An der ersten Maitagen wird in Augsburg eine Comic-Woche stattfinden, zu der eine Reihe von Autoren eingeladen wurden und die am Gratis Comic Tag am 11. Mai ihren Höhepunkt und Aschluss findet.
So wird am Montag, dem 6. Mai, der Comic-Künstler Simon Schwartz von 17 bis 20 Uhr im Comicfachgeschäft Comictime Bücher signieren. Am darauf folgenden Dienstag, dem 7. Mai wird er in der Neuen Stadtbücherei aus seinem Band “Packeis” (avant-verlag) lesen. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr, um Voranmeldung von Schulklassen wird gebeten.
Am Freitag, dem 8. Mai, folgt von 16 bis 19 Uhr eine Signierstungen bei Comic Time mit Felix Mertikat und Verena Klinke, dem Kreativteam der Steampunk-Reihe “Steam Noir” (Cross Cult).
In der SWR-Büchersendung “Literatur im Foyer” stellte bereits am vergangenen Donnerstag Literaturkritiker Denis Scheck“Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt” von Chris Ware (Reprodukt) vor und stellte dabei heraus: “Es handelt sich hier um große Literatur, um Weltliteratur.” Die Sendung mit Thea Dorn und Dirk Kurbjuweit lässt sich bis auf weiteres in der Mediathek vom SWR betrachten (ab Minute 21).
Als “Schlüsselwerk der jüngeren Comicgeschichte” bezeichnet Christoph Huber den Band in der Wiener Presse: “Generationen des Leids”.
In der heutigen Ausgabe der Welt stellt Matthias Heine die Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” von Ulli Lust (Suhrkamp) vor: “Es war eine durchaus gewagte Idee, den düsteren, in der Nazizeit spielenden Roman einer Zeichnerin anzuvertrauen, die zwar zu den besten im deutschsprachigen Raum gehört, bisher aber eher Gegenwartsstoffe illustriert hatte. Doch es hat funktioniert.”: “Kindertotenlieder im Bunker”.
Lars von Törne erkennt in dem Buch eine “kongeniale Adaption”, wie er auf tagesspiegel.de schreibt: “Flüstern und Schreien”.
“Man wird zu einem Teil des Ortes” sagt Philip Cassirer, Autor des Reisecomics “Was kostet ein Yak?” (Carlsen) im Interview mit Thomas Hummitzsch, das an gleicher Stelle erschien. Ebenfalls auf tagesspiegel.de stellt Nadine Lange Danielle de Picciotto vor, die über ihr Nomadenleben das Buch “We are Gypsies now” (metrolit) gemacht hat: “In tausend Tagen um die Welt”.
“Eine der schönsten Comic-Entdeckungen seit Langem” nennt Jens Balzer“Der Tod von Adorno” von Helmut Wietz (metrolit), wie er im Cicero schreibt: “Porno mit Adorno”.
Kai Löffler stellte auf WDR3 Zeina Abiracheds “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) vor. Der Beitrag kann hier nachgelesen und -gehört werden.
Das “Kulturgespräch” im HR mit Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag) kann hier nachgehört werden.
Auf Spiegel Online stellt Hannah Pilarczyk den Autoren Luke Pearson vor, dessen “Hilda und der Mitternachtsriese” nun auch auf deutsch bei Reprodukt erschienen ist: “Gestatten, Welteroberin!” Ihr Resümée: “Die kleine Hilda ist die Heldin eines der schönsten Comics der vergangenen Jahre.”
Gleich zwei Graphic Novels und ihre AutorInnen wurden kürzlich in der tageszeitung vorgestellt: Amadeus Ulrich besuchte Marijpol in ihrem Hamburger Atelier, um mit ihre über “Schwere Kost aus Altona” zu sprechen. Denn die Drastik des Dargestellten in ihrem Buch “Eremit” scheinen beim Autor des Artikels Spuren hinterlassen zu haben. Dass in Chris Wares “Jimmy Corrigan – Der klügte Junge der Welt” auch Humor eine wichtige Rolle spielt, stellt Katja Lüthge heraus: “Anruf vom unbekannten Vater”.
