins Actionfach. In dem bereits in den 1980er-Jahren entstandene Band erkennt Felix Giesa auf satt.org Vorbilder wie “Karate Kid” oder “Rocky III”, und resümiert, dass gerade das Finale “einer extremen Männlichkeitsbespiegelung gleichkommen” mag, das Buch dennoch “ein starkes Stück Karateunterhaltung” ist: “Mann gegen Mann”.

Neue Bücher bei Schreiber & Leser

Freitag, den 29. Juni 2012

“Der Frevel am Altar der Heiligen Klara” von Valerio Bindi und Maria P. Cinque, nach L.R.Carrino

Einmal im Monat trägt der etwas einfältige Giovanni im Revier seines Vaters, Don Antonio, die Lohntüten aus. Auf seiner Runde begleitet ihn der hübsche, lustige Salvatore, er passt auf, dass Giovanni alles richtig auf die Reihe kriegt. Anschließend gehen die beiden immer auf die Klippen von Mergellina, das Revier für schnellen Sex jeglicher Art.
Einmal im Monat eine Nummer mit Salvatore – das ist nicht genug für Giovannis großen Hunger. Aber mehr geht nicht, es darf auf keinen Fall herauskommen, was sie da tun.

Drogenhandel, Folter und Mord, Herumhuren, alles das ist in der perversen Welt der Camorra erlaubt – nur nicht der Frevel am Altar der Heiligen Klara, die Homosexualität.

Der Frevel am Altar der Heiligen Klara, ISBN 978-3-941239-93-7, 184 S., schwarzweiss, Softcover, 18,80 EUR, erscheint im August

“Adios Muchachos” von Matz und Paolo Bacilieri, nach Daniel Chavarria

Havanna, Kuba. Die hübsche Alicia arrangiert geschickt Fahrradunfälle mit den Besitzern teurer Autos und lässt sich gerne von den verschreckten Herren nach Hause fahren. Der Jungmanager Juanito geht Alicia willig ins Netz, aber er hat sie schnell durchschaut. Dann macht er ihr ein ungewöhnliches und sehr lukratives Angebot. In der Folge gibt es schöne Villen, schnelle Sportwagen, Erpressung, Entführung, Lösegeld, Transvestiten, eine Leiche
und Gauner, die andere Gauner aufs Kreuz legen…

Ein beschwingter Krimi unter Palmen mit Leiche, aber ohne Mord.

Adios Muchachos, ISBN 978-3-941239-95-1, 128 S. farbig, Hardcover, 21,80 EUR, erscheint im Oktober

Neue Graphic Novel bei Schreiber & Leser

Mittwoch, den 20. Juni 2012

“Kililana Song” von Benjamin Flao

In einem der letzten Paradiese der Erde, im Hafenstädtchen Lamu in Kenia, lebt der zehnjährige Naim.

Er ist ein Schlingel und er ist glücklich.

Doch das Weltkulturerbe Lamu ist bedroht von Immobilienhaien und willfährigen Behörden…

Kililana Song, ISBN 978-3-943808-01-8, 128 S., farbig, Hardcover,  24,80 EUR, erscheint im September bei Schreiber & Leser

Neue Graphic Novels beim Comic-Salon Erlangen (2)

Montag, den 4. Juni 2012

Der Internationale Comic-Salon Erlangen öffnet in der nächsten Woche seine Pforten. Neben dem umfangreichen Festivalprogramm – bestehend aus Ausstellungen, Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen und weiteren Veranstaltungen – ist die Verlagsmesse wichtiger Mittelpunkt des Festivals. Es bietet sich dort nicht nur die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt mit den Leuten hinter den Comics und in zahlreichen Signierstunden Bücher mit Zeichnungen der vielen anwesenden Comic-ZeichnerInnen verzieren zu lassen. Elementarer Bestandteil ist die Messe, auf der Comic-Verlage ihre Neuerscheinungen vorstellen. Nach einem ersten Überblick über die neuen Graphic Novels, der gestern erschien, folgt hier der zweite Teil.

