Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘stern’

Graphic Novels in den Medien – 14. Februar 2014

Donnerstag, den 14. Februar 2013

Anfang der Woche fand in Berlin die Veranstaltung “Books at Berlinale” statt, bei der zehn ausgewählte Bücher mit Verfilmungspotenzial Produzenten und Finanziers vorgestellt wurden. Katja Lüthge stellt in der Frankfurter Rundschau heraus, dass in diesem Jahr mit “Roxanne & George” von Carolin Walch (Reprodukt) “Jetzt auch Graphic Novels” vertreten waren.

Bereits am 6. Februar stellte Christian Schlüter in “Die große Ansteckung” ebenfalls in der Frankfurter Rundschau drei aktuelle politische Comics vor, deren Fähigkeit, das “totalitären Erbe des 20. Jahrhunderts” in Bilder zu fassen, er hervorhebt: “Ein Leben in China – Die Zeit meines Vaters“ von Li Kunwu und Philippe Otié (Edition Moderne), “Die Kunst zu fliegen” von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag) sowie “Berichten aus Russland” von Igort (Reprodukt).

In der heutigen Ausgabe der tageszeitung stellt Amadeus Ulrich “Vakuum” von Lukas Jüliger vor: “Ockerfarbene Jugend”. Er resümiert: “Lukas Jüliger ist mit Vakuum ein grandios düsterer Comicroman über das Erwachsenwerden gelungen.” Ähnlich fällt das Urteil zum Buch in der heute erschienenen Ausgabe des Stern aus, wo das Buch für “in seiner erzählerischen Wucht so gekonnt wie überraschend” befunden wird.

Comics in den Medien – 6. August 2012

Montag, den 6. August 2012

Polfahrten sind das gemeinsame Thema der aktuellen Bücher von Emmanuel LePage und Simon Schwartz: “Reise zum Kerguelen-Archipel” (Splitter) und “Packeis” (avant-verlag) stellte Andrea Kedves in einer Doppelbesprechung für den in Zürich erscheinenden Tages-Anzeiger und die Basler Zeitung vor: “Exkursionen ins ewige Eis” (auch hier).

Kürzlich erschien in der Neuen Zürcher Zeitung ein Artikel Georg Kleins, in dem er sich äußerst kritisch mit Graphic Novels auseinandersetzte. Dem setzt der Schweizer Autor Hannes Binder (“Antonio Ligabue”, mit Giuseppe Zironi, Jacoby & Stuart) nun “Eine kleine Poetik der Graphic Novel” entgegen, die am Wochenende ebenfalls die NZZ abdruckte. Binders Gedanken lassen sich so zusammenfassen: “Die Graphic Novel, wie ich sie sehe, bedeutet Koexistenz von Wort und Bild zur Potenzierung des Stoffes, ohne das eine oder das andere zu beschneiden”.

Thomas Greven stellt auf tagesspiegel.de vier aktuelle Comics vor, die sich mit zeitgeschichtlichen Themen auseinandersetzen. “Aufregend wie die Wirklichkteit”. Sein Urteil über die Darstellung politischer Inhalte in “AÏR” von David Boller (Zampano) fällt durchaus kritisch aus. Besser machten es da Golo und Dibou in “Chronik einer verschwundenen Stadt” (avant-verlag). Positives weiss er auch über “Die besten Feinde, Erster Teil: 1783/1953″ von Jean-Pierre Filiou und David B. zu sagen. Mit “Olympe de Gouges” von Catel/Bocquet (castermann) stellt er einen noch nicht einen in Deutschland angekündigten Titel vor.

Weiterhin wird “Meine Beschneidung” von Riad Sattouf (Reprodukt) als Beitrag zur Beschneidungsdebatte in den Medien aufgegriffen. Nun schreibt Daniel Benedict in der Neuen Osnabrücker Zeitung: “Riad Sattouf erzählt lustig von der eigenen Beschneidung in Syrien”. Dabei fasst er zusammen: “Sein Buch sagt mehr als hundert Leitartikel.”

In der aktuellen Ausgabe des stern findet sich eine sechs-Seitige Strecke aus “Meine Beschneidung” sowie ein Interview mit dem Autor Riad Sattouf.

Die aktuelle Ausgabe des Fachmagazins “Unterricht Englisch” (Friedrich Verlag) steht ganz im Zeichen der Graphic Novels. Das Erscheinen des Heftes nimmt man bei comic-report.com zum Anlass, Redakteurin Solveig Möhle einige Fragen zum Heft zu stellen: “Englisch Lernen mit Graphic Novels”.

“Meine Beschneidung” im stern

Donnerstag, den 2. August 2012

Aus aktuellem Anlass wird in der heute erschienenen Ausgabe des Sterns auf gleich sechs Seiten das Buch “Meine Beschneidung” vorgestellt. In stark geraffter Form wird der Inhalt des Buches wiedergegeben. Ergänzt wird die Comic-Strecke um ein Interview mit dem Autoren, Riad Sattouf, der von seinen eigenen Erfahrungen zum Thema berichtet, auf denen das bei Reprodukt erschienene Buch basiert.

Jon J Muths “M – Eine Stadt sucht einen Mörder” in der Presse

Mittwoch, den 22. Juli 2009

cover_m_muthSeit seinem Erscheinen vor einigen Wochen wurde Jon J Muths Krimicomic “M – Eine Stadt sucht einen Mörder” (Cross Cult) in verschiedenen Medien besprochen, vom Internet über Tageszeitungen und Radio bis hin zum Fernsehen. Hier ist eine Auswahl:

Für das Online-Feuilleton titel-magazin.de wirft Thomas Wörtche einen Blick in das Buch. In der Sendung “kulturzeit” auf 3sat wurde der Band ebenfalls vorgestellt. Im WDR-Jugendsender “eins live” besprach Bastian Biet “M – Eine Stadt sucht einen Mörder”. Für den “Stern” betreibt Gerd Blank seit einer Weile einen Comicblog, auf dem er sich unter dem Titel “Der Mörder ist zurück” auch mit Jon J Muths Buch befasst hat.

Und schließlich bespricht Andreas Conrad den Band in der heutigen Ausgabe des  “Tagessspiegel”:

M wie Mörder

Eine Stadt sucht wieder einen Mörder: Fritz Langs Filmklassiker kehrt zurück – als Comic des US-Künstlers Jon Muth.

Manche Filmbilder vergisst man nie. Unmittelbar brennen sie sich in der Erinnerung fest, der individuellen wie der kollektiven, erreichen bald, wieder und wieder reproduziert, ikonografischen Rang. Die Schlüsselszene von Fritz Langs „M – eine Stadt sucht einen Mörder“, die dem Film seinen Namen gab, enthält solch ein Bild: Der von Peter Lorre gespielte Mädchenmörder, gehetzt von der Polizei und den „Ringvereinen“ der Unterwelt, erkennt plötzlich, dass er in der Falle sitzt. mehr