Die Galerie Feinkunst Krüger in Hamburg zeigt ab dem kommenden Freitag die Ausstellung “1.776 KM” mit Arbeiten von Künstlern der Gruppe etHALL aus Barcelona sowie von weiteren Künstlerinnen und Künstlern aus Hamburg und Berlin. Daran beteiligt sein werden auch die aus dem Magazin “Spring” bekannte Claudia Ahlering sowie Lukas Jüliger, Autor des hochgelobten Bandes “Vakuum” (Reprodukt).
Die Vernissage findet am Samstag, dem 4. Mai ab 20 Uhr statt. Im Folgenden wird die Ausstellung bis zum 25. Mai zu sehen sein.
Auf Spiegel Online stellt Hannah Pilarczyk den Autoren Luke Pearson vor, dessen “Hilda und der Mitternachtsriese” nun auch auf deutsch bei Reprodukt erschienen ist: “Gestatten, Welteroberin!” Ihr Resümée: “Die kleine Hilda ist die Heldin eines der schönsten Comics der vergangenen Jahre.”
Gleich zwei Graphic Novels und ihre AutorInnen wurden kürzlich in der tageszeitung vorgestellt: Amadeus Ulrich besuchte Marijpol in ihrem Hamburger Atelier, um mit ihre über “Schwere Kost aus Altona” zu sprechen. Denn die Drastik des Dargestellten in ihrem Buch “Eremit” scheinen beim Autor des Artikels Spuren hinterlassen zu haben. Dass in Chris Wares “Jimmy Corrigan – Der klügte Junge der Welt” auch Humor eine wichtige Rolle spielt, stellt Katja Lüthge heraus: “Anruf vom unbekannten Vater”.
Eine “kongeniale Adaption” erkennt Lars von Törne auf tagesspiegel.de in Ulli Lusts Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” (Suhrkamp), die heute in die Läden kommt: “Flüstern und Schreien”.
Wie Boris Kunz für das Titel Magazin schreibt, ist Joe Dalys “Doppeltes Glück mit Rotem Affen” (avant-verlag) ein Comic, “der sich zwar nicht ernst nimmt, aber nicht in bloßes Zitieren und Herumalbern ausartet.” Hier geht es zum Artikel.
Für die Wiener Presse stellt Cristoph Huber Paco Roca und seinen Band “Der Winter des Zeichners” (Reprodukt) vor: “melancholisch und bestürzend aktuell”. Der Artikel kann hier nachgelesen werden: “Der Aufstand der Zeichner”.
In der Kultursendung “Fidelio” auf hr2 war kürzlich Simon Schwartz zu Gast, um über seine Arbeit an seinem Buch “Packeis” (avant-verlag) zu sprechen. Der Beitrag kann hier nachgehört werden.
Karin Krichamyr schreibt im Wiener Standard über “Das Spiel der Schwalben” von Zeina Abirached (avant-verlag): “Abirached skizziert die Kapsel ihrer Kindheit als eine behütete, enge Welt, in der ein trockener Witz gepflegt wird und sich die Tragik in kleinen Details offenbart.”: “In einer Kapsel in Beirut”.
“Daß man nur in der Jugend – für den Arbeitszwang weitgehend zu jung, für die Lügen der Lehrer und Eltern zu alt – die Zeit besitzt, an den Widersprüchen des Lebens geduldet zu verzweifeln, ruft diese Perle unter den hiesigen Comicproduktionen ziemlich radikal ins Gedächtnis zurück.” So schreibt Sven Jachmann in “Etwas Schönes Erleben” (Reprodukt) über Lukas Jüligers “Vakuum” (Reprodukt). Der Artikel erschien in der jungle World und auf satt.org.
Für den WDR hat sich Christian Möller mit dem Autor von “Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt”, Chris Ware unterhalten, dem “geheimen König der Comicwelt”. Zum Beitrag, der in der Sendung “Scala” ausgestrahlt wurde, gelangt man hier: “Wunderzeichner”.
Den zuletzt bei Schreiber & Leser veröffentlichten Band “Enemigo” von M.A.T. und Jiro Taniguchi bespricht Christian Endres für tagesspiegel.de: “Blut, Blei und Bilderraub” und stellt dabei vor allem die zahlreichen Inspirationsquellen heraus, derer sich die Autoren für den Comic bedienten.
Auf der Kinder- und Jugendbuchseite der Süddeutschen Zeitung besprach Daniel Wüllner“Hilda und der Mitternachtsriese” von Luke Pearson, “ein wunderschönes Märchen mit der Botschaft, dass anders nicht gleich böse sein muss”: “Gulliver mal anders”.
In der aktuellen Ausgabe des Freitag stellt Jonas Engelmann“Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt” von Chris Ware vor. In “Auch unten ist er allein” zeigt er sich begeistert: “Die Erwartