Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Stuttgarter Zeitung’

Graphic Novels in den Medien – 15. Juli 2013

Montag, den 15. Juli 2013

Darin “trifft Action-Comic auf kĂĽnstlerische Graphic Novel”: In der 3Sat-“Kulturzeit” wurde “Die groĂźe Odaliske” von Bastien Vivès und Ruppert & Mulot (Reprodukt) vorgestellt. Zum Video geht es hier.

Einen “offenen, phasenweise unbehaglichen, immer aber faszinierenden Comicroman” erkennt Christian Gasser in Manuele Fiors “Die Ăśbertragung” (avant-verlag), wie er in der Neuen ZĂĽrcher Zeitung schreibt: “Die Liebe im Licht ausserirdischer Botschaften”.

“Pathetisches und trotzdem packend”: Der auf einer Vorlage des Rockmusikers Neil Young basierende und von Cliff Chiang illustrierte Band “Greendale” (Panini) findet auf tagesspiegel.de das Wohlwollen von Lars von Törne: “Der Kampf der grĂĽnen Sonne”.

“Neue MaĂźstäbe in Sachen autobiografische Comics” schreibt Thomas Greven an gleicher Stelle inAlltag unter Artilleriebeschuss”, seiner Besprechung von Zeina Abiracheds “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag).

Ebenfalls auf tagesspiegel.de zeigt sich Mario Osterland von Peer Meters und Gerda Raidts “Böse Geister” (Reprodukt) weniger angetan, Meter könne an das Niveau seiner Vorgängerbände nicht anschlieĂźen, wie er in “Die Geister von der Stange” schreibt. Wohlwollender schreibt Oliver Ristau in der Nordwest Zeitung: “Dunkle Reise in die Kindheit”.

Mit dem Comic-Autor Baru unterhielt sich Thomas Hummitzsch am Rande des Comicfestivals MĂĽnchen. Das Interview wurde auch auf tagesspiegel.de veröffentlicht:  “Meine Comics sind keine politischen Kommentare”.

In der Stuttgarter Zeitung stellt Thomas Klingenmeier den aktuellen Band “Bleierne Hitze” (Edition 52) des französischen Autoren vor und meint: “Bleierne Hitze zeigt Baru auf der Höhe seiner Kunst”: “Du musst ein Schwein sein”.

“Schlicht, aber wirkungsvoll”:  Die Zeicherin von „Wagner. Die Graphic Novel“, Flavia Scuderi, (Text: Andreas Völlinger, Knesebeck) besuchte Anna Feist in ihrem Atelier. Der Text erschien in der Berliner BZ: “Richard Wagners Leben als Comic-Strip”. Bereits im Mai strahlte der SWR-Hörfunk ein Interview dem Autor des Bandes, Andreas Völlinger, aus. Ulla Zierau stellte im “Kulturgespräch” die Fragen zur Pointierten Wagner-Welt”.

In einer anderen BZ, der Badischen Zeitung, stellt JĂĽrgen Schickinger “Blast” von Manu Larcenet vor und zeigt sich vor allem von der grafischen Wucht beeindruckt: “Streckenweise scheinen Larcenets virtuose, schwarz-graue Zeichnungen zu schreien und zu wimmern. Ihre wilde emotionale Kraft wĂĽhlt auf.”: “Der grandiose Comic “Blast”: Psychogramm eines AuĂźenseiters”.

“Dem Zeichner Moritz Stetter gelingt es, einen widersprĂĽchlichen Lebensweg nachvollziehbar in virtuosen Bildern zu erzählen und gleichzeitig zeitgeschichtliche Zusammenhänge zu verdeutlichen.” Das sagt Ute-Christine Krupp in ihrem Interview mit dem Autoren fĂĽr das Deutschlandradio ĂĽber den biografischen Band “Luther” (GĂĽtersloher Verlagshaus): “Reale Dämonen im Comic”.

Bastian KĂĽllenberg hat fĂĽr intro.de Jesse Jacobs´ “Hieran sollst Du ihn erkennen” (Rotopolpress) gelesen: “LektĂĽre, wie ein tiefer, spannender Traum, aus dem man nicht so schnell erwachen möchte.” Zum gesamten Text gelangt man hier.

Graphic Novels in der Presse – 18. Juli 2012

Mittwoch, den 18. Juli 2012

Die derzeit gefĂĽhrte Debatte um die Rechtmäßigkeit der Beschneidung nimmt Rupert Koppold zum Anlass, um in der “Stuttgarter Zeitung” “Meine Beschneidung” von Riad Sattouf (Reprodukt) vorzustellen. Damit richtet er den Blick mehr auf die bislang wenig beachtete Opferperspektive: “Das sieht ja aus wie ein RĂĽssel!”

