Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘tageszeitung’

Graphic Novels in den Medien – 30. Juli 2013

Dienstag, den 30. Juli 2013

“Im wahrsten Sinne des Wortes ein diebisches VergnĂŒgen” erkennt Fritz Göttler in der heutigen Ausgabe der SĂŒddeutschen Zeitung in “Die große Odaliske” von Bastien VivĂšs, Ruppert & Mulot (Reprodukt): “Schamlose Schwerelosigkeit”.

Zwei autobiografische Graphic Novels stellt Michael Brake in der tageszeitung vor: “Mein Freund Dahmer” von Derf Backderf (Metrolit) sowie “Im Himmel ist Jahrmarkt” von Birgit Weyhe (avant-verlag), wobei er sich gerade von der “grandiosen Familienbiographie” Weyhes angetan zeigt: “Die Sache mit der Salatgurke”.

“Ein vergnĂŒgliches Abenteuer mit erstaunlichem Tiefgang” ist “Die Insel der 100.000 Toten” von Fabien Vehlmann und Jason, wie Christoph Huber in der Presse aus Wien schreibt: “In der heiteren Strafkolonie”.

“17. Juni – die Geschichte von Armin und Eva” von Alexander Lahn, Tim Köhler, Max Mönch und Kitty Kahane (Metrolit) wurde kurz in der Badischen Zeitung vorgestellt: “Packende Geschichtsstunde”.

FĂŒr Hanspeter Ludwig ist “Die Amateure” von Brecht Evens (Reprodukt) “eine der Entdeckungen dieses Jahres”, wie er auf culturmag.de schreibt:  “Fesselnde BilderrĂ€tsel und Kunstzitate”.

An gleicher Stelle stellt Brigitte Helbling Mana Neyestanis “Ein iranischer Albtraum” (Edition Moderne) vor: “Ein „HĂ€?“ und seine Folgen”.

“Unedingt empfehlenswert” findet Andreas Platthaus “Hieran sollst Du ihn erkennen” von Jesse Jacobs und “Heimdall” von Max Baitinger (beide Rotopolpress), wie er auf seinem FAZ-Blog schreibt: “So entsteht die Welt, so vergeht sie”.

Graphic Novels in den Medien – 25. Juli 2013

Donnerstag, den 25. Juli 2013

Am vergangenen Wochenende wurden wie in jedem Jahr in San Diego am Rande der Comic-Con die Eisners-Awards verliehen, die als prestigetrĂ€chtigste Comic-Auszeichnungen Nordamerikas gelten. Verliehen wurden sie an viele auch hierzulande bekannte AutorInnen und Titel, darunter den Disney-Zeichner Don Rosa und – fĂŒr seine Richard Stark–Adaption “The Score” – Darwyn Cooke. Mit gleich vier TrophĂ€en wurde Chris Ware bedacht, dessen “Jimmy Corrigan – Der klĂŒgste Junge der Welt” bei Reprodukt vorliegt. FĂŒr den neuen Band “Building Stories” gingen die Auszeichnungen in den Kategorien “Best Writer/Artist”, “Best Graphic Album—New”, “Best Lettering” sowie “Best Publication Design” an den Chicagoer KĂŒnstler. Eine Übersicht ĂŒber die Gewinner in allen Kategorien gibt es hier.

“Eine durchgestyltere, frivolere, melancholischere, ĂŒberdrehtere und ĂŒberraschendere RĂ€uberpistole als Die große Odaliske hat man lange nicht gelesen.” Das schreibt Moritz Honert auf tagesspiegel.de in seinem Beitrag ĂŒber “Die große Odaliske” von Bastien VivĂšs und Ruppert & Mulot (Reprodukt): “Drei Engel fĂŒr Ingres”.

An gleicher Stelle stellt Andreas Hartung Riff RebÂŽs Adaption von “Der Seewolf” vor und fasst zusammen: “weniger Diskurs, aber tolle Bilder”: “Der böse Mann und das Meer”. Das Buch nach der Vorlage von Jack London erschien bei Splitter.

FĂŒr Michael Brake ist Luke Pearson (“Hilda und der Mitternachtsriese”, Reprodukt) “einer der weltweit interessantesten Comiczeichner”. Auf zeit.de portraitiert er den britischen Autoren: “Nichts vom Bullshit der Erwachsenen”. Passend dazu erschien in der tageszeitung ein Interview von Brake mit Pearson, das sich hier nachlesen lĂ€sst: “„Als Kind sah ich noch Riesen“”.

Eine “faszinierende Graphic Novel, die sich in der nahen Zukunft abspielt, aber die Gegenwart beleuchtet – unbehaglich, aber faszinierend” Das schreibt Christian Gasser in seiner Buchbesprechung von Manuele Fiors “Die Übertragung” (avant-verlag) auf srf.ch, die ebenfalls im Rundfunk ausgestrahlt wurde: “Graphic Novel verknĂŒpft AlltĂ€gliches und Ausserirdisches”.

