Graphic Novels
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Graphic Novels in den Medien – 27. August 2013

Dienstag, den 27. August 2013

In der gestrigen Ausgabe des “Kulturjournals” im NDR wurden Lars Fiske und sein biografischer Band “Kurt Schwitters: Jetzt nenne ich mich selbst Merz. Herr Merz” (avant-verlag) vorgestellt. Der Beitrag von Thorsten Ernst kann hier weiterhin angesehen werden (ab 17:20 min).

Ăśber jenen Comic, sowie ĂĽber weitere aktuelle KĂĽnstlerbiografien, wurde im “Literaturforum” des Nordwestradios gesprochen. Im Studio zu Gast waren die Verlagsleiter Dirk Rehm von Reprodukt und Johann Ulrich vom avant-verlag. Auch dieses längere Gespräch mit Elke Schlinsog lässt sich nachhören: “Kunst im Comic – KĂĽnstler-Biografien boomen”.

Sowohl der Band ĂĽber Kurt Schwitters als auch die ebenfalls im avant-verlag erschienene Biografie “Munch” von Steffen Kverneland wurden auf culturmag.de vorgestellt. Hanspeter Ludwig schreibt: “Nerds nehmen Nerds ins Visier, das Ergebnis: GroĂźartig.” Als “leichtfĂĽĂźig” und “kongenial” wird Fiskes Band ĂĽber Kurt Schwitters von Leonie Krutzinna auf litlog.de bezeichnet: “Kongenial im Gleichschritt”.

Kunst ist auch das Thema in David Prudhommes “Einmal durch den Louvre” (Reprodukt), den Johannes Spengler auf sueddeutsche.de vorstellt: “Wo geht’s denn hier zur Kunst?”.

Ebenfalls mehrfach wurde “Luchadoras” von Peggy Adams (avant-verlag) vorgestellt und besprochen. Matthias Heine stellte den Band in Die Welt vor: “Wrestling mit dem Tod” und stellt fest, dass es gerade an der Hauptdarstellerin liege, dass “alles andere als ein StĂĽck Betroffenheitsliteratur herausgekommen” sei. Johanna Esch widmete sich dem Band im “Funkhaus Europa” des WDR und lässt dabei auch einen Menschenrechtsexperten fĂĽr Mexiko bei Amnesty International zu Wort kommen: “Die Stadt der toten Frauen”. Auf intro.de schreibt Bastian KĂĽllenberg. FĂĽr ihn ist Luchadoras “schonungslos und nachhaltig”. Zum Artikel geht es hier.

Chris Wares “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgste Junge der Welt” (Reprodukt) stellte Mario Osterland auf fixpoetry.de vor: “Ein Comic der Superlative”.

“Majdanek steckt sogar Auschwitz in die Tasche” so zitiert Christian SchlĂĽter in der Berliner Zeitung aus Rutu Modans “Das Erbe” (Carlsen) und lobt das “ästhetisch kluge, experimentierfreudige Ringen um eine angemessene Darstellungsform” der fortwährenden Wirkung des Holocausts. Auf brikada.de attestiert Doris Losch dem Band “zart, amĂĽsant, melancholisch, ironisch” zu sein.

Mit Peer Meters und Gerda Raidts “Böse Geister” (Reprodukt) befasste sich Boris Kunz fĂĽr titelblog.de. FĂĽr ihn, wirkt der Comic trotz seiner Gruselelemente “wirklichkeitsnah und lebendig”: “Das Erbe der Bilderhefte”.

Matthias Heine macht in der Welt klar, was er von James Vance und Dan E. Burrs “Auf dem Drahtseil” (Metrolit) hält: “Ein Meisterwerk”: “Dieser Comic macht Sie zum Kommunistenversteher”.

In der Wiener Presse stellte Christoph Huber “Flut!” (avant-verlag) und dessen Autor Eric Drooker vor: “GefĂĽhl, dass ein Sturm kommt”.

Wieder eine Reihe von Beiträgen gab es auf tagesspiegel.de: Anlässlich der Berlin Graphic Days am vergangenen Wochenende stellte Lars von Törne Annette Köhn und ihren Jaja-Verlag vor: “WundertĂĽte aus der Musenstube”. Trotz “Genre-VersatzstĂĽcken” findet Björn Bischoff im neuen Band von Matthias Schultheiss auch “Ăśberraschendes”. “Woman on the River” ist bei Splitter erschienen, zur Buchvorstellung geht es hier: “Fluss ohne Wiederkehr”. Christian Endres wĂĽnscht Terry Moores nun bei Schreiber & Leser veröffentlichter Reihe “Strangers in Paradise” viel Erfolg – auch bei Nichtcomiclesern: “Dreiecksbeziehung im Paradies”. Moritz Honert macht in einem Artikel auf den Umstand aufmerksam, dass Finanzämter Comic-Verlage fĂĽr Lagerbestände zur Kasse beten, was im Fall von Cross Cult schon zur AnkĂĽndigung fĂĽhrte, dass viele Titel aus dem Programm und vernichtet werden mussten: “Das groĂźe Schreddern”.

Graphic Novels in den Medien – 7. August 2013

Mittwoch, den 7. August 2013

Ein iranischer Albtraum ist ein in jedem Sinne toller Trip durch die Hölle der Haft und das Labyrinth des grotesken politischen Verfahrens.” schreibt Alexandra Kedves im ZĂĽrcher Tagesanzeiger ĂĽber Mana Neyestanis Buch, das in der Edition Moderne erschienen ist: “Im Knast wegen einer dummen Kakerlake”.

Ralph Trommer zeigt sich von Manuele Fiors “Die Ăśbertragung” (avant-verlag) sehr angetan, da Fior darin “beweist, dass Science-Fiction auch jenseits von Klischees funktionieren kann.”. Der Artikel “Science Fiction, die schwebt” erschien in der tageszeitung.

Derselbe Autor stellt auf tagesspiegel.de “Reprobus” von Markus Färber vor (Rotopolpress) und findet nur lobende Worte: “Ein unheimlicher Heiliger”.

Im Reiseteil des Tagesspiegels erschien eine Reportage Erik Wenks zu den Handlungsorten des Buches “Alois Nebel” von Jaroslav Rudis und Jaromir 99 (Voland & Quist): “Der Held sitzt immer am Tresen”.

Unter der Ăśberschrift “Das Jahr der Comic-Kunst: Gut gemerzt!” stellte Christoph Huber in der Presse eine Reihe aktueller Titel vor, die sich von unterschiedlicher Seite dem Thema “Kunst & Comics” nähern: mehr oder weniger freie KĂĽnstlerbiografien wie Lars Fiskes “Kurt Schwitters: Jetzt nenne ich mich selbst Merz. Herr Merz!”, Steffen Kvernelands “Munch”, “Chagall in Russland” von Joann Sfar (alle avant-verlag) und “Pablo” von Julie Birmant und ClĂ©ment Oubrerie, sowie Brecht Evens’ “Die Amateure” (beide Reprodukt), der die Beschäftigung mit Kunst in eine fiktionale Geschichte einbettet.

