Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Tilo Richter’

Graphic Novels in den Medien – 29. November 2012

Donnerstag, den 29. November 2012

In der Portrait-Reihe “Square” wurde auf arte kĂĽrzlich der französische Comic-Autor Jacques Tardi (“120, Rue de la gare”, nach LĂ©o Malet, Edition Moderne) vorgestellt. Neben seinem Werdegang und vergangenen Projekten wird auch “Stalag II B” angesprochen, der auf Deutsch noch unveröffentlichte und bereits fĂĽr eine Auszeichnung auf dem Comicfestival in AngoulĂŞme vorgeschlagene Band ĂĽber die Kriegsgefangenschaft von Tardis Bruder.

Ebenfalls auf arte wurde der Comic “Luft und Liebe” und dessen Autoren, der Szenarist Hubert und die Zeichnerin Marie Caillou, vorgestellt. Der Band ist bei Carlsen erschienen.

Der Autor Jan Kottisch und der Zeichner Tilo Richter sowie das in Zusammenarbeit entstandene Buch “Flash PreuĂźen” standen im Mittelpunkt eines Beitrags, der im NDR ausgestrahlt wurde. “Flash PreuĂźen” wurde mit dem afkat-Graphic-Novel-Förderpreis ausgezeichnet und erschien beim mairisch verlag.

Das “ThĂĽringen Journal” des MDR verfolgte in einem kurzen Beitrag die Installation der Glasplatten, aus denen sich der mit Bildmotive von Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag) verzierte Kubus an der Gedenkstätte AndreasstraĂźe in Erfurt, zusammensetzt.

“Dem Superhelden kneift die Hose”

Freitag, den 27. April 2012

Vor einigen Wochen wurden die Gewinner des erstmals ausgelobten “AFKAT – Der Hamburger Graphic-Novel-Förderpreis” bekannt gegeben. Mit einer Förderung bedacht wurde unter Anderem der Titel “Flash PreuĂźen” von Jan Kottisch und Tilo Richter. Der Band ist inzwischen im mairisch verlag erschienen.

Auf Zeit online schreibt heute Michael Brake ĂĽber die tragische Superhelden-Geschichte: “Dem Superhelden kneift die Hose”.

Flash PreuĂźen, der Superheld in Badehose, ist in Aufruhr:
Eine letzte Aufgabe liegt noch vor ihm, bevor er abtreten kann. Zusammen mit seiner Nachbarin Simone begibt er sich in seine Vergangenheit — auf der Suche nach etwas, das er als Kind verloren hat, und das ihn seitdem nicht mehr loslässt.

Graphic Novel-Förderpreise: Gleich zwei Gewinner

Dienstag, den 28. Februar 2012

Gleich zwei Titel werden vom “AFKAT – Dem Hamburger Graphic-Novel-Förderpreis” unterstĂĽtzt. Eigentlich war nur vorgesehen, dass ein Titel ausgezeichnet wird, aber scheinbar haben gleich zwei Einreichungen die Juroren dermaĂźen beeindruckt, dass kurzerhand ein Sonderpreis vergeben wurde.

Der Förderpreise geht an Texter Jan Kottisch und Tilo Richter fĂĽr ihren Titel “Flash PreuĂźen”:

Flash Preußen, der Superheld in Badehose, ist in Aufruhr: Eine letzte Aufgabe liegt noch vor ihm, bevor er abtreten kann. Zusammen mit seiner Nachbarin Simone begibt er sich in seine Vergangenheit – auf der Suche nach etwas, das er als Kind verloren hat und das ihn seitdem nicht mehr loslässt.

Begründung der Jury: Tilo Richter beherrscht eine wundervolle Zeichentechnik, die schon nach der ersten Veröffentlichung einen eigenen Stil erkennen lässt. Der Text von Jan Kottisch harmonisiert in seinem Minimalismus hervorragend mit den schlichten, klaren Zeichnungen. „Flash Preußen“ ist eine aufregende Bereicherung der deutschen Graphic Novel-Szene, die zeigt, dass es manchmal weniger Worte bedarf, um spannende Geschichten zu erzählen.

Der Sonderpreis geht an Karin Kraemer fĂĽr “Das Mädchen ohne Hände – Ein Märchen frei nach den GebrĂĽdern Grimm”

Ein armer MĂĽller begegnet im Wald dem Teufel, der ihn reich machen will im Tausch gegen das, was sich hinter seiner MĂĽhle befindet. Der MĂĽller denkt, es handele sich um einen Apfelbaum, geht auf den Tausch ein und ahnt nicht, dass auch seine Tochter hinter der MĂĽhle steht. FĂĽr sie beginnt eine lange Reise.

Die Illustratorin hat einen bekannten Stoff so einzigartig individuell erzählt und illustriert, dass die Jury sich kurzerhand dazu entschied, einen Sonderpreis auszuloben, da es sich bei der Arbeit nicht um eine Graphic Novel im klassischen Sinne handelt. Obwohl jede Seite einen Teil des Märchens „Das Mädchen ohne Hände“ erzählt, ist sie zugleich auch als ein eigenständiges Werk zu betrachten. Mit ihren völlig unterschiedlichen Mal- und Zeichentechniken ermöglicht die junge Künstlerin dem Betrachter Assoziationen auf einer menschlichen und zugleich abstrakten Ebene.

In beiden Fällen gibt es ProduktionskostenzuschĂĽsse, die das Erscheinen der Titel im mairisch-Verlag unterstĂĽtzen. Dort sind sowohl “Flash PreuĂźen” als auch “Das Mädchen ohne Hände” mit Erscheinungstermin April angekĂĽndigt.

Flash PreuĂźen, ISBN 978-3-938539-23-1, 96 Seiten, s/w, Klappenbroschur mit Schutzumschlag, 16,90 EUR, erscheint im April im mairisch-Verlag

Das Mädchen ohne Hände, ISBN 978-3-938539-22-4, 72 Seiten, farbig, Klappenbroschur, 14,90 EUR, erscheint im April im mairisch-Verlag