“Klug arrangiert” und in eine “einfache, leicht nostalgische Bildersprache” ĂĽbersetzt findet Frank Meyer die Geschichte des ersten Manns am Nordpol, die Simon Schwartz in “Packeis” (avant-verlag) erzählt, wie er in seinem Beitrag fĂĽr das Deutschlandradio darlegt: “Der wahre Entdecker des Nordpols”. Direkt zum Audiobeitrag geht es hier.

Im Online-Feuilleton satt.org stellt Felix Giesa “Roxanne & George” von Carolin Walch (Reprodukt) vor: “Ihr Leben in Bildern, sie leben durch Bilder”. Darin legt er unter anderem dar, wie nah in dem Buch Coolness und Parodie liegen.

Auf titel-magazin.de befasst sich Christian Neubert mit Olivier Schrauwens “Der Mann, der seinen Bart wachsen lieĂź” (Reprodukt) und findet es schwer, sich aus den sieben Geschichten des Bandes einen Favoriten auszusuchen: “Grobe Stoffe”.

“Im Schatten keiner TĂĽrme” in der Presse

Montag, den 12. September 2011

Am Wochenende wurde in den Medien ausfĂĽhrlich ĂĽber die Anschläge von New York, Washington und Pennsylvania vor zehn Jahren und ihre Konsequenzen berichtet. Immer wieder aufgegriffen wurde dabei das nun endlich in deutscher Sprache erhältliche “Im Schatten keiner TĂĽrme” von Art Spiegelman (Atrium). Die Sammlung der Comicseiten, ursprĂĽnglich in der Wochenzeitung “Die Zeit” vorveröffentlicht, wurde fĂĽr das Buch um einen Anhang erweitert, in dem klasssiche farbige Sonntagsseiten aus den Zwanzigerjahren gezeigt werden (unter anderem Seiten aus “Kin-der-Kids” von Lyonel Feininger oder “Little Nemo” von Winsor McCay).

Oben zu sehen ist ein Bericht des ZDF-Kulturmagazins “aspekte”. DarĂĽber hinaus gab es eine Reihe von Artikeln in den Print- und Onlinemedien. Hier eine Auswahl:

Der deutsch-französische Kultursender arte zeigte in der vergangenen Nacht die Dokumentation “Art Spiegelman – Comiczeichner” aus dem Jahr 2009, das den in New York lebenden Autoren ausfĂĽhrlich portraitiert.

Die Dokumentation lässt sich noch eine Woche in der Mediathek arte+7 ansehen.

Comics in den Medien – Juli 2010 (3)

Freitag, den 16. Juli 2010

Nachdem beim Bayerischen Rundfunk im ZĂĽndfunk am 14. Juli ein Beitrag von Markus Köbnik ĂĽber “Alans Krieg” ausgestrahlt worden ist, kann man das Interview mit dem Autor Emmanuel Guibert auch online lesen: “Ein Soldat namens Alan Cope”

FĂĽr den Radiosender 1LIVE hat Christian Möller Alex Robinsons Graphic Novel “Unvergessene Zeiten” (Edition 52) gelesen: “Highschool-Hypnose”

Auf satt.org schreibt Felix Giesa unter dem Titel “Die VerfĂĽhrung der Ahnungslosen” ĂĽber das Medienecho auf “Gift” von Peer Meter & Barbara Yelin (Reprodukt) und äuĂźert die These, dass der Comic nun endgĂĽltig in der Belletristik angekommen sei.

In der Rubrik “Comic” auf textem.de findet sich ein neuer Artikel von Marco Behringer, der seine Sicht auf “Gott höchstselbst” von Marc-Antoine Mathieu (Reprodukt) in aller KĂĽrze umreisst.

Auf den Comicseiten von tagesspiegel.de schreibt Markus Dewes ĂĽber “Und wir träumten von der Zukunft” von Brian Fies (Knesebeck Verlag”), die Ăśberschrift lautet “Mein Vater, der Held”. Und Micha WieĂźler empfiehlt in seiner Kolumne “Rembetiko” von David Prudhomme (Reprodukt): “Rebellen der Nacht”.

Auf “Propellerinsel”, dem Kulturblog der “Stuttgarter Zeitung”, schreibt Thomas Klingenmaier ĂĽber “Der Geschmack von Chlor” des jungen französischen Zeichners Bastien Vivès (Reprodukt): “Der Geruch von Kinderpisse und alter Haut”

“Eine schmutzige Geschichte”

Freitag, den 25. Juni 2010

Ein längeres Interview fĂĽhrte Rupert Koppold fĂĽr die heutige Ausgabe der “Stuttgarter Zeitung” mit der in Berlin lebenden Comicautorin Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag von Rest deines Lebens”, avant-verlag).