Im Standard stellte Martin Reiterer drei Bände vor, die sich mit gesellschaftlichen Problemen wie der FlĂĽchtlingspolitik auseinandersetzen: Joe Saccos “Reportagen” (Edition Moderne), Paula Bullings “Im Land der FrĂĽhaufsteher” (avant-verlag), sowie “Kafka fĂĽr Afrikaner. Sofie und der schwarze Mann” von Judith Vanistendael (Reprodukt): “Wie kann ich ein normal Mensch sein?”.

Im “Literaturforum” des Nordwest-Radios gab es ebenfalls eine themenbezogene Ăśbersicht, hier geht es um “Graphic Novels aus der arabischen Welt und aus Israel”. Fazit hier: “Eine alternative, nicht gerade systemkonforme Form von Literatur. Höchst fantasievoll bietet sie Innenansichten aus einer fremden Welt”. Vorgestellt werden “Israel verstehen in 60 Tagen oder weniger” von Sarah Glidden (Panini), “Metro” von Magdy El-Shafee, “Die Mauer” vom Maximilien Le Roy (beide Edition Moderne), “Aufzeichnungen aus Jerusalem” von Guy Delisle (Reprodukt), “Die besten Feinde” von Jean-Pierre Filiu und David B., “Das Spiel der Schwalben” von Zeina Abirached sowie dem Sammelband “Cargo” (alle avant-verlag).

Graphic Novels in den Medien – 1. August 2013

Donnerstag, den 1. August 2013

Rutu Modan hat anlässlich der Veröffentlichung ihrer Graphic Novel “Das Erbe” (Carlsen) der JĂĽdischen Allgemeine ein Interview gegeben, in dem sie von den HintergrĂĽnden des Buches und der Recherche erzählt. Die Fragen stellte Katrin Richter: “Abstraktion ist expliziter”.

Wie Verena Fischer-Zernin in “Das FloĂź zur Freiheit” im Hamburger Abendblatt schreibt, liegt der Reiz von Olivia Viewegs “Huck Finn” (Suhrkamp) darin, wie mutig sie Twains Vorlage mit ihrer ganz eigenen (Bild-)Sprache nacherzählt.

Auf tagesspiegel.de zeigt sich Lars von Törne “beeindruckt” von der “originellen Huckleberry-Finn-Adaption”: “Die Weltenwandlerin”.

Drei BĂĽcher, die sich mit Stieg Larsson und seinem Werk auseinandersetzen, wurden in den letzten Wochen veröffentlicht. Zwei Adaptionen widmen sich seinen Krimis (“Millennium Bd. 1: Verblendung Buch 1″ von Sylvain Runberg und JosĂ© Homs, Splitter; “Verblendung  1″ von Leonardo Manco und Andrea Mutti, Panini), im avant-verlag ist Guillaume Lebeaus und FrĂ©dĂ©ric RĂ©bĂ©nas biografischer Band ĂĽber den schwedischen Autoren erschienen (“Stieg Larsson: Vor der Milennium-Trilogie”). Sarah-Maria Deckert können die Bände nur teilweise ĂĽberzeugen, wie sie auf tagesspiegel.de schreibt: “Der Unvollendete – Stieg Larsson als Comic”.

Mit “Jonas oder Der KĂĽnstler bei der Arbeit” nach der Vorlage von Albert Camus ist bei der BĂĽchergilde Gutenberg eine weitere Literatur-Adaption entstanden. Wie Lutz Göllner in “Der Kampf des KĂĽnstlers” an gleicher Stelle schreibt ist Katja Fouquets Umsetzung “visuell einzigartig und lesenswert”.

Auf dem Blog des Titel-Magazins stellt Boris Kunz “Hieran sollst Du ihn erkennen” von Jesse Jacobs und “Heimdall” von Max Baitinger (beide Rotopolpress) vor. Beide erhalten die Prädikate: “urzweilig und anspruchsvoll”: “Du sollst Dir ein Bildnis machen”.

“Inhaltlich Genrekost, grafisch brillant. Ein ungewohnter Actioncomic.” So fasst Benjamin Vogt seine Besprechung auf comicgate.de von Bastien Vivès’ und Ruppert & Mulots “Die groĂźe Odaliske” (Reprodukt) zusammen.

An gleicher Stelle bespricht Christian Muschweck zwei Debutbände des Jaja-Verlags: “Hinter den sieben Burgen” von Alexander von Knorre sowie “Earth unplugged” von Jennifer Daniel, ĂĽberzeugen den Rezensenten.

Graphic Novels in den Medien – 25. Juli 2013

Donnerstag, den 25. Juli 2013

Am vergangenen Wochenende wurden wie in jedem Jahr in San Diego am Rande der Comic-Con die Eisners-Awards verliehen, die als prestigeträchtigste Comic-Auszeichnungen Nordamerikas gelten. Verliehen wurden sie an viele auch hierzulande bekannte AutorInnen und Titel, darunter den Disney-Zeichner Don Rosa und – fĂĽr seine Richard Stark–Adaption “The Score” – Darwyn Cooke. Mit gleich vier Trophäen wurde Chris Ware bedacht, dessen “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgste Junge der Welt” bei Reprodukt vorliegt. FĂĽr den neuen Band “Building Stories” gingen die Auszeichnungen in den Kategorien “Best Writer/Artist”, “Best Graphic Album—New”, “Best Lettering” sowie “Best Publication Design” an den Chicagoer KĂĽnstler. Eine Ăśbersicht ĂĽber die Gewinner in allen Kategorien gibt es hier.

“Eine durchgestyltere, frivolere, melancholischere, ĂĽberdrehtere und ĂĽberraschendere Räuberpistole als Die groĂźe Odaliske hat man lange nicht gelesen.” Das schreibt Moritz Honert auf tagesspiegel.de in seinem Beitrag ĂĽber “Die groĂźe Odaliske” von Bastien Vivès und Ruppert & Mulot (Reprodukt): “Drei Engel fĂĽr Ingres”.

An gleicher Stelle stellt Andreas Hartung Riff Reb´s Adaption von “Der Seewolf” vor und fasst zusammen: “weniger Diskurs, aber tolle Bilder”: “Der böse Mann und das Meer”. Das Buch nach der Vorlage von Jack London erschien bei Splitter.

FĂĽr Michael Brake ist Luke Pearson (“Hilda und der Mitternachtsriese”, Reprodukt) “einer der weltweit interessantesten Comiczeichner”. Auf zeit.de portraitiert er den britischen Autoren: “Nichts vom Bullshit der Erwachsenen”. Passend dazu erschien in der tageszeitung ein Interview von Brake mit Pearson, das sich hier nachlesen lässt: “„Als Kind sah ich noch Riesen“”.

Eine “faszinierende Graphic Novel, die sich in der nahen Zukunft abspielt, aber die Gegenwart beleuchtet – unbehaglich, aber faszinierend” Das schreibt Christian Gasser in seiner Buchbesprechung von Manuele Fiors “Die Ăśbertragung” (avant-verlag) auf srf.ch, die ebenfalls im Rundfunk ausgestrahlt wurde: “Graphic Novel verknĂĽpft Alltägliches und Ausserirdisches”.

