Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Vakuum’

Comics auf der BuchWien

Montag, den 18. November 2013

Am kommenden Wochenende, genauer gesagt von Donnerstag, dem 21. November, bis Sonntag, dem 24. November, findet die diesjÀhrige Ausgabe der Buch Wien statt. An einem Gemeinschaftsstand prÀsentieren sich die Verlage Reprodukt, Edition Moderne und der avant-verlag, sowie der Comic-Vertrieb Pictopia. Weitere Comics werden an dem Stand der Bilderbox, sowie an einem weiteren Stand von Pictopia gezeigt.

In Wien mit dabei ist auch Lukas JĂŒliger, der sein gefeiertes DebĂŒt “Vakuum” (Reprodukt) am Donnerstag, dem 21. November um 11:45 Uhr im Rahmen der Buchmesse auf der FM4-BĂŒhne und am Abend um 20 Uhr im phil vorstellen wird.

phil, Gumpendorfer Straße 10 – 12, A-1060 Wien
Tel. +43 1 581 04 89
email: info@phil.info, www.phil.info

Lukas JĂŒliger in der SWR-”Landesschau”

Montag, den 22. Juli 2013

Lukas JĂŒliger war zu Gast in der SWR-”Landesschau Rheinland-Pfalz” und wurde dort zu seinem Band “Vakuum” (Reprodukt) interviewt.

Graphic Novels in den Medien – 25. Juni 2013

Dienstag, den 25. Juni 2013

In einem Beitrag auf www.dasding.de wird der Hamburger Zeichner Lukas JĂŒliger, Autor des Bandes “Vakuum” (Reprodukt), vorgestellt. Ansehen kann man sich das oben oder hier.

Frank Schmidt-Wyk erkennt in Manu Larcenets “Blast” (Reprodukt) ein “verstörendes Meisterwerk”, wie er im Wiesbadener Tagblatt schreibt.

AnlĂ€sslich der Lesung im Berliner GrĂŒnen Salon stellte Christian SchlĂŒter den “erstaunlichen Erstling” “ChamĂ€leon” von Gerald Hartwig (Luftschacht) in der Berliner Zeitung vor: “Total verloren in Hollywood”.

Auf Radio Eins des RBB wurde auch ein Interview mit Hartwig ausgestrahlt: “ChamĂ€leon. Eine Graphic Novel von Gerald Hartwig”.

Bleierne Hitze ist ein graphisches Fest – wenn Sie gute Nerven haben.” So urteilt Andreas Platthaus in seinem FAZ-Blog ĂŒber “Bleierne Hitze” von Baru nach einer Vorlage von Jean Vautrin: “Mord und Totschlag auf dem Bauernhof”.

Den parallel erschienen Band “Wieder unterwegs” (Reprodukt) stellte Christian Gasser im Deutschlandfunk vor: “Eine unterhaltsame Reise ins dunkle Herz Frankreichs”: “So verknĂŒpft er seine Reise durch verblasste Utopien mit einem schonungslosen Bild des heutigen Frankreich zu einem hoch spannenden Road-Comic.”

Sowohl demografischer Wandel wie auch immer umfangreichere Entscheidungsmöglichkeiten, die auch GrundsĂ€tzliches wie die Fragen nach Leben oder Tod einschliessen, thematisiert Marijpol in ihrem Buch “Eremit” (avant-verlag), wie Mario Osterland in seinem Beitrag auf tagesspiegel.de herausstellt: “Entscheide Dich!”

“Das Zahnspangentrauma” steht im Mittelpunkt von Raina Telgemeiers “Smile” (Panini Comics). Das Buch empfiehlt ebenfalls auf tagesspiegel.de die elfjĂ€hrige Lotta Milena Bauer.

Als “vorzĂŒglich recherchiert” bezeichnet Christoph Bannat Ulli Lusts Adaption des Buches “Flughunde” von Marcel Beyer (Suhrkamp). Sein Beitrag “Recherche und Szenerie” erschien auf textem.de.

