Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Süddeutsche Zeitung’

“Economix” bei “Augsteins Auslese”

Mittwoch, den 22. Januar 2014

Die Tablet-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung ergänzt die Texte und Bilder, die sich auch in der gedruckten Ausgabe finden, unter anderem um tägliche Video-Kolumnen. Redakteurin Franziska Augstein stellt dort heute mit lobenden Worten “Economix” von Michael Goodwin und Dan E. Burr (Jacoby & Stuart) vor.

“Ohne jede Chance”

Montag, den 2. September 2013

In der Süddeutschen Zeitung erschien am Samstag ein Portrait des in München lebenden Comiczeichners und Illustrators Frank Schmolke.

In “Ohne jede Chance” kommt Redakteurin Sabine Buchwald natürlich auch auf dessen neuen Band “Trabanten” (Edition Moderne) die Sprache: “In “Trabanten” entwirft Schmolke ein düsteres Szenario und beschreibt ein Milieu weit unterhalb der Münchner Schickeria. Es soll weh tun beim Lesen, sagt er.”

Als Franz das Wiedersehen mit seinen Freunden Paul und Robert feiert, kommt es zu einem tödlichen Unfall. Und jetzt sind Franz und Paul auf der Flucht vor Roberts psychopathischem und gewalttätigem Bruder. Franz‘ Panik vor dem erneuten Verlust seiner Freiheit wird immer heftiger. Dabei hatte die Entdeckung der Liebe und des Künstlers Jackson Pollock dieser Freiheit gerade einen Sinn verliehen! Frank Schmolke erzählt stimmungsvoll und authentisch vom verzweifelten Kampf eines jungen Mannes um sein Leben und seine Identität im München der frühen 1980er-Jahre.

Robert Crumb zum 70.

Freitag, den 30. August 2013

Am heutigen Freitag, dem 30. August, feiert der amerikanische Comic-Autor Robert Crumb seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass erscheinen eine Reihe von Artikeln und Beiträge in den Medien. Den Anfang machen heute die Süddeutsche Zeitung, in der Christoph Haas schreibt: “Der Karikaturist seiner selbst”. Thomas Hummitzsch nennt den inzwischen in Frankreich lebenden Künstler in seinem Beitrag für den Tagesspiegel den “Menschenleser”. “Robert Crumb hat die Comics revolutioniert” stellt Frank Schäfer in der jungen Welt fest: “Die Seele auswringen”. Christian Möller nennt ihn in seinem Beitrag für WDR 3 den “Anti-Superhelden”. Und in der Welt gratuliert Matthias Heine dem “genialen Zeichner Robert Crumb”: “Der große Befreier”.

Zuletzt erschienen von Robert Crumb zwei Bände bei Reprodukt (“Nausea” und “Mein Ärger mit den Frauen”, ein dritter Band ist für den November angekündigt: “Mister Nostalgia”), sowie in einer Luxusausstattung Teile seiner “Sketchbooks” bei Taschen. Der biografische Band “Kafka”, der in Zusammenarbeit mit David Zane Mairowitz entstand, ist ebenfalls bei Reprodukt erhältlich.

Foto © Lora Fountain

Graphic Novels in den Medien – 30. Juli 2013

Dienstag, den 30. Juli 2013

“Im wahrsten Sinne des Wortes ein diebisches Vergnügen” erkennt Fritz Göttler in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung in “Die große Odaliske” von Bastien Vivès, Ruppert & Mulot (Reprodukt): “Schamlose Schwerelosigkeit”.

Zwei autobiografische Graphic Novels stellt Michael Brake in der tageszeitung vor: “Mein Freund Dahmer” von Derf Backderf (Metrolit) sowie “Im Himmel ist Jahrmarkt” von Birgit Weyhe (avant-verlag), wobei er sich gerade von der “grandiosen Familienbiographie” Weyhes angetan zeigt: “Die Sache mit der Salatgurke”.

“Ein vergnügliches Abenteuer mit erstaunlichem Tiefgang” ist “Die Insel der 100.000 Toten” von Fabien Vehlmann und Jason, wie Christoph Huber in der Presse aus Wien schreibt: “In der heiteren Strafkolonie”.

“17. Juni – die Geschichte von Armin und Eva” von Alexander Lahn, Tim Köhler, Max Mönch und Kitty Kahane (Metrolit) wurde kurz in der Badischen Zeitung vorgestellt: “Packende Geschichtsstunde”.

Für Hanspeter Ludwig ist “Die Amateure” von Brecht Evens (Reprodukt) “eine der Entdeckungen dieses Jahres”, wie er auf culturmag.de schreibt:  “Fesselnde Bilderrätsel und Kunstzitate”.

An gleicher Stelle stellt Brigitte Helbling Mana Neyestanis “Ein iranischer Albtraum” (Edition Moderne) vor: “Ein „Hä?“ und seine Folgen”.