Im “Radiofeuilleton” bei Deutschlandradio Kultur stellte Frank Meyer “Auf dem Drahtseil” von James Vance und Dan E. Burr (Metrolit) vor: “Unsentimental und mit einiger Härte”.

Graphic Novels in den Medien – 15. Juli 2013

Montag, den 15. Juli 2013

Darin “trifft Action-Comic auf kĂĽnstlerische Graphic Novel”: In der 3Sat-“Kulturzeit” wurde “Die groĂźe Odaliske” von Bastien Vivès und Ruppert & Mulot (Reprodukt) vorgestellt. Zum Video geht es hier.

Einen “offenen, phasenweise unbehaglichen, immer aber faszinierenden Comicroman” erkennt Christian Gasser in Manuele Fiors “Die Ăśbertragung” (avant-verlag), wie er in der Neuen ZĂĽrcher Zeitung schreibt: “Die Liebe im Licht ausserirdischer Botschaften”.

“Pathetisches und trotzdem packend”: Der auf einer Vorlage des Rockmusikers Neil Young basierende und von Cliff Chiang illustrierte Band “Greendale” (Panini) findet auf tagesspiegel.de das Wohlwollen von Lars von Törne: “Der Kampf der grĂĽnen Sonne”.

“Neue MaĂźstäbe in Sachen autobiografische Comics” schreibt Thomas Greven an gleicher Stelle inAlltag unter Artilleriebeschuss”, seiner Besprechung von Zeina Abiracheds “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag).

Ebenfalls auf tagesspiegel.de zeigt sich Mario Osterland von Peer Meters und Gerda Raidts “Böse Geister” (Reprodukt) weniger angetan, Meter könne an das Niveau seiner Vorgängerbände nicht anschlieĂźen, wie er in “Die Geister von der Stange” schreibt. Wohlwollender schreibt Oliver Ristau in der Nordwest Zeitung: “Dunkle Reise in die Kindheit”.

Mit dem Comic-Autor Baru unterhielt sich Thomas Hummitzsch am Rande des Comicfestivals MĂĽnchen. Das Interview wurde auch auf tagesspiegel.de veröffentlicht:  “Meine Comics sind keine politischen Kommentare”.

In der Stuttgarter Zeitung stellt Thomas Klingenmeier den aktuellen Band “Bleierne Hitze” (Edition 52) des französischen Autoren vor und meint: “Bleierne Hitze zeigt Baru auf der Höhe seiner Kunst”: “Du musst ein Schwein sein”.

“Schlicht, aber wirkungsvoll”:  Die Zeicherin von „Wagner. Die Graphic Novel“, Flavia Scuderi, (Text: Andreas Völlinger, Knesebeck) besuchte Anna Feist in ihrem Atelier. Der Text erschien in der Berliner BZ: “Richard Wagners Leben als Comic-Strip”. Bereits im Mai strahlte der SWR-Hörfunk ein Interview dem Autor des Bandes, Andreas Völlinger, aus. Ulla Zierau stellte im “Kulturgespräch” die Fragen zur Pointierten Wagner-Welt”.

In einer anderen BZ, der Badischen Zeitung, stellt JĂĽrgen Schickinger “Blast” von Manu Larcenet vor und zeigt sich vor allem von der grafischen Wucht beeindruckt: “Streckenweise scheinen Larcenets virtuose, schwarz-graue Zeichnungen zu schreien und zu wimmern. Ihre wilde emotionale Kraft wĂĽhlt auf.”: “Der grandiose Comic “Blast”: Psychogramm eines AuĂźenseiters”.

“Dem Zeichner Moritz Stetter gelingt es, einen widersprĂĽchlichen Lebensweg nachvollziehbar in virtuosen Bildern zu erzählen und gleichzeitig zeitgeschichtliche Zusammenhänge zu verdeutlichen.” Das sagt Ute-Christine Krupp in ihrem Interview mit dem Autoren fĂĽr das Deutschlandradio ĂĽber den biografischen Band “Luther” (GĂĽtersloher Verlagshaus): “Reale Dämonen im Comic”.

Bastian KĂĽllenberg hat fĂĽr intro.de Jesse Jacobs´ “Hieran sollst Du ihn erkennen” (Rotopolpress) gelesen: “LektĂĽre, wie ein tiefer, spannender Traum, aus dem man nicht so schnell erwachen möchte.” Zum gesamten Text gelangt man hier.

Graphic Novels in der Presse – 3. Juli 2013

Mittwoch, den 3. Juli 2013

Wie berichtet, sorgt ein Plakat an der Universität Duisburg-Essen, auf dem Motive aus Craig Thompsons “Habibi” (Reprodukt) collagiert wurden, fĂĽr Aufruhr. Genauer gesagt geht es um die Reaktionen darauf seitens einer Gruppe, die sich aus religiösen GrĂĽnden von der Ausstellung verletzt fĂĽhlten, die Reaktion der Universitätsleitung darauf, die Berichterstattung in der Presse und die Reaktion widerum darauf. Viele Details sind noch nicht letztendlich geklärt, so ist zum Beispiel das beanstandete Plakat bisher nicht veröffentlicht worden. Inzwischen griff mit der gestrigen Ausgabe auch die Frankfurter Allgemeinen Zeitung auch die ĂĽberregionale Presse das Thema auf. So mahnt Antje Koch in “Angst vor Bildern”, dass die Schliessung der Ausstellung fĂĽr einen Ort des Wissensaustausches nicht der angemessene Schritt war. Wie Lars von Törne heute in einem mehrfach aktualisierten Artikel auf tagesspiegel.de schreibt, stellt sich die Universität vor ihre Angestellten: “Universität verteidigt SchlieĂźung der Ausstellung”. Zudem soll ĂĽberprĂĽft werden, inwiefern Kritik am Poster gerechtfertigt war. AuĂźerdem “ist nun ein öffentliches Kolloquium geplant, in dem aus Anlass des aktuellen Konflikts ĂĽber die Freiheit der Wissenschaft und Meinungsfreiheit in der Hochschule gesprochen werden soll.” Nebenbei wird angemerkt, dass das Motiv aus Craig Thompsons “Habibi” zwar beanstandet und abgenommen wurde, die Beschädigung durch eine Studentin aber ein anderes Plakat betraf. Es werde ĂĽberprĂĽft, inwieweit dieses Verhalten justiziabel sei. Auf dem Reprodukt-Verlagsblog wird derweil erläutert, dass durch die Bearbeitung von Thompsons Comic dessen Aussage in grober Weise verändert wurde und dass – wie zum Beispiel im Artikel der FAZ geschehen – die Gleichsetzung der Aussage des Plakats und der des Buches ein Fehler sei.

Vier aktuelle KĂĽnstlerbiografien in Comicform stellt Thomas von Steinaecker in der SĂĽddeutschen Zeitung vor (“Ein leben in Bildern”), wobei ihn von Steffen Kvernelands “Munch”, Lars Fiskes “Kurt Schwitters: Jetzt nenne ich mich selbst Merz. Herr Merz” (beide avant-verlag), “Pablo” von Julie Birmant und Clement Oubrerie (Reprodukt) und “Egon Schiele. Ein exzessives Leben” von Olivier Coste (Knesebeck) nur ein Band wirklich ĂĽberzegen konnte.