“Trockener Humor auf großer Fahrt”, so lautet die Überschrift von Michael Brakes Buchvorstellung von Jasons “Die Insel der 100.000 Toten” (Reprodukt) in der tageszeitung.

In der Wiener Zeitung stellte Martin Reiterer den Band und seine Autorin vor: “ImaginĂ€r im FĂŒhrerbunker”: “Schließlich hat Ulli Lust aus Beyers fein gefĂŒgtem Roman eine Ă€sthetisch beeindruckende, zeichnerische Inszenierung geschaffen, die sich einerseits an die kunstvolle Struktur der Vorlage anschmiegt und andererseits mit subtilen comicspezifischen Mitteln ein singulĂ€res Geflecht an Beziehungen auf der Text-Bild-Ebene erzeugt.”

Ulli Lusts autobiografischer Band “Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens” (avant-verlag) bei Fantagraphics erschienen und wird vielerorts positiv besprochen, so zum Beispiel in der kanadischen National Post (“It’s an honesty, intimate and universal, that comics capture better than any medium, and Lust’s entry is an almost perfect instance.”), der New York Times sowie im National Public Radio.

“1.776 KM” – Ausstellung in Hamburg

Dienstag, den 30. April 2013

Die Galerie Feinkunst KrĂŒger in Hamburg zeigt ab dem kommenden Freitag die Ausstellung “1.776 KM” mit Arbeiten von KĂŒnstlern der Gruppe etHALL aus Barcelona sowie von weiteren KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstlern aus Hamburg und Berlin. Daran beteiligt sein werden auch die aus dem Magazin “Spring” bekannte Claudia Ahlering sowie Lukas JĂŒliger, Autor des hochgelobten Bandes “Vakuum” (Reprodukt).

Die Vernissage findet am Samstag, dem 4. Mai ab 20 Uhr statt. Im Folgenden wird die Ausstellung bis zum 25. Mai zu sehen sein.

Feinkunst KrĂŒger, Kohlhöfen 8, D-20355 Hamburg
Tel.: (040) 317 921 58
www.feinkunst-krueger.de

Graphic Novels in den Medien – 15. April 2013

Montag, den 15. April 2013

Auf Spiegel Online stellt Hannah Pilarczyk den Autoren Luke Pearson vor, dessen “Hilda und der Mitternachtsriese” nun auch auf deutsch bei Reprodukt erschienen ist: “Gestatten, Welteroberin!” Ihr ResĂŒmĂ©e: “Die kleine Hilda ist die Heldin eines der schönsten Comics der vergangenen Jahre.”

Gleich zwei Graphic Novels und ihre AutorInnen wurden kĂŒrzlich in der tageszeitung vorgestellt: Amadeus Ulrich besuchte Marijpol in ihrem Hamburger Atelier, um mit ihre ĂŒber “Schwere Kost aus Altona” zu sprechen. Denn die Drastik des Dargestellten in ihrem Buch “Eremit” scheinen beim Autor des Artikels Spuren hinterlassen zu haben. Dass in Chris Wares “Jimmy Corrigan – Der klĂŒgte Junge der Welt” auch Humor eine wichtige Rolle spielt, stellt Katja LĂŒthge heraus: “Anruf vom unbekannten Vater”.

Eine “kongeniale Adaption” erkennt Lars von Törne auf tagesspiegel.de in Ulli Lusts Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” (Suhrkamp), die heute in die LĂ€den kommt: “FlĂŒstern und Schreien”.

Wie Boris Kunz fĂŒr das Titel Magazin schreibt, ist Joe Dalys “Doppeltes GlĂŒck mit Rotem Affen” (avant-verlag) ein Comic, “der sich zwar nicht ernst nimmt, aber nicht in bloßes Zitieren und Herumalbern ausartet.” Hier geht es zum Artikel.

FĂŒr die Wiener Presse stellt Cristoph Huber Paco Roca und seinen Band “Der Winter des Zeichners” (Reprodukt) vor: “melancholisch und bestĂŒrzend aktuell”. Der Artikel kann hier nachgelesen werden: “Der Aufstand der Zeichner”.