“Unedingt empfehlenswert” findet Andreas Platthaus “Hieran sollst Du ihn erkennen” von Jesse Jacobs und “Heimdall” von Max Baitinger (beide Rotopolpress), wie er auf seinem FAZ-Blog schreibt: “So entsteht die Welt, so vergeht sie”.

Graphic Novels in der Presse – 3. Juli 2013

Mittwoch, den 3. Juli 2013

Wie berichtet, sorgt ein Plakat an der Universität Duisburg-Essen, auf dem Motive aus Craig Thompsons “Habibi” (Reprodukt) collagiert wurden, für Aufruhr. Genauer gesagt geht es um die Reaktionen darauf seitens einer Gruppe, die sich aus religiösen Gründen von der Ausstellung verletzt fühlten, die Reaktion der Universitätsleitung darauf, die Berichterstattung in der Presse und die Reaktion widerum darauf. Viele Details sind noch nicht letztendlich geklärt, so ist zum Beispiel das beanstandete Plakat bisher nicht veröffentlicht worden. Inzwischen griff mit der gestrigen Ausgabe auch die Frankfurter Allgemeinen Zeitung auch die überregionale Presse das Thema auf. So mahnt Antje Koch in “Angst vor Bildern”, dass die Schliessung der Ausstellung für einen Ort des Wissensaustausches nicht der angemessene Schritt war. Wie Lars von Törne heute in einem mehrfach aktualisierten Artikel auf tagesspiegel.de schreibt, stellt sich die Universität vor ihre Angestellten: “Universität verteidigt Schließung der Ausstellung”. Zudem soll überprüft werden, inwiefern Kritik am Poster gerechtfertigt war. Außerdem “ist nun ein öffentliches Kolloquium geplant, in dem aus Anlass des aktuellen Konflikts über die Freiheit der Wissenschaft und Meinungsfreiheit in der Hochschule gesprochen werden soll.” Nebenbei wird angemerkt, dass das Motiv aus Craig Thompsons “Habibi” zwar beanstandet und abgenommen wurde, die Beschädigung durch eine Studentin aber ein anderes Plakat betraf. Es werde überprüft, inwieweit dieses Verhalten justiziabel sei. Auf dem Reprodukt-Verlagsblog wird derweil erläutert, dass durch die Bearbeitung von Thompsons Comic dessen Aussage in grober Weise verändert wurde und dass – wie zum Beispiel im Artikel der FAZ geschehen – die Gleichsetzung der Aussage des Plakats und der des Buches ein Fehler sei.

Vier aktuelle Künstlerbiografien in Comicform stellt Thomas von Steinaecker in der Süddeutschen Zeitung vor (“Ein leben in Bildern”), wobei ihn von Steffen Kvernelands “Munch”, Lars Fiskes “Kurt Schwitters: Jetzt nenne ich mich selbst Merz. Herr Merz” (beide avant-verlag), “Pablo” von Julie Birmant und Clement Oubrerie (Reprodukt) und “Egon Schiele. Ein exzessives Leben” von Olivier Coste (Knesebeck) nur ein Band wirklich überzegen konnte.

Dagegen zeigt sich Eva Heppner von “Egon Schiele. Ein exzessives Leben” sehr angetan. In ihrem Beitrag für den Deutschlandfunk lobt sie das “beeindruckende Debut”: “Gelangweilt von starren Konventionen”.

“Doppelsinnig, philosophisch und ein Highlight in Carlsens Frauencomicexperiment.” So urteilt Katja Schmitz-Dräger auf tagesspiegel.de über “Wie ein leeres Blatt” von Boulet und Penelope Bagieu.

Ein Buch zur derzeit laufenden Tour de France ist “Unmöglich ist kein französisches Wort. Die Geschichte(n) der Tour de France.” von Jan Cleijne (Covadonga). Den Band stellt Martin Krauss in der Jungle World vor. “Die Helden der Straße”.

Mit “Huck Finn” von Olivia Vieweg ist bei Suhrkamp eine Adaption der Vorlage von Mark Twain erschienen, die Sebastian Hammelehle heute auf Spiegel Online vorstellt: Wie er in “Platz frei, ich bring ‘ne Lady mit!”, zeigt er sich vor allem vom unprätentiösen Stil beeindruckt.

Graphic Novels in den Medien – 14. Juni 2013

Freitag, den 14. Juni 2013

In der Magazinsendung “Theodor” im rbb wurde kürzlich “17. Juni – Die Geschichte von Armin und Eva” von Alexander Lahl, Max Mönch, Tim Köhler und Kitty Kahane vorgestellt.

In der Süddeutschen Zeitung stellte Christoph Haas Zeina Abiracheds “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) vor – und ist voll des Lobes: “Ein Netz namens Beirut”.