Dagegen zeigt sich Eva Heppner von “Egon Schiele. Ein exzessives Leben” sehr angetan. In ihrem Beitrag fĂĽr den Deutschlandfunk lobt sie das “beeindruckende Debut”: “Gelangweilt von starren Konventionen”.

“Doppelsinnig, philosophisch und ein Highlight in Carlsens Frauencomicexperiment.” So urteilt Katja Schmitz-Dräger auf tagesspiegel.de ĂĽber “Wie ein leeres Blatt” von Boulet und Penelope Bagieu.

Ein Buch zur derzeit laufenden Tour de France ist “Unmöglich ist kein französisches Wort. Die Geschichte(n) der Tour de France.” von Jan Cleijne (Covadonga). Den Band stellt Martin Krauss in der Jungle World vor. “Die Helden der StraĂźe”.

Mit “Huck Finn” von Olivia Vieweg ist bei Suhrkamp eine Adaption der Vorlage von Mark Twain erschienen, die Sebastian Hammelehle heute auf Spiegel Online vorstellt: Wie er in “Platz frei, ich bring ‘ne Lady mit!”, zeigt er sich vor allem vom unprätentiösen Stil beeindruckt.

Graphic Novels in den Medien – 25. Juni 2013

Dienstag, den 25. Juni 2013

In einem Beitrag auf www.dasding.de wird der Hamburger Zeichner Lukas JĂĽliger, Autor des Bandes “Vakuum” (Reprodukt), vorgestellt. Ansehen kann man sich das oben oder hier.

Frank Schmidt-Wyk erkennt in Manu Larcenets “Blast” (Reprodukt) ein “verstörendes Meisterwerk”, wie er im Wiesbadener Tagblatt schreibt.

Anlässlich der Lesung im Berliner GrĂĽnen Salon stellte Christian SchlĂĽter den “erstaunlichen Erstling” “Chamäleon” von Gerald Hartwig (Luftschacht) in der Berliner Zeitung vor: “Total verloren in Hollywood”.

Auf Radio Eins des RBB wurde auch ein Interview mit Hartwig ausgestrahlt: “Chamäleon. Eine Graphic Novel von Gerald Hartwig”.

Bleierne Hitze ist ein graphisches Fest – wenn Sie gute Nerven haben.” So urteilt Andreas Platthaus in seinem FAZ-Blog ĂĽber “Bleierne Hitze” von Baru nach einer Vorlage von Jean Vautrin: “Mord und Totschlag auf dem Bauernhof”.

Den parallel erschienen Band “Wieder unterwegs” (Reprodukt) stellte Christian Gasser im Deutschlandfunk vor: “Eine unterhaltsame Reise ins dunkle Herz Frankreichs”: “So verknĂĽpft er seine Reise durch verblasste Utopien mit einem schonungslosen Bild des heutigen Frankreich zu einem hoch spannenden Road-Comic.”

Sowohl demografischer Wandel wie auch immer umfangreichere Entscheidungsmöglichkeiten, die auch Grundsätzliches wie die Fragen nach Leben oder Tod einschliessen, thematisiert Marijpol in ihrem Buch “Eremit” (avant-verlag), wie Mario Osterland in seinem Beitrag auf tagesspiegel.de herausstellt: “Entscheide Dich!”

“Das Zahnspangentrauma” steht im Mittelpunkt von Raina Telgemeiers “Smile” (Panini Comics). Das Buch empfiehlt ebenfalls auf tagesspiegel.de die elfjährige Lotta Milena Bauer.

Als “vorzĂĽglich recherchiert” bezeichnet Christoph Bannat Ulli Lusts Adaption des Buches “Flughunde” von Marcel Beyer (Suhrkamp). Sein Beitrag “Recherche und Szenerie” erschien auf textem.de.

“Trockener Humor auf groĂźer Fahrt”, so lautet die Ăśberschrift von Michael Brakes Buchvorstellung von Jasons “Die Insel der 100.000 Toten” (Reprodukt) in der tageszeitung.

In der Wiener Zeitung stellte Martin Reiterer den Band und seine Autorin vor: “Imaginär im FĂĽhrerbunker”: “SchlieĂźlich hat Ulli Lust aus Beyers fein gefĂĽgtem Roman eine ästhetisch beeindruckende, zeichnerische Inszenierung geschaffen, die sich einerseits an die kunstvolle Struktur der Vorlage anschmiegt und andererseits mit subtilen comicspezifischen Mitteln ein singuläres Geflecht an Beziehungen auf der Text-Bild-Ebene erzeugt.”

Ulli Lusts autobiografischer Band “Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens” (avant-verlag) bei Fantagraphics erschienen und wird vielerorts positiv besprochen, so zum Beispiel in der kanadischen National Post (“It’s an honesty, intimate and universal, that comics capture better than any medium, and Lust’s entry is an almost perfect instance.”), der New York Times sowie im National Public Radio.

Graphic Novels in den Medien – 23. April 2013

Dienstag, den 23. April 2013

In der SWR-BĂĽchersendung “Literatur im Foyer” stellte bereits am vergangenen Donnerstag Literaturkritiker Denis Scheck “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgste Junge der Welt” von Chris Ware (Reprodukt) vor und stellte dabei heraus: “Es handelt sich hier um groĂźe Literatur, um Weltliteratur.” Die Sendung mit Thea Dorn und Dirk Kurbjuweit lässt sich bis auf weiteres in der Mediathek vom SWR betrachten (ab Minute 21).

Als “SchlĂĽsselwerk der jĂĽngeren Comicgeschichte” bezeichnet Christoph Huber den Band in der Wiener Presse: “Generationen des Leids”.

In der heutigen Ausgabe der Welt stellt Matthias Heine die Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” von Ulli Lust (Suhrkamp) vor: “Es war eine durchaus gewagte Idee, den dĂĽsteren, in der Nazizeit spielenden Roman einer Zeichnerin anzuvertrauen, die zwar zu den besten im deutschsprachigen Raum gehört, bisher aber eher Gegenwartsstoffe illustriert hatte. Doch es hat funktioniert.”: “Kindertotenlieder im Bunker”.

Lars von Törne erkennt in dem Buch eine “kongeniale Adaption”, wie er auf tagesspiegel.de schreibt: “FlĂĽstern und Schreien”.

“Man wird zu einem Teil des Ortes” sagt Philip Cassirer, Autor des Reisecomics “Was kostet ein Yak?” (Carlsen) im Interview mit Thomas Hummitzsch, das an gleicher Stelle erschien. Ebenfalls auf tagesspiegel.de stellt Nadine Lange Danielle de Picciotto vor, die ĂĽber ihr Nomadenleben das Buch “We are Gypsies now” (metrolit) gemacht hat: “In tausend Tagen um die Welt”.

“Auch in Grautönen politisch” ist die Autorin Paula Bulling, wie es im Beitrag auf der Website der Deutschen Welle heisst, in dem die in Berlin lebende KĂĽnstlerin sowie ihr Buch “Im Land der FrĂĽhaufsteher” (avant-verlag) vorgestellt wird. In einer Bildergalerie werden darĂĽber hinaus aktuelle Arbeiten gezeigt: “Auf den Spuren einer Protestbewegung”.