“Ich war immer von dunklen Geschichten fasziniert” sagt Lukas JĂŒliger im GesprĂ€ch mit Sören Sgries, der den Autor von “Vakuum” (Reprodukt) fĂŒr die Rhein-Neckar-Zeitung interviewte.

Ein weiteres Autorenportrait erschien im Gießener Anzeiger, denn die “Comic-Zeichnerin Elke Steiner stellt ihre Arbeit am Werk „Die anderen Mendelssohns“ vor”. Darin wird es um Carl Mendelssohn Bartholdy, Sohn des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy gehen.

In der Kultursendung “Fidelio” auf hr2 war kĂŒrzlich Simon Schwartz zu Gast, um ĂŒber seine Arbeit an seinem Buch “Packeis” (avant-verlag) zu sprechen. Der Beitrag kann hier nachgehört werden.

Graphic Novels in den Medien – 8. April 2013

Montag, den 8. April 2013

Karin Krichamyr schreibt im Wiener Standard ĂŒber “Das Spiel der Schwalben” von Zeina Abirached (avant-verlag): “Abirached skizziert die Kapsel ihrer Kindheit als eine behĂŒtete, enge Welt, in der ein trockener Witz gepflegt wird und sich die Tragik in kleinen Details offenbart.”: “In einer Kapsel in Beirut”.

“Daß man nur in der Jugend – fĂŒr den Arbeitszwang weitgehend zu jung, fĂŒr die LĂŒgen der Lehrer und Eltern zu alt – die Zeit besitzt, an den WidersprĂŒchen des Lebens geduldet zu verzweifeln, ruft diese Perle unter den hiesigen Comicproduktionen ziemlich radikal ins GedĂ€chtnis zurĂŒck.” So schreibt Sven Jachmann in “Etwas Schönes Erleben” (Reprodukt) ĂŒber Lukas JĂŒligers “Vakuum” (Reprodukt). Der Artikel erschien in der jungle World und auf satt.org.

FĂŒr den WDR hat sich Christian Möller mit dem Autor von “Jimmy Corrigan – Der klĂŒgste Junge der Welt”, Chris Ware unterhalten, dem “geheimen König der Comicwelt”.  Zum Beitrag, der in der Sendung “Scala” ausgestrahlt wurde, gelangt man hier: “Wunderzeichner”.

Den zuletzt bei Schreiber & Leser veröffentlichten Band “Enemigo” von M.A.T. und Jiro Taniguchi bespricht Christian Endres fĂŒr tagesspiegel.de: “Blut, Blei und Bilderraub” und stellt dabei vor allem die zahlreichen Inspirationsquellen heraus, derer sich die Autoren fĂŒr den Comic bedienten.

Auf der Kinder- und Jugendbuchseite der SĂŒddeutschen Zeitung besprach Daniel WĂŒllner “Hilda und der Mitternachtsriese” von Luke Pearson, “ein wunderschönes MĂ€rchen mit der Botschaft, dass anders nicht gleich böse sein muss”: “Gulliver mal anders”.

Die finale Ausgabe des Comicmagazins “Orang” stellt Brigitte Helbling auf culturmag.de vor und zollte den Machern Respekt, da sie “Aufhören, wenn’s am Schönsten ist”.

Graphic Novels in den Medien – 26. MĂ€rz 2013

Dienstag, den 26. MĂ€rz 2013

In der aktuellen Ausgabe des Freitag stellt Jonas Engelmann “Jimmy Corrigan – Der klĂŒgste Junge der Welt” von Chris Ware vor. In “Auch unten ist er allein” zeigt er sich begeistert: “Die Erwartungen an den Comic als schnell konsumierbares Produkt der Massenkultur unterlĂ€uft er mit seiner Ästhetik der Verweigerung, die sich zu immer neuen, immer waghalsigeren GebĂ€uden formt, hin und wieder einzustĂŒrzen droht und doch die Story nie aus den Augen verliert. Seine ComicgebĂ€ude und deren Bewohner erschaffen fĂŒr den Leser tatsĂ€chlich eine eigene Welt, verstörend, rĂŒhrend, direkt, kritisch und dabei immer mit einer selten zu findenden Selbstironie”.