Im “Radiofeuilleton” bei Deutschlandradio Kultur stellte Frank Meyer “Auf dem Drahtseil” von James Vance und Dan E. Burr (Metrolit) vor: “Unsentimental und mit einiger HĂ€rte”.

Graphic Novels in den Medien – 23. Mai 2013

Donnerstag, den 23. Mai 2013

Waldemar Kesler stellt in seiner Besprechung von David B.s und Herve Tanquerelles “Die falschen Gesichter” (avant-verlag) in der tageszeitung heraus, dass vor Allem die Reportage-artigen und Action-Elemente ĂŒberzeugen: “Das Ende der proletarischen Guerilla”.

Durch Ulli Lusts Umsetzung als Comic sieht Philip Dulle Marcel Beyers “Flughunde” (Suhrkamp) auf eine neue Stufe gestellt, wie im Nachrichtenmagazin Profil sowie online auf profil.at nachzulesen ist: “Ulli Lusts NS-Graphic-Novel Flughunde. Im ergĂ€nzenden Interview mit Dulle geht die Autorin auf die HintergrĂŒnde der Arbeit an dem Buch ein.

“Einen auf viele Seiten hin offenen, phasenweise unbehaglichen, immer aber faszinierenden Comic-Roman” erkennt Christian Gasser in Manuele Fiors “Die Übertragung” (avant-verlag), wie er in seiner Besprechung im Deutschlandfunk zu Gehör gibt: “BerĂŒhrend-spannungsgeladene Beziehung im Jahr 2048″. Direkt zum Audio-Beitrag geht es hier.

Susanne Harmsen hĂ€lt es fĂŒr einen richtigen Schritt, mit einem Buch wie “Die große Transformation” (Jacoby & Stuart) auf die praktischen Herausforderungen des Klimawandels hinzuweisen, wie sie auf Deutschlandradio Kultur sagte: “Eine Aufgabe fĂŒr die ganze Welt”. Auch diesen Beitrag kann man nachhören, und zwar hier.

“BĂŒcher können zum Lachen bringen und nachdenklich machen, sie können Betroffenheit erzeugen und verstören. BĂŒcher können persönliche Schicksale aufgreifen und eine Gesellschaft sezieren. Im besten Fall machen sie all das zusammen. So wie Jimmy Corrigan.” Das schreibt Markus Lippold in seiner Buchvorstellung von Chris Wares “Jimmy Corrigan – Der klĂŒgste Junge der Welt” (Reprodukt) auf n-tv.de: “Der große Corrigan”.

Weniger eine Huldigung als eine AnnĂ€herung mit “Leichtigkeit und Lakonie” sieht Janina Labhard in Julie Birmants und ClĂ©ment Oubreries “Pablo” (Reprodukt), wie sie auf srf.ch schreibt: “Pablo Picasso als Comicfigur”. Dort kommt im Audiobeitrag auch Übersetzerin Claudia Sandberg zu Wort.

Christian Endres schreibt auf tagesspiegel.de ĂŒber den autobiografischen Band “Mein Freund Dahmer” von Derf Backderf (metrolit). “Der Weg zur Hölle” ist, wie Endres schreibt, eine “eindrucksvolle Bestandsaufnahme”.

An gleicher Stelle interviewt Thomas Hummitzsch den in Berlin lebenden Autoren David Zane Mairowitz, dessen in Zusammenarbeit mit Robert Crumb entstandene Biografie “Kafka” kĂŒrzlich bei Reprodukt veröffentlicht wurde: “Crumb hat dieselben Ängste wie Kafka”.

Auf Radio Bremen stellte Lina Kokaly anlĂ€sslich einer Lesung vor Ort die in Bremen spielende Graphic Novel “Böse Geister” von Peer Meter und Gerda Raidt (Reprodukt) vor. Der Beitrag kann hier noch einmal angesehen werden: “Graphic Novel ĂŒber Gröpelingen”.

Graphic Novels in den Medien – 15. April 2013

Montag, den 15. April 2013

Auf Spiegel Online stellt Hannah Pilarczyk den Autoren Luke Pearson vor, dessen “Hilda und der Mitternachtsriese” nun auch auf deutsch bei Reprodukt erschienen ist: “Gestatten, Welteroberin!” Ihr ResĂŒmĂ©e: “Die kleine Hilda ist die Heldin eines der schönsten Comics der vergangenen Jahre.”

Gleich zwei Graphic Novels und ihre AutorInnen wurden kĂŒrzlich in der tageszeitung vorgestellt: Amadeus Ulrich besuchte Marijpol in ihrem Hamburger Atelier, um mit ihre ĂŒber “Schwere Kost aus Altona” zu sprechen. Denn die Drastik des Dargestellten in ihrem Buch “Eremit” scheinen beim Autor des Artikels Spuren hinterlassen zu haben. Dass in Chris Wares “Jimmy Corrigan – Der klĂŒgte Junge der Welt” auch Humor eine wichtige Rolle spielt, stellt Katja LĂŒthge heraus: “Anruf vom unbekannten Vater”.

