Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Traumnovelle’

Graphic Novels in den Medien – 6. Februar 2013

Mittwoch, den 6. Februar 2013

In der heutigen Ausgabe des Hamburger Abendblatts schreibt Thomas Andre ĂĽber “Vakuum” des in Hamburg lebenden Autoren Lukas JĂĽliger (Reprodukt). Er erkennt in der “meisterhaften” Coming-of-age-Geschichte einen hochaktuellen Ausdruck des LebensgefĂĽhls Heranwachsender, inklusive Vorahnungen und gruseliger Geheimnisse.

“Eine gelungene Symbiose zwischen Text und Bild – und eine Geschichtslektion obendrein.” erkennt David Lemm in “Die Kunst zu fliegen” von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag), wie er in der SaarbrĂĽcker Zeitung schreibt: “Spaniens dunkle Zeiten”.

Elise Landscheck stellt auf ndr.de die Schnitzler-Adaption “Traumnovelle” von Jakob Hinrichs (Edition BĂĽchergilde) vor: “Kunst goes Comic”. Sie resĂĽmiert: “Graphic Novels sind in Deutschland zwar noch ein relativ neues Genre, entwickeln sich als eigene Kunstform aber ständig weiter. Es geht voran.”

Auf seinem Blog stellt der englische Comic-Journalist Paul Gravett (“1001 Comics, die sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist”, Edition Olms) wieder die besten Comics des vergangenen Jahres vor. DafĂĽr hat er Experten aus verschiedenen Ländern um Beiträge gebeten. FĂĽr Deutschland macht das der Journalist Christian Gasser, der “Brigitte und der Perlenhort” von Aisha Franz (Reprodukt), “Packeis” von Simon Schwartz (avant-verlag), “Patchwork” von Katharina Greve (GĂĽtersloher Verlagshaus) sowie “Der Boxer” von Reinhard Kleist (Carlsen) empfiehlt. Als beste Veröffentlichung aus Ă–sterreich empfiehlt Sebastian Broskwa vom Vertrieb Pictopia die im avant-verlag erschienene Anthologie “Tonto Comics 13: Noise”.

Christian Gasser schreibt in der heutigen Ausgabe der Neuen ZĂĽrcher Zeitung ĂĽber das Comic-Festival in AngoulĂŞme: “Eine Stadt fĂĽr die Comics”.

Die heutige Ausgabe der jungen Welt wartet mit einem 12-seitigen Comic-Special auf, in dem einzelne BĂĽcher wie “Quai D’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Lanzac und Blain (Reprodukt), Autoren wie Moebius oder Bastien Vivès vorgestellt werden und Artikel sich mit einzelnen Themen auseinandersetzen, wie der Beschäftigung aktueller Comics mit der DDR.

Graphic Novels in den Medien – 3. Januar 2013

Donnerstag, den 3. Januar 2013

Am gestrigen Mittwoch erschien in der SĂĽddeutschen Zeitung ein Beitrag von Christoph Haas ĂĽber den 2012 verstorbenen Comic-Autors Moebius: “Space Cowboy”. Anlass dazu ist die Veröffentlichung von “Arzak – Der Raumvermesser” (Ehapa Comic Collection), zu dem er bemerkt: “Der Raumvermesser ist das wĂĽrdige Vermächtnis eines Giganten der Neunten Kunst.” Auch die weiteren bei Cross Cult und Splitter erschienenen Bände lässt Haas nicht unerwähnt.

Wie Reiner Metzger in der tageszeitung schreibt, ist einem Reportage-Comic wie “Kriegszeiten” von David Schraven und Vincent Burmester (Carlsen) eine groĂźe Leserschaft zu gönnen, damit auch in Zukunft solche Projekte entstehen können: “Die Bilder, die fehlen”.