FĂŒr die Welt fĂŒhrte Thomas von Steinaecker mit Chris Ware ein Interview, in denen auch auf Chris Wares EinflĂŒsse aus der Literatur eingegangen wird: “Sprechblasen der Erinnerung”.

Ebenfalls in der Welt wurde Sarah Leavitts “Das große Durcheinander” (Beltz) besprochen: “ein bedrĂŒckendes Protokoll des allmĂ€hlichen Verschwindens einer Persönlichkeit”: “Mutters Schamhaare”.

“TiefgrĂŒndig und von morbider Schönheit”: Auf tagesspiegel.de stellt Lars von Törne Anders Nilsens “Große Fragen” (Atrium) vor: ” Aus der Vogelperspektive”.

An gleicher Stelle stellt Oliver Ristau “White Line” von Calle Claus (Edition 52) vor: “Auf großer Fahrt”. Er fastt zusammen: “Rauschhaft, assoziativ, surreal”. Der Beitrag erschien auch in den Potsdamer Neuesten Nachrichten.

“Aus dem Nichts steht plötzlich ein virtuoser deutscher ComicerzĂ€hler vor uns.” FAZ-Feuilletonis Andreas Platthaus zeigt sich von Lukas JĂŒligers Debut “Vakuum” (Reprodukt) beeindruckt, wie er in einem Blogbeitrag auf faz.net schreibt: “Liebe lĂ€uft Amok”.

Ähnlich sieht es Thomas Kögel auf comicgate.de, der resĂŒmiert: “Sehr starkes DebĂŒt, das seine morbid-verstörende Teenage-Angst-Story souverĂ€n erzĂ€hlt”

Graphic Novels in den Medien – 5. MĂ€rz 2013

Dienstag, den 5. MĂ€rz 2013

FĂŒr das ARD-Literaturmagazin “druckfrisch” reiste Denis Scheck jĂŒngst nach Japan und traf in Tokyo den Manga-Autoren Jiro Taniguchi, dessen Werke auf deutsch im Carlsen-Verlag und bei Schreiber & Leser vorliegen.

Mit Lukas JĂŒliger, dem Autoren von “Vakuum” (Reprodukt) fĂŒhrte Teresa Fries ein Interview, das auf jetzt.de, dem Jugendmagazin der SĂŒddeutschen Zeitung, nachzulesen ist: “In der Jugend merkt man, dass alles endlich ist”. Unter anderem  geht er dabei auf die intensive Arbeit an dem Buch ein und legt dar, was fĂŒr ihn der Reiz am kreieren von Comics ist.

Christopher Schrader stellte in der SĂŒddeutschen Zeitung den Wissenschaftscomic “Die große Transformation” (Jacoby & Stuart) vor, in dem neun WissenschaftlerInnen sich mit Ursachen und Wirkungen des Klimawandels befassen: “Forscher erklĂ€ren den Klimawandel”. Die Zeichnungen stammen von Jörg Hartmann, Jörg HĂŒlsmann, Iris Ugurel, Robert Nippoldt, Christine Goppel und Astrid Nippoldt.

Ein dpa-Beitrag zu “Die große Transformation” wurde unter anderem auf tagesspiegel.de veröffentlicht: “Mit Barack Obama das Weltklima retten”.

“Der erste Aussteiger” steht im Mittelpunkt der Buchbesprechung von Erik Wenk, ebenfalls auf tagesspiegel.de. Gemeint ist Henry David Thoreau, ĂŒber den kĂŒrzlich die biografische Graphic Novel “Henry David Thoreau – Das reine Leben” von A. Dan und Maximilien Le Roy (Knesebeck) erschienen ist. Wenk zeigt sich nur teilweise angetan: “Es bleibt eine Comic-Biographie, die man zwar gerne liest und die optisch zweifellos viele Momente des Genusses bereithĂ€lt, die jedoch ĂŒber einen schlaglichtartigen Blick auf Henry David Thoreaus Leben kaum hinausgeht.”

