Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Simon Schwartz’

Graphic Novels beim Poetenfest in Erlangen

Freitag, den 2. August 2013

Unter dem Titel “Seriosität der Sprechblase – Die Graphic Novel-Nacht” wird es auch auf dem diesjähigen Poetenfest in Erlangen eine Veranstaltung geben, bei denen Comics im Mittelpunkt stehen werden. Als Gäste werden erwartet: Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, Reprodukt), Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag), Olivia Vieweg (“Huck Finn”, nach Mark Twain, Suhrkamp) sowie Reprodukt-Verleger Dirk Rehm.

Comics sind Literatur. Das hat sich inzwischen bis in sogenannte seriöse Buchverlage herumgesprochen – und in den seriösen Buchhandel ebenso. Verantwortlich dafür ist die wachsende Komplexität vieler Publikationen, die Bild und Text verzahnen sowie ein neues Label: Graphic Novel – der grafische Roman. Comic-Verlage wie Carlsen, Reprodukt, die Edition Moderne oder der avant-verlag haben zuerst mit diesem Label gearbeitet. Nun veröffentlichen auch Suhrkamp, S. Fischer oder Kiepenheuer & Witsch Graphic Novels. Da sollten die letzten Skeptiker in Sachen Texte mit Sprechblasen nachdenklich werden. In der Graphic Novel-Nacht stellen sich die jungen deutschen Graphic Novel-Autorinnen Aisha Franz und Olivia Vieweg sowie der Max und Moritz-Preisträger Simon Schwartz vor und diskutieren mit Dirk Rehm, dem Reprodukt-Verleger und Graphic Novel-Pionier, über das Phänomen.

Beginn ist um 20:00 Uhr, der Eintritt beträgt EUR 9 (erm. EUR 7).

Theater in der Garage,TheaterstraĂźe 3, 91054 Erlangen
poetenfest-erlangen.de

„Nowi Mistrzowie” – Ausstellung in Zielona Góra

Montag, den 22. Juli 2013

Derzeit wird im polnischen Zielona GĂłra eine Ausstellung deutscher Comics gezeigt. Unter dem Titel “Nowi Mistrzowie” (“Neue Meister”) präsentiert die Bibliothek ObcojÄ™zyczna eine Auswahl neuer Comics aus Deutschland und Ă–sterreich, darunter von Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag), Daniel Schreiber (“Annas Paradies”, Splitter) und Thomas Kriebaum (“Kleiner Tod”, Luftschacht).

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut erstellt und zuvor bereits in Szczecin gezeigt. In Zielona Góra läuft sie bis Ende August.

Biblioteka Obcojęzyczna w Zielonej Górze, Aleja Wojska Polskiego 9, PL-65-077 Zielona Góra Zielona Góra
www.wimbp.zgora.pl

Comic-Woche in Augsburg

Mittwoch, den 1. Mai 2013

An der ersten Maitagen wird in Augsburg eine Comic-Woche stattfinden, zu der eine Reihe von Autoren eingeladen wurden und die am Gratis Comic Tag am 11. Mai ihren Höhepunkt und Aschluss findet.

So wird am Montag, dem 6. Mai, der Comic-KĂĽnstler Simon Schwartz von 17 bis 20 Uhr im Comicfachgeschäft Comictime BĂĽcher signieren. Am darauf folgenden Dienstag, dem 7. Mai wird er in der Neuen StadtbĂĽcherei aus seinem Band “Packeis” (avant-verlag) lesen. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr, um Voranmeldung von Schulklassen wird gebeten.

Am Freitag, dem 8. Mai, folgt von 16 bis 19 Uhr eine Signierstungen bei Comic Time mit Felix Mertikat und Verena Klinke, dem Kreativteam der Steampunk-Reihe “Steam Noir” (Cross Cult).