Christian Gasser stellt in seiner Besprechung von Anders Nilsens “GroĂźe Fragen” (Atrium) in der Neuen ZĂĽrcher Zeitung (“Grosse Fragen, kleine Antworten”) fest, dass man dem Buch seine lange Entstehungszeit durchaus anmerkt. “Wer sich dennoch auf Anders Nilsens mehrfach gebrochene und gespiegelte und ins Surreale oder gar Phantastische abdriftende Reflexion philosophischer Grundfragen einlässt, wird reich belohnt. Nicht mit Antworten, aber mit umso mehr Anregungen und vor allem einem ungewöhnlichen Blick auf uns selber.”

In ihrer Buchvorstellung “Bilderrausch” der Schnitzler-Adaption “Die Traumnovelle” von Jakob Hinrichs (Edition BĂĽchergilde) bemerkt Zita Bereuter auf fm4.orf.at, dass man den Comic ohne die Vorlage zu kennen, nicht ganz verstehen wĂĽrde. Praktischerweise findet sich der Originaltext ebenfalls im Buch.

AusfĂĽhrlich stellt Erik Wenk auf tagesspiegel.de die zwei bei Reprodukt erschienenden Bände “Berichte aus der Ukraine (Erinnerungen an die Zeit der UDSSR)” und “Berichte aus Russland (Der vergessene Krieg im Kaukasus)” von Igort vor. Sein ResumĂ©e: “grafisch beeindruckende und inhaltlich bestĂĽrzend”, wie er in “Ein postsowjetischer Archäologe” schreibt.

An gleicher Stelle stellt Christian Endres “Atar Gull oder das Schicksal eines vorbildlichen Sklaven” von Fabien Nury und BrĂĽno (avant-verlag) vor, dem er attestiert, “mit prägnanten Dialogen, hĂĽbschen Zeichnungen, abwechslungsreichen Seitenaufteilungen und immens stimmungsvollen Farben” zu zeigen, dass der größte Feind des Menschen immer noch der Mensch selbst ist: “Der Preis der Rache”.

Bereits am 19. Dezember starb der japanische Comic-Autor Keiji Nakazawa, dessen “BarfuĂź durch Hiroshima” auf deutsch bei Carlsen erschienen ist. Nachrufe finden sich unter anderem von Stefan Pannor auf Spiegel Online (“Zeichnen, um zu ĂĽberleben”) und von Lars von Törne auf tagesspiegel.de (“Keiji Nakazawa 1939-2012″).

“Mit der Galeere von Traum zu Traum”

Mittwoch, den 14. November 2012

In der gestrigen Ausgabe druckte der ZĂĽrcher Tagesanzeiger ein ausfĂĽhrliches Interview mit Jakob Hinrichs: “Mit der Galeere von Traum zu Traum”.

Lukas Meyer-Marsilius stellte dem Berliner Illustrator Fragen zu seinem in der BĂĽchergilde Gutenberg erschienenen Band “Traumnovelle” nach der Vorlage Arthur Schnitzlers.

Hinrichs gibt Auskunft darĂĽber, wie er auf den Stoff gekommen ist, was er an ihm relevant findet und wie er bei der Umsetzung vorgegangen ist. Auch seine Inspirationen und die Wahl des speziellen Stils kommen zur Sprache.

Graphic Novels in den Medien – 17. August 2012

Freitag, den 17. August 2012

“Kaum eine andere Form des Erzählens hat in den letzten Jahren so viel an Aufmerksamkeit und Ansehen gewonnen wie die Graphic Novel, der Roman in Bildern.” So eröffnet ein Ăśberblick ĂĽber aktuelle Neuerscheinungen, der gestern im “Buchjournal” auf MDR Figaro ausgestrahlt wurde. Die Texte zu den fĂĽnf Titeln können hier nachgelesen und nachgehört werden:“Romane in Bildern”. Vorgestellt wurden: “Niemandsland” von Blexbolex (Jacoby & Stuart), “Traumnovelle” von Jakob Hinrichs (nach Arthur Schnitzler, Edition BĂĽchergilde), “Tristram Shandy, Gentleman” von Martin Rowson (nach Laurence Sterne, Knesebeck), “Der Pirat und der Apotheker” von Henning Wagenbreth (nach R.L. Stevenson, Peter Hammer Verlag) und “Der Boxer” von Reinhard Kleist (Carlsen).