“Eine der schönsten Comic-Entdeckungen seit Langem” nennt Jens Balzer “Der Tod von Adorno” von Helmut Wietz (metrolit), wie er im Cicero schreibt: “Porno mit Adorno”.

Kai Löffler stellte auf WDR3 Zeina Abiracheds “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) vor. Der Beitrag kann hier nachgelesen und -gehört werden.

Das “Kulturgespräch” im HR mit Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag) kann hier nachgehört werden.

Lobende Worte findet FAZ-Blogger Andreas Platthaus fĂĽr “Wie ein leeres Blatt” von Boulet und PĂ©nĂ©lope Bagieu (Carlsen): “Wie man sein Leben wiederaufbaut”.

Graphic Novels in den Medien – 15. April 2013

Montag, den 15. April 2013

Auf Spiegel Online stellt Hannah Pilarczyk den Autoren Luke Pearson vor, dessen “Hilda und der Mitternachtsriese” nun auch auf deutsch bei Reprodukt erschienen ist: “Gestatten, Welteroberin!” Ihr ResĂĽmĂ©e: “Die kleine Hilda ist die Heldin eines der schönsten Comics der vergangenen Jahre.”

Gleich zwei Graphic Novels und ihre AutorInnen wurden kĂĽrzlich in der tageszeitung vorgestellt: Amadeus Ulrich besuchte Marijpol in ihrem Hamburger Atelier, um mit ihre ĂĽber “Schwere Kost aus Altona” zu sprechen. Denn die Drastik des Dargestellten in ihrem Buch “Eremit” scheinen beim Autor des Artikels Spuren hinterlassen zu haben. Dass in Chris Wares “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgte Junge der Welt” auch Humor eine wichtige Rolle spielt, stellt Katja LĂĽthge heraus: “Anruf vom unbekannten Vater”.

Eine “kongeniale Adaption” erkennt Lars von Törne auf tagesspiegel.de in Ulli Lusts Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” (Suhrkamp), die heute in die Läden kommt: “FlĂĽstern und Schreien”.

Wie Boris Kunz fĂĽr das Titel Magazin schreibt, ist Joe Dalys “Doppeltes GlĂĽck mit Rotem Affen” (avant-verlag) ein Comic, “der sich zwar nicht ernst nimmt, aber nicht in bloĂźes Zitieren und Herumalbern ausartet.” Hier geht es zum Artikel.

FĂĽr die Wiener Presse stellt Cristoph Huber Paco Roca und seinen Band “Der Winter des Zeichners” (Reprodukt) vor: “melancholisch und bestĂĽrzend aktuell”. Der Artikel kann hier nachgelesen werden: “Der Aufstand der Zeichner”.

“Ich war immer von dunklen Geschichten fasziniert” sagt Lukas JĂĽliger im Gespräch mit Sören Sgries, der den Autor von “Vakuum” (Reprodukt) fĂĽr die Rhein-Neckar-Zeitung interviewte.

Ein weiteres Autorenportrait erschien im GieĂźener Anzeiger, denn die “Comic-Zeichnerin Elke Steiner stellt ihre Arbeit am Werk „Die anderen Mendelssohns“ vor”. Darin wird es um Carl Mendelssohn Bartholdy, Sohn des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy gehen.

In der Kultursendung “Fidelio” auf hr2 war kĂĽrzlich Simon Schwartz zu Gast, um ĂĽber seine Arbeit an seinem Buch “Packeis” (avant-verlag) zu sprechen. Der Beitrag kann hier nachgehört werden.

Graphic Novels in den Medien – 26. März 2013

Dienstag, den 26. März 2013

In der aktuellen Ausgabe des Freitag stellt Jonas Engelmann “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgste Junge der Welt” von Chris Ware vor. In “Auch unten ist er allein” zeigt er sich begeistert: “Die Erwartungen an den Comic als schnell konsumierbares Produkt der Massenkultur unterläuft er mit seiner Ă„sthetik der Verweigerung, die sich zu immer neuen, immer waghalsigeren Gebäuden formt, hin und wieder einzustĂĽrzen droht und doch die Story nie aus den Augen verliert. Seine Comicgebäude und deren Bewohner erschaffen fĂĽr den Leser tatsächlich eine eigene Welt, verstörend, rĂĽhrend, direkt, kritisch und dabei immer mit einer selten zu findenden Selbstironie”.

FĂĽr die Welt fĂĽhrte Thomas von Steinaecker mit Chris Ware ein Interview, in denen auch auf Chris Wares EinflĂĽsse aus der Literatur eingegangen wird: “Sprechblasen der Erinnerung”.

Ebenfalls in der Welt wurde Sarah Leavitts “Das groĂźe Durcheinander” (Beltz) besprochen: “ein bedrĂĽckendes Protokoll des allmählichen Verschwindens einer Persönlichkeit”: “Mutters Schamhaare”.

“TiefgrĂĽndig und von morbider Schönheit”: Auf tagesspiegel.de stellt Lars von Törne Anders Nilsens “GroĂźe Fragen” (Atrium) vor: ” Aus der Vogelperspektive”.

An gleicher Stelle stellt Oliver Ristau “White Line” von Calle Claus (Edition 52) vor: “Auf groĂźer Fahrt”. Er fastt zusammen: “Rauschhaft, assoziativ, surreal”. Der Beitrag erschien auch in den Potsdamer Neuesten Nachrichten.

“Aus dem Nichts steht plötzlich ein virtuoser deutscher Comicerzähler vor uns.” FAZ-Feuilletonis Andreas Platthaus zeigt sich von Lukas JĂĽligers Debut “Vakuum” (Reprodukt) beeindruckt, wie er in einem Blogbeitrag auf faz.net schreibt: “Liebe läuft Amok”.

Ă„hnlich sieht es Thomas Kögel auf comicgate.de, der resĂĽmiert: “Sehr starkes DebĂĽt, das seine morbid-verstörende Teenage-Angst-Story souverän erzählt”

Graphic Novels in den Medien – 20. März 2013

Mittwoch, den 20. März 2013

Bereits im Januar veröffentlichten die Vereinten Nationen das oben zu sehende Video von den Dreharbeiten zur Verfilmung von “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Abel Lanzac und Christophe Blain (Reprodukt). Gedreht wurde an Originalschauplätzen wie hier dem UN Sicherheitsrat. Noch ist kein Termin bekannt, wann der Film von Bertrand Taverneier in die Kinos kommen wird.

Auf fm4.orf.at stellt Zita Bereuter unter der Ăśberschrift “Sterben Wegziehen Wiederkehren” den jĂĽngt erschienenen Band “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) vor. Dabei stellt sie Ă„hnlichkeiten zu den BĂĽchern von Marjane Satrapi und David B. heraus und resĂĽmiert dort: “Mit Zeina Abirached kommt jedenfalls eine interessante neue Geschichtenerzählerin in die deutschsprachige Comiclandschaft.”

Auch auf MDR Figaro wurde das Buch vorgestellt, wobei Zeina Abirached auch in ihrer Pariser Wohnung besucht wurde. Der Beitrag lässt sich hier nachhören.