Comic Time, HermanstraĂźe 7, D-86150 Augsburg
www.comic-time.de

Neue StadtbĂĽcherei Augsburg, Ernst-Reuter-Platz 1, D-86150 Augsburg
www.stadtbuecherei.augsburg.de

Graphic Novels in den Medien – 23. April 2013

Dienstag, den 23. April 2013

In der SWR-BĂĽchersendung “Literatur im Foyer” stellte bereits am vergangenen Donnerstag Literaturkritiker Denis Scheck “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgste Junge der Welt” von Chris Ware (Reprodukt) vor und stellte dabei heraus: “Es handelt sich hier um groĂźe Literatur, um Weltliteratur.” Die Sendung mit Thea Dorn und Dirk Kurbjuweit lässt sich bis auf weiteres in der Mediathek vom SWR betrachten (ab Minute 21).

Als “SchlĂĽsselwerk der jĂĽngeren Comicgeschichte” bezeichnet Christoph Huber den Band in der Wiener Presse: “Generationen des Leids”.

In der heutigen Ausgabe der Welt stellt Matthias Heine die Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” von Ulli Lust (Suhrkamp) vor: “Es war eine durchaus gewagte Idee, den dĂĽsteren, in der Nazizeit spielenden Roman einer Zeichnerin anzuvertrauen, die zwar zu den besten im deutschsprachigen Raum gehört, bisher aber eher Gegenwartsstoffe illustriert hatte. Doch es hat funktioniert.”: “Kindertotenlieder im Bunker”.

Lars von Törne erkennt in dem Buch eine “kongeniale Adaption”, wie er auf tagesspiegel.de schreibt: “FlĂĽstern und Schreien”.

“Man wird zu einem Teil des Ortes” sagt Philip Cassirer, Autor des Reisecomics “Was kostet ein Yak?” (Carlsen) im Interview mit Thomas Hummitzsch, das an gleicher Stelle erschien. Ebenfalls auf tagesspiegel.de stellt Nadine Lange Danielle de Picciotto vor, die ĂĽber ihr Nomadenleben das Buch “We are Gypsies now” (metrolit) gemacht hat: “In tausend Tagen um die Welt”.

“Auch in Grautönen politisch” ist die Autorin Paula Bulling, wie es im Beitrag auf der Website der Deutschen Welle heisst, in dem die in Berlin lebende KĂĽnstlerin sowie ihr Buch “Im Land der FrĂĽhaufsteher” (avant-verlag) vorgestellt wird. In einer Bildergalerie werden darĂĽber hinaus aktuelle Arbeiten gezeigt: “Auf den Spuren einer Protestbewegung”.

“Eine der schönsten Comic-Entdeckungen seit Langem” nennt Jens Balzer “Der Tod von Adorno” von Helmut Wietz (metrolit), wie er im Cicero schreibt: “Porno mit Adorno”.

Kai Löffler stellte auf WDR3 Zeina Abiracheds “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) vor. Der Beitrag kann hier nachgelesen und -gehört werden.

Das “Kulturgespräch” im HR mit Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag) kann hier nachgehört werden.

Lobende Worte findet FAZ-Blogger Andreas Platthaus fĂĽr “Wie ein leeres Blatt” von Boulet und PĂ©nĂ©lope Bagieu (Carlsen): “Wie man sein Leben wiederaufbaut”.

Graphic Novels in den Medien – 15. April 2013

Montag, den 15. April 2013

Auf Spiegel Online stellt Hannah Pilarczyk den Autoren Luke Pearson vor, dessen “Hilda und der Mitternachtsriese” nun auch auf deutsch bei Reprodukt erschienen ist: “Gestatten, Welteroberin!” Ihr ResĂĽmĂ©e: “Die kleine Hilda ist die Heldin eines der schönsten Comics der vergangenen Jahre.”

Gleich zwei Graphic Novels und ihre AutorInnen wurden kĂĽrzlich in der tageszeitung vorgestellt: Amadeus Ulrich besuchte Marijpol in ihrem Hamburger Atelier, um mit ihre ĂĽber “Schwere Kost aus Altona” zu sprechen. Denn die Drastik des Dargestellten in ihrem Buch “Eremit” scheinen beim Autor des Artikels Spuren hinterlassen zu haben. Dass in Chris Wares “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgte Junge der Welt” auch Humor eine wichtige Rolle spielt, stellt Katja LĂĽthge heraus: “Anruf vom unbekannten Vater”.