“Der Boxer” wurde ebenfalls in der Badischen Zeitung vorgestellt “Die Geschichte des Boxers im KZ”. JĂĽrgen Schickinger resĂĽmiert: “Ausnahmeband”. Die Sogkraft der Erzählung stellt Schickinger bei David Smalls “Stiche” (Carlsen) heraus: “Die Geschichte des Kindes in Detroit”.

Auch tagesspiegel.de stellt wieder eine Graphic Novel vor: “Don Quijote” von Flix (nach Miguel de Cervantes, Carlsen), in dem Thomas Hummitzsch einen “famosen Schelmencomic” erkennt: “WutbĂĽrger Don Quijote”.

“Traumnovelle” – Präsentation in Berlin

Freitag, den 17. August 2012

In der Edition Büchergilde erscheint in Kürze eine Adaption von Arthur Schnitzlers “Traumnovelle” vom in Berlin lebenden Illustratoren Jakob Hinrichs. Der Autor präsentiert das Buch am Freitag, dem 14. September, ab 19:30 Uhr in der Berliner Galerie Re:Surgo! (ehemals Bongout). Gezeigt werden Originalseiten aus dem Buch, zudem wird Hinrichs Exemplare signieren.

Schnitzlers „Traumnovelle“ erzählt von den sonderbaren und erotisch aufgeladenen Geschehnissen, die dem Arzt Fridolin und seiner Frau Albertine widerfahren. Phantastisch und traumhaft beschreibt er die Entdeckung ihrer bisher verborgenen Begierden und ihres wahren Selbst. Jakob Hinrichs interpretiert die Novelle erstmals als Graphic Novel. Dabei löst er die Zeitgebundenheit der Geschichte gekonnt auf, so dass die Grenzen zwischen Traumwelt und Realität verschwimmen. Seine Bilder fangen die bizarre und aufgewühlte Stimmung von Schnitzlers Novelle wunderbar ein.

Re:Surgo!, Torstr. 110, D-10119 Berlin-Mitte
Tel. (030) 280 93 758
www.resurgo-berlin.com, E-Mail: info@resurgo-berlin.com
Ă–ffnungszeiten: Mo-Sa, 13-20 Uhr

Neue Graphic Novel in der Edition BĂĽchergilde

Freitag, den 10. August 2012

In der Edition BĂĽchergilde erscheint in KĂĽrze eine weitere Literaturadaption in Comicform. Mit der “Traumnovelle” ist es bereits die zweite Comicfassung einer Vorlage von Arthur Schnitzler – Manuele Fior hatte mit “Fräulein Else” (avant-verlag) bereits einen Band vorgelegt, der auf einem Text Schnitzlers basierte. FĂĽr die Umsetzung hier zeigt sich der in Berlin lebende Illustrator  Jakob Hinrichs verantwortlich.

Schnitzlers „Traumnovelle“ erzählt von den sonderbaren und erotisch aufgeladenen Geschehnissen, die dem Arzt Fridolin und seiner Frau Albertine widerfahren. Phantastisch und traumhaft beschreibt er die Entdeckung ihrer bisher verborgenen Begierden und ihres wahren Selbst. Jakob Hinrichs interpretiert die Novelle erstmals als Graphic Novel. Dabei löst er die Zeitgebundenheit der Geschichte gekonnt auf, so dass die Grenzen zwischen Traumwelt und Realität verschwimmen. Seine Bilder fangen die bizarre und aufgewühlte Stimmung von Schnitzlers Novelle wunderbar ein.

Als Bonus enthält das Buch neben der Comicversion auch eine von Hinrichs um illustrierte Vignetten ergänzte Version des Originaltextes.

Traumnovelle, ISBN 978-3-86406-014-4, 160 Seiten, farbig, Hardcover mit Schutzumschlag, 24,95 EUR (D), erscheintim September in der Edition BĂĽchergilde.