CROSS CULT

“Steam Noir 2: Das Kupferherz 2″ von Felix Mertikat, Jakob Eirich & Verena Klinke

Eine verschwundene Kinderleiche, ein undurchsichtiger Chirurg, der sich der Erforschung mechanischer Organe verschrieben hat, eine wiedergekehrte Seele, die sich seit Jahren der Festsetzung entzieht, und ein Herz aus Kupfer, das im Zentrum aller Geheimnisse zu stehen scheint – ein Fall, der den Januskoogener Bizarromanten Heinrich Lerchenwald und sein Leonardsbund-Team, den beseelten Maschinenmenschen Richard Hirschmann und die Tatortermittlerin Frau D, in ein Geflecht aus Lügen, Intrigen und Manipulationen reißt. Auf der Spur der vermissten Mädchenleiche und ihrem vermeintlichen Mörder stoßen die drei paranormalen Detektive auf ein Geheimlabor und einen entstellten Menschen-Maschine-Hybriden, der eine Beziehung zum ominösen Wunderheiler Dr. Presteau zu haben scheint. Frau D heftet sich an die Fersen des Arztes, während Heinrich eine eigene Agenda verfolgt, die ihn immer weiter vom eigentlichen Fall wegführt…

Unterdessen greift der Leonardsbund zu immer rabiateren Mitteln im Kampf gegen die Seelen und die Verzerrungen, die sie auslösen. Eine groß angelegte Kampagne mit unvorhersehbaren Konsequenzen beginnt.

Steam Noir 2: Das Kupferherz 2, ISBN 978-3-86425-038-5, 64 Seiten, farbig, Hardcover, 16,80 EUR

PANINI

“Marzi” 1 von Marzena Sowa & Sylvain Savoia

20 Jahre nach dem Fall der Mauer erzählt Marzena Sowa von ihrem Leben in Polen zu Zeiten des Kommunismus.

In Zusammenarbeit mit ihrem Lebenspartner, dem französischen Comic-Zeichner Sylvain Savoia, entstand die Graphic Novel “Marzi”.

Sie schildert die Ereignisse jener Jahre aus dem unschuldigen Blickwinkel eines Kindes. Ganz egal, wie der wirtschaftliche, politische oder soziale Hintergrund gewesen sein mag, schreibt Sylvain Savoia, es gibt immer etwas Charakteristisches in jenem Abschnitt unseres Lebens, das wir ganz schrecklich vermissen, wenn wir erst einmal groß sind.

Marzi 1, ISBN 978-3-862014-01-9, 224 Seiten, farbig, Softcover, 24,95 EUR

SCHREIBER & LESER

“Adler ohne Krallen” von Christian Lax

Im Jahr 1903 wurde das härteste Radrennen der Welt geboren: die Tour de France.

Am Pic du Midi in den Pyreneen lebt Antoine, und er wird vom Radsportfieber gepackt.

Als ihm in einer Frostnacht alle Zehen erfrieren, fertigen ihm die Freunde hölzerne Prothesen an. Und tatsächlich zieht Antoine ein in den Olymp des Radsports.

Von Christian Lax erschienen bei Schreiber & Leser bereits “Sarane” und – nach einer Vorlage von Donald Westlake – “Hot Rocks”.

Adler ohne Krallen, ISBN 978-3-941239-89-0, 80 Seiten, farbig, Hardcover, 18,80 EUR

“Scarface” von Armitage Trail und Christian De Metter

Aus dem kleinen italienischen Einwanderer Tony Guarino wird der gefürchtete Gangsterboss Tony Camonte, der mit der Narbe: Scarface. Der eiskalt mordet und mit Straßenkindern Fußball spielt – damit der Lärm die Schreie aus seinem Folterkeller übertönt. Dem seine Familie über alles geht und der an eben dieser Liebe zur Familie zugrunde gehen wird.

Mit seinem Roman “Scarface” legte Trail bereits im Jahr 1930 den Grundstein zum Mafia-Mythos, der unter anderen die berühmten Filme von Howard Hawks und Brian De Palma inspirierte.

Christian De Metter (“Shutter Island”, “Swinging London”) hat einen weiteren Meilenstein des Krimi-Genres in Bildsprache umgesetzt.

Scarface, ISBN 978-3-941239-91-3, 112 Seiten, farbig, Hardcover, 21,80 EUR

“Grandville 1″ von Bryan Talbot

Wie sähe die Welt aus, wenn Napoleon bei Waterloo gewonnen hätte? Vielleicht wäre die Sozialistische Republik Britannia ein kleiner, unbedeutender Staat, verbunden mit dem großmächtigen Empire Frankreich über die Kanalbrücke.