Eine “kongeniale Adaption” erkennt Lars von Törne auf tagesspiegel.de in Ulli Lusts Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” (Suhrkamp), die heute in die Läden kommt: “FlĂĽstern und Schreien”.

Wie Boris Kunz fĂĽr das Titel Magazin schreibt, ist Joe Dalys “Doppeltes GlĂĽck mit Rotem Affen” (avant-verlag) ein Comic, “der sich zwar nicht ernst nimmt, aber nicht in bloĂźes Zitieren und Herumalbern ausartet.” Hier geht es zum Artikel.

FĂĽr die Wiener Presse stellt Cristoph Huber Paco Roca und seinen Band “Der Winter des Zeichners” (Reprodukt) vor: “melancholisch und bestĂĽrzend aktuell”. Der Artikel kann hier nachgelesen werden: “Der Aufstand der Zeichner”.

“Ich war immer von dunklen Geschichten fasziniert” sagt Lukas JĂĽliger im Gespräch mit Sören Sgries, der den Autor von “Vakuum” (Reprodukt) fĂĽr die Rhein-Neckar-Zeitung interviewte.

Ein weiteres Autorenportrait erschien im GieĂźener Anzeiger, denn die “Comic-Zeichnerin Elke Steiner stellt ihre Arbeit am Werk „Die anderen Mendelssohns“ vor”. Darin wird es um Carl Mendelssohn Bartholdy, Sohn des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy gehen.

In der Kultursendung “Fidelio” auf hr2 war kĂĽrzlich Simon Schwartz zu Gast, um ĂĽber seine Arbeit an seinem Buch “Packeis” (avant-verlag) zu sprechen. Der Beitrag kann hier nachgehört werden.

Neues von Simon Schwartz

Donnerstag, den 11. April 2013

In der aktuellen Ausgabe von Le Monde Diplomatique befindet sich auf der letzten Seite wieder eine von einem Comic-KĂĽnstler gestaltete Seite. Nachdem sich in den vergangenen Monaten unter anderem Daniel Bosshart (“Metamorphosis”), Hendrik Dorgathen (“Space Dog”, beide Edition Moderne) und Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, Reprodukt) fĂĽr die Gestaltung verantwortlich zeichneten, stammt der Beitrag nun von Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag).

Simon Schwarz befasst sich in seiner Comic-Kurzgeschichte mit dem Skizzenbuch seines Urgroßvaters. Die Comicseite kann auf der Seite von Le Monde Diplomatique angesehen werden, die Zeitung selbst liegt der Berliner tageszeitung bei und ist darüber hinaus auch separat am Kiosk erhältlich. Weiterhin lieferbar ist ein bei Reprodukt erschienener erster Sammelband der in der Le Monde Diplomatique veröffentlichten Comics.

Ein Interview mit Simon Schwartz erschien nun auf comicgate.de. In “Der Hamlet kommt auch ganz gut ohne Comics aus” unterhält er sich mit Stefan Svik ausfĂĽhrlich ĂĽber seine Arbeit, die deutsche Comicszene und Literaturadaptionen.

“Packeis” – Lesung und Workshop in Frankfurt

Donnerstag, den 21. März 2013

Packeis

Im Frankfurter Weltkulturenmuseum wird Simon Schwartz am Freitag, dem 12. April, sein Buch “Packeis” (avant-verlag) vorstellen. Unter dem Titel “Packeis – Die Geschichte des afroamerikanischen Polarforschers Matthew Henson” gibt er einen Einblick in die Entstehung und Handlung der Graphic Novel. Tags darauf wird es einen Workshop fĂĽr Kinder zwischen 7 und 12 Jahre mit Schwarz geben,

Als erster Mensch erreichte er 1909 den Nordpol und wurde Teil der Sagenwelt der Inuit, als der Mann, der den Teufel besiegte. Doch der verdiente Ruhm blieb ihm verwehrt – denn Matthew Henson war schwarz.
In seinem neuen Buch erzählt der preisgekrönte Comiczeichner und Autor Simon Schwartz die Geschichte des afroamerikanischen Polarforschers Matthew Henson. Auf bewegende Weise berichtet er vom Pioniergeist, Scheitern und Vergessenwerden eines großen Mannes.