Die Kunst zu fliegen ist ein ĂĽberzeugendes StĂĽck Sozialgeschichte, transportiert ĂĽber das interessante Medium der Graphic Novel, welches sich als Mittel der biographischen Darstellung einmal mehr als sehr passend erweist.” Das schreibt Thomas Möller auf der Website der Rezensionsplattform kritisch-lesen.de ĂĽber das Buch von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag): “Die kritischen Verlierer”.

Ăśber den Besuch von Scott McCloud und Chris Ware in Berlin Ende vergangener Woche schreiben unter anderem die SĂĽddeutsche Zeitung (“Wie man auf Glas skatet”) sowie Der Tagesspiegel (“Striche, die die Welt bedeuten”).

Auf tagesspiegel.de berichtet Thomas Hummitzsch ĂĽber eine Podiumsdiskussion des Comic-Autoren Peer Meter auf der Leipziger Buchmesse. Mit Meter saĂźen die Zeichner David von Bassewitz, mit dem er aktuell noch an einem neuen Titel arbeitet, sowie Gerda Raidt, die das jĂĽngst erschienene “Böse Geister” (Reprodukt) zeichnerisch umsetzte, auf dem Podium: “‘Die Sprechblase ist die Seele der Figur’”.

Nicht ganz zufrieden zeigt sich Thomas Greven an gleicher Stelle mit zwei der in Frankreich erschienenen, von Comic-Autorinnen und -Autoren illustrierten ReisefĂĽhrern: “Mit Hugo Pratt und Isabel Kreitz um die Welt”. “Was kann da noch schiefgehen? Leider so einiges, wenn am Ende der Mut fehlt, etwas wirklich AuĂźergewöhnliches zu versuchen.”

Graphic Novels in den Medien – 12. März 2013

Dienstag, den 12. März 2013

Auf tagesspiegel.de schreibt Christian Neubert ĂĽber “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgste Junge der Welt” von Chris Ware. Er zeigt sich von dem Band restlos ĂĽberzeugt, wie er in “Die Bosheit des Banalen” schreibt: “Dass die Schilderung dieser AuĂźenseiterexistenz die 384 Comicseiten tragen kann, liegt zum einen an der literarischen Wucht, die hier entfesselt wird. Ware setzt Corrigans Schicksal mit dem seines GroĂźvaters in Bezug, wodurch sich der Comic als episch angelegte Genealogie der Bitterkeit liest. Daneben ist es sein singulärer Zeichenstil. Er schafft expressive, scharf umrissene Bilder zwischen Ligne Claire, frĂĽhem Zeitungscomic und Gebrauchsgraphik und bettet diese in ein streng geometrisches Seitenlayout, das ein paralleles Kommunizieren unterschiedlicher Erzählstränge zulässt.”

An gleicher Stelle stellt Oliver Ristau “Lulu – Die nackte Frau“ von Etienne Davodeau (Splitter) vor. In “Das kann doch nicht alles gewesen sein” zeigt er sich vom vorliegenden Band ebenfalls angetan: “Klingt alles nicht sehr spektakulär, ist es aber trotzdem. Und zwar in zweierlei Hinsicht: Wer eine derart radikale Lebensveränderung selbst versucht, stößt oft schnell an seine Grenzen. Und die Gefahr, bei einem derartigen Stoff nicht thematisch in den Niederungen eines seichten Midlife-Crisis-Dramoletts zu landen, wie sie Belletristik, TV und Kino zu Hauf bevölkern, ist ebenfalls groĂź.”

Mit “So ĂĽberzeugt Lisbeths RĂĽcken auch ohne Worte” bezieht sich Holger Kreitling in der Welt auf die Comic-Adaption von Stieg Larssons “Verblendung” von Denise Mina, Leonardo Manco und Andrea Mutti (Panini). Er stellt auch heraus, wie die Protagonistin im Comic an “Tank Girl” von Jamie Hewlett erinnert.

Der Wiener Comic-Autor Nicolas Mahler unterhielt sich fĂĽr Die Presse mit Nicolas Huber ĂĽber seinen neuen Comic, den in der FAZ vorveröffentlichten “Alice in Sussex” (nach Lewis Carroll und H. C. Artmann, Suhrkamp): “Die doppelte Alice”. Nebenbei bemerkt Mahler, dass er bereits an einem neuen Buch arbeitet, einer weiteren Literaturadaption. Vorlage diesmal: “Der Mann ohne Eigenschaften” von Robert Musil.

“So wĂĽnscht sich das der Laie: komplexe Zusammenhänge verständlich erklärt, etwa Versicherungsverträge, die tausend Funktionen eines neuen Smartphones – oder wie man die Welt rettet.” Im Hamburger Abendblatt stellt Wolfgang W. Merkel “Die groĂźe Transformation” vor, den Comic-Interview-Band zum Thema Klimawandel (Jacoby & Stuart): “Der Klimawandel als Comic”.

Auf satt.org stellt Felix Giesa drei Comics vor: “White Line” von Calle Claus (Edition 52), “Die Spaziergängerin” von Anke Feuchtenberger (Reprodukt) und “Holodeck” von Hendrick Dorgathen (Edition Moderne). Ăśberzeugen können ihn nicht alle: “Neue Comics von deutschen Zeichnerinnen und Zeichnern”.

“Dieser Eskapismus macht viel SpaĂź.” So resĂĽmiert Andreas Platthaus in seinem FAZ-Blog die Vorstellung  von “Doppeltes GlĂĽck mit dem roten Affen” von Joe Daly (avant-verlag): “SĂĽdafrika aus Slacker-Sicht”.

Zwei Interviews mit Sascha Hommer zu “Orang 10″

Donnerstag, den 24. Januar 2013

Mit der zehnten Ausgabe, die kĂĽrzlich bei Reprodukt erschienen ist, verabschiedet sich die Anthologie “Orang” – es wird die letzte Ausgabe sein. Als studentische Veröffentlichung an der HAW Hamburg gestartet, hat sich das “Orang” im Laufe der Jahre zu einem wichtigen Forum entwickelt, in dem Zeichnerinnen und Zeichner Geschichten veröfentlichten. Hier erschienen Geschichten von unter anderem Arne Bellstorf (“Baby´s in black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe”), Line Hoven (“Liebe schaut weg”) und Sascha Hommer (“Vier Augen”), bevor sie eigene Buchveröffentlichungen angingen. Neben weiteren Zeichnerinnen und Zeichnern aus Deutschland – in der aktuellen Ausgabe finden sich Beiträge u.a. von Anke Feuchtenberger (“Die Spaziergängerin”), Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, alle Reprodukt) und Marijpol (“Trommelfels”, avant-verlag) – kamen später auch internationale Gäste dazu, wie zum Beispiel Amanda Vähämäki aus Finnland, Ron RegĂ© Jr. aus den USA und Yang Cong aus China.

Heute erschienen gleich zwei Interviews mit Herausgeber Sascha Hommer. Auf Page online fragt Claudia Gerdes unter der Ăśberschrift “Letzte Ausgabe von »Orang«” direkt: “Hat die Welt genug »Orang« gehabt?”.