Marijpol hat sich für das Magazin Intro mit Redaktuer Bastian Küllenberg über ihr neuens Buch “Eremit” (avant-verlag) unterhalten. Der Artikel lässt sich hier nachlesen: “Comic: Autorin und Zeichnerin Marijpol im Gespräch”.

Zwei Krimis werden in der Badischen Zeitung vorgestellt – und mit Lob bedacht: Darwyn Cookes Richard Stark-Adaption “Hunter” (Eichborn), sowie “The Homeland Directive” Robert Venditti und Mike Huddleston (Carlsen): “Finsterer Krimi”“Furioser Thriller”.

Die Veröffentlichung von “Tunnel 57″ von Susanne Buddenberg und Thomas Henseler (Ch. Links) und die Veranstaltung in der Gedenkstätte Berliner Mauer war Thema in der Berliner Presse. So berichtet Roxane Meger für die Berliner Morgenpost: “Berliner Künstler erzählen Flucht aus der DDR in einem Comic” und Moritz Honert für den Tagesspiegel: “Berliner Fluchthelfer kommt ins Comic”.

Auf tagesspiegel.de schreibt Nadine Lange über den “Mann, der John Lennon Wände anstreichen ließ”, bzw. das Buch “Liverfool” von Damien Vanders und Gihef über den Clubbesitzer Allan Williams.

“Die Superhelden haben mich nicht befriedigt” sagt Comic-Autor David Boller der schweizer Zeitung Blick. Anlass ist die Veröffentlichung seines autobiografischen Bandes “Ewiger Himmel” (Zampano).

In der Sendung “NDR Kultur” zeigte der Comic-Autor Max (“Bardin, der Superrealist”, Reprodukt) “Wie eine Graphic Novel entsteht …”. Ergänt wird der online nachlesbare Bericht von Claudio Campagna um eine Bildergalerie, in der die verschiedenen Stadien der Entstehung eines Comics gezeigt werden.

Über das Symposium zum Thema “Autorencomics zwischen Bildgedicht und Graphic Novel” an der HBK Saar berichtet Tobias Kessler für die Saarbrücker Zeitung: “International besetztes Comic-Symposium und Ausstellung an der HBK”.

Eine ganze Reihe von Beiträgen über Comics wurden zuletzt im Deutschlandfunk ausgestrahlt: So stellte Tabea Soergel die “Graphic Novel über einen Serienmörder”“Mein Freund Dahmer” von Derf Backderf (Metrolit) vor. Jens Balzer befasste sich mit Ulli Lusts Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” (Suhrkamp): “Krach des Krieges in Bildern”. Unter anderem die Comiczeichner Isabel Kreitz und Luke Pearson kommen im Beitrag von Dirk Schneider über die Graphic Novel Tage in Hamburg  zu Wort: “Comics zum Nachdenken”. Mit den norwegischen Autoren Steffen Kverneland und Lars Fiske unterhielt sich Kai Löffler über deren Künstlerbiografien “Munch” und “Kurt Schwitters: Jetzt nenne ich mich selbst Merz. Herr Merz” (beide avant-verlag).

“Düstere Aussicht”

Dienstag, den 4. Juni 2013

Für das aktuelle Magazin der Süddeutschen Zeitung hat der italienische Comic-Autor Gipi sowohl das Cover als auch zahlreiche Illustrationen zur Titelstory um die Zustände in Pflegeheimen beigetragen. Gipis Bücher sind bei Reprodukt (“S.”) und dem avant-verlag (“Aufzeichnungen für eine Kriegsgeschichte”) erschienen. Der Artikel mit dem Titel “Düstere Aussicht” kann online nachgelesen werden, inklusive der Comic-Illustrationen von Gipi.

Graphic Novels in den Medien – 8. April 2013

Montag, den 8. April 2013

Karin Krichamyr schreibt im Wiener Standard über “Das Spiel der Schwalben” von Zeina Abirached (avant-verlag): “Abirached skizziert die Kapsel ihrer Kindheit als eine behütete, enge Welt, in der ein trockener Witz gepflegt wird und sich die Tragik in kleinen Details offenbart.”: “In einer Kapsel in Beirut”.

“Daß man nur in der Jugend – für den Arbeitszwang weitgehend zu jung, für die Lügen der Lehrer und Eltern zu alt – die Zeit besitzt, an den Widersprüchen des Lebens geduldet zu verzweifeln, ruft diese Perle unter den hiesigen Comicproduktionen ziemlich radikal ins Gedächtnis zurück.” So schreibt Sven Jachmann in “Etwas Schönes Erleben” (Reprodukt) über Lukas Jüligers “Vakuum” (Reprodukt). Der Artikel erschien in der jungle World und auf satt.org.

Für den WDR hat sich Christian Möller mit dem Autor von “Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt”, Chris Ware unterhalten, dem “geheimen König der Comicwelt”.  Zum Beitrag, der in der Sendung “Scala” ausgestrahlt wurde, gelangt man hier: “Wunderzeichner”.