Eine “kongeniale Adaption” erkennt Lars von Törne auf tagesspiegel.de in Ulli Lusts Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” (Suhrkamp), die heute in die Läden kommt: “Flüstern und Schreien”.
Wie Boris Kunz für das Titel Magazin schreibt, ist Joe Dalys “Doppeltes Glück mit Rotem Affen” (avant-verlag) ein Comic, “der sich zwar nicht ernst nimmt, aber nicht in bloßes Zitieren und Herumalbern ausartet.” Hier geht es zum Artikel.
Für die Wiener Presse stellt Cristoph Huber Paco Roca und seinen Band “Der Winter des Zeichners” (Reprodukt) vor: “melancholisch und bestürzend aktuell”. Der Artikel kann hier nachgelesen werden: “Der Aufstand der Zeichner”.
In der Kultursendung “Fidelio” auf hr2 war kürzlich Simon Schwartz zu Gast, um über seine Arbeit an seinem Buch “Packeis” (avant-verlag) zu sprechen. Der Beitrag kann hier nachgehört werden.
In der aktuellen Ausgabe von Le Monde Diplomatique befindet sich auf der letzten Seite wieder eine von einem Comic-Künstler gestaltete Seite. Nachdem sich in den vergangenen Monaten unter anderem Daniel Bosshart (“Metamorphosis”), Hendrik Dorgathen (“Space Dog”, beide Edition Moderne) und Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, Reprodukt) für die Gestaltung verantwortlich zeichneten, stammt der Beitrag nun von Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag).
Simon Schwarz befasst sich in seiner Comic-Kurzgeschichte mit dem Skizzenbuch seines Urgroßvaters. Die Comicseite kann auf der Seite von Le Monde Diplomatique angesehen werden, die Zeitung selbst liegt der Berliner tageszeitung bei und ist darüber hinaus auch separat am Kiosk erhältlich. Weiterhin lieferbar ist ein bei Reprodukt erschienener erster Sammelband der in der Le Monde Diplomatique veröffentlichten Comics.
Ein Interview mit Simon Schwartz erschien nun auf comicgate.de. In “Der Hamlet kommt auch ganz gut ohne Comics aus” unterhält er sich mit Stefan Svik ausführlich über seine Arbeit, die deutsche Comicszene und Literaturadaptionen.
Im Frankfurter Weltkulturenmuseum wird Simon Schwartz am Freitag, dem 12. April, sein Buch “Packeis” (avant-verlag) vorstellen. Unter dem Titel “Packeis – Die Geschichte des afroamerikanischen Polarforschers Matthew Henson” gibt er einen Einblick in die Entstehung und Handlung der Graphic Novel. Tags darauf wird es einen Workshop für Kinder zwischen 7 und 12 Jahre mit Schwarz geben,
Als erster Mensch erreichte er 1909 den Nordpol und wurde Teil der Sagenwelt der Inuit, als der Mann, der den Teufel besiegte. Doch der verdiente Ruhm blieb ihm verwehrt – denn Matthew Henson war schwarz.
In seinem neuen Buch erzählt der preisgekrönte Comiczeichner und Autor Simon Schwartz die Geschichte des afroamerikanischen Polarforschers Matthew Henson. Auf bewegende Weise berichtet er vom Pioniergeist, Scheitern und Vergessenwerden eines großen Mannes.
Beginn der Lesung ist am 12. April um 19 Uhr, der Eintritt beträgt 3 EUR (ermäßigt 1,50 EUR) inkl. Getränk. Der Workshop wird von 14 bis 17 Uhr stattfinden, der Eintritt beträgt hier 6 EUR, um Anmeldung wird gebeten.