“Die „Seelenfresser“-Tetralogie des Leipziger Zeichners Schwarwel beeindruckt mit einer dĂŒsteren, komplexen Geschichte.” So fasst Mario Osterland an selber Stelle seine Gedanken zur Graphic Novel-Reihe des Leipziger Auotrs Schwarwel zusammen: “Was vom Glauben ĂŒbrig bleibt”. “Seelenfresser” erscheint im Verlag GlĂŒcklicher Montag.

Michael Brake hat sich fĂŒr die tageszeitung mit Sascha Hommer unterhalten, dem Mitherausgeber der Anthologie “Orang”, deren letzte Ausgabe kĂŒrzlich bei Reprodukt erschienen ist. Hommer geht auf die Geschichte und Motivationen des Comicmagazins ein und stellt ganz ohne Bedauern fest, warum es nun Zeit ist, von weiteren Ausgaben abzusehen: “Beende deine Jugend”.

Graphic Novels in der Presse – 19. Februar 2013

Dienstag, den 19. Februar 2013

In seinem Artikel fĂŒr die Wiener Zeitung schlĂ€gt Martin Reiterer den Bogen von Joe Saccos und Marjane Satrapis BĂŒchern, die politisches Geschehen im Nahen Osten reflektieren, hin zu aktuellen Veröffentlichungen, die ebenfalls und zum Teil sehr aktuelle das Geschehen aufgreifen: “Metro” von Magdy El-Shafee (Edition Moderne), “ZahraÂŽs Paradise” von Amir und Khalil (Knesebeck) sowie “Die besten Feinde” von Jean-Pierre Filiu und David B. (avant-verlag): “Subversive Bildwelten”.

“Graphic Novels aus Nahost” stehen auch im Radiobeitrag von Elise Landscheck fĂŒr NDR Info. Sie sprach mit Zeina Abirached, deren “Das Spiel der Schwalben” im MĂ€rz im avant-verlag erscheint, Magdy El-Shafee ĂŒber “Metro” und Maximilien LeRoy ĂŒber “Die Mauer” (beide Edition Moderne).

“JĂŒliger ist ein Buch gelungen, das alles andere als ein luftleerer Raum, ein Vakuum, ist. Es entwickelt trotz der schreienden Einsamkeit seiner Hauptfiguren, viel Kraft. Ein Buch, das man verschlingt und sicher nicht so schnell vergessen wird.” Das schreibt Matthias Heller in seinem Beitrag fĂŒr NDR Kultur. Er hat sich die Ausstellung zu Lukas JĂŒligers “Vakuum” (Reprodukt) am vergangenen Wochenende in Hamburg angesehen: “200 Bleistifte fĂŒr ein Vakuum”.

Auf tagesspiegel.de betont Thomas Greven, dass “Die Frau ist frei geboren – Olympe de Gouges” von Catel Muller und Autor JosĂ©-Louis Bocquet (Splitter) ihre Spannung vor Allem aus der erzĂ€hlten Handlung bezieht.

“Das Reizvolle an einem Comic ist, dass man völlig frei ist.” sagt der Filmemacher und Comicautor Helmut Wietz im Interview mit Paul-Philipp Hanske an gleicher Stelle: “Sex, Revolution und die Dialektik der AufklĂ€rung”. WietzÂŽ vor rund vierzig Jahren begonnener Comic “Der Tod von Adorno” erscheint dieser Tage bei metrolit.

Dass bei Reprodukt demnĂ€chst Kindercomics erscheinen – zur Buchmesse in Leipzig werden sechs Titel prĂ€sentiert – meldet heute Börsenblatt.net: “Kindercomics bei Reprodukt”.