Eine “kongeniale Adaption” erkennt Lars von Törne auf tagesspiegel.de in Ulli Lusts Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” (Suhrkamp), die heute in die LĂ€den kommt: “FlĂŒstern und Schreien”.

Wie Boris Kunz fĂŒr das Titel Magazin schreibt, ist Joe Dalys “Doppeltes GlĂŒck mit Rotem Affen” (avant-verlag) ein Comic, “der sich zwar nicht ernst nimmt, aber nicht in bloßes Zitieren und Herumalbern ausartet.” Hier geht es zum Artikel.

FĂŒr die Wiener Presse stellt Cristoph Huber Paco Roca und seinen Band “Der Winter des Zeichners” (Reprodukt) vor: “melancholisch und bestĂŒrzend aktuell”. Der Artikel kann hier nachgelesen werden: “Der Aufstand der Zeichner”.

“Ich war immer von dunklen Geschichten fasziniert” sagt Lukas JĂŒliger im GesprĂ€ch mit Sören Sgries, der den Autor von “Vakuum” (Reprodukt) fĂŒr die Rhein-Neckar-Zeitung interviewte.

Ein weiteres Autorenportrait erschien im Gießener Anzeiger, denn die “Comic-Zeichnerin Elke Steiner stellt ihre Arbeit am Werk „Die anderen Mendelssohns“ vor”. Darin wird es um Carl Mendelssohn Bartholdy, Sohn des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy gehen.

In der Kultursendung “Fidelio” auf hr2 war kĂŒrzlich Simon Schwartz zu Gast, um ĂŒber seine Arbeit an seinem Buch “Packeis” (avant-verlag) zu sprechen. Der Beitrag kann hier nachgehört werden.

Graphic Novels in den Medien – 14. Februar 2014

Donnerstag, den 14. Februar 2013

Anfang der Woche fand in Berlin die Veranstaltung “Books at Berlinale” statt, bei der zehn ausgewĂ€hlte BĂŒcher mit Verfilmungspotenzial Produzenten und Finanziers vorgestellt wurden. Katja LĂŒthge stellt in der Frankfurter Rundschau heraus, dass in diesem Jahr mit “Roxanne & George” von Carolin Walch (Reprodukt) “Jetzt auch Graphic Novels” vertreten waren.

Bereits am 6. Februar stellte Christian SchlĂŒter in “Die große Ansteckung” ebenfalls in der Frankfurter Rundschau drei aktuelle politische Comics vor, deren FĂ€higkeit, das “totalitĂ€ren Erbe des 20. Jahrhunderts” in Bilder zu fassen, er hervorhebt: “Ein Leben in China – Die Zeit meines Vaters“ von Li Kunwu und Philippe OtiĂ© (Edition Moderne), “Die Kunst zu fliegen” von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag) sowie “Berichten aus Russland” von Igort (Reprodukt).

In der heutigen Ausgabe der tageszeitung stellt Amadeus Ulrich “Vakuum” von Lukas JĂŒliger vor: “Ockerfarbene Jugend”. Er resĂŒmiert: “Lukas JĂŒliger ist mit Vakuum ein grandios dĂŒsterer Comicroman ĂŒber das Erwachsenwerden gelungen.” Ähnlich fĂ€llt das Urteil zum Buch in der heute erschienenen Ausgabe des Stern aus, wo das Buch fĂŒr “in seiner erzĂ€hlerischen Wucht so gekonnt wie überraschend” befunden wird.

Graphic Novels in den Medien – 3. Januar 2013

Donnerstag, den 3. Januar 2013

Am gestrigen Mittwoch erschien in der SĂŒddeutschen Zeitung ein Beitrag von Christoph Haas ĂŒber den 2012 verstorbenen Comic-Autors Moebius: “Space Cowboy”. Anlass dazu ist die Veröffentlichung von “Arzak – Der Raumvermesser” (Ehapa Comic Collection), zu dem er bemerkt: “Der Raumvermesser ist das wĂŒrdige VermĂ€chtnis eines Giganten der Neunten Kunst.” Auch die weiteren bei Cross Cult und Splitter erschienenen BĂ€nde lĂ€sst Haas nicht unerwĂ€hnt.

Wie Reiner Metzger in der tageszeitung schreibt, ist einem Reportage-Comic wie “Kriegszeiten” von David Schraven und Vincent Burmester (Carlsen) eine große Leserschaft zu gönnen, damit auch in Zukunft solche Projekte entstehen können: “Die Bilder, die fehlen”.

Christian Gasser stellt in seiner Besprechung von Anders Nilsens “Große Fragen” (Atrium) in der Neuen ZĂŒrcher Zeitung (“Grosse Fragen, kleine Antworten”) fest, dass man dem Buch seine lange Entstehungszeit durchaus anmerkt. “Wer sich dennoch auf Anders Nilsens mehrfach gebrochene und gespiegelte und ins Surreale oder gar Phantastische abdriftende Reflexion philosophischer Grundfragen einlĂ€sst, wird reich belohnt. Nicht mit Antworten, aber mit umso mehr Anregungen und vor allem einem ungewöhnlichen Blick auf uns selber.”