Ausführlich kommt Hommer im Interview auf tagesspiegel.de zu Wort. Ihm stellte Lars von Törne einige Fragen: In „Wir werden dem eigenen Anspruch nicht mehr gerecht“ geht Hommer unter anderem auf die Möglichkeiten der Veröffentlichungen ein, die sich in den letzten Jahren geändert haben.

Graphic Novels in der Presse – 16. Januar 2013

Mittwoch, den 16. Januar 2013

“BedrĂĽckende Collagen vom Krieg” liefert das Buch “Kriegszeiten” von David Schraven und Vincent Burmeister (Carlsen), wie Michael Brake auf zeit.de schreibt. Besonders haben den Rezensenten die Zeichnungen Burmeisters beeindruckt, ihaltlich hadert er jedoch mit Schravens Darlegungen: “… doch sind manche der Anklagen und Fragen in bester Michael-Moore-Rhetorik eher effektvoll als zielfĂĽhrend.”

Auch bei einem weiteren Band zeigt sich Michael Brake nur von den Zeichnungen beeindruckt, wie in der gestrigen Ausgabe der tageszeitung zu lesen war.: FĂĽr “Der geheime Garten von vom Nakano Broadway” lieferte Masayuki Kusumi das Szenario, die Zeichnungen stammen von Jiro Taniguchi (Carlsen). Wie Brake ausfĂĽhrt, sind die Beobachtungen des flanierenden Hauptcharakters eher banal, die Qualität der zeichnerischen Umsetzung hebt er dafĂĽr umso mehr hervor: “Er hat kein Ziel, aber er geht los”.

FĂĽr die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat sich Andreas Platthaus die von Atak illustrierte Geschichte “Der geheimnisvolle Fremde” von Mark Twain (Carlsen) angesehen: “Wie man in Eseldorf lernt”. Platthaus erkennt in dem Band ein “Lebensbuch” des Zeichners, “ein Plädoyer fĂĽrs Leben, gegen die Hoffnung aufs Jenseits.” und resĂĽmiert: “Es ist ein herrliches Buch.”

FĂĽr tagesspiegel.de hat sich Thomas Hummitzsch auf den “Crumbathon” begeben, bei dem er sämtliche ĂĽber 1.300 Seiten der kĂĽrzlich erschienenen SkizzenbĂĽcher (Taschen) las: Ihn erwartete eine “geballte Ladung sexualisierter, kontrastreicher, kantiger, fleischiger, surrealer, queerer, schroffer, ausdrucksstarker, hemmungsloser und oftmals nicht jugendfreier Zeichnungen”. Sein Bericht wurde auf gleich sieben Seiten veröffentlicht, auf denen er nicht vergisst, auf das kĂĽrzlich bei Reprodukt erschienene “Nausea” zu verweisen.

Graphic Novels in den Medien – 8. Januar 2013

Dienstag, den 8. Januar 2013

Anlässlich der Veröffentlichung der letzten Bände von Joann Sfar – “Chagall in Russland” sowie “Klezmer, Band 4: TrapezschwĂĽnge” (beide avant-verlag) – widmet der freitag dem französischen Autoren ein Portrait, das vor allem seine Darstellung jĂĽdischen Lebens in den Mittelpunkt stellt: “Rettung im Comic”. Jonas Engelmann stellt dabei heraus, dass Sfar dabei einen Aspekt in den Mittelpunkt stellt: “die Errettung der vom deutschen Nationalsozialismus zerstörten europäisch-jĂĽdischen Lebenswelt durch ihre ĂśberfĂĽhrung in den Comic”.

Gleich zwei Graphic Novels wurden gestern im Deutschlandradio besprochen: In “Philosophierende Vögel” stellt Frank Meyer Anders Nilsens “GroĂźe Fragen” (Atrium) vor. Dem Rezensenten gefallen nicht nur die Zeichnungen: Dass Anders Nilsen seine meditative Fabel ĂĽber die “GroĂźen Fragen” auch mit einer Aura aus Ironie, Witz und Absurdität ausgestattet hat, das spricht zusätzlich fĂĽr dieses Buch. (Direkt zum Audiobeitrag geht es hier.) Die Buchempfehlung fĂĽr den Monat Januar ist “Quai d’Orsay” von Abel Lanzac und Christophe Blain (Reprodukt). Den Band besprach Dirk Fuhrig: “Christophe Blain zeichnet mit solcher Präzision und einem derart feinen GespĂĽr fĂĽr komische Situationen, dass ein gestochen scharfes Bild der Politikerkaste im Allgemeinen entsteht: Eitelkeiten, Etikette, Hierarchie und so manche SelbstĂĽberschätzung.”: “Pointenreiche Bilder ĂĽber die Schwächen der Politik”. (Audiobeitrag hier)

“WAMM macht die TĂĽr” ist Brigitte Helblings Beitrag auf culturmag.de betitelt, der sich ebenfalls mit “Quai d’Orsay” beschäftigt und indem die Autorin beschreibt, den Band unterschätzt zu haben: “Interessant, unterhaltsam, komisch, berĂĽhrend – man kommt mit den Adjektiven gar nicht hinterher, wenn man diesen Comic beschreiben will.”

“Aufrichtig und ganz und gar groĂźartig” findet Mario Osterland “Die Kunst zu fliegen von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag), wie er auf tagesspiegel.de schreibt: “Ein BlutsbĂĽndnis”. Dementsprechend wĂĽnscht er dem Band eine möglichst groĂźe Leserschaft ĂĽber die iberische Halbinsel hinaus.

Graphic Novels in den Medien – 23. November 2012

Freitag, den 23. November 2012

Dirk Schneider stellte auf NDR info “Graphic Novels ĂĽber deutsche Befindlichkeiten” vor: “Im Land der FrĂĽhaufsteher” von Paula Bulling, “HĂĽhner, Porno, Schlägerei” von Sophia Martinek (beide avant-verlag) sowie das noch nicht erschienene “Vakuum” von Lukas JĂĽliger (Reprodukt). Allen BĂĽchern gemein ist die Beschäftigung mit der deutschen Provinz und wie die Autorinnen hier spannende Geschichten finden.

Ăśber die Ausstellung zum schweizer-deutschen Comicmagazin “Strapazin” im Cartoonmuseum Basel schreibt Martin Halter in der Badischen Zeitung: In “Aspirin und Strapaze” wird “Strapazin-Herausgeber David Basler mit den kĂĽhnen Worten zitiert “Wir kĂĽmmern uns nicht um unsere Leser.”

Thomas Kögel resĂĽmiert seine Besprechung von Bryan Talbots “Grandville” (Schreiber & Leser) mit dem Wunsch, mehr von “diesem interessanten Weltenentwurf lesen zu dĂĽrfen”. Das Review findet sich auf comicgate.de.

“Tatsächlich verfĂĽgt der Comic aber ĂĽber weitaus mehr Symbolkraft, als man auf den ersten Blick erkennt, und hat fĂĽr den aufmerksamen Leser immer wieder Momente bereit, in denen man staunend innehalten kann”, schreibt Boris Kunz auf titel-magazin.de ĂĽber “Goliath” von Tom Gauld (Reprodukt): “Kleines Buch mit groĂźem Namen”.