Beginn der Lesung ist am 12. April um 19 Uhr, der Eintritt beträgt 3 EUR (ermäßigt 1,50 EUR) inkl. Getränk. Der Workshop wird von 14 bis 17 Uhr stattfinden, der Eintritt beträgt hier 6 EUR, um Anmeldung wird gebeten.

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29-37, D-60594 Frankfurt am Main
www.weltkulturenmuseum.de

“Zukunft leben” – Ausstellung in Berlin

Montag, den 25. Februar 2013

Das Museum fĂĽr Naturkunde in Berlin zeigt ab morgen die Ausstellung “Zukunft leben: Die demografische Chance”, die sich mit der Frage auseinandersetzt, wie gemeinschaftliches Leben in Zukunft gestaltet werden kann. Unter anderem illustrieren dort Comics verschiedene demografische Gruppen – diese stammen von Simon Schwartz. Weitere Comics gestalteten unter anderem Kati Rickenbach.

Die Ausstellung, die noch bis zum 7. April in Berlin gezeigt wird, wird im Anschluss in noch weiteren Museen zu sehen sein:

Römisch Germanisches Zentralmuseum, Mainz (18. April bis 2. Juni), Deutsches Hygiene-Museum, Dresden (13. Juni bis 21. Juli), Deutsches Bergbaumuseum, Bochum (19. September bis 27. Oktober), Deutsches Schifffahrtsmuseum, Bremerhaven (14. November 2013 bis 9. Januar 2014), Deutsches Museum, München (30. Januar 2014 bis 30. März 2014).

Museum für Naturkunde, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung
InvalidenstraĂźe 43, D-10115 Berlin
Tel.: +49 (0)30 2093-8591
www.mfn-berlin.de, E-Mail: info@mfn-berlin.de

Graphic Novels in den Medien – 4. Januar 2013

Freitag, den 4. Januar 2013

In der Berner Zeitung schreibt Alexandra Kedves ausfĂĽhrlich ĂĽber “Der Boxer” von Reinhard Kleist (Carlsen): “Im Ring des Konzentrationslagers”. “Wie Reinhard Kleist diese Geschichte in einen bedrängenden Schwarzweissfilm ĂĽbersetzt, mit expressionistischem Furor, aber ohne verkĂĽnstelte Selbstverliebtheiten; erschĂĽtternd, aber ohne Sentimentalität; wie er Historie in Fleisch und Blut verwandelt und Personen in zerrissene Menschen: Das ist beeindruckend.”

Kai Löffler stellte gestern auf WDR5 eine Reihe von Graphic Novels vor, die sich mit dem Thema Altern auseinandersetzen, darunter Antonio Altarribas “Die Kunst zu fliegen” (avant-verlag), “Don Quijote” von Flix (Carlsen), “Der Garten” von Agata Bara (Salleck Publications), sowie “Bäche und FlĂĽsse” von Pascal RabatĂ© (Reprodukt). Hier geht es zum Artikel: “Ein Rollator fĂĽr Donald”, der Audiobeitrag kann direkt hier nachgehört werden (ab 14:20 min).

Auf tagesspiegel.de stellt Thomas Greven „Kililana Song: Eine Kindheit in Kenia“ von Benjamin Flao (Schreiber & Leser) vor: “Huckleberry Finn in Kenia”.

In der aktuellen Ausgabe des fluters, des Jugendmagazins der Bundeszentrale fĂĽr politische Bildung, wird Paula Bulling zur Recherche und der weiteren Arbeitan “Im Land der FrĂĽhaufsteher” (avant-verlag) befragt: “Es hat mich nicht mehr losgelassen”. Die Fragen stellte Liz Weidinger.