In ihrer Buchvorstellung “Bilderrausch” der Schnitzler-Adaption “Die Traumnovelle” von Jakob Hinrichs (Edition BĂŒchergilde) bemerkt Zita Bereuter auf fm4.orf.at, dass man den Comic ohne die Vorlage zu kennen, nicht ganz verstehen wĂŒrde. Praktischerweise findet sich der Originaltext ebenfalls im Buch.

AusfĂŒhrlich stellt Erik Wenk auf tagesspiegel.de die zwei bei Reprodukt erschienenden BĂ€nde “Berichte aus der Ukraine (Erinnerungen an die Zeit der UDSSR)” und “Berichte aus Russland (Der vergessene Krieg im Kaukasus)” von Igort vor. Sein ResumĂ©e: “grafisch beeindruckende und inhaltlich bestĂŒrzend”, wie er in “Ein postsowjetischer ArchĂ€ologe” schreibt.

An gleicher Stelle stellt Christian Endres “Atar Gull oder das Schicksal eines vorbildlichen Sklaven” von Fabien Nury und BrĂŒno (avant-verlag) vor, dem er attestiert, “mit prĂ€gnanten Dialogen, hĂŒbschen Zeichnungen, abwechslungsreichen Seitenaufteilungen und immens stimmungsvollen Farben” zu zeigen, dass der grĂ¶ĂŸte Feind des Menschen immer noch der Mensch selbst ist: “Der Preis der Rache”.

Bereits am 19. Dezember starb der japanische Comic-Autor Keiji Nakazawa, dessen “Barfuß durch Hiroshima” auf deutsch bei Carlsen erschienen ist. Nachrufe finden sich unter anderem von Stefan Pannor auf Spiegel Online (“Zeichnen, um zu ĂŒberleben”) und von Lars von Törne auf tagesspiegel.de (“Keiji Nakazawa 1939-2012″).

“Selbst mit den TĂ€tern hatte sie Mitleid”

Montag, den 26. November 2012

Am vergangenen Samstag besprach Christoph Haas in der tageszeitung “Berichte aus Russland” von Igort (Reprodukt), in dem der italienische Autor unter anderem der ermordeten Journalistin Anna Politkowskaja nachspĂŒrt. Haas stellt darin auch die QualitĂ€t journalistischer Comics heraus, die sich oft durch eine IntensitĂ€t auszeichnen, die in der tĂ€glichen Bilderflut abhanden kommt.

Besonders der Comic Igorts ist fĂŒr Haas dafĂŒr ein gutes Beispiel, gelinge es ihm doch zum Beispiel auch durch seine bedachte Art der Darstellung, den Opfern WĂŒrde zurĂŒck zu geben. Zum Artikel gelangt man hier: “Selbst mit den TĂ€tern hatte sie Mitleid”.

Graphic Novels in der Presse – 12. November 2012

Montag, den 12. November 2012

Am vergangenen Samstag stellte Christoph Haas in der tageszeitung unter der Überschrift “Hochzeit des Franquismus” zwei Graphic Novels aus Spanien stammender Autoren vor: “Der Winter des Zeichners” von Paco Roca (Reprodukt) sowie “Die Kunst zu fliegen” von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag). Beide BĂ€nde hĂ€lt Christoph Haas fĂŒr “Ă€sthetisch wie zeitgeschichtlich relevante Graphic Novels”, wobei ersterer nicht nur fĂŒr diejenigen Interessant sei, die sich fĂŒr Comicgeschichte interessieren, da der Band die erstickende AtmosphĂ€re der Franko-Diktatur gut schildere und letzterer als ebenso “bedrĂŒckend wie kĂŒnstlerisch ĂŒberzeugend” bezeichnet wird.

“Roca erzĂ€hlt atmosphĂ€risch dicht von dieser Suche nach Freiheit in der Diktatur” resĂŒmiert die SaarbrĂŒcker Zeitung die Kurzbesprechung von “Der Winter des Zeichners”. In “Gezeichnet vom Leben” wird ebenfalls “Antonio Ligabue. Von der Qual eines KĂŒnstlerlebens” von Giuseppe Zironi und Hannes Binder (Jacoby & Stuart). Gerade die “immer wieder höchst beeindruckenden” Schabkarton-Bilder von Hannes Binder werden goutiert.

Mit dem “Poeten der deutschen Comic-Szene” unterhielt sich Christian Möller fĂŒr den Deutschlandfunk. Gemeint ist Ulf K., von dem zuletzt mit “Die Dolomiti-Jahre” ein Sammelband autobiografischer Kurzgeschichten erschienen ist. Der Beitrag kann auch alsp MP3-Datei direkt hier nachgehört werden. Derzeit wird Ulf K. mit einer Ausstellung in Oberhausen bedacht. Zum dazugehörigen Katalog, erschienen bei der Edition 52, gibt es nun auch eine PDF-Leseprobe.