Das Museum für Naturkunde in Berlin zeigt ab morgen die Ausstellung “Zukunft leben: Die demografische Chance”, die sich mit der Frage auseinandersetzt, wie gemeinschaftliches Leben in Zukunft gestaltet werden kann. Unter anderem illustrieren dort Comics verschiedene demografische Gruppen – diese stammen von Simon Schwartz. Weitere Comics gestalteten unter anderem Kati Rickenbach.
Die Ausstellung, die noch bis zum 7. April in Berlin gezeigt wird, wird im Anschluss in noch weiteren Museen zu sehen sein:
Römisch Germanisches Zentralmuseum, Mainz (18. April bis 2. Juni), Deutsches Hygiene-Museum, Dresden (13. Juni bis 21. Juli), Deutsches Bergbaumuseum, Bochum (19. September bis 27. Oktober), Deutsches Schifffahrtsmuseum, Bremerhaven (14. November 2013 bis 9. Januar 2014), Deutsches Museum, München (30. Januar 2014 bis 30. März 2014).
Museum für Naturkunde, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung
Invalidenstraße 43, D-10115 Berlin
Tel.: +49 (0)30 2093-8591 www.mfn-berlin.de, E-Mail: info@mfn-berlin.de
In der Berner Zeitung schreibt Alexandra Kedves ausführlich über “Der Boxer” von Reinhard Kleist (Carlsen): “Im Ring des Konzentrationslagers”. “Wie Reinhard Kleist diese Geschichte in einen bedrängenden Schwarzweissfilm übersetzt, mit expressionistischem Furor, aber ohne verkünstelte Selbstverliebtheiten; erschütternd, aber ohne Sentimentalität; wie er Historie in Fleisch und Blut verwandelt und Personen in zerrissene Menschen: Das ist beeindruckend.”
Kai Löffler stellte gestern auf WDR5 eine Reihe von Graphic Novels vor, die sich mit dem Thema Altern auseinandersetzen, darunter Antonio Altarribas “Die Kunst zu fliegen” (avant-verlag), “Don Quijote” von Flix (Carlsen), “Der Garten” von Agata Bara (Salleck Publications), sowie “Bäche und Flüsse” von Pascal Rabaté (Reprodukt). Hier geht es zum Artikel: “Ein Rollator für Donald”, der Audiobeitrag kann direkt hier nachgehört werden (ab 14:20 min).
In der aktuellen Ausgabe des fluters, des Jugendmagazins der Bundeszentrale für politische Bildung, wird Paula Bulling zur Recherche und der weiteren Arbeitan “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) befragt: “Es hat mich nicht mehr losgelassen”. Die Fragen stellte Liz Weidinger.
Dass Comics als Forschungsgegenstand nun auch Einzug an die Universität Wuppertal halten, schreibt Martina Thöne im Remscheider General-Anzeiger: “Studenten lernen im Comic-Kosmos”.
Lina Kokaly vom Kulturradio des RBB hat drei Comics zu den Comics des Jahres gekürt: “Packeis” von Simon Schwartz (avant-verlag), “Rosalie Blum” von Camille Jourdy sowie “Brigitte und der Perlenhort” von Aisha Franz (beide Reprodukt). Sie resümiert: “Alle drei sind aber anspruchsvolle Comics für Buchliebhaber, die beweisen, dass das Genre blüht.”
In der Portrait-Reihe “Square” wurde auf arte kürzlich der französische Comic-Autor Jacques Tardi (“120, Rue de la gare”, nach Léo Malet, Edition Moderne) vorgestellt. Neben seinem Werdegang und vergangenen Projekten wird auch “Stalag II B” angesprochen, der auf Deutsch noch unveröffentlichte und bereits für eine Auszeichnung auf dem Comicfestival in Angoulême vorgeschlagene Band über die Kriegsgefangenschaft von Tardis Bruder.
Ebenfalls auf arte wurde der Comic “Luft und Liebe” und dessen Autoren, der Szenarist Hubert und die Zeichnerin Marie Caillou, vorgestellt. Der Band ist bei Carlsen erschienen.