In dieser Parallelwelt wird die Leiche eines britischen Diplomaten aufgefunden. Angeblich Selbstmord. Detective Inspector LeBrock und sein Assistent Roderick Ratzi ermitteln in der Grandville Paris, der Stadt der Lichter…

Bryan Talbot, dem lesenden Publikum u.a. bekannt von “Sandman” und “Heart of Empire”, verneigt sich mit dieser Steampunk-Serie vor Meistern wie J.J. Grandville, Albert Robida, Sir Arthur Conan Doyle und Quentin Tarantino.

Grandville 1, ISBN: 978-3-941239-87-6, 104 Seiten, farbig, Hardcover, 24,80 EUR

SPLITTER

“Reise zum Kerguelen-Archipel” von Emmanuel Lepage

Im März 2010 ging Emmanuel Lepage für mehrere Wochen an Bord des Forschungsschiffes “Marion Dufresne”, um die TAAF, die Französischen Süd- und Antarktisgebiete, zu bereisen, das Meer verstehen und zeichnen zu lernen und um sich von den eisigen Landschaften verzaubern zu lassen, die in der Lage sind, einen in längst vergangene Zeiten zu versetzen.

Ein absoluter Traumband für alle Lepage-Fans und solche, die es werden wollen. Eins der meistgelobten Alben des letzten Jahres in Frankreich.

Reise zum Kerguelen-Archipel, ISBN 978-3-86869-492-5, 160 Seiten, farbig, Hardcover, 29,80 EUR

Neue Graphic Novels bei Schreiber & Leser

Freitag, den 18. Mai 2012

“Grandville” von Bryan Talbot

Wie sähe die Welt aus, wenn Napoleon bei Waterloo gewonnen hätte? Vielleicht wäre die Sozialistische Republik Britannia ein kleiner, unbedeutender Staat, verbunden mit dem großmächtigen Empire Frankreich über die Kanalbrücke.
In dieser Parallelwelt wird die Leiche eines britischen Diplomaten aufgefunden. Angeblich Selbstmord. Detective Inspector LeBrock und sein Assistent Roderick Ratzi ermitteln in der Grandville Paris, der Stadt der Lichter…

Bryan Talbot, dem lesenden Publikum u.a. bekannt von “Sandman” und “Heart of Empire”, verneigt sich mit dieser Steampunk-Serie vor Meistern wie J.J. Grandville, Albert Robida, Sir Arthur Conan Doyle und Quentin Tarantino.

Grandville, ISBN 978-3-941239-87-6, 104 S., Hardcover, farbig, EUR 24,80, erscheint im Juni

“Adler ohne Krallen” von Christian Lax

Im Jahr 1903 wurde das härteste Radrennen der Welt geboren: die Tour de France. Am Pic du Midi in den Pyreneen lebt Antoine Fario, der davon träumt, einmal die „große Schleife“ mitzufahren. Als ihm in einer hartennWinternacht alle Zehen erfrieren, hat er ausgeträumt. Aber Antoines Freunde fertigen ihm hölzerne Prothesen an, und tatsächlich zieht er ein in den Olymp des Radsports. Nur darf niemand von seinem Handicap erfahren, denn kein Ausrüster würde in einen Invaliden investieren…

Adler ohne Krallen, ISBN 978-3-941239-89-0, 80 S., Hardcover, farbig, 19 x 25 cm, EUR 18,80, erscheint im Juni 2012

 

“Scarface”, nach Armitage Trail, von Christian De Metter

Aus dem kleinen italienischen Einwanderer Tony Guarino wird der gefürchtete Gangsterboss Tony Camonte, der mit der Narbe: Scarface. Der eiskalt mordet und mit Straßenkindern Fußball spielt – damit der Lärm die Schreie aus seinem Folterkeller übertönt. Dem seine Familie über alles geht und der an eben dieser Liebe zur Familie zugrunde gehen wird.

Mit seinem Roman Scarface legte Trail bereits im Jahr 1930 den Grundstein zum Mafia-Mythos, der unter anderen die berühmten Filme von Howard Hawks und Brian De Palma inspirierte.