Politik-Redakteur Michael Schmidt schreibt auf tagesspiegel.de ĂŒber “Kriegszeiten” von David Schraven und Vincent Burmester (Carlsen). Er kommt in “Zeigen, wie es wirklich ist” zu dem Schluss: “Etwas weniger PrĂ€tenziösitĂ€t wĂ€re besser gewesen.”

“Auf der weißen Linie”

Donnerstag, den 8. November 2012

Passend zur heutigen Release-Party im Hamburger Comic-Laden Strips & Stories hat Amadeus Ulrich den Illustrator und Comic-Autoren Calle Claus in seinem Atelier besucht und darĂŒber in der tageszeitung geschrieben: “Auf der weißen Linie”. Darin erfĂ€hrt man Einiges das neue Buch “White Line Fever” (Edition 52), dessen Entstehung ĂŒber sechs Jahre und dass der Autor bereits an einem neuen Buch arbeitete – einem Jugendroman.

Die Buchvorstellung beginnt heute Abend um 19 Uhr. daran tritt der Hamburger Musiker Felix Gebhard auf. Der Eintritt ist frei.

Strips & Stories, Seilerstraße 40, D-20349 Hamburg
email: info@strips-stories.de, www.strips-stories.de

Graphic Novels in den Medien – 25. Oktober 2012

Donnerstag, den 25. Oktober 2012

Bereits letzte Woche strahlte das arte-Kulturmagazin “Metropolis” einen Beitrag ĂŒber Reinhard Kleist und sein aktuelles Buch “Der Boxer” (Carlsen) aus. Der Beitrag kann online angesehen werden (siehe oben), zum Begleittext gelangt man hier: “Hertzko Haft”.

Markus Weckesser schrieb in der gestrigen Ausgabe der tageszeitung ĂŒber Art Spiegelman, die derzeit im Kölner Museum Ludwig gezeigte Ausstellung “CO-MIX” und den bei Fischer erschienenen Band “MetaMaus”: “Atompilz aus dem SchĂ€del”.

Susanne Billig besprach gestern im “Radiofeuilleton” auf Deutschlandradio Kultur “Freud” von Corinne Maier und Anne Simon (Knesebeck), eine “kurzweilige und gar nicht oberflĂ€chliche LiebeserklĂ€rung an den berĂŒhmten Seelen-Taucher”: “Dem Credo des Meisters verpflichtet”. Direkt zur Audioversion des Beitrags als mp3-Datei gelangt man hier.

Comics in den Medien – 15. Oktober 2012

Montag, den 15. Oktober 2012

In den vergangenen Tagen wurden Comics wieder hĂ€ufig in den Medien vorgestellt und besprochen. Ein Anlass dabei war natĂŒrlich die Frankfurter Buchmesse, die gestern zuende ging. So berichtete boersenblatt.net kurz ĂŒber die Comic-Szene im diesjĂ€hrigen Gastland Neuseeland, wobei sie auf eine BroschĂŒre just zu diesem Thema verweisen, die auf der Website des Comic-Autoren Dylan Horrocks (“Hicksville”, Reprodukt) zum Download bereit steht: “Unbekannte Bekannte”.

Mit Dylan Horrocks sprach Lars von Törne fĂŒr den Tagesspiegel. Eine ausfĂŒhrliche Version des Interviews lĂ€sst sich online nachlesen. Darin erzĂ€hlt Horrocks von “Hicksville”, deprimierener Arbeit an Superhelden-Comics, der neuseelĂ€ndischen Comic-Szene und woran er derzeit arbeitet: “‘Der Rest der Welt ist aufgewacht’”.

“Großes diplomatisches Theater” erkennt Katja LĂŒthge in der tageszeitung in Christophe Blains und Abel Lanzacs “Quai D’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” (Reprodukt) und fragt sich, ob man “angesichts dieses wunderbaren prĂ€zis-maliziösen Blicks auf das diplomatische Theater und seiner Darsteller (…) eher Lachen oder Weinen sollte”, und konstatiert, dass der Band sich in Frankreich “zu Recht (…) als Überraschungserfolg erwiesen und bisher ĂŒber 300.000-mal verkauft” hat.

“Stefan Zweig hĂ€tte diesen – jawohl Comic – gemocht: Er ist ein Kunstwerk.” wird auf ndr.de der Beitrag ĂŒber “Die letzten Tage von Stefan Zweig” (Jacoby & Stuart) von Laurent Seksik und Guillaume Sorel abgeschlossen: “Herrlich detailliert und großzĂŒgig platziert fließen Guillaume Sorels Tusche-Bildstrecken durch diese bedrĂŒckende Geschichte.” Zum Beitrag geht es hier.