Graphic Novels in den Medien – 14. Februar 2014

Donnerstag, den 14. Februar 2013

Anfang der Woche fand in Berlin die Veranstaltung “Books at Berlinale” statt, bei der zehn ausgewĂ€hlte BĂŒcher mit Verfilmungspotenzial Produzenten und Finanziers vorgestellt wurden. Katja LĂŒthge stellt in der Frankfurter Rundschau heraus, dass in diesem Jahr mit “Roxanne & George” von Carolin Walch (Reprodukt) “Jetzt auch Graphic Novels” vertreten waren.

Bereits am 6. Februar stellte Christian SchlĂŒter in “Die große Ansteckung” ebenfalls in der Frankfurter Rundschau drei aktuelle politische Comics vor, deren FĂ€higkeit, das “totalitĂ€ren Erbe des 20. Jahrhunderts” in Bilder zu fassen, er hervorhebt: “Ein Leben in China – Die Zeit meines Vaters“ von Li Kunwu und Philippe OtiĂ© (Edition Moderne), “Die Kunst zu fliegen” von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag) sowie “Berichten aus Russland” von Igort (Reprodukt).

In der heutigen Ausgabe der tageszeitung stellt Amadeus Ulrich “Vakuum” von Lukas JĂŒliger vor: “Ockerfarbene Jugend”. Er resĂŒmiert: “Lukas JĂŒliger ist mit Vakuum ein grandios dĂŒsterer Comicroman ĂŒber das Erwachsenwerden gelungen.” Ähnlich fĂ€llt das Urteil zum Buch in der heute erschienenen Ausgabe des Stern aus, wo das Buch fĂŒr “in seiner erzĂ€hlerischen Wucht so gekonnt wie überraschend” befunden wird.

“Vakuum” – Releaseparty in Hamburg

Dienstag, den 12. Februar 2013

Am kommenden Freitag, dem 15. Februar 2013, laden Lukas JĂŒliger und Reprodukt zur “Vakuum”-Releaseparty ins Hamburger Hinterconti. Ab 20 Uhr wird dort die Veröffentlichung gefeiert. Zu sehen gibt es großformatige Originalseiten und der Autor signiert seine BĂŒcher. Eigens fĂŒr die Veranstaltung hat Lukas JĂŒliger zudem die Galerie gestaltet.

Die Ausstellung zu “Vakuum” ist auch am 16. und 17. Februar zwischen 12 und 19 Uhr zu sehen.

hinterconti e.V., Marktstraße 40A, D-20357 Hamburg
email: info@hinterconti.de, www.hinterconti.de

Graphic Novels in den Medien – 11. Februar 2013

Montag, den 11. Februar 2013

Am vergangenen Samstag ist in der Wiener Presse ein Artikel von Anne-Catherine Simon ĂŒber Literaturadaptionen im Comic erschienen. In “‘Robinsons‘ erste Worte: ‘Tchack! Bumm!‘” schlĂ€gt sie dabei einen weiten Bogen von Literaturzitaten in “Asterix” oder Disney-Comics hin zu aktuellen Graphic Novels. Auch wenn sie insgesamt skeptisch bleibt, benennt sie den Reiz einer solchen Comicumsetzung: Es werde interessant, “wenn Bilder das Gedruckte vertiefen oder eine Spannung zwischen beidem entsteht, wenn Illustrationen Überraschendes zutage fördern oder auch wenn Autoren die Vorlage ungeniert, aber sinnvoll verĂ€ndern.”

Waldemar Kesler zeigt sich auf zeit.de von Marc-Antoine Mathieus “3 Sekunden” (Reprodukt) angetan. “Es ist ziemlich atemberaubend, wie Mathieu das Licht und den Blick durch den Raum navigiert”: “Ein virtuos zersplitterter Krimi”.