Bereits im Dezember stellte Markus Lippold auf n-tv.de eine Reihe von Comics vor, die den Leser in ferne Länder entfĂĽhren: “Aufs Meer, aufs Eis, aufs Geratewohl”. Darunter befinden sich “Packeis” von Simon Schwartz (avant-verlag) und “Reise zum Kerguelen-Archipel” von Emmanuel Lepage (Splitter).

Dass Comics als Forschungsgegenstand nun auch Einzug an die Universität Wuppertal halten, schreibt Martina Thöne im Remscheider General-Anzeiger: “Studenten lernen im Comic-Kosmos”.

“Polarforscher und Sexfantasien: Die Comics des Jahres”

Mittwoch, den 19. Dezember 2012

Lina Kokaly vom Kulturradio des RBB hat drei Comics zu den Comics des Jahres gekĂĽrt: “Packeis” von Simon Schwartz (avant-verlag), “Rosalie Blum” von Camille Jourdy sowie “Brigitte und der Perlenhort” von Aisha Franz (beide Reprodukt). Sie resĂĽmiert: “Alle drei sind aber anspruchsvolle Comics fĂĽr Buchliebhaber, die beweisen, dass das Genre blĂĽht.”

Graphic Novels in den Medien – 29. November 2012

Donnerstag, den 29. November 2012

In der Portrait-Reihe “Square” wurde auf arte kĂĽrzlich der französische Comic-Autor Jacques Tardi (“120, Rue de la gare”, nach LĂ©o Malet, Edition Moderne) vorgestellt. Neben seinem Werdegang und vergangenen Projekten wird auch “Stalag II B” angesprochen, der auf Deutsch noch unveröffentlichte und bereits fĂĽr eine Auszeichnung auf dem Comicfestival in AngoulĂŞme vorgeschlagene Band ĂĽber die Kriegsgefangenschaft von Tardis Bruder.

Ebenfalls auf arte wurde der Comic “Luft und Liebe” und dessen Autoren, der Szenarist Hubert und die Zeichnerin Marie Caillou, vorgestellt. Der Band ist bei Carlsen erschienen.

Der Autor Jan Kottisch und der Zeichner Tilo Richter sowie das in Zusammenarbeit entstandene Buch “Flash PreuĂźen” standen im Mittelpunkt eines Beitrags, der im NDR ausgestrahlt wurde. “Flash PreuĂźen” wurde mit dem afkat-Graphic-Novel-Förderpreis ausgezeichnet und erschien beim mairisch verlag.

Das “ThĂĽringen Journal” des MDR verfolgte in einem kurzen Beitrag die Installation der Glasplatten, aus denen sich der mit Bildmotive von Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag) verzierte Kubus an der Gedenkstätte AndreasstraĂźe in Erfurt, zusammensetzt.

“Kubus der friedlichen Revolution”

Mittwoch, den 28. November 2012


FĂĽr die „Gedenk- und Bildungsstätte AndreasstraĂźe” in der ehemaligen Zentrale der DDR-Staatssicherheit in Erfurt gestaltete Simon Schwartz (“drĂĽben!”, avant-verlag) einen 7 x 40 Meter groĂźen Bildfries, der den Neubau eines Glaskubus umschlieĂźt. Eine Auswahl aus ĂĽber hundert historischen Fotos von Ereignissen der friedlichen Revolution im Herbst 1989 in ThĂĽringen bildete die Grundlage fĂĽr Schwartz’ grafischen Bildzyklus.

Die offizielle Einweihung der Gedenkstätte und des Kubus findet am 3. Dezember 2012 um 10 Uhr durch den Thüringer Kultusminister Christoph Matschie statt. Ab 13 Uhr gibt es eine Pressekonferenz mit Simon Schwartz.

Am 14. Dezember findet zusätzlich um 18 Uhr eine öffentliche FĂĽhrung um den Kubus statt. Im Anschluss gibt es eine Podiumsdiskussion mit Simon Schwartz zum Thema “Comic-Kunst-Geschichte”, die von Andreas Platthaus (FAZ) moderiert wird.

Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a, D-99084 Erfurt

MDR über Stasi-Gedenkstätte

Mittwoch, den 21. November 2012

Das ThĂĽringen Journal des MDR zeigte in einem kurzen Beitrag Bilder von der neuen AuĂźengestaltung der Gedenkstätte AndreasstraĂźe in Erfurt, die nach EntwĂĽrfen von Simon Schwartz (“drĂĽben!”, avant-verlag) angefertigt wurde. Der Beitrag beginnt bei ca. 9:40min.

“Comic an Stasi-Gedänkstätte in Erfurt erinnert an die Wende”

Montag, den 19. November 2012

FĂĽr die Gedenkstätte AndreasstraĂźe in Erfurt in der ehemaligen örtlichen Stasi-Zentrale, hat Simon Schwartz (“drĂĽben!”, avant-verlag) zusammen mit der Agentur Freybeuter die AuĂźengestaltung ĂĽbernommen. FĂĽr eine 7 x 40 Meter groĂźen Glasfläche, die auf einen Kubus aufgebracht wird lieferte Schwarz die gezeichnete Vorlage. Dabei orientierte er sich an Fotos, die in der Wendezeit aufgenommen wurden.

Die offizielle Einweihung findet am 3. Dezember statt. Bereits jetzt berichtet die ThĂĽriger Allgemeine: “Comic an Stasi-Gedänkstätte in Erfurt erinnert an die Wende”, in der Hanno MĂĽller die verschiedenen Aspekte des Projekts vorstellt.

Foto © Stiftung Ettersberg

Graphic Novels bei der Buchlust Hannover 2012

Freitag, den 9. November 2012

Am Samstag und Sonntag, den 10. und 11. November findet jeweils von 10 bis 18 Uhr im Künstlerhaus Hannover die 19. Buchlust Hannover statt. Dort werden wieder eine Vielzahl unabhängiger Verlage ihre Bücher präsentieren, darunter auch Reprodukt und der avant-verlag.

Am Sonntag wird Simon Schwartz im Kinosaal im KĂĽnstlerhaus sein Buch “Packeis” (avant-verlag) vorstellen.

Weitere auf der Buchlust vertretenen Verlage: BELLA triste, CW Niemeyer Buchverlage, Dittrich Verlag, edition ebersbach, Edition Pæchterhaus, Edition Tiamat / Verlag Klaus Bittermann, Georg Olms Verlag, Gimpel Verlag, zu Klampen! Verlag, Lettre International, Matthes & Seitz Berlin, Merlin Verlag, ONKEL & ONKEL, Offizin-Verlag, speak low, TRANSIT Buchverlag, Verbrecher Verlag, Verlag Klaus Wagenbach, Verlagshaus J. Frank, Wallstein Verlag, Wehrhahn Verlag.

KĂĽnstlerhaus Hannover, SophienstraĂźe 2, D-30159 Hannover
Telefon: 0511 / 88 72 52, Fax: 0511 / 809 34 07
email: info@literaturhaus-hannover.de, www.literaturhaus-hannover.de/lit_buchlust
Ă–ffnungszeiten: Sa + So 10-18 Uhr

Simon Schwartz in Hannover und Freiburg

Dienstag, den 16. Oktober 2012

Am Rande der Tagung der Gesellschaft fĂĽr Comicforschung gab Simon Schwarz dem Freiburger Stadtmagazins fudder.de ein Interview ĂĽber die Arbeit an “Packeis” (avant-verlag), das sich hier nachlesen lässt: “‘Da existieren verschiedene Wahrheiten’”.

In KĂĽrze wird Simon Schwartz dann zu Gast in Hannover sein. Dort findet am Samstag, dem 10. und Sonntag, dem 11. November die alljährliche BuchLust statt, das Literaturfestival im örtlichen KĂĽnstlerhaus, bei dem 23 ausgewählte Verlage aus Niedersachsen und Berlin ihr Programm vorstellen werden. Reprodukt sowie der avant-verlag werden dort eine Auswahl ihrer Comics präsentieren. Simon Schwartz fĂĽhrt am Sonntag im KĂĽnstlerhaus ein Gespräch mit Redakteur Filip Kolek ĂĽber die Arbeit an und die HintergrĂĽnde von “Packeis”.

