Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Ulli Lust’

“Urhunden” fĂĽr Ulli Lust

Freitag, den 15. November 2013

Die schwedische Ausgabe von Ulli Lusts “Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens” (avant-verlag, erschienen unter dem Titel “Idag är sista dagen pĂĄ resten av ditt liv” im Kolik Förlag ist in Schweden mit dem Urhunden-Preis (vergleichbar dem hiesigen Max und Moritz-Preis) als bester Titel in der Kategorie Import ausgezeichnet worden!

In der BegrĂĽndung heisst es: “Ulli Lust skildrar med precis känsla för lokalfärg och tidsanda tvĂĄ punktjejers odysse genom ett Europa innan EU öppnat gränserna. Ett vältecknat ungdomsäventyr som sakta övergĂĄr till livsfarliga situationer. En självbiografi med allmänmänsklig räckvidd om vägen till självinsikt.”

Zur Website der Urhunden-Preise gelangt man hier.

arte Journal ĂĽber das Comic-Manifest

Dienstag, den 15. Oktober 2013

Das “arte Journal” berichtete gestern ĂĽber das Comic-Manifest und liess dabei Ulli Lust (“Flughunde”, nach Marcel Beyer, Suhrkamp), Atak (“Der geheimnisvolle Fremde” nach Mark Twain, Carlsen) und Reprodukt-Verleger Dirk Rehm zu Wort kommen und auf Problemstellungen hinweisen, die eine zu grĂĽndende Comic-Institution angehen könnte.

Den Beitrag kann man hier ansehen (ab ca. 16min).

Ulli Lust gewinnt Ignatz Award

Montag, den 16. September 2013

Am vergangenen Wochenende wurde Ulli Lust auf der Comicmesse SPX in Bethesda, ML (USA) mit einem Ignatz Award in der Kategorie “Outstanding Graphic Novel” fĂĽr die amerikanische Ausgabe von “Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens” (avant-verlag, resp: “Today is the Last Day of the Rest of your Life”, Fantagraphics) ausgezeichnet. Ăśber die Verleihung berichtet unter anderem der Forbidden Planet International-Blog.

Lob fĂĽr “Today is the Last Day of the Rest of your Life”

Freitag, den 23. August 2013

Vor einigen Monaten erschien mit “Today is the Last Day of the Rest of your Life” beim amerikanischen Verlag Fantagraphics die englischsprachige Ausgabe von Ulli Lust autobiografischem “Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens” (avant-verlag). Der Comic wurde vielerorts positiv besprochen, so wurde er nach einer Rezension auf publishersweekly.com nun als einziger Comic auf die Liste der “Best Summer Books 2013″ gesetzt. Rezensent Larry Reid schreibt: “One of the greatest punker-chick road trips of all time.”

Einen Essay verfasste der hierzulande durch seine Zeichnungen fĂĽr “From Hell” (Text: Alan Moore, Cross Cult) bekannte Eddie Campbell fĂĽr tcj.com. Darin lobt er das Buch auf vielfältige Weise und resĂĽmiert: “It was like a person who came to stay and I didn’t realize how much I was enjoying their company until after they’d left.”

Nominierungen fĂĽr Ignatz Awards bekannt gegeben

Freitag, den 16. August 2013

Jedes Jahr werden neben den renommierten Eisner Awards mit den Ignatz Awards auch Preise vergeben, die gezielt an Veröffentlichungen aus dem Independent-Bereich vergeben werden. Dementsprechend werden die Auszeichnungen auf der Small Press Expo im September vergeben. Unter den Nominierungen finden sich eine Reihe von Titeln, die auch im deutschsprachigen Raum erhältlich sind oder deren Erscheinen angekündigt wurde.

Beesonders hervorzuheben ist, dass “Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens” (avant-verlag, als “Today is the last Day of the Rest of your Life” bei Fantagraphics erschienen), beziehungsweise die in Berlin lebende Ulli Lust in gleich zwei Kategorien nominiert wurde: Als “Outstanding Artist” und als “Outstanding Graphic Novel”.

Desweiteren wurde in der Kategorie “Outstanding Artist” Patrick McEown fĂĽr sein Buch “Hair Shirt” (dt. bei avant-verlag) nominiert. Als “Outstanding Graphic Novel” stehen noch “Das Erbe” von Rutu Modan (dt. bei Carlsen), “Ausgeliefert” von Geneviève CastrĂ©e (erscheint im September bei Reprodukt) sowie “When David Lost His Voice” von Judith Vanistendael zur Auswahl. Die noch nicht beendete “The Hive”-Trilogie von Charles Burns wurde in der Kategorie “Outstanding Series” nominiert (“X” und “Die Kolonie” dt. bei Reprodukt)

Zur vollständigen Liste der Nominierungen gelangt man hier

Graphic Novels in den Medien – 25. Juni 2013

Dienstag, den 25. Juni 2013

In einem Beitrag auf www.dasding.de wird der Hamburger Zeichner Lukas JĂĽliger, Autor des Bandes “Vakuum” (Reprodukt), vorgestellt. Ansehen kann man sich das oben oder hier.