Der Band “Vertraute Fremde” des japanischen Autors Jiro Taniguchi (Carlsen) ist nicht nur hierzulande mit Comic-Preisen bedacht worden, darĂŒber hinaus gab es vor einigen Jahren eine Spielfilm-Umsetzung, die in den deutschen Kinos lief. Nun wurde eine Hörspielfassung des Manga im ndr ausgestrahlt. HintergrĂŒnde erfĂ€hrt man auf der hauseigenen Website, wo das rund 82minĂŒtige Werk auch nachgehört werden kann. DarĂŒber schrieb auch knapp Stefan Fischer in der SĂŒddeutschen Zeitung: “Zug zurĂŒck”.

“Die dichte ErzĂ€hlung, die verspielten Zeichnungen und die warme Farbgebung machen “Portugal” zu einer der besten Comic-Veröffentlichungen der vergangenen Jahre” schreibt Markus Lippold auf n-tv.de ĂŒber das Buch von Cyril Pedrosa, das bei Reprodukt erschienen ist: “Geh aus, mein Herz – nach Portugal”.

Auf seinem Comic-Blog der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stellte Andreas Platthaus in den vergangenen Tagen zwei BĂ€nde vor: Wie er in seinem Beitrag ĂŒber den jĂŒngst erschienenen Band “S.” (Reprodukt) herausstellt, sorgt dessen Autor Gipi immer wieder fĂŒr gehobenes LesevergnĂŒgen – “als schickte da jemand einen Sturmwind ins behĂ€bige europĂ€ische Comic-ErzĂ€hlen”: “Ein Vater namens S.”.“Reineke Fuchs, das Raubtierluder, aus weiblicher Sicht” steht im Mittelpunkt der neuen Ausgabe der Anthologiereihe “Spring”, worĂŒber Platthaus im zweiten neuen Beitrag schreibt. FĂŒr ihn zeigt das “vitale Bilderbuch”, dass “dieser schlaue, freche Fuchs (…) unverĂ€ndert aktuell” ist.

Comics in der Presse – 10. September

Montag, den 10. September 2012

“HĂŒhner, Porno, SchlĂ€gerei” – Sophia Martinecks im avant-verlag erschienenes Debut stellte zdf.kultur in einem Videobeitrag vor, der oben zu sehen ist.

Als “gemalte Hymne ans Fernweh” bezeichnet Moritz Honert das Reisetagebuch “Reise zum Kerguelen-Archipel” von Emmanuel Lepage in seiner Besprechung auf tagesspiegel.de: “Der mittelalte Mann und das Meer”.

In der Mitgliederzeitschrift der Gewerkschaft ver.di, publik, stellt Oliver Ristau “Im Land der FrĂŒhaufsteher” von Paula Bulling (avant-verlag) vor.

Noch im August befasste sich die tageszeitung mit “Berlin – Geteilte Stadt” von Sabine Buddenberg und Thomas Henseler (avant-verlag). Waldemar Kesler empfiehlt den Band als UnterrichtslektĂŒre: “Familie im Osten, Schule im Westen”.

Aktueller Buchtipp des Online-Magazins afrika-live.de ist der Band “Kililana Song – Eine Kindheit in Kenia” von Benjamin Flao (Schreiber & Leser).

Im Online-Feuilleton titel-magazin.de befasst sich Christian Neubert mit drei BĂŒchern aus dem Programm des Berliner Verlags Jacoby & Stuart: “Editorische Grauzonen und randstĂ€ndige Themen”. Auch wenn er alle BĂ€nde fĂŒr empfehlenswert hĂ€lt, mag er das Label Graphic Novel doch nur fĂŒr den Band “Rosa Winkel” von Michel Dufranne und Milorad Vicanovic gelten lassen.  Sein ResĂŒmĂ©e: “Es scheint, als ob der Begriff nicht nur dafĂŒr taugt, um hierzulande den Comic als Kunstform zu etablieren, sondern auch dafĂŒr, um Werke, die man nur schwer einer Schublade zuordnen kann, mit einem verkaufsfördernden PrĂ€dikat zu versehen. Schön, wennÂŽs funktioniert.”

“In die Spiderman-Ecke geschoben”

Freitag, den 18. Mai 2012

In der heutigen Ausgabe der “tageszeitung” findet sich ein ausfĂŒhrliches Interview mit dem in Hamburg lebenden Comic-Autoren Simon Schwartz, dessen neues Buch “Packeis” (avant-verlag)fĂŒr den Max- und Moritz-Preis nominiert ist. Im GesprĂ€ch mit Ilka KreutztrĂ€ger geht er auf die HintergrĂŒnde von “Packeis” ein, der Geschichte des inoffiziellen Nordpol-Entdeckers Matthew Henson, seine Recherche und was ihn an dem Stoff fasziniert.

DarĂŒber hinaus Ă€ußert sich Schwartz zur Etablierung von Comics als Kunstform, deren Bandbreite immer mehr wahrgenommen und goutiert wird, obwohl sie teilweise noch immer “In die Spiderman-Ecke geschoben” werden.