Christian De Metter (“Shutter Island”, “Swinging London”) hat einen weiteren Meilenstein des Krimi-Genres in Bildsprache umgesetzt. Der Roman war die Grundlage für die Mythologisierung des Gangsters zu einer Pop-Ikone.

Scarface, ISBN 978-3-941239-91-3, 112 S., Hardcover, farbig, 17 x 24 cm, EUR 21,80, erscheint im Juni

Neue Graphic Novels bei Schreiber & Leser

Dienstag, den 10. April 2012

Für den Mail hat der Münchner Verlag Schreiber & Leser zwei neue Titel angekündigt.

“Wie hungrige Wölfe” von Jiro Taniguchi und Baku Yumemakura

Der Karatekämpfer Tanba begegnet dem Wrestling und ist beeindruckt von der Leidenschaft der „Catcher“.

Er entwickelt eine eigene Hybridtechnik und unterliegt nur einem einzigen Gegner: dem jungen unbekannten Ringer Kajiwara… Ein dramatisches Epos aus der Welt des Kampfsports.

Das Szenario stammt von Baku Yumemakura, die Zeichnungen von Jiro Taniguchi – die zuvor schon beim Fünfteiler “Gipfel der Götter” zusammenarbeiteten.

Wie hungrige Wölfe,  ISBN 978-3-941239-88-3, 288 S. schwarzweiß, Klappenbroschur, 16,95 EUR, erscheint im Mai

“Blut und Schweigen 1″ von François Corteggiani und Marc Malès

„Das Heil liegt in Amerika“, heißt es um 1900 in Europa. Doch die italienischen Auswanderer schleppen eine Seuche in die Neue Welt ein: die Mafia. Auch die halbwüchsigen Knaben Giovanni und Ciro verlassen das bitterarme Sizilien, auf der Flucht vor der Gewaltherrschaft der allmächtigen Dons.
In New York wird aus Giovanni ein Johnny, Ciro aber bleibt Ciro. Johnny kann die alten Muster nicht ablegen und wird Mafioso, Ciro dagegen ein Starreporter…

Blut und Schweigen 1, ISBN 978-3-941239-90-6,  144 S., farbig, Hardcover, 22,80 EUR, erscheint im Mai

“Mehr als ein Verbrechen”

Dienstag, den 24. Januar 2012

In den vergangenen Monaten erschienen gleich zwei Comics, die auf Vorlagen des französischen Krimiautoren Jean-Patrick Manchette basierten: “Im Visier”, umgesetzt von Jacques Tardi (Edition Moderne) und “Blutprinzessein” von Max Cabanes (Schreiber & Leser). Auf tagesspiegel.de stellt Christian Endres beide Bände vor.

Mehr als ein Verbrechen

Kaum ein anderer Autor hat den französischen Krimi so geprägt wie Jean-Patrick Manchette. Jetzt sind zwei neue Comic-Adaptionen seiner Romane auf Deutsch erschienen.

Jean-Patrick Manchette, der 1995 im Alter von nur 52 Jahren verstarb und neben zahlreichen Kritiken, Essays und Drehbüchern ein knappes Dutzend Romane geschrieben hat, gilt als Wegbereiter des Néo-Polar, des modernen französischen Krimi. mehr

“Die Kraft der Worte”

Donnerstag, den 17. November 2011

Ein Autor steht im Mittelpunkt von Thomas Hummitzschs Artikel auf tagesspiegel.de: Thierry Murat, der für zwei Titel, die bei Schreiber & Leser erschienen sind, das Szenario schrieb: “Lauras Lied” (Zeichnungen von Eric Corbeyran) und “Der Mörder weinte”, bei dem Murat auch für die zeichnerische Umsetzung sorgte.

Die Kraft der Worte

Erzählen, um zu überleben: In Thierry Murats beeindruckenden Comic-Adaptionen „Lauras Lied“ und „Der Mörder weinte“ reden sich die Protagonisten ihr Trauma von der Seele.

Es gibt Geschichten, die dringen in einer Intensität in unser Bewusstsein ein, dass sie nicht schnell wieder in Vergessenheit geraten können. Von dem französischen Illustrator und Comic-Zeichner Thierry Murat sind mit „Der Mörder weinte“ und „Lauras Lied“ gerade zwei solcher bemerkenswerten Geschichten erschienen. mehr