Frank Schmidt-Wyk erkennt in Manu Larcenets “Blast” (Reprodukt) ein “verstörendes Meisterwerk”, wie er im Wiesbadener Tagblatt schreibt.

Anlässlich der Lesung im Berliner GrĂĽnen Salon stellte Christian SchlĂĽter den “erstaunlichen Erstling” “Chamäleon” von Gerald Hartwig (Luftschacht) in der Berliner Zeitung vor: “Total verloren in Hollywood”.

Auf Radio Eins des RBB wurde auch ein Interview mit Hartwig ausgestrahlt: “Chamäleon. Eine Graphic Novel von Gerald Hartwig”.

Bleierne Hitze ist ein graphisches Fest – wenn Sie gute Nerven haben.” So urteilt Andreas Platthaus in seinem FAZ-Blog ĂĽber “Bleierne Hitze” von Baru nach einer Vorlage von Jean Vautrin: “Mord und Totschlag auf dem Bauernhof”.

Den parallel erschienen Band “Wieder unterwegs” (Reprodukt) stellte Christian Gasser im Deutschlandfunk vor: “Eine unterhaltsame Reise ins dunkle Herz Frankreichs”: “So verknĂĽpft er seine Reise durch verblasste Utopien mit einem schonungslosen Bild des heutigen Frankreich zu einem hoch spannenden Road-Comic.”

Sowohl demografischer Wandel wie auch immer umfangreichere Entscheidungsmöglichkeiten, die auch Grundsätzliches wie die Fragen nach Leben oder Tod einschliessen, thematisiert Marijpol in ihrem Buch “Eremit” (avant-verlag), wie Mario Osterland in seinem Beitrag auf tagesspiegel.de herausstellt: “Entscheide Dich!”

“Das Zahnspangentrauma” steht im Mittelpunkt von Raina Telgemeiers “Smile” (Panini Comics). Das Buch empfiehlt ebenfalls auf tagesspiegel.de die elfjährige Lotta Milena Bauer.

Als “vorzĂĽglich recherchiert” bezeichnet Christoph Bannat Ulli Lusts Adaption des Buches “Flughunde” von Marcel Beyer (Suhrkamp). Sein Beitrag “Recherche und Szenerie” erschien auf textem.de.

“Trockener Humor auf groĂźer Fahrt”, so lautet die Ăśberschrift von Michael Brakes Buchvorstellung von Jasons “Die Insel der 100.000 Toten” (Reprodukt) in der tageszeitung.

In der Wiener Zeitung stellte Martin Reiterer den Band und seine Autorin vor: “Imaginär im FĂĽhrerbunker”: “SchlieĂźlich hat Ulli Lust aus Beyers fein gefĂĽgtem Roman eine ästhetisch beeindruckende, zeichnerische Inszenierung geschaffen, die sich einerseits an die kunstvolle Struktur der Vorlage anschmiegt und andererseits mit subtilen comicspezifischen Mitteln ein singuläres Geflecht an Beziehungen auf der Text-Bild-Ebene erzeugt.”

Ulli Lusts autobiografischer Band “Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens” (avant-verlag) bei Fantagraphics erschienen und wird vielerorts positiv besprochen, so zum Beispiel in der kanadischen National Post (“It’s an honesty, intimate and universal, that comics capture better than any medium, and Lust’s entry is an almost perfect instance.”), der New York Times sowie im National Public Radio.

Graphic Novels in den Medien – 14. Juni 2013

Freitag, den 14. Juni 2013

In der Magazinsendung “Theodor” im rbb wurde kĂĽrzlich “17. Juni – Die Geschichte von Armin und Eva” von Alexander Lahl, Max Mönch, Tim Köhler und Kitty Kahane vorgestellt.

In der SĂĽddeutschen Zeitung stellte Christoph Haas Zeina Abiracheds “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) vor – und ist voll des Lobes: “Ein Netz namens Beirut”.

Marijpol hat sich fĂĽr das Magazin Intro mit Redaktuer Bastian KĂĽllenberg ĂĽber ihr neuens Buch “Eremit” (avant-verlag) unterhalten. Der Artikel lässt sich hier nachlesen: “Comic: Autorin und Zeichnerin Marijpol im Gespräch”.

Zwei Krimis werden in der Badischen Zeitung vorgestellt – und mit Lob bedacht: Darwyn Cookes Richard Stark-Adaption “Hunter” (Eichborn), sowie “The Homeland Directive” Robert Venditti und Mike Huddleston (Carlsen): “Finsterer Krimi” – “Furioser Thriller”.