KĂĽnstlerhaus Hannover, Sophienstr. 2, D-30159 Hannover
www.literaturhaus-hannover.de

Graphic Novels in den Medien – 25. September 2012

Dienstag, den 25. September 2012

Neben der umfangreichen Berichterstattung zu Art Spiegelman sind in den Medien weitere Graphic Novels erwähnt worden. Zum Beispiel schreibt heute Holger Kreitling in der “Welt” ĂĽber “Die Sputnik-Jahre” von Baru (Reprodukt): “Spielt nicht mit den Schmuddelkindern”. Er sortiert das Buch als unlarmoyante Erzählung zwischen Kinderbuchklassikern wie “Der kleine Nick” und dem “Krieg der Knöpfe” ein und vergisst nicht zu erwähnen, dass Baru am Rande auch auf Tim & Struppi Bezug nimmt.

Auf seinem FAZ-Blog schreibt Andreas Platthaus voller Anerkennung ĂĽber “Rosalie Blum” von Camille Jourdy (Reprodukt): Sie erzähle “souverän” und mit “psychologischer Tiefe” und vergesse dabei den Humor nicht. Er resĂĽmiert, dass der Band als Roman funktioniere, was nicht allen Graphic Novels gelinge, die sich in diese Richtung strecken: “Ein Stalker wird verfolgt”.

“Virtuos umgesetzt” findet JĂĽrgen Schickinger “Packeis” von Simon Schwartz (avant-verlag), wie er in seinem Beitrag fĂĽr die “Badische Zeitung” schreibt:  Mit seinem Beitrag kĂĽndigt er auch Schwartz´ Anwesenheit bei der 7. Wissenschaftstagung der Gesellschaft fĂĽr Comicforschung an, die an diesem Wochenende in Freiburg stattfinden wird.

Auf der Jugendseite der “Berliner Zeitung” stellten Lisa BrĂĽckner und Cordula Kehr “Im Land der FrĂĽhaufsteher” von Paula Bulling (avant-verlag) vor, die den Band nicht nur Comicliebhabern ans Herz legen, sondern auch denjenigen Leserinnen und Lesern, die sich fĂĽr die derzeitige Asyl-Problematik interessieren. Der Beitrag “Bilder einer geschlossenen Gemeinschaft” kann nun auch online nachgelesen werden.

Comics in den Medien – 24. August 2012

Freitag, den 24. August 2012

Zwei Comic-Autoren wurden kĂĽrzlich fĂĽr das Fernsehen vor die Kamera gebeten: Riad Sattouf kam in der “Kulturzeit” auf 3Sat zu Wort und erzählt ĂĽber sein Buch “Meine Beschneidung” (Reprodukt). Aus aktuellem Anlass wird auch die derzeitige Diskussion ĂĽber die Rechtmäßigkeit der religiösen Beschneidung in Deutschland thematisiert. Das Video kann in der 3Sat-Mediathek angesehen werden und der dazugehörige Text findet sich hier: “Leben ohne Vorhaut”.

Simon Schwartz unterhielt sich heute im “FrĂĽhcafĂ©” auf Hamburg1 mit Moderatorin Stephanie Meyer ĂĽber Graphic Novels im allgemeinenen und seine BĂĽcher, darunter das aktuelle “Packeis” (avant-verlag). Hier gelangt man zum Video.

Den Artikel “Was bleibt vom Hype um Graphic Novels?” im Politmagazin profil von Philip Dulle ergänzt nun noch ein Intervew mit Nicolas Mahler (“Alte Meister”, nach Thomas Bernhard, Suhrkamp), in dem der Wiener Autor seine Sicht auf die aktuelle Situation erläutert: „Könnte mich gar nicht verbiegen“

Auf tagesspiegel.de stellt Moritz Honert “3 Sekunden” von Marc-Antoine Mathieu (Reprodukt) vor. Der Band stellt fĂĽr ihn ” eine der klĂĽgsten Reflexionen ĂĽber Erkenntnistheorie und Konstruktivismus der Comicgeschichte” dar: “Hinter den Spiegeln”.