Der Autor Jan Kottisch und der Zeichner Tilo Richter sowie das in Zusammenarbeit entstandene Buch “Flash Preußen” standen im Mittelpunkt eines Beitrags, der im NDR ausgestrahlt wurde. “Flash Preußen” wurde mit dem afkat-Graphic-Novel-Förderpreis ausgezeichnet und erschien beim mairisch verlag.
Das “Thüringen Journal” des MDR verfolgte in einem kurzen Beitrag die Installation der Glasplatten, aus denen sich der mit Bildmotive von Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag) verzierte Kubus an der Gedenkstätte Andreasstraße in Erfurt, zusammensetzt.
Für die „Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße” in der ehemaligen Zentrale der DDR-Staatssicherheit in Erfurt gestaltete Simon Schwartz (“drüben!”, avant-verlag) einen 7 x 40 Meter großen Bildfries, der den Neubau eines Glaskubus umschließt. Eine Auswahl aus über hundert historischen Fotos von Ereignissen der friedlichen Revolution im Herbst 1989 in Thüringen bildete die Grundlage für Schwartz’ grafischen Bildzyklus.
Die offizielle Einweihung der Gedenkstätte und des Kubus findet am 3. Dezember 2012 um 10 Uhr durch den Thüringer Kultusminister Christoph Matschie statt. Ab 13 Uhr gibt es eine Pressekonferenz mit Simon Schwartz.
Am 14. Dezember findet zusätzlich um 18 Uhr eine öffentliche Führung um den Kubus statt. Im Anschluss gibt es eine Podiumsdiskussion mit Simon Schwartz zum Thema “Comic-Kunst-Geschichte”, die von Andreas Platthaus (FAZ) moderiert wird.
Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a, D-99084 Erfurt
Das Thüringen Journal des MDR zeigte in einem kurzen Beitrag Bilder von der neuen Außengestaltung der Gedenkstätte Andreasstraße in Erfurt, die nach Entwürfen von Simon Schwartz (“drüben!”, avant-verlag) angefertigt wurde. Der Beitrag beginnt bei ca. 9:40min.
Für die Gedenkstätte Andreasstraße in Erfurt in der ehemaligen örtlichen Stasi-Zentrale, hat Simon Schwartz (“drüben!”, avant-verlag) zusammen mit der Agentur Freybeuter die Außengestaltung übernommen. Für eine 7 x 40 Meter großen Glasfläche, die auf einen Kubus aufgebracht wird lieferte Schwarz die gezeichnete Vorlage. Dabei orientierte er sich an Fotos, die in der Wendezeit aufgenommen wurden.
Am Samstag und Sonntag, den 10. und 11. November findet jeweils von 10 bis 18 Uhr im Künstlerhaus Hannover die 19. Buchlust Hannover statt. Dort werden wieder eine Vielzahl unabhängiger Verlage ihre Bücher präsentieren, darunter auch Reprodukt und der avant-verlag.
Am Sonntag wird Simon Schwartz im Kinosaal im Künstlerhaus sein Buch “Packeis” (avant-verlag) vorstellen.
Weitere auf der Buchlust vertretenen Verlage: BELLA triste, CW Niemeyer Buchverlage, Dittrich Verlag, edition ebersbach, Edition Pæchterhaus, Edition Tiamat / Verlag Klaus Bittermann, Georg Olms Verlag, Gimpel Verlag, zu Klampen! Verlag, Lettre International, Matthes & Seitz Berlin, Merlin Verlag, ONKEL & ONKEL, Offizin-Verlag, speak low, TRANSIT Buchverlag, Verbrecher Verlag, Verlag Klaus Wagenbach, Verlagshaus J. Frank, Wallstein Verlag, Wehrhahn Verlag.
Am Rande der Tagung der Gesellschaft für Comicforschung gab Simon Schwarz dem Freiburger Stadtmagazins fudder.de ein Interview über die Arbeit an “Packeis” (avant-verlag), das sich hier nachlesen lässt: “‘Da existieren verschiedene Wahrheiten’”.