Die Veröffentlichung von “Tunnel 57″ von Susanne Buddenberg und Thomas Henseler (Ch. Links) und die Veranstaltung in der Gedenkstätte Berliner Mauer war Thema in der Berliner Presse. So berichtet Roxane Meger fĂĽr die Berliner Morgenpost: “Berliner KĂĽnstler erzählen Flucht aus der DDR in einem Comic” und Moritz Honert fĂĽr den Tagesspiegel: “Berliner Fluchthelfer kommt ins Comic”.

Auf tagesspiegel.de schreibt Nadine Lange ĂĽber den “Mann, der John Lennon Wände anstreichen lieĂź”, bzw. das Buch “Liverfool” von Damien Vanders und Gihef ĂĽber den Clubbesitzer Allan Williams.

“Die Superhelden haben mich nicht befriedigt” sagt Comic-Autor David Boller der schweizer Zeitung Blick. Anlass ist die Veröffentlichung seines autobiografischen Bandes “Ewiger Himmel” (Zampano).

In der Sendung “NDR Kultur” zeigte der Comic-Autor Max (“Bardin, der Superrealist”, Reprodukt) “Wie eine Graphic Novel entsteht …”. Ergänt wird der online nachlesbare Bericht von Claudio Campagna um eine Bildergalerie, in der die verschiedenen Stadien der Entstehung eines Comics gezeigt werden.

Ăśber das Symposium zum Thema “Autorencomics zwischen Bildgedicht und Graphic Novel” an der HBK Saar berichtet Tobias Kessler fĂĽr die SaarbrĂĽcker Zeitung: “International besetztes Comic-Symposium und Ausstellung an der HBK”.

Eine ganze Reihe von Beiträgen ĂĽber Comics wurden zuletzt im Deutschlandfunk ausgestrahlt: So stellte Tabea Soergel die “Graphic Novel ĂĽber einen Serienmörder”“Mein Freund Dahmer” von Derf Backderf (Metrolit) vor. Jens Balzer befasste sich mit Ulli Lusts Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” (Suhrkamp): “Krach des Krieges in Bildern”. Unter anderem die Comiczeichner Isabel Kreitz und Luke Pearson kommen im Beitrag von Dirk Schneider ĂĽber die Graphic Novel Tage in Hamburg  zu Wort: “Comics zum Nachdenken”. Mit den norwegischen Autoren Steffen Kverneland und Lars Fiske unterhielt sich Kai Löffler ĂĽber deren KĂĽnstlerbiografien “Munch” und “Kurt Schwitters: Jetzt nenne ich mich selbst Merz. Herr Merz” (beide avant-verlag).

Graphic Novels in den Medien – 23. Mai 2013

Donnerstag, den 23. Mai 2013

Waldemar Kesler stellt in seiner Besprechung von David B.s und Herve Tanquerelles “Die falschen Gesichter” (avant-verlag) in der tageszeitung heraus, dass vor Allem die Reportage-artigen und Action-Elemente ĂĽberzeugen: “Das Ende der proletarischen Guerilla”.

Durch Ulli Lusts Umsetzung als Comic sieht Philip Dulle Marcel Beyers “Flughunde” (Suhrkamp) auf eine neue Stufe gestellt, wie im Nachrichtenmagazin Profil sowie online auf profil.at nachzulesen ist: “Ulli Lusts NS-Graphic-Novel Flughunde. Im ergänzenden Interview mit Dulle geht die Autorin auf die HintergrĂĽnde der Arbeit an dem Buch ein.

“Einen auf viele Seiten hin offenen, phasenweise unbehaglichen, immer aber faszinierenden Comic-Roman” erkennt Christian Gasser in Manuele Fiors “Die Ăśbertragung” (avant-verlag), wie er in seiner Besprechung im Deutschlandfunk zu Gehör gibt: “BerĂĽhrend-spannungsgeladene Beziehung im Jahr 2048″. Direkt zum Audio-Beitrag geht es hier.

Susanne Harmsen hält es fĂĽr einen richtigen Schritt, mit einem Buch wie “Die groĂźe Transformation” (Jacoby & Stuart) auf die praktischen Herausforderungen des Klimawandels hinzuweisen, wie sie auf Deutschlandradio Kultur sagte: “Eine Aufgabe fĂĽr die ganze Welt”. Auch diesen Beitrag kann man nachhören, und zwar hier.

“BĂĽcher können zum Lachen bringen und nachdenklich machen, sie können Betroffenheit erzeugen und verstören. BĂĽcher können persönliche Schicksale aufgreifen und eine Gesellschaft sezieren. Im besten Fall machen sie all das zusammen. So wie Jimmy Corrigan.” Das schreibt Markus Lippold in seiner Buchvorstellung von Chris Wares “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgste Junge der Welt” (Reprodukt) auf n-tv.de: “Der groĂźe Corrigan”.