Das Comicfestival AngoulĂȘme in der Presse

Dienstag, den 31. Januar 2012

In erfreulicher Breite berichten deutschsprachige ĂŒber das am Sonntag beendete Comicfestival in AngoulĂȘme. Neben BeitrĂ€gen in der “SĂŒddeutschen Zeitung” und der “Berliner Zeitung”, die noch nicht online zu finden sind, berichtete unter Anderem Christian Gasser in der “Neuen ZĂŒrcher Zeitung”:

Die Krise und die Lust

Über 5300 Comic-Neuheiten, 310 Verlage, aber stagnierende UmsĂ€tze. Trotzdem feierten ĂŒber 200 000 Besucherund Fachleute und zahlreiche prominente Politiker am 39. Internationalen Comic-Festival AngoulĂȘme die Bande dessinĂ©e und ihre Autoren.

Die Stadtverwaltung von AngoulĂȘme zog die Konsequenzen aus den EngpĂ€ssen der letzten Jahre: Sie sperrte den Stadtkern der malerischen Kleinstadt kurzerhand fĂŒr den Autoverkehr, um den ĂŒber 200 000 Besucherinnen und Besuchern des Comic-Festivals ungehinderten Zugang zu den Ausstellungen, Verlagszelten, PodiumsgesprĂ€chen und Begegnungen zu ermöglichen. mehr

Auch die Berliner “Tageszeitung” hatte eine eigene Journalistin vor Ort. Stephanie Lob siedelt die Besucherzahlen etwas weiter unten an:

Gegen den Strich zeichnen

Bastien VivĂšs und Art Spiegelman sind Gegenpole des Comicfestival in AngoulĂȘme – einerseits die “neunte Kunst”, auf der anderen Seite die Relevanz ĂŒber Ästhetik.

AngoulĂȘme ist ein kleines gallisches Dorf, und einmal im Jahr fĂ€llt den Bewohnern der Himmel auf den Kopf. So auch bis zum Sonntag: Vier Tage lang ĂŒberschwemmten mehr als 100.000 Besucher die Kleinstadt nördlich von Bordeaux, um die “bande dessinĂ©e” zu feiern, kurz “BD”. mehr

Der Berliner Tagesspiegel” ergĂ€nzt seinen Festivalbericht um einen Artikel zu den TrĂ€gern der Festivalpreise, allen voran Guy Delisle und seine “Aufzeichnungen aus Jerusalem” (erscheinen im MĂ€rz bei Reprodukt). Lars von Törne schreibt:

Comics ohne Grenzen

Der Autor Guy Delisle wurde in AngoulĂȘme mit Europas wichtigstem Comicpreis geehrt. Im MĂ€rz erscheint sein neues Buch auch auf Deutsch, im Tagesspiegel gibt es eine Veranstaltung mit ihm.

Die Orte, an die es Guy Delisle in den vergangenen Jahren aus beruflichen oder familiĂ€ren GrĂŒnden verschlagen hat, kennen die meisten Menschen nur aus den Nachrichten: Birma, Pjöngjang, Shenzhen. mehr

“Zwei SchĂŒsse in den Kopf”

Mittwoch, den 11. Januar 2012

In der heutigen Ausgabe der “tageszeitung” bespricht Christoph Haas “Im Visier” von Jacques Tardi (Edition Moderne), der die Vorlage von Jean-Patrick Manchette mit “Meisterhand” umsetzt.

Zwei SchĂŒsse in den Kopf

In Jaques Tardis Graphic Novel “Im Visier” geht es um einen desillusionierten Profikiller – nach der Vorlage des Romans von Jean-Patrick Manchette.

Jacques Tardi hat immer schon gern zurĂŒckgeschaut. Einerseits unter mehr oder minder ironisch gefĂ€rbten nostalgischen Vorzeichen, wie in “Adeles ungewöhnliche Abenteuer” (1976-1998), einer in der Belle Epoque angesiedelten Kolportageserie, oder in seinen bisher fĂŒnf Adaptationen der Detektivromane LĂ©o Malets, die im Paris der Vierziger und FĂŒnfziger spielen. mehr

“Sonst mĂŒssen alle Quatsch machen”

Freitag, den 16. Dezember 2011

AnlĂ€sslich des zwanzigsten VerlagsjubilĂ€ums, das der Verlag Reprodukt in diesem Jahr feiert, unterhielt sich Michael Brake mit GrĂŒnder Dirk Rehm und Redakteur Michael Groenewald ĂŒber die Motivation, einen Comicverlag zu grĂŒnden und aktuelle Entwicklungen wie die der Graphic Novels. Das Interview ist in der heutigen Ausgabe der “tageszeitung” nachzulesen.