An gleicher Stelle sagt Lukas JĂŒliger ĂŒber sich “Ich bin der langweiligste Mensch der Welt!”. Michael Brake stellt ihn und sein bei Reprodukt erschienenen Comic “Vakuum” vor, den er ein “herausragendes DebĂŒt” nennt: “Coming-of-Age-Geschichten wird es immer geben. Aber selten hat eine so deutlich gezeigt, was in diesem Genre noch alles möglich ist wie diese dĂŒsterzarte Außenseiterliebesgeschichte.”

Auf page-online.de findet sich auch ein PortrĂ€t Lukas JĂŒligers von Sabine Danek samt einer Bildergalerie.

Graphic Novels in den Medien – 6. Februar 2013

Mittwoch, den 6. Februar 2013

In der heutigen Ausgabe des Hamburger Abendblatts schreibt Thomas Andre ĂŒber “Vakuum” des in Hamburg lebenden Autoren Lukas JĂŒliger (Reprodukt). Er erkennt in der “meisterhaften” Coming-of-age-Geschichte einen hochaktuellen Ausdruck des LebensgefĂŒhls Heranwachsender, inklusive Vorahnungen und gruseliger Geheimnisse.

“Eine gelungene Symbiose zwischen Text und Bild – und eine Geschichtslektion obendrein.” erkennt David Lemm in “Die Kunst zu fliegen” von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag), wie er in der SaarbrĂŒcker Zeitung schreibt: “Spaniens dunkle Zeiten”.

Elise Landscheck stellt auf ndr.de die Schnitzler-Adaption “Traumnovelle” von Jakob Hinrichs (Edition BĂŒchergilde) vor: “Kunst goes Comic”. Sie resĂŒmiert: “Graphic Novels sind in Deutschland zwar noch ein relativ neues Genre, entwickeln sich als eigene Kunstform aber stĂ€ndig weiter. Es geht voran.”

Auf seinem Blog stellt der englische Comic-Journalist Paul Gravett (“1001 Comics, die sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist”, Edition Olms) wieder die besten Comics des vergangenen Jahres vor. DafĂŒr hat er Experten aus verschiedenen LĂ€ndern um BeitrĂ€ge gebeten. FĂŒr Deutschland macht das der Journalist Christian Gasser, der “Brigitte und der Perlenhort” von Aisha Franz (Reprodukt), “Packeis” von Simon Schwartz (avant-verlag), “Patchwork” von Katharina Greve (GĂŒtersloher Verlagshaus) sowie “Der Boxer” von Reinhard Kleist (Carlsen) empfiehlt. Als beste Veröffentlichung aus Österreich empfiehlt Sebastian Broskwa vom Vertrieb Pictopia die im avant-verlag erschienene Anthologie “Tonto Comics 13: Noise”.

Christian Gasser schreibt in der heutigen Ausgabe der Neuen ZĂŒrcher Zeitung ĂŒber das Comic-Festival in AngoulĂȘme: “Eine Stadt fĂŒr die Comics”.

Die heutige Ausgabe der jungen Welt wartet mit einem 12-seitigen Comic-Special auf, in dem einzelne BĂŒcher wie “Quai D’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Lanzac und Blain (Reprodukt), Autoren wie Moebius oder Bastien VivĂšs vorgestellt werden und Artikel sich mit einzelnen Themen auseinandersetzen, wie der BeschĂ€ftigung aktueller Comics mit der DDR.

“Vakuum” von Lukas JĂŒliger

Mittwoch, den 30. Januar 2013

Mitte Januar ist Lukas JĂŒligers erster Comic “Vakuum” bei Reprodukt erschienen, eine Coming-of Age-Story, in der das GefĂŒhl der letzten Wochen der Schulzeit destilliert wird, bevor sich alles fĂŒr immer verĂ€ndert.