Weniger eine Huldigung als eine Annäherung mit “Leichtigkeit und Lakonie” sieht Janina Labhard in Julie Birmants und ClĂ©ment Oubreries “Pablo” (Reprodukt), wie sie auf srf.ch schreibt: “Pablo Picasso als Comicfigur”. Dort kommt im Audiobeitrag auch Ăśbersetzerin Claudia Sandberg zu Wort.

Christian Endres schreibt auf tagesspiegel.de ĂĽber den autobiografischen Band “Mein Freund Dahmer” von Derf Backderf (metrolit). “Der Weg zur Hölle” ist, wie Endres schreibt, eine “eindrucksvolle Bestandsaufnahme”.

An gleicher Stelle interviewt Thomas Hummitzsch den in Berlin lebenden Autoren David Zane Mairowitz, dessen in Zusammenarbeit mit Robert Crumb entstandene Biografie “Kafka” kĂĽrzlich bei Reprodukt veröffentlicht wurde: “Crumb hat dieselben Ă„ngste wie Kafka”.

Auf Radio Bremen stellte Lina Kokaly anlässlich einer Lesung vor Ort die in Bremen spielende Graphic Novel “Böse Geister” von Peer Meter und Gerda Raidt (Reprodukt) vor. Der Beitrag kann hier noch einmal angesehen werden: “Graphic Novel ĂĽber Gröpelingen”.

Graphic Novels in den Medien – 13. Mai 2013

Montag, den 13. Mai 2013

Ăśber die Probleme, die der Comicautor Magdy El-Shafee (“Metro”, Edition Moderne) in Ă„gypten mit der Staatsmacht hatte und weiterhin hat, schreibt Anna Gabai in der Welt: “Er hasste Mubarak, jetzt jagen ihn Mursis Schergen”.

Ebenfalls in der Welt schreibt Waldemar Kesler ĂĽber den vom in Berlin lebenden Franzosen Wandrille Leroy betriebenen Verlag Warum und dessen Veröffentlichungen: “Bilder fĂĽr die neue Stadt”.

JĂĽrgen Schickinger schreibt in der Badischen Zeitung ĂĽber “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgste Junge der Welt” von Chris Ware (Reprodukt), fĂĽr den Redakteur ein “Jahrhundertwerk”: “Chris Wares “Jimmy Corrigan”: Alt schon als Kind”.

Christoph Huber stellt in der Wiener Presse die “Essex County”-Trilogie von Jeff Lemire vor (Edition 52), die “groĂźe Saga eines Milieus und einer ländlichen Mentalität”: “Einsame Eigenbrötler”.

Ulli Lust ermöglicht in ihrer “Flughunde”-Adaption nach der Vorlage von Marcel Beyer (Suhrkamp) “einen beklemmenden Eindruck von der Banalität, aber auch der Lächerlichkeit des Bösen”, wie Katja LĂĽthge in der tageszeitung schreibt: “Die Fratzen der Goebbelstöchter”.

Anlässlich der Solothurner Literaturtage und der Ausstellung im Kulturhaus S11 schreibt Eva Buhrfeind in der Solothurner Zeitung: “Grafic Novels: eine Kunst zwischen Bild und Wort”.

Tabea Grzeszyk stellte im “Radiofeuilleton” des Deutschlandfunks “Das groĂźe Durcheinander – Alzheimer, meine Mutter und ich” von Sarah Leavitt (Beltz) vor und meint: “Ihre kindlich wirkenden Schwarz-WeiĂź-Zeichnungen sind erschĂĽtternd realistisch und voll emotionaler Wucht.”: “Ein Mensch zerfällt, sein Kind schaut zu”.

“Eine grandiose Erzählung, die alle Rahmen sprengt” ist Mana Neyestanis „Ein iranischer Albtraum“, das schreibt Thomas Hummitzsch auf tagesspiegel.de: “Dreistes Ungeziefer”. Selbiger Autor stellt einer frĂĽheren lobenden Besprechung von Helmut Wietz’ “Der Tod von Adorno” (metrolit) harte Kritik entgegen: “Was avantgardistisch sein will, ist am Ende nur StĂĽckwerk, das nicht zusammengeht.”: “PrĂĽgeln und vögeln”.

Ebenfalls auf tagesspiegel.de stellt Erik Wenk “Die Insel der 100.000 Toten” von Fabien Vehlmann und Jason vor, zu dem er feststellt: “Allein die grafische Eleganz der anthropomorphen Tierfiguren ist ein Genuss”.

Zwei Videos ĂĽber Graphic Novels

Donnerstag, den 25. April 2013

Wie bereits gemeldet, stellte Literaturkritiker Denis Scheck kĂĽrzlich “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgte Junge der Welt” in der Sendung “Literatur im Foyer” des SWR vor. Besonders die Reaktion der offenbar nicht comic-affinen Thea Dorn sorgten im Anschluss fĂĽr einige Reaktionen (u.a. hier und hier). Das Video der Buchvorstellung lässt sich nun auch auf youtube ansehen, bzw. direkt hier.