Den zuletzt bei Schreiber & Leser veröffentlichten Band “Enemigo” von M.A.T. und Jiro Taniguchi bespricht Christian Endres für tagesspiegel.de: “Blut, Blei und Bilderraub” und stellt dabei vor allem die zahlreichen Inspirationsquellen heraus, derer sich die Autoren für den Comic bedienten.

Auf der Kinder- und Jugendbuchseite der Süddeutschen Zeitung besprach Daniel Wüllner “Hilda und der Mitternachtsriese” von Luke Pearson, “ein wunderschönes Märchen mit der Botschaft, dass anders nicht gleich böse sein muss”: “Gulliver mal anders”.

Die finale Ausgabe des Comicmagazins “Orang” stellt Brigitte Helbling auf culturmag.de vor und zollte den Machern Respekt, da sie “Aufhören, wenn’s am Schönsten ist”.

Edition Moderne beim Fumetto

Donnerstag, den 14. März 2013

Am kommenden Wochenende eröffnet das Comicfestival Fumetto seine Pforten. Im Neubad wird es dabei einen sogenannten “Small Press Heaven” geben, bei dem Klein- und Kleinstverlage ihre Comics anbieten werden.

Mit dabei ist auch die Edition Moderne, die dort eine Auswahl aus dem Verlagsprogramm präsentieren wird. Mit im Gepäck ist das soeben erschienene Buch “Ein iranischer Albtraum” von Mana Neyestani. Eigentlich war vorgesehen, dass der Autor selbst vor Ort sein wird um das Buch vorzustellen. Dazu wird es aber nicht kommen. Der Verlag teilt mit;

“Leider konnte Mana Neyestani ja nicht aus Frankreich fürs FUMETTO ausreisen, weil er in Frankreich noch keine “Carte de Sejour” (Aufenthaltsbewilligung) erhalten hat. Seine Geschichte ist also immer noch nicht abgeschlossen…”

Bereits im Dezember 2010 unterhielt sich Alex Rühle für die Süddeutsche Zeitung mit dem Neyestani über dessen Situation als politisch Verfolgter: “Mit Glück Gefängnis”.

Fumetto, Small Press Heaven im Neubad, Bireggstrasse 36, CH-6005 Luzern
www.fumetto.ch

Graphic Novels in den Medien – 5. März 2013

Dienstag, den 5. März 2013

Für das ARD-Literaturmagazin “druckfrisch” reiste Denis Scheck jüngst nach Japan und traf in Tokyo den Manga-Autoren Jiro Taniguchi, dessen Werke auf deutsch im Carlsen-Verlag und bei Schreiber & Leser vorliegen.

Mit Lukas Jüliger, dem Autoren von “Vakuum” (Reprodukt) führte Teresa Fries ein Interview, das auf jetzt.de, dem Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung, nachzulesen ist: “In der Jugend merkt man, dass alles endlich ist”. Unter anderem  geht er dabei auf die intensive Arbeit an dem Buch ein und legt dar, was für ihn der Reiz am kreieren von Comics ist.

Christopher Schrader stellte in der Süddeutschen Zeitung den Wissenschaftscomic “Die große Transformation” (Jacoby & Stuart) vor, in dem neun WissenschaftlerInnen sich mit Ursachen und Wirkungen des Klimawandels befassen: “Forscher erklären den Klimawandel”. Die Zeichnungen stammen von Jörg Hartmann, Jörg Hülsmann, Iris Ugurel, Robert Nippoldt, Christine Goppel und Astrid Nippoldt.

Ein dpa-Beitrag zu “Die große Transformation” wurde unter anderem auf tagesspiegel.de veröffentlicht: “Mit Barack Obama das Weltklima retten”.

“Der erste Aussteiger” steht im Mittelpunkt der Buchbesprechung von Erik Wenk, ebenfalls auf tagesspiegel.de. Gemeint ist Henry David Thoreau, über den kürzlich die biografische Graphic Novel “Henry David Thoreau – Das reine Leben” von A. Dan und Maximilien Le Roy (Knesebeck) erschienen ist. Wenk zeigt sich nur teilweise angetan: “Es bleibt eine Comic-Biographie, die man zwar gerne liest und die optisch zweifellos viele Momente des Genusses bereithält, die jedoch über einen schlaglichtartigen Blick auf Henry David Thoreaus Leben kaum hinausgeht.”

“Die „Seelenfresser“-Tetralogie des Leipziger Zeichners Schwarwel beeindruckt mit einer düsteren, komplexen Geschichte.” So fasst Mario Osterland an selber Stelle seine Gedanken zur Graphic Novel-Reihe des Leipziger Auotrs Schwarwel zusammen: “Was vom Glauben übrig bleibt”. “Seelenfresser” erscheint im Verlag Glücklicher Montag.

