Graphic Novels
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Graphic Novels in den Medien – 27. November 2012

Dienstag, den 27. November 2012

Am vergangenen Wochenende befasste sich in Straelen das Europäische Ăśbersetzer-Kollegium im Rahmen eines Workshops mit den Besonderheiten der Comic-Ăśbersetzung. Andrei Klahn war fĂĽr WDR3 vor Ort. Seinen Radiobeitrag kann man hier nachhören: “Boom, Pow, Puff – Wie Comics ins Deutsche ĂĽbertragen werden”.

Im Beitrag kommt auch Andreas Platthaus zu Wort, seines Zeichens Comic-Journalist und -Herausgeber. Auf seinem Blog fĂĽr die Frankfurter Allgemeine Zeitung stellt er Aisha Franz und ihren aktuellen Band “Brigitte und der Perlenhort” (Reprodukt) vor: “SchnĂĽffelei ist Hundesache”. Und so wie im Buch der SpĂĽrsinn der Protagonistin offenbar wird, meint Platthaus ĂĽber die Autorin: “Aisha Franz wiederum hat eine Nase fĂĽr den Comic, um die sie jeder SchnĂĽffler beneiden mĂĽsste.”

“Schwule Comicstrips” standen im Mittelpunkt einer Redaktionskonferenz auf dradio Wissen. Anlass ist die Veröffentlichung von “Stripped – A Story Of Gay Comics” von Markus Pfalzgraf (Bruno GmĂĽnder). Zu Gast im Studio war Ralf König, zugeschaltet wurde der Autor Thilo Krapp (“Damian & Alexander”, Epsilon).

Der vielseitige Comic-Autor Jeff Lemire steht im Mittelpunkt des Artikels von Christian Endres auf tagesspiegel.de. Von seinem Arbeiten als Autor von Superhelden-Geschichten bis zu seinen eigenen Graphic Novels wie der “Essex County-Trilogie” (Edition 52) befasst sich Endres mit der gesamten Bandbreite Lemires Schaffens: “Tauchgang mit Geistern”.

Graphic Novels in der Presse – 12. November 2012

Montag, den 12. November 2012

Am vergangenen Samstag stellte Christoph Haas in der tageszeitung unter der Ăśberschrift “Hochzeit des Franquismus” zwei Graphic Novels aus Spanien stammender Autoren vor: “Der Winter des Zeichners” von Paco Roca (Reprodukt) sowie “Die Kunst zu fliegen” von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag). Beide Bände hält Christoph Haas fĂĽr “ästhetisch wie zeitgeschichtlich relevante Graphic Novels”, wobei ersterer nicht nur fĂĽr diejenigen Interessant sei, die sich fĂĽr Comicgeschichte interessieren, da der Band die erstickende Atmosphäre der Franko-Diktatur gut schildere und letzterer als ebenso “bedrĂĽckend wie kĂĽnstlerisch ĂĽberzeugend” bezeichnet wird.

“Roca erzählt atmosphärisch dicht von dieser Suche nach Freiheit in der Diktatur” resĂĽmiert die SaarbrĂĽcker Zeitung die Kurzbesprechung von “Der Winter des Zeichners”. In “Gezeichnet vom Leben” wird ebenfalls “Antonio Ligabue. Von der Qual eines KĂĽnstlerlebens” von Giuseppe Zironi und Hannes Binder (Jacoby & Stuart). Gerade die “immer wieder höchst beeindruckenden” Schabkarton-Bilder von Hannes Binder werden goutiert.

Mit dem “Poeten der deutschen Comic-Szene” unterhielt sich Christian Möller fĂĽr den Deutschlandfunk. Gemeint ist Ulf K., von dem zuletzt mit “Die Dolomiti-Jahre” ein Sammelband autobiografischer Kurzgeschichten erschienen ist. Der Beitrag kann auch alsp MP3-Datei direkt hier nachgehört werden. Derzeit wird Ulf K. mit einer Ausstellung in Oberhausen bedacht. Zum dazugehörigen Katalog, erschienen bei der Edition 52, gibt es nun auch eine PDF-Leseprobe.

Politik-Redakteur Michael Schmidt schreibt auf tagesspiegel.de ĂĽber “Kriegszeiten” von David Schraven und Vincent Burmester (Carlsen). Er kommt in “Zeigen, wie es wirklich ist” zu dem Schluss: “Etwas weniger Prätenziösität wäre besser gewesen.”