“Sonst mĂŒssen alle Quatsch machen”

Die Macher des wichtigsten deutschen Alternativ-Comicverlags ĂŒber die Entdeckung des Gezeichneten als intellektuelle Kost

taz: Herr Rehm, Herr Groenewald, in diesem Jahr wurde Reprodukt 20 Jahre alt. Bekannt geworden seid ihr als alternativer Comicverlag – etwa durch umfangreiche Graphic Novels und komplexe Stoffe. GegrĂŒndet wurde Reprodukt 1991 als Einmannunternehmen. Was war damals deine Motivation? mehr

“Der Mann, der sich verbarg”

Donnerstag, den 24. November 2011

Ein “Wechselspiel aus historischer Kontextualisierung und biografischer Verpflichtung”: In der “tageszeitung” stellt Sven Jachmann “B. Traven – Portrait eines berĂŒhmten Unbekannten” von Golo (avant-verlag) vor.

Der Mann, der sich verbarg

AnnĂ€herung an einen mysteriösen Schriftsteller – Golos “B. Traven. Portrait eines berĂŒhmten Unbekannten”

Begibt man sich auf das Terrain eines Meisters der TĂ€uschung, empfiehlt es sich, ihm mit ebenbĂŒrtigen Strategien zu begegnen. Und wenn man eines ĂŒber das vielleicht berĂŒhmteste Phantom der modernen Literaturgeschichte B. Traven weiß, dann eben, dass er zu Lebzeiten alles daransetzte, auch nur die geringsten seiner biografischen Anhaltspunkte systematisch zu verschleiern. mehr

“Wer leben will, erhebe seine Stimme”

Montag, den 7. November 2011

In der Samstagsausgabe der “tageszeitung” stellte Waldemar Kesler “Stuck Rubber Baby” von Howard Cruse (Cross Cult) vor.

“Wer leben will, erhebe seine Stimme”

“Stuck Rubber Baby” erzĂ€hlt von Rassismus und Homophobie wĂ€hrend der US-BĂŒrgerrechtsbewegung. 16 Jahre nach seinem Erscheinen ist die Neuauflage des Comics noch immer ein epochales Ereignis

Es kommt selten vor, dass Comicleser auf eine Neuauflage so gespannt warten durften wie auf eine Neuerscheinung. “Stuck Rubber Baby” erschien zum ersten Mal 1995 unter dem albern poetisierenden Titel “Am Rande des Himmels”. Sein Autor Howard Cruse ist fĂŒr die Vereinigten Staaten, was Ralf König als Comic-Zeichner fĂŒr Deutschland ist
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“Do it yourself”

Freitag, den 18. Februar 2011

Die Hamburger Ausgabe der “tageszeitung” weist noch einmal auf die heutigen Veranstaltungen in Hamburg anlĂ€sslich der Veröffentlichung von Martina Lenzins Debut “rpm” (Reprodukt) hin. Zuerst signiert sie ab 18 Uhr in der Hamburger Comicbuchhandlung Strips & Stories – im Anschluß findet die Releaseparty in der benachbarten Galerie Linda statt.

Do it yourself

Programmatisch beginnt Martina Lenzins Graphic Novel “rpm” (Reprodukt, 142 S., 15 Euro): “Musik: Unmittelbare visionĂ€re Kraft. Das PrimĂ€rerlebnis: Die Band, live! Die Herausforderung: Diese Musik hier und jetzt aufzeichnen.” Genau das, womit sich die studierte Illustratorin, vertreten durch ihren Protagonisten Tin, dessen Band “The Does” und deren Label “Counterproduct”, hier auseinandersetzt – Geschichte des Post-Punk, DIY-Kultur, Arbeiten im Kollektiv (…) mehr

Strips & Stories, Seilerstraße 40, D-20359 Hamburg
Tel. (040) 380 740 09
email: info@strips-stories.de, www.strips-stories.de
Öffnungszeiten: Di-Fr 12-20 Uhr, Sa 13-19 Uhr

Kunst- und Kulturverein LINDA eV Hamburg, Seilerstraße 36, D-20359 Hamburg
email: info@chezlinda.de, www.chezlinda.de
Öffnungszeiten: So 15-19 Uhr

“Zu viel Bild schadet der Bildung”

Mittwoch, den 20. Oktober 2010

In der heutigen Ausgabe der “tageszeitung” legt Sarah Wildeisen die NĂ€he von Graphic Novels zu Romanen dar und zeigt auf, wie sie Literatur und den Kinder- und Jugendbuchbereich bereichern.

Zu viel Bild schadet der Bildung

Lange galten Comics als die Schmuddelkinder der Jugendliteratur: Leichte Kost und jugendgefĂ€hrdend, lautete das Verdikt. Nun sind grafische ErzĂ€hlformen im kinderliterarischen Establishment angekommen – sie gewinnen Preise bei der Frankfurter Buchmesse

Schon die Auswahlliste zeigte eine deutliche PrĂ€ferenz der Jury fĂŒr Bildgeschichten. Dass jedoch sowohl im Kinder- als auch im Jugendbuch der Preis an Comics ging, ĂŒberraschte auch Kenner der Szene. Émile Bravo und Jean Regnaud gewannen mit “Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen”. Als bestes Jugendbuch zeichnete die Frankfurter Buchmesse Nadia Buddes “Such dir was aus, aber beeil dich” aus. mehr