“Ă„chz, schuft, schwitz, grĂĽbel”

Freitag, den 17. August 2012

In der gestern veröffentlichten Ausgabe der Wochenzeitung Die Zeit findet sich ein Artikel von Leonie Achtnich, in dem der Beruf Comiczeichner vorgestellt wird. Zu Wort kommen KĂĽnstler wie Flix (“Don Quijote”, nach Miguel de Cervantes, Carlsen), Birgit Weyhe (“Reigen”) und Simon Schwartz (“Packeis”, beide avant-verlag), Dirk Rehm von Reprodukt, sowie die Professoren Dietrich GrĂĽnewald und Hendrik Dorgathen. Auch wenn sich in den letzten Jahren viel getan habe, so wird in “Ă„chz, schuft, schwitz, grĂĽbel” resĂĽmiert, bleibe es doch ein Job fĂĽr “leidensfähige Ăśberzeugungstäter”.

Illustriert wird der Beitrag von einem Kurzcomic von Simon Schwartz.

Comics in den Medien – 6. August 2012

Montag, den 6. August 2012

Polfahrten sind das gemeinsame Thema der aktuellen BĂĽcher von Emmanuel LePage und Simon Schwartz: “Reise zum Kerguelen-Archipel” (Splitter) und “Packeis” (avant-verlag) stellte Andrea Kedves in einer Doppelbesprechung fĂĽr den in ZĂĽrich erscheinenden Tages-Anzeiger und die Basler Zeitung vor: “Exkursionen ins ewige Eis” (auch hier).

KĂĽrzlich erschien in der Neuen ZĂĽrcher Zeitung ein Artikel Georg Kleins, in dem er sich äuĂźerst kritisch mit Graphic Novels auseinandersetzte. Dem setzt der Schweizer Autor Hannes Binder (“Antonio Ligabue”, mit Giuseppe Zironi, Jacoby & Stuart) nun “Eine kleine Poetik der Graphic Novel” entgegen, die am Wochenende ebenfalls die NZZ abdruckte. Binders Gedanken lassen sich so zusammenfassen: “Die Graphic Novel, wie ich sie sehe, bedeutet Koexistenz von Wort und Bild zur Potenzierung des Stoffes, ohne das eine oder das andere zu beschneiden”.

Thomas Greven stellt auf tagesspiegel.de vier aktuelle Comics vor, die sich mit zeitgeschichtlichen Themen auseinandersetzen. “Aufregend wie die Wirklichkteit”. Sein Urteil ĂĽber die Darstellung politischer Inhalte in “AĂŹR” von David Boller (Zampano) fällt durchaus kritisch aus. Besser machten es da Golo und Dibou in “Chronik einer verschwundenen Stadt” (avant-verlag). Positives weiss er auch ĂĽber “Die besten Feinde, Erster Teil: 1783/1953″ von Jean-Pierre Filiou und David B. zu sagen. Mit “Olympe de Gouges” von Catel/Bocquet (castermann) stellt er einen noch nicht einen in Deutschland angekĂĽndigten Titel vor.

Weiterhin wird “Meine Beschneidung” von Riad Sattouf (Reprodukt) als Beitrag zur Beschneidungsdebatte in den Medien aufgegriffen. Nun schreibt Daniel Benedict in der Neuen OsnabrĂĽcker Zeitung: “Riad Sattouf erzählt lustig von der eigenen Beschneidung in Syrien”. Dabei fasst er zusammen: “Sein Buch sagt mehr als hundert Leitartikel.”

In der aktuellen Ausgabe des stern findet sich eine sechs-Seitige Strecke aus “Meine Beschneidung” sowie ein Interview mit dem Autor Riad Sattouf.

Die aktuelle Ausgabe des Fachmagazins “Unterricht Englisch” (Friedrich Verlag) steht ganz im Zeichen der Graphic Novels. Das Erscheinen des Heftes nimmt man bei comic-report.com zum Anlass, Redakteurin Solveig Möhle einige Fragen zum Heft zu stellen: “Englisch Lernen mit Graphic Novels”.