Im Medienmagazin “Zapp” des NDR befasste sich ein Beitrag mit Journalismus in Comic-Form. Darin kommen Autorin Ulli Lust (“Fashionvictims, Trendverächter”, avant-verlag) und Verleger Johann Ulrich zu Wort. Der Beitrag “Aufgezeichneter Journalismus” kann hier angesehen werden.

Graphic Novels in den Medien – 23. April 2013

Dienstag, den 23. April 2013

In der SWR-BĂĽchersendung “Literatur im Foyer” stellte bereits am vergangenen Donnerstag Literaturkritiker Denis Scheck “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgste Junge der Welt” von Chris Ware (Reprodukt) vor und stellte dabei heraus: “Es handelt sich hier um groĂźe Literatur, um Weltliteratur.” Die Sendung mit Thea Dorn und Dirk Kurbjuweit lässt sich bis auf weiteres in der Mediathek vom SWR betrachten (ab Minute 21).

Als “SchlĂĽsselwerk der jĂĽngeren Comicgeschichte” bezeichnet Christoph Huber den Band in der Wiener Presse: “Generationen des Leids”.

In der heutigen Ausgabe der Welt stellt Matthias Heine die Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” von Ulli Lust (Suhrkamp) vor: “Es war eine durchaus gewagte Idee, den dĂĽsteren, in der Nazizeit spielenden Roman einer Zeichnerin anzuvertrauen, die zwar zu den besten im deutschsprachigen Raum gehört, bisher aber eher Gegenwartsstoffe illustriert hatte. Doch es hat funktioniert.”: “Kindertotenlieder im Bunker”.

Lars von Törne erkennt in dem Buch eine “kongeniale Adaption”, wie er auf tagesspiegel.de schreibt: “FlĂĽstern und Schreien”.

“Man wird zu einem Teil des Ortes” sagt Philip Cassirer, Autor des Reisecomics “Was kostet ein Yak?” (Carlsen) im Interview mit Thomas Hummitzsch, das an gleicher Stelle erschien. Ebenfalls auf tagesspiegel.de stellt Nadine Lange Danielle de Picciotto vor, die ĂĽber ihr Nomadenleben das Buch “We are Gypsies now” (metrolit) gemacht hat: “In tausend Tagen um die Welt”.

“Auch in Grautönen politisch” ist die Autorin Paula Bulling, wie es im Beitrag auf der Website der Deutschen Welle heisst, in dem die in Berlin lebende KĂĽnstlerin sowie ihr Buch “Im Land der FrĂĽhaufsteher” (avant-verlag) vorgestellt wird. In einer Bildergalerie werden darĂĽber hinaus aktuelle Arbeiten gezeigt: “Auf den Spuren einer Protestbewegung”.

“Eine der schönsten Comic-Entdeckungen seit Langem” nennt Jens Balzer “Der Tod von Adorno” von Helmut Wietz (metrolit), wie er im Cicero schreibt: “Porno mit Adorno”.

Kai Löffler stellte auf WDR3 Zeina Abiracheds “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) vor. Der Beitrag kann hier nachgelesen und -gehört werden.

Das “Kulturgespräch” im HR mit Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag) kann hier nachgehört werden.

Lobende Worte findet FAZ-Blogger Andreas Platthaus fĂĽr “Wie ein leeres Blatt” von Boulet und PĂ©nĂ©lope Bagieu (Carlsen): “Wie man sein Leben wiederaufbaut”.

Graphic Novels in den Medien – 15. April 2013

Montag, den 15. April 2013

Auf Spiegel Online stellt Hannah Pilarczyk den Autoren Luke Pearson vor, dessen “Hilda und der Mitternachtsriese” nun auch auf deutsch bei Reprodukt erschienen ist: “Gestatten, Welteroberin!” Ihr ResĂĽmĂ©e: “Die kleine Hilda ist die Heldin eines der schönsten Comics der vergangenen Jahre.”

Gleich zwei Graphic Novels und ihre AutorInnen wurden kĂĽrzlich in der tageszeitung vorgestellt: Amadeus Ulrich besuchte Marijpol in ihrem Hamburger Atelier, um mit ihre ĂĽber “Schwere Kost aus Altona” zu sprechen. Denn die Drastik des Dargestellten in ihrem Buch “Eremit” scheinen beim Autor des Artikels Spuren hinterlassen zu haben. Dass in Chris Wares “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgte Junge der Welt” auch Humor eine wichtige Rolle spielt, stellt Katja LĂĽthge heraus: “Anruf vom unbekannten Vater”.

Eine “kongeniale Adaption” erkennt Lars von Törne auf tagesspiegel.de in Ulli Lusts Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” (Suhrkamp), die heute in die Läden kommt: “FlĂĽstern und Schreien”.