Michael Brake hat sich für die tageszeitung mit Sascha Hommer unterhalten, dem Mitherausgeber der Anthologie “Orang”, deren letzte Ausgabe kürzlich bei Reprodukt erschienen ist. Hommer geht auf die Geschichte und Motivationen des Comicmagazins ein und stellt ganz ohne Bedauern fest, warum es nun Zeit ist, von weiteren Ausgaben abzusehen: “Beende deine Jugend”.

Graphic Novels in den Medien – 29. Januar 2013

Dienstag, den 29. Januar 2013

Jonathan Schreiner schreibt in der Jüdischen Allgemeinen über die beiden zuletzt von Joann Sfar erschienenen Bände “Chagall in Russland” und “Klezmer 4: Trapezschwünge” (beide avant-verlag): “Schwerelos in Jiddischland”. Sein Urteil fällt eindeutig aus: “Beide zählen in zeichnerischer Hinsicht zum Aufregendsten, was Sfar bislang produziert hat.”

Auf dem Blog popkulturschock.de zeigt sich die Rezensentin Desirée Löffler in ihrer Besprechung von Camille Jourdys “Rosalie Blum” (Reprodukt) sehr angetan, sowohl was die Geschichte wie auch ihre Umsetzung angeht. Dabei bemerkt sie auch: “Es ist mir schleierhaft, warum Rosalie Blum in den Feuilletons untergegangen ist.”

Darauf hat die Süddeutsche Zeitung postwendend reagiert und in der gestrigen Ausgabe eine Buchvorstellung des Bandes von Anja Perkuhn veröffentlicht. Auch hier werden die vielschichtigen Charaktere in den Vordergrund gestellt und ihre Suche nach Halt und Erfüllung: “Äußerst unterhaltsames Stalking”.

Graphic Novels in den Medien – 3. Januar 2013

Donnerstag, den 3. Januar 2013

Am gestrigen Mittwoch erschien in der Süddeutschen Zeitung ein Beitrag von Christoph Haas über den 2012 verstorbenen Comic-Autors Moebius: “Space Cowboy”. Anlass dazu ist die Veröffentlichung von “Arzak – Der Raumvermesser” (Ehapa Comic Collection), zu dem er bemerkt: “Der Raumvermesser ist das würdige Vermächtnis eines Giganten der Neunten Kunst.” Auch die weiteren bei Cross Cult und Splitter erschienenen Bände lässt Haas nicht unerwähnt.

Wie Reiner Metzger in der tageszeitung schreibt, ist einem Reportage-Comic wie “Kriegszeiten” von David Schraven und Vincent Burmester (Carlsen) eine große Leserschaft zu gönnen, damit auch in Zukunft solche Projekte entstehen können: “Die Bilder, die fehlen”.

Christian Gasser stellt in seiner Besprechung von Anders Nilsens “Große Fragen” (Atrium) in der Neuen Zürcher Zeitung (“Grosse Fragen, kleine Antworten”) fest, dass man dem Buch seine lange Entstehungszeit durchaus anmerkt. “Wer sich dennoch auf Anders Nilsens mehrfach gebrochene und gespiegelte und ins Surreale oder gar Phantastische abdriftende Reflexion philosophischer Grundfragen einlässt, wird reich belohnt. Nicht mit Antworten, aber mit umso mehr Anregungen und vor allem einem ungewöhnlichen Blick auf uns selber.”

In ihrer Buchvorstellung “Bilderrausch” der Schnitzler-Adaption “Die Traumnovelle” von Jakob Hinrichs (Edition Büchergilde) bemerkt Zita Bereuter auf fm4.orf.at, dass man den Comic ohne die Vorlage zu kennen, nicht ganz verstehen würde. Praktischerweise findet sich der Originaltext ebenfalls im Buch.

Ausführlich stellt Erik Wenk auf tagesspiegel.de die zwei bei Reprodukt erschienenden Bände “Berichte aus der Ukraine (Erinnerungen an die Zeit der UDSSR)” und “Berichte aus Russland (Der vergessene Krieg im Kaukasus)” von Igort vor. Sein Resumée: “grafisch beeindruckende und inhaltlich bestürzend”, wie er in “Ein postsowjetischer Archäologe” schreibt.

An gleicher Stelle stellt Christian Endres “Atar Gull oder das Schicksal eines vorbildlichen Sklaven” von Fabien Nury und Brüno (avant-verlag) vor, dem er attestiert, “mit prägnanten Dialogen, hübschen Zeichnungen, abwechslungsreichen Seitenaufteilungen und immens stimmungsvollen Farben” zu zeigen, dass der größte Feind des Menschen immer noch der Mensch selbst ist: “Der Preis der Rache”.

Bereits am 19. Dezember starb der japanische Comic-Autor Keiji Nakazawa, dessen “Barfuß durch Hiroshima” auf deutsch bei Carlsen erschienen ist. Nachrufe finden sich unter anderem von Stefan Pannor auf Spiegel Online (“Zeichnen, um zu überleben”) und von Lars von Törne auf tagesspiegel.de (“Keiji Nakazawa 1939-2012″).