Eine schmutzige Geschichte

In ihrer mitreiĂźenden und mehrfach preisgekrönten Graphic Novel “Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens” erzählt Ulli Lust von einer Reise, die sie als 17-Jährige unternommen hat. Damals war sie in den SĂĽden getrampt.

Frau Lust, in Ihrem Comic stĂĽrzt sich die junge Ulli rĂĽcksichtslos in ein Abenteuer, das von der Wiener Punkszene nach Italien fĂĽhrt. Dort wird sie vergewaltigt und landet in einer Mafia-Villa in Palermo. Ist das die Geschichte einer Ăśberlebenden?

Ja, zuerst hieĂź das noch “gezeichnet und ĂĽberlebt von Ulli Lust”. Das war mir dann zu aufgetragen. Aber es gab brandgefährliche Situationen, es hätte schiefgehen können. Doch mit 17 ist man ja relativ belastbar. (lacht) mehr

“Jakob” in der “Frankfurter Rundschau” und “Stuttgarter Zeitung”

Mittwoch, den 2. Juni 2010

Zeitgleich veröffentlichten gestern die “Frankfurter Rundschau” und die “Stuttgarter Zeitung” ihre Berichte ĂĽber “Jakob”, das Debut von Benjamin Schreuder und Felix Mertikat (Cross Cult). So schreibt Christian SchlĂĽter in der FR:

Die Farbe des Todes

Comics sind ein Medium der Vermischung. Klar, schlieĂźlich steht das Wort “Comic” nicht nur fĂĽr Komik oder komisch, sondern verweist auch, wie der groĂźe Art Spiegelman einmal bemerkte, auf “Comix” – also Zusammen-Mischung. Das gilt ganz offensichtlich fĂĽr das besondere Ineinander von Schrift und Bild, das eine Bildergeschichte erst zu einem Comic werden lässt. Doch mischen sich hier wie in jedem anderen Medium auch verschiedene Stile. Seit einiger Zeit ist diesbezĂĽglich ein interessanter Mix zu beobachten: Die ästhetisch längst eigenständig gewordene Form des Comics schlieĂźt wieder an eine ihrer Anfänge an – an das Kinderbilderbuch. mehr

In der “Stuttgarter Zeitung” beschreibt Thomas Klingenmaier das Buch als “gedruckten Film”:

Auf der Suche nach dem Allerwichtigsten

Der Tod war da, aber Jakob hat ihn verpasst. Als der kleine Junge eines Morgens erwacht, ist seine Mutter fort. Er sieht zwar noch die Sargträger einen Feldweg entlang fort vom Haus gehen, aber er begreift nicht, was er da sieht. In der gerade erschienenen Graphic Novel “Jakob” geht es nun darum, wie gerade das Nichtverstandene, die LĂĽcke, die unverwirklichbare Utopie ein ganzes Leben prägen. Jakob wird sich auf die Suche nach seiner Mutter, dem Allerwichtigsten, machen. Er wird sich mit sprechenden Tieren unterhalten, aber ihre Ratschläge nicht richtig verstehen, er wird auf deutliche Zeichen von Vergänglichkeit stoĂźen und sie doch so konsequent ignorieren, dass wir ihn selbst immer weiter als Kind sehen, obwohl die Bilder nahelegen, dass um ihn nicht Minuten und Stunden, sondern Jahre und Jahrhunderte vergehen. mehr

“Mit Orwells ’1984′ nach Nordkorea”

Donnerstag, den 3. Juli 2008

Rupert Koppold hat mit Guy Delisle fĂĽr die “Stuttgarter Zeitung” vom 3. Juli ein Interview gefĂĽhrt.

Interview Guy DelisleMit Orwells “1984″ nach Nordkorea
Guy Delisles Comics erzählen von einem reisenden Trickfilmer

Der Frankokanadier Guy Delisle (42) war Supervisor fĂĽr Animationsfilmstudios, die ihre Produktion nach Asien ausgelagert haben. In seinen Comics “Shenzhen” und “Pjöngjang” erzählt er von seinen Erfahrungen in China und Nordkorea. Rupert Koppold hat mit Guy Delisle gesprochen.

Herr Delisle, wie haben Sie es geschafft, Orwells Roman “1984″ ins stalinistische Nordkorea zu schmuggeln?

Schmuggeln ist das falsche Wort. Bei den LektĂĽretipps zu Nordkorea stieĂź ich immer wieder auf “1984″, ich wollte es wieder lesen, hatte es aber vor der Einreise noch nicht beendet. So habe ich das Buch einfach mitgenommen. Als die Grenzer feststellten, dass ich zur Arbeit einreise, quasi in offizieller Mission, haben sie das Buch zwar gesehen, mich aber durchgelassen. Es hat SpaĂź gemacht, “1984″ in Nordkorea zu lesen. mehr