Wie Boris Kunz fĂĽr das Titel Magazin schreibt, ist Joe Dalys “Doppeltes GlĂĽck mit Rotem Affen” (avant-verlag) ein Comic, “der sich zwar nicht ernst nimmt, aber nicht in bloĂźes Zitieren und Herumalbern ausartet.” Hier geht es zum Artikel.

FĂĽr die Wiener Presse stellt Cristoph Huber Paco Roca und seinen Band “Der Winter des Zeichners” (Reprodukt) vor: “melancholisch und bestĂĽrzend aktuell”. Der Artikel kann hier nachgelesen werden: “Der Aufstand der Zeichner”.

“Ich war immer von dunklen Geschichten fasziniert” sagt Lukas JĂĽliger im Gespräch mit Sören Sgries, der den Autor von “Vakuum” (Reprodukt) fĂĽr die Rhein-Neckar-Zeitung interviewte.

Ein weiteres Autorenportrait erschien im GieĂźener Anzeiger, denn die “Comic-Zeichnerin Elke Steiner stellt ihre Arbeit am Werk „Die anderen Mendelssohns“ vor”. Darin wird es um Carl Mendelssohn Bartholdy, Sohn des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy gehen.

In der Kultursendung “Fidelio” auf hr2 war kĂĽrzlich Simon Schwartz zu Gast, um ĂĽber seine Arbeit an seinem Buch “Packeis” (avant-verlag) zu sprechen. Der Beitrag kann hier nachgehört werden.

“Eine Reise ins Nichts – hin und retour”

Mittwoch, den 27. März 2013

Die Anthologie “Eine Reise ins Nichts – hin und retour” steht ganz im Zeichen der Comics aus Ă–sterreich: Versammelt werden in dem Band Geschichten von zehn aus Ă–sterreich stammenden KĂĽnstlerinnen und KĂĽnstlern wie zum Beispiel Ulli Lust (“Flughunde”, Suhrkamp), Nicolas Mahler (“Kunsttheorie versus Frau Goldgruber”, Reprodukt) und Thomas Kriebaum (“Kleiner Tod”, Luftschacht). Herausgeber sind Leopold Maurer und NĂ–ART.

Der Begriff Comic beschreibt eine Folge von gezeichneten, oft mit Text kombinierten Bildern, die eine Geschichte erzählen, somit ist der Comic eine eigenständige Kunstform, die sich mit Literatur und Bildender Kunst ĂĽberschneidet. UrsprĂĽnglich leitet sich der Begriff Comic vom englischen Begriff “comic strip” ab, was so viel heisst wie komischer Streifen, da Comics aber nicht unbedingt komisch sein mĂĽssen, wurde in letzter Zeit der neutrale Begriff “Sequenzielle Kunst” eingefĂĽhrt.

In Ă–sterreich wurden und werden mit dem Begriff Comic oft nur Hefte mit lustigen bunten Bildern fĂĽr Kinder und Jugendliche in Verbindung gebracht – die sogenannten “Hefterln” – und der Comic wurde im GroĂźen und Ganzen als Schund abgetan. Comics mit kĂĽnstlerischem Anspruch, die oft ausschliesslich an ein erwachsenes Publikum gerichtet sind, fristeten ein Nischendasein, unbeachtet von den Medien oder eines kunst- und literaturinteressierten Publikums.

Eine Reise ins Nichts – hin und retour, ISBN 978-3-902844-23-1, 104 Seiten, teilw. farbig, Klappenbroschur, EUR (D) 23,, EUR (A) 23,60, erschienen bei Luftschacht

Ulli Lust – Ausstellung in Rom

Sonntag, den 10. März 2013

Originalseiten aus Ulli Lusts autobiografischer Graphic Novel “Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens” (avant-verlag) werden ab Dienstag, dem 12. März, in Rom gezeigt. Dann eröffnet das örtliche Goethe-Institut eine Ausstellung, die anschliessend bis zum 27. April geöffnet sein wird.

Zur Eröffnung am 12. März 2013 um 19 Uhr wird Ulli Lust anwesend ein und sich mit Moderatorin Laura Scarpa ĂĽber das Buch unterhalten, das in italienischer Sprache beim Verlag Coconino Press unter dem Titel “Troppo non è mai abbastanza” vorliegt.

Goethe-Institut Rom, via Savoia, IT-15 Rom
Tel. +39 06 8440051
email: info@rom.goethe.org, rom.goethe.org

Graphic Novels in den Medien – 8. März 2013

Freitag, den 8. März 2013

Der Hamburger Lokalsender Tide TV stellte vorgestern in einem längeren Beitrag die Hamburger Comicszene vor. Zu Wort kommen Carlsen-Redakteur Ralf Keiser sowie die Comic-AutorInnen Maria Luisa Witte und Larissa Bertonasco (“Spring”) sowie Arne Bellstorf (“Baby´s in black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe”, Reprodukt).