Neue Graphic Novel-Edition der Süddeutschen Zeitung im März

Samstag, den 22. Dezember 2012

Anfang März wird die Süddeutsche Zeitung ihre inzwischen dritte Graphic Novel-Edition veröffentlichen. Im Gegensatz zu den ersten Reihen, gibt es diesmal einen inhaltlichen Schwerpunkt: Kriminalgeschichten. Dabei sind es originäre Stoffe wie das erfolgreich mit Johnny Depp verfilmte “From Hell” von Alan Moore, Literatur-Adaptionen wie “Paul Austers Stadt aus Glas” von David Mazzucchelli (“Asterios Polyp”, Eichborn) und Paul Karasik oder die Umsetzung des Filmklassikers “M – Eine Stadt sucht einen Mörder” von John J. Muth.

Alle Titel wurden bereits bei unterschiedlichen Verlagen veröffentlicht und sind zum Teil weiterhin erhältlich. Die Bände der neuen SZ-Graphic-Novel-Edition werden auch im Set für EUR 89 erhältlich sein.

“From Hell” von Alan Moore und Eddie Campbell, ca. 608 Seiten, s/w, EUR 19,90 (Cross Cult)

“Die Packard Gang” von Marc Malès, ca. 144 S., s/w, EUR 12,90 (Schreiber & Leser)

“M – Eine Stadt sucht einen Mörder”, von Jon J. Muth, ca. 208 S., farbig, EUR 14,90 (Cross Cult)

“Die Sache mit Sorge. Stalins Spion in Tokio” von Isabel Kreitz, ca. 256 S., s/w, EUR 14,90 (Carlsen)

“Paul Austers Stadt aus Glas” von Paul Karasik und David Mazzucchell, ca. 104 S., s/w, EUR 12,90 (Reprodukt)

“Scarface” von Armitage Trail und Christian De Metter, ca. 112 S., farbig, EUR 14,90 (Schreiber & Leser)

“Tod eines Mörders” von Jacques de Loustal und Philippe Parngaux, ca. 72 S., farbig, EUR 14,90 (Schreiber & Leser)

“Vallat” von Massimo Milano, Reto Gloor und Bruno Moser, ca. 256 S., s/w, EUR 14,90 (Edition Moderne)

“Frühling der Hoffnung”

Donnerstag, den 6. Dezember 2012

Bereits Ende November erschien in der Süddeutschen Zeitung ein Artikel zu Paco Rocas “Der Winter des Zeichners” (Reprodukt). Heiner Lünstedt geht in “Frühling der Hoffnung” auf Inhalt und Hintergründe des Bandes ein, der von der Emanzipation einer Gruppe von Comic-Zeichnern zur Zeit der Franko-Diktatur in Spanien handelt, und stellt heraus, dass der Band nicht nur für “eingefleischte Comicfans” geeignet ist und “wie wichtig es ist, eine Sache gewagt zu haben, selbst wenn sie am Ende scheitern wird”.

In der aktuellen Ausgabe des Comic-Magazins “Zack” findet sich ein ausführliches Interview mit Paco Roca – auf dem Blog von Reprodukt gibt es noch eine kurze Ergänzung dazu.

“Der scharfe Beat der Brillenträger”

Samstag, den 27. Oktober 2012

In der “Süddeutschen Zeitung” vom 25. Oktober 2012 beschäftigt sich Britta Schwem mit der im Frühjahr bei Carlsen erschienen autobiografischen Graphic Novel “Stiche”. Der insbesondere in den USA bekannte Illustrator und Kinderbuch-Autor David Small wählt die Erzählform des Comic, um sich an seine Kindheit und Jugend in den 1950er-Jahren zu erinnern, die er in Detroit verbrachte. In ihrer Rezension “Der scharfe Beat der Brillenträger” zeigt Britta Schwem sich beeindruckt. Beeindruckt von der Kälte des Elternhauses, in das der Autor hineingeboren wurde. So sei sein Buch eine “irre Tragödie von Falschverliebten, Falschgeborenen und Falschverstandenen, die im Würgegriff der gesellschaftlichen Konvention erstarrt sind”. Beeindruckt von David  Smalls Aufarbeitung der, durch den eigenen Vater verursachten, Krebserkrankung in jungen Jahren: “‘Stiche’ ist ein Blick in die Wunden, der zu Tränen rührt. Aber man hört Small förmlich rufen: ‘Hey, I was an alien, but that’s okay. – Now.’” Und zu guter Letzt beeindruckt von der zeichnerischen Umsetzung der Geschichte: “Man meint, die Meister des Absurden, Beklemmenden und der Suspense – Buñuel, Bergman und Hitchcock – auf den Buchseiten zu spüren”.