Weiterhin schicken Leserinnen und Leser dem Berliner Tagesspiegel kurze Texte zu den “Besten Comics des Jahres”, die im Artikel laufend aktualisiert werden und inzwischen auf sechs Seiten zu lesen sind.

Graphic Novels in den Medien – 16. November 2012

Freitag, den 16. November 2012

Auf zeit.de stellt Michael Brake den englischen Comicautoren Tom Gauld vor: “Hier kommt der fĂĽnftschlechteste Schwertkämpfer”. Neben seiner ersten längeren Erzählung “Goliath” (Reprodukt) geht es auch um Gaulds Arbeiten als Illustrator und Cartoonist fĂĽr den britischen Guardian, fĂĽr den er sich humorvoll mit Themen der Literatur auseinandersetzt. FĂĽr Brake zählt Gauld “zu den interessantesten Comiczeichnern seiner Generation”.

“Zum Abschuss friegegeben”, die neue Krimi-Adaption von Jacques Tardi, nach einer Vorlage von Jean-Patrick Manchette (Edition Moderne), kann Moritz Honert nicht recht ĂĽberzeugen, wie er auf tagesspiegel.de schreibt: “Blutiges Fiasko”. Er hätte sich eine Aktualisierung der Vorlage gewĂĽnscht. Derweil wurde bekannt, dass an einer Hollywood-Verfilmung des Bandes “Im Visier” gearbeitet wird, das Tardi ebenfalls als Comic nach einer Vorlage von Manchett anfertigte (und ebenfalls in der Editon Moderne erschien). Die Hauptrolle soll Sean Penn ĂĽbernehmen.

Als “Favorit Buch” stellte Lydia Herms am gestrigen Donnerstag auf radio eins “Stiche” von David Small (Carlsen) vor. Der Beitrag kann hier gelesen und hier direkt angehört werden.

Mit allen drei Titeln der Graphic Novels “For Ladies”-Reihe aus dem Hause Carlsen befasst sich die Redaktion des Online-Frauenmagazins Aviva: “Graphic Novel fĂĽr Frauen.” Diese “bieten freche und intelligente Unterhaltung”, wie dort resĂĽmiert wird und auch die grafische Umsetzung der drei Bände “Paris”, “Ich wär so gern Ethnologin” und “Luft und Liebe” wird lobend hervorgehoben.

“Gesucht: Die besten Comics des Jahres 2012″

Mittwoch, den 14. November 2012

Auf tagesspiegel.de ruft Redakteur Lars von Törne dazu auf, dem Verlag den nach persönlicher Meinung besten Comic des Jahres 2012 zu nennen. Genre und Format sind nicht eingeschränkt, es können alle Arten von Comics genannt werden. Unter allen Einsendungen werden Buchpreise verlost. Gewinner werden im Dezember ermittelt.

Dann wird auch die Einschätzung einer Fachjury bekannt gegeben, der Anne Delseit (AnimaniA, Comix u.a.), Lutz Göllner (zitty), Volker Hamann (Reddition), Matthias Hofmann (Alfonz), Martin Jurgeit (Comixene), Stefan Pannor (Spiegel Online u.a.), Frauke Pfeiffer (Comicgate), Andreas Platthaus (FAZ) und Lars von Törne (Tagesspiegel) angehören.

Bereits jetzt wurden erste Einsendungen auf tagesspiegel.de veröffentlicht. Dort gibt es auch alle Informationen zur Teilnahme: “Gesucht: Die besten Comics des Jahres 2012″.

Comics in der Presse – 10. September

Montag, den 10. September 2012

“HĂĽhner, Porno, Schlägerei” – Sophia Martinecks im avant-verlag erschienenes Debut stellte zdf.kultur in einem Videobeitrag vor, der oben zu sehen ist.

Als “gemalte Hymne ans Fernweh” bezeichnet Moritz Honert das Reisetagebuch “Reise zum Kerguelen-Archipel” von Emmanuel Lepage in seiner Besprechung auf tagesspiegel.de: “Der mittelalte Mann und das Meer”.

In der Mitgliederzeitschrift der Gewerkschaft ver.di, publik, stellt Oliver Ristau “Im Land der FrĂĽhaufsteher” von Paula Bulling (avant-verlag) vor.

Noch im August befasste sich die tageszeitung mit “Berlin – Geteilte Stadt” von Sabine Buddenberg und Thomas Henseler (avant-verlag). Waldemar Kesler empfiehlt den Band als UnterrichtslektĂĽre: “Familie im Osten, Schule im Westen”.

Aktueller Buchtipp des Online-Magazins afrika-live.de ist der Band “Kililana Song – Eine Kindheit in Kenia” von Benjamin Flao (Schreiber & Leser).

Im Online-Feuilleton titel-magazin.de befasst sich Christian Neubert mit drei BĂĽchern aus dem Programm des Berliner Verlags Jacoby & Stuart: “Editorische Grauzonen und randständige Themen”. Auch wenn er alle Bände fĂĽr empfehlenswert hält, mag er das Label Graphic Novel doch nur fĂĽr den Band “Rosa Winkel” von Michel Dufranne und Milorad Vicanovic gelten lassen.  Sein ResĂĽmĂ©e: “Es scheint, als ob der Begriff nicht nur dafĂĽr taugt, um hierzulande den Comic als Kunstform zu etablieren, sondern auch dafĂĽr, um Werke, die man nur schwer einer Schublade zuordnen kann, mit einem verkaufsfördernden Prädikat zu versehen. Schön, wenn´s funktioniert.”

Comics in den Medien – 24. August 2012

Freitag, den 24. August 2012

Zwei Comic-Autoren wurden kĂĽrzlich fĂĽr das Fernsehen vor die Kamera gebeten: Riad Sattouf kam in der “Kulturzeit” auf 3Sat zu Wort und erzählt ĂĽber sein Buch “Meine Beschneidung” (Reprodukt). Aus aktuellem Anlass wird auch die derzeitige Diskussion ĂĽber die Rechtmäßigkeit der religiösen Beschneidung in Deutschland thematisiert. Das Video kann in der 3Sat-Mediathek angesehen werden und der dazugehörige Text findet sich hier: “Leben ohne Vorhaut”.

Simon Schwartz unterhielt sich heute im “FrĂĽhcafĂ©” auf Hamburg1 mit Moderatorin Stephanie Meyer ĂĽber Graphic Novels im allgemeinenen und seine BĂĽcher, darunter das aktuelle “Packeis” (avant-verlag). Hier gelangt man zum Video.

Den Artikel “Was bleibt vom Hype um Graphic Novels?” im Politmagazin profil von Philip Dulle ergänzt nun noch ein Intervew mit Nicolas Mahler (“Alte Meister”, nach Thomas Bernhard, Suhrkamp), in dem der Wiener Autor seine Sicht auf die aktuelle Situation erläutert: „Könnte mich gar nicht verbiegen“

Auf tagesspiegel.de stellt Moritz Honert “3 Sekunden” von Marc-Antoine Mathieu (Reprodukt) vor. Der Band stellt fĂĽr ihn ” eine der klĂĽgsten Reflexionen ĂĽber Erkenntnistheorie und Konstruktivismus der Comicgeschichte” dar: “Hinter den Spiegeln”.