FĂĽr Waldemar Kesler ist Joann Sfars “Chagall in Russland” (avant-verlag) ein “herausragender Comic”, wie er in der Welt schreibt: “Plötzlich ist Jesus ein GrĂĽner”. “Das Chagall-Porträt von Joann Sfar ist ein groĂźer Wurf. Sfar betrachtet dessen Malerei durch die Brille seiner eigenen Wahrnehmung der jĂĽdischen Kultur.”

In der Frankfurter Rundschau befasste sich Christian SchlĂĽter ausfĂĽhrlich mit Helmut Wietz’ “Der Tod von Adorno” (metrolit): “Der Libido-Kick von ’68″. Sein Urteil ist eindeutig, der Band sei “in seiner eigenwilligen und, gemessen an dem zur Zeit vorherrschenden Graphic-Novel-Ernst, grotesk-komischen, bisweilen dilettantischen und durchweg eklektischen Machart schlichtweg groĂźartig.”

“Krach! Bumm! Alltag! Deutschsprachige Comics und die Kunst der Reportage”. Das auf Deutschlandradio Kultur ausgestrahlte Radiofeature , das sich mit aktuellen Trends im Bereich der Graphic Novel auseinandersetzt, lässt sich leider nicht nachhören – dafĂĽr liegt das Manuskript in zwei Dateiformaten zum Nachlesen vor. Zu Wort kommen darin die AutorInnen Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens”), Paula Bulling (“Im Land der FrĂĽhaufsteher”), Verleger Johann Ulrich (alle avant-verlag), David Schraven (“Kriegszeiten”) und der Ladeninhaber Torsten Alisch vom Groben Unfug in Berlin. Redakteurin des Beitrags war Anette Selg.

Update: Das Feature kann nun hier nachgehört werden.

Selg stellte im Radiofeuilleton des Deutschlandfunks auch “Das Spiel der Schwalben” von Zeina Abirached vor: “Illustrierte Vergangenheitsbewältigung”. Die Autorin kommt ausfĂĽhrlich zu Wort.

Auf tagesspiegel.de stellt Marc Röhling zwei Veröffentlichungen des amerikanischen Comic-Journalisten Joe Sacco vor, von der eine (“Reportagen”, Edition Moderne) in KĂĽrze auf deutsch erscheinen wird: “Sacco und wie er die Welt sieht”.

FĂĽr den in den vergangenen Tagen verstorbenen Comic-Autoren Didier Comès schreibt Ralph Trommler auf tagesspiegel.de einen Nachruf: “Ein Pionier der Graphic Novel”.

Comic-KĂĽnstler unterwegs

Donnerstag, den 28. Februar 2013

Der Hamburger Comicautor Calle Claus wird am kommenden Samstag auf der Comic Börse Hamburg seinen neuen Band “White Line” (Edition 52) signieren. Die Börse findet im Haus EimsbĂĽttel statt.

Im Rahmen des Projekts Comic-Transfer des Goethe-Instituts reisen derzeit Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag) und Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, Reprodukt) durch Italien und stellen Zeichnungen und Skizzen auf dem Comic-Transfer-Blog ein.

Bereits im Januar war Paula Bulling (“Im Land der FrĂĽhaufsteher”, avant-verlag) in New York unterwegs und hat dort einige Wochen fĂĽr ihr neues Comic-Projekt recherchiert, das sich mit der Occupy-Bewegung befasssen wird.

Etwas weiter hat es Line Hoven (“Liebe schaut weg”) und Mawil (“Die Band”, beide Reprodukt) verschlagen: Sie werden in den nächsten zwei Wochen in Neuseeland unterwegs sein. Am morgigen Freitag eröffnet in den Räumen der St. Paul St. Gallery die bereits in vielen Goethe-Instituten gezeigte Ausstellung “Comics, Manga & Co.” ĂĽber die deutsche Comic-Szene. Parallel wird dort die Ausstellung “Nga Pakiwaituhi: New Zealand Comics and Graphic Novels” zu sehen sein, ein von Dylan Horrocks (“Hicksville”, Reprodukt) kuratierter Ăśberblick ĂĽber aktuelle Comics aus Neuseeland.

Zur Eröffnung sind Line Hoven und Mawil vor Ort, die in Auckland am 7. bzw. 8. März auch Comic-Workshops geben werden. Am 14. März wird es in der Massey University in Wellington dann noch ein Podiumsgespräch mit den beiden geben, bei dem sie zu sich und ihrem Schaffen befragt werden. Ergänzt wird diese Runde vom neuseeländischen Comic-Autor Mat Tait, die Moderation übernimmt Dr. Tim Bollinger.