In Kürze wird Simon Schwartz dann zu Gast in Hannover sein. Dort findet am Samstag, dem 10. und Sonntag, dem 11. November die alljährliche BuchLust statt, das Literaturfestival im örtlichen Künstlerhaus, bei dem 23 ausgewählte Verlage aus Niedersachsen und Berlin ihr Programm vorstellen werden. Reprodukt sowie der avant-verlag werden dort eine Auswahl ihrer Comics präsentieren. Simon Schwartz führt am Sonntag im Künstlerhaus ein Gespräch mit Redakteur Filip Kolek über die Arbeit an und die Hintergründe von “Packeis”.
Neben der umfangreichen Berichterstattung zu Art Spiegelman sind in den Medien weitere Graphic Novels erwähnt worden. Zum Beispiel schreibt heute Holger Kreitling in der “Welt” über “Die Sputnik-Jahre” von Baru (Reprodukt): “Spielt nicht mit den Schmuddelkindern”. Er sortiert das Buch als unlarmoyante Erzählung zwischen Kinderbuchklassikern wie “Der kleine Nick” und dem “Krieg der Knöpfe” ein und vergisst nicht zu erwähnen, dass Baru am Rande auch auf Tim & Struppi Bezug nimmt.
Auf seinem FAZ-Blog schreibt Andreas Platthaus voller Anerkennung über “Rosalie Blum” von Camille Jourdy (Reprodukt): Sie erzähle “souverän” und mit “psychologischer Tiefe” und vergesse dabei den Humor nicht. Er resümiert, dass der Band als Roman funktioniere, was nicht allen Graphic Novels gelinge, die sich in diese Richtung strecken: “Ein Stalker wird verfolgt”.
Auf der Jugendseite der “Berliner Zeitung” stellten Lisa Brückner und Cordula Kehr“Im Land der Frühaufsteher” von Paula Bulling (avant-verlag) vor, die den Band nicht nur Comicliebhabern ans Herz legen, sondern auch denjenigen Leserinnen und Lesern, die sich für die derzeitige Asyl-Problematik interessieren. Der Beitrag “Bilder einer geschlossenen Gemeinschaft” kann nun auch online nachgelesen werden.
Zwei Comic-Autoren wurden kürzlich für das Fernsehen vor die Kamera gebeten: Riad Sattouf kam in der “Kulturzeit” auf 3Sat zu Wort und erzählt über sein Buch “Meine Beschneidung” (Reprodukt). Aus aktuellem Anlass wird auch die derzeitige Diskussion über die Rechtmäßigkeit der religiösen Beschneidung in Deutschland thematisiert. Das Video kann in der 3Sat-Mediathek angesehen werden und der dazugehörige Text findet sich hier: “Leben ohne Vorhaut”.
Simon Schwartz unterhielt sich heute im “Frühcafé” auf Hamburg1 mit Moderatorin Stephanie Meyer über Graphic Novels im allgemeinenen und seine Bücher, darunter das aktuelle “Packeis” (avant-verlag). Hier gelangt man zum Video.
Auf tagesspiegel.de stellt Moritz Honert“3 Sekunden” von Marc-Antoine Mathieu (Reprodukt) vor. Der Band stellt für ihn ” eine der klügsten Reflexionen über Erkenntnistheorie und Konstruktivismus der Comicgeschichte” dar: “Hinter den Spiegeln”.
In der gestern veröffentlichten Ausgabe der Wochenzeitung Die Zeit findet sich ein Artikel von Leonie Achtnich, in dem der Beruf Comiczeichner vorgestellt wird. Zu Wort kommen Künstler wie Flix (“Don Quijote”, nach Miguel de Cervantes, Carlsen), Birgit Weyhe (“Reigen”) und Simon Schwartz (“Packeis”, beide avant-verlag), Dirk Rehm von Reprodukt, sowie die Professoren Dietrich Grünewald und Hendrik Dorgathen. Auch wenn sich in den letzten Jahren viel getan habe, so wird in “Ächz, schuft, schwitz, grübel” resümiert, bleibe es doch ein Job für “leidensfähige Überzeugungstäter”.