Comics in den Medien – 24. Oktober 2012

Mittwoch, den 24. Oktober 2012

Für das Deutschlandradio Kultur unterhielt sich Anette Selg mit der Comic-Autorin Paula Bulling über ihr Debut “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag). Das ausführliche Gespräch kann hier nachgelesen werden: “Flüchtlingsalltag in Sprechblasen” Direkt zur MP3-Version des Beitrags gelangt man hier.

Der Berliner Tagesspiegel druckte auf einer Feuilletonseite zum Thema “Politische Literatur” die zuvor schon online präsentierte Besprechung Thomas Grevens von Abel Lanzacs und Christophe Blains “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” (Reprodukt) ab. Greven führt unter anderem aus, “welch großen Vorsprung die französische Comic-Kultur immer noch hat, und vor allem, welch ungleich höheren kulturellen Stellenwert Comics in Frankreich haben.” Die ausführliche Besprechung kann weiterhin hier nachgelesen werden: “Im Herzen der Macht”.

Christoph Huber stellte in der Wiener Presse den neuen Krimi von Jacques Tardi nach einer Vorlage von Jean-Patrick Manchette vor: “Zum Abschuss freigegeben” (Edition Moderne): “Perfektes Verbrechen, voilà!”

Der kürzlich in der Süddeutschen Zeitung erschienene Beitrag von Fritz Göttler zu Art Spiegelmans “MetaMaus” (Fischer) kann nun auch online nachgelesen werden: “Das Buch der Erschöpfung”. Darin zeigt sich Göttler beeindruckt von der Unmittelbarkeit des Sekundärbandes: “Man darf sich nicht abschrecken lassen von der Aura der Distanz, die der Titel entfaltet, man ist immer mitten drin.”

Comics in den Medien – 15. Oktober 2012

Montag, den 15. Oktober 2012

In den vergangenen Tagen wurden Comics wieder häufig in den Medien vorgestellt und besprochen. Ein Anlass dabei war natürlich die Frankfurter Buchmesse, die gestern zuende ging. So berichtete boersenblatt.net kurz über die Comic-Szene im diesjährigen Gastland Neuseeland, wobei sie auf eine Broschüre just zu diesem Thema verweisen, die auf der Website des Comic-Autoren Dylan Horrocks (“Hicksville”, Reprodukt) zum Download bereit steht: “Unbekannte Bekannte”.

Mit Dylan Horrocks sprach Lars von Törne für den Tagesspiegel. Eine ausführliche Version des Interviews lässt sich online nachlesen. Darin erzählt Horrocks von “Hicksville”, deprimierener Arbeit an Superhelden-Comics, der neuseeländischen Comic-Szene und woran er derzeit arbeitet: “‘Der Rest der Welt ist aufgewacht’”.

“Großes diplomatisches Theater” erkennt Katja Lüthge in der tageszeitung in Christophe Blains und Abel Lanzacs “Quai D’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” (Reprodukt) und fragt sich, ob man “angesichts dieses wunderbaren präzis-maliziösen Blicks auf das diplomatische Theater und seiner Darsteller (…) eher Lachen oder Weinen sollte”, und konstatiert, dass der Band sich in Frankreich “zu Recht (…) als Überraschungserfolg erwiesen und bisher über 300.000-mal verkauft” hat.

“Stefan Zweig hätte diesen – jawohl Comic – gemocht: Er ist ein Kunstwerk.” wird auf ndr.de der Beitrag über “Die letzten Tage von Stefan Zweig” (Jacoby & Stuart) von Laurent Seksik und Guillaume Sorel abgeschlossen: “Herrlich detailliert und großzügig platziert fließen Guillaume Sorels Tusche-Bildstrecken durch diese bedrückende Geschichte.” Zum Beitrag geht es hier.

Der Band “Vertraute Fremde” des japanischen Autors Jiro Taniguchi (Carlsen) ist nicht nur hierzulande mit Comic-Preisen bedacht worden, darüber hinaus gab es vor einigen Jahren eine Spielfilm-Umsetzung, die in den deutschen Kinos lief. Nun wurde eine Hörspielfassung des Manga im ndr ausgestrahlt. Hintergründe erfährt man auf der hauseigenen Website, wo das rund 82minütige Werk auch nachgehört werden kann. Darüber schrieb auch knapp Stefan Fischer in der Süddeutschen Zeitung: “Zug zurück”.

“Die dichte Erzählung, die verspielten Zeichnungen und die warme Farbgebung machen “Portugal” zu einer der besten Comic-Veröffentlichungen der vergangenen Jahre” schreibt Markus Lippold auf n-tv.de über das Buch von Cyril Pedrosa, das bei Reprodukt erschienen ist: “Geh aus, mein Herz – nach Portugal”.