Hamburg Haus EimsbĂĽttel, Doormansweg 12, D-20259 Hamburg
Ă–ffnungszeiten: 11-15 Uhr, Eintritt: 4 EUR

ST PAUL St Gallery, 40 St Paul St, Auckland CBD, Neuseeland
www.stpaulst.aut.ac.nz

Massey University, Lecture Theatrette, 10A02, Old Museum Building, Buckle St, Wellington, Neuseeland
www.goethe.de/ins/nz/wel/ver/en10618230v.htm

“Alles Comic! Oder was? Der Boom der Graphic Novels”

Mittwoch, den 13. Februar 2013

In einem einstĂĽndigen Feature wirft Redakteur Martin Zeyn im Bayerischen Rundfunk einen Blick auf den aktuellen Graphic Novel-Markt. Die Sendung wurde im Rahmen der Reihe “RadioFeature” am vergangenen Donnerstag auf Bayern 2 ausgestrahlt. Zu Wort kommen darin unter anderem Die Comic-AutorInnen Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag), Joe Sacco (“Gaza”, Edition Moderne) und Craig Thompson (“Habibi”, Reprodukt) sowie Jaroslav Rudis und Jaromir 99 (“Alois Nebel”, Voland & Quist).

Zum Beitrag gibt es hier eine umfangreiche Bildergalerie mit einleitendem Text: Alles Comic! Oder was? Der Boom der Graphic Novels”. Hier gelangt man zum Podcast der Sendung, die auch direkt hier als mp3-Datei nachgehört werden kann.

Podiumsdiskussion “Reportage im Comic” in Berlin

Freitag, den 25. Januar 2013

Im Programm des avant-verlags finden sich zahlreiche Publikationen, die dem Bereich Reportage-Comic zuzuordnen sind. Doch was macht einen Reportage-Comic eigentlich aus? DarĂĽber diskutieren die KĂĽnstler Sophia Martineck, Tim Dinter, Ulli Lust, Susanne Buddenberg und Thomas Henseler aus dem avant-verlag am Samstag, den 26. Januar 2013 in der Galerie Neurotitan mit dem Comic-Wissenschaftler und Kunsthistoriker Jens Meinrenken, der die Veranstaltung moderiert. Der Eintritt ist frei.

neurotitan shop & gallery, Haus Schwarzenberg, Rosenthaler StraĂźe 39, D-10178 Berlin
Tel. (030) 308 725 76, Fax (030) 282 90 33
email: shop@neurotitan.de, www.neurotitan.de
Ă–ffnungszeiten: Mo-Sa 12-20 Uhr, So 14-19 Uhr

Ulli Lust – Lesung in Berlin

Freitag, den 18. Januar 2013

Im Rahmen der Jubiläumssausstellung des avant-verlages unter dem Titel “11 Jahre, 11 Tage, 11 Sekunden” in der Berliner Galerie Neurotitan liest heute Abend Ulli Lust aus ihrem Buch “Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

neurotitan shop & gallery, Haus Schwarzenberg, Rosenthaler StraĂźe 39, D-10178 Berlin
Tel. (030) 308 725 76, Fax (030) 282 90 33
email: shop@neurotitan.de, www.neurotitan.de
Ă–ffnungszeiten: Mo-Sa 12-20 Uhr, So 14-19 Uhr

Graphic Novels in den Medien – 13. Dezember 2012

Donnerstag, den 13. Dezember 2012

Die Langfassung des kürzlich auf arte ausgestrahlten Portraits des französischen Comic-Autoren Jacques Tardi (“120, Rue de la gare”, nach Léo Malet, Edition Moderne) kann hier angesehen werden. Zum dazugehörigen Artikel auf der Website von arte gelangt man hier.

Im Bericht des MDR-Magazins “hier ab vier” ĂĽber Paula Bulling und ihr Buch “Im Land der FrĂĽhaufsteher” (avant-verlag) wird die Autorin bei einem Besuch beim ehemaligen Asylsuchenden Noel KarborĂ© begleitet.

Ebenfalls ĂĽber Paula Bulling und “Im Land der FrĂĽhaufsteher” berichtet die Sendung “Reflexe” auf DRS2. Zum Audio-Beitrag gelangt man hier: “Asylsuchende als Comicroman”.

“Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Abel Lanzac und Christophe Blain stellte Dirk Fuhrig im “Radiofeuilleton” des Deutschlandradios Kultur vor: “Pointenreiche Bilder ĂĽber die Schwächen der Politik”. Er resĂĽmiert: “Dieser Comic ist weit mehr als eine Polit-Satire: eine wunderbar pointenreiche Studie ĂĽber menschliche Stärken und Schwächen im Reich der hohen Politik.”

Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens”, avant-verlag) präsentierte in der Sendung “Corso” im Deutschlandfunk in der Rubrik “Mein Klassiker” “From Hell” von Alan Moore und Eddie Campbell (Cross Cult). Besonders beeindruckt zeigt sie sich davon, wie darin das “Leben der Frauen zur viktorianischen Zeit” geschildert wird.

Vielen Dank fĂĽr die Videos an den Mediacontainer.