Es sind die ersten warmen Tage des Sommers: Ein Junge langweilt sich. Erst als ein MĂ€dchen auf ihn zukommt, scheint das Leben mit einem Mal interessant. Sie verbringen Zeit miteinander, die Welt wird verwirrend. Plötzlich erschĂŒttet eine Tragödie die Stadt – ein junger Mensch stirbt. Als die beiden sich auf seine Spuren begeben, ahnen sie schon bald, dass es nicht nur ihre Schulzeit ist, die nun zu Ende geht


In seiner fesselnden ErzĂ€hlung um eine Gruppe von Teenagern geht Lukas JĂŒliger der Verunsicherung und diffusen Angst nach, die jenes Alter prĂ€gen. Dabei bettet er das vermeintlich alltĂ€gliche Geschehen in eine surreale, teils bedrĂŒckende Welt voller Geheimnisse ein.

“Ein mutiges DebĂŒt, kraftvoll und mitreißend.” – Dirk Schneider, NDR Info

Lukas JĂŒliger, geboren 1988, studiert Illustration an der Hochschule fĂŒr Angewandte Wissenschaften in Hamburg. “Vakuum” ist sein BuchdebĂŒt. Lukas JĂŒliger, der auch als Kurzfilmmacher aktiv ist, hat allerdings mit einigen kĂŒrzeren Comics (unter anderem fĂŒr den World Wildlife Fund) auf sich aufmerksam gemacht. Mehr Informationen und Zeichnungen des Autors sind unter www.laluq.de zu finden.

AnlĂ€sslich der Veröffentlichung von “Vakuum” gibt es fĂŒr ein Wochenende – vom 15. Februar bis zum 17. Februar – im Hamburger Hinterconti eine Ausstellung mit Originalseiten aus dem Buch zu sehen. Die Vernissage findet am Freitag, dem 15. Februar ab 20 Uhr statt. Lukas JĂŒliger wird zugegen sein und seine BĂŒcher signieren. Die Ausstellung ist am anschließenden Samstag und Sonntag jeweils von 12 bis 19 Uhr geöffnet.

Vakuum, ISBN 978-3-943143-15-7, 128 Seiten, farbig, 18,5 x 27 cm, Klappenbroschur, 20 EUR, erschienen bei Reprodukt

Hinterconti, Marktstraße 40A, D-20357 Hamburg
www.hinterconti.de
Öffnungszeiten: Sa + So 12-19 Uhr

Graphic Novels in den Medien – 23. November 2012

Freitag, den 23. November 2012

Dirk Schneider stellte auf NDR info “Graphic Novels ĂŒber deutsche Befindlichkeiten” vor: “Im Land der FrĂŒhaufsteher” von Paula Bulling, “HĂŒhner, Porno, SchlĂ€gerei” von Sophia Martinek (beide avant-verlag) sowie das noch nicht erschienene “Vakuum” von Lukas JĂŒliger (Reprodukt). Allen BĂŒchern gemein ist die BeschĂ€ftigung mit der deutschen Provinz und wie die Autorinnen hier spannende Geschichten finden.

Über die Ausstellung zum schweizer-deutschen Comicmagazin “Strapazin” im Cartoonmuseum Basel schreibt Martin Halter in der Badischen Zeitung: In “Aspirin und Strapaze” wird “Strapazin-Herausgeber David Basler mit den kĂŒhnen Worten zitiert “Wir kĂŒmmern uns nicht um unsere Leser.”

Thomas Kögel resĂŒmiert seine Besprechung von Bryan Talbots “Grandville” (Schreiber & Leser) mit dem Wunsch, mehr von “diesem interessanten Weltenentwurf lesen zu dĂŒrfen”. Das Review findet sich auf comicgate.de.

“TatsĂ€chlich verfĂŒgt der Comic aber ĂŒber weitaus mehr Symbolkraft, als man auf den ersten Blick erkennt, und hat fĂŒr den aufmerksamen Leser immer wieder Momente bereit, in denen man staunend innehalten kann”, schreibt Boris Kunz auf titel-magazin.de ĂŒber “Goliath” von Tom Gauld (Reprodukt): “Kleines Buch mit großem Namen”.

Weiterhin schicken Leserinnen und Leser dem Berliner Tagesspiegel kurze Texte zu den “Besten Comics des Jahres”, die im Artikel laufend aktualisiert werden und inzwischen auf sechs Seiten zu lesen sind.