Auf seinem Comic-Blog der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stellte Andreas Platthaus in den vergangenen Tagen zwei Bände vor: Wie er in seinem Beitrag über den jüngst erschienenen Band “S.” (Reprodukt) herausstellt, sorgt dessen Autor Gipi immer wieder für gehobenes Lesevergnügen – “als schickte da jemand einen Sturmwind ins behäbige europäische Comic-Erzählen”: “Ein Vater namens S.”.“Reineke Fuchs, das Raubtierluder, aus weiblicher Sicht” steht im Mittelpunkt der neuen Ausgabe der Anthologiereihe “Spring”, worüber Platthaus im zweiten neuen Beitrag schreibt. Für ihn zeigt das “vitale Bilderbuch”, dass “dieser schlaue, freche Fuchs (…) unverändert aktuell” ist.

Comics in den Medien – 21. September 2012

Freitag, den 21. September 2012

Bereits am Mittwoch vergangener Woche stellte Britta Schwem “Portugal” von Cyril Pedrosa (Reprodukt) in der Süddeutschen Zeitung vor. Nun lässt sich dieser Artikel auch online nachlesen: “Einmal Heimat – Fremde und zurück”. Besonders zeigt sich Schwem hier davon beeindruckt, wie Pedrosa im Buch “um biografische Motive und gefundene Eindrücke eine fast fiktionale Geschichte” konstruiert.

Auf n-tv.de bespricht heute Markus Lippold den ersten Teil von Jean-Pierre Filius und David B.s “Die besten Feinde” (avant-verlag). Lippold stellt heraus, dass in der Beschreibung, wie die USA zu einem der entscheidenden Machtfaktoren im nahen Osten werden konnten, besonders die kritischen Momente in den Mittelpunkt des Buches gestellt werden: “Ziemlich beste Feinde”.

“Auch Loser verdienen ein Happy End”

Mittwoch, den 29. August 2012

In der “Süddeutschen Zeitung” vom 27. August hat sich Christoph Haas mit  “Mein Leben mit Mr. Dangerous” (Carlsen) beschäftigt, der jüngsten Graphic Novel von Paul Hornschemeier, dem er aufgrund seiner vorangegangen Bücher “Komm zurück, Mutter” und die “Die drei Paradoxien” (beide Carlsen) attestiert, der “vielleicht klügste, zumindest aber raffinierteste und trickreichste Erzähler” unter den nordamerikanischen Autoren der vergangenen zwanzig Jahre zu sein.

In seiner neuesten “Slacker- und Loser-Geschichte” um die 26-jährige Amy habe Paul Hornschemeier den künstlerischen Anspruch ein Stück weit zurückgeschraubt, und sich dem “Reiz des weniger Ausgetüftelten” hingegeben. Was nicht immer schlecht sein muss, befindet Christoph Haas in “Auch Loser verdienen ein Happy End”.

Graphic Novels in den Medien – 13. August 2012

Montag, den 13. August 2012

In der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung stellt Christoph Haas “Mach´s gut, Chunky Rice” von Craig Thompson (Reprodukt) vor. Gerade die Umsetzung der Geschichte in Zeichnungen hat es dem Rezensenten angetan, sie sind für ihn “ein reines Vergnügen”: “Schildkröterich tut, was er tun muss”.

Ebenfalls heute schreibt Waldemar Kesler in der Welt über “Die besten Feinde” von Jean-Pierre Filiu und David B. (avant-verlag). Wie Kesler darlegt, lag es für David B. nah, sich diesem Thema zu widmen, da Krieg und Zerstörung bereits wichtige Motive seiner Comics sind: “Heilige Krankheit, Heiliger Krieg”.

Wie bereits berichtet, präsentieren heute Susanne Buddenberg und Thomas Henseler ihr Buch “Berlin – Geteilte Stadt” (avant-verlag) in der Berliner Buchhandlung ocelot. Weiterhin sorgt das Buch für umfangreiches Presseecho. So schreibt Markus Lippold für n-tv.de: “Als die Mauer den Schulweg versperrte”. Dort präsentiert er das Buch anhand einiger Biografien, die darin aufgegriffen werden und kommt zum Schluss, “Berlin – Geteilte Stadt” liefere “Interessante Details und neue Perspektiven”. “Ein Comic-Strip über die Berliner Mauer” betitelt Christoph Richter seinen Beitrag auf der Website der Deutschen Welle dw.de, in dem er das Buch darüber hinaus als Lehrmaterial und Reiseführer empfiehlt. Auch das “Büchermagazin” auf radio eins stellte das Buch vor. Der Beitrag kann hier als MP3-Datei nachgehört werden.

Für das Kulturmagazin “Corso” des Deutschlandfunks unterhielt sich Yvonne Weidel mit dem in Berlin lebenden Zeichner Blexbolex. Unter anderem kommt das Gespräch auch auf “Niemandsland”, dem zuletzt bei Jacoby & Stuart erschienenen Buch: “Ironie erlaubt mir eine gesunde Distanz zu meinen Geschichten”