Illustriert wird der Beitrag von einem Kurzcomic von Simon Schwartz.
Polfahrten sind das gemeinsame Thema der aktuellen Bücher von Emmanuel LePage und Simon Schwartz: “Reise zum Kerguelen-Archipel” (Splitter) und “Packeis” (avant-verlag) stellte Andrea Kedves in einer Doppelbesprechung für den in Zürich erscheinenden Tages-Anzeiger und die Basler Zeitung vor: “Exkursionen ins ewige Eis” (auch hier).
Kürzlich erschien in der Neuen Zürcher Zeitung ein Artikel Georg Kleins, in dem er sich äußerst kritisch mit Graphic Novels auseinandersetzte. Dem setzt der Schweizer Autor Hannes Binder (“Antonio Ligabue”, mit Giuseppe Zironi, Jacoby & Stuart) nun “Eine kleine Poetik der Graphic Novel” entgegen, die am Wochenende ebenfalls die NZZ abdruckte. Binders Gedanken lassen sich so zusammenfassen: “Die Graphic Novel, wie ich sie sehe, bedeutet Koexistenz von Wort und Bild zur Potenzierung des Stoffes, ohne das eine oder das andere zu beschneiden”.
Thomas Greven stellt auf tagesspiegel.de vier aktuelle Comics vor, die sich mit zeitgeschichtlichen Themen auseinandersetzen. “Aufregend wie die Wirklichkteit”. Sein Urteil über die Darstellung politischer Inhalte in “AÏR” von David Boller (Zampano) fällt durchaus kritisch aus. Besser machten es da Golo und Dibou in “Chronik einer verschwundenen Stadt” (avant-verlag). Positives weiss er auch über “Die besten Feinde, Erster Teil: 1783/1953″ von Jean-Pierre Filiou und David B. zu sagen. Mit “Olympe de Gouges” von Catel/Bocquet (castermann) stellt er einen noch nicht einen in Deutschland angekündigten Titel vor.
In der aktuellen Ausgabe des stern findet sich eine sechs-Seitige Strecke aus “Meine Beschneidung” sowie ein Interview mit dem Autor Riad Sattouf.
Die aktuelle Ausgabe des Fachmagazins “Unterricht Englisch” (Friedrich Verlag) steht ganz im Zeichen der Graphic Novels. Das Erscheinen des Heftes nimmt man bei comic-report.com zum Anlass, Redakteurin Solveig Möhle einige Fragen zum Heft zu stellen: “Englisch Lernen mit Graphic Novels”.
Katja Engler verleiht darüber hinaus der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) das Prädikat “Talentschmiede”, was besonders dem Engagement der dortigen Professorin Anke Feuchtenberger zu verdanken ist: “Viele talentierte Comiczeichner kommen aus Hamburg”.
Die derzeit geführte Debatte um die Rechtmäßigkeit der Beschneidung nimmt Rupert Koppold zum Anlass, um in der “Stuttgarter Zeitung”“Meine Beschneidung” von Riad Sattouf (Reprodukt) vorzustellen. Damit richtet er den Blick mehr auf die bislang wenig beachtete Opferperspektive: “Das sieht ja aus wie ein Rüssel!”
“Klug arrangiert” und in eine “einfache, leicht nostalgische Bildersprache” übersetzt findet Frank Meyer die Geschichte des ersten Manns am Nordpol, die Simon Schwartz in “Packeis” (avant-verlag) erzählt, wie er in seinem Beitrag für das Deutschlandradio darlegt: “Der wahre Entdecker des Nordpols”. Direkt zum Audiobeitrag geht es hier.
Auf titel-magazin.de befasst sich Christian Neubert mit Olivier Schrauwens “Der Mann, der seinen Bart wachsen ließ” (Reprodukt) und findet es schwer, sich aus den sieben Geschichten des Bandes einen Favoriten auszusuchen: “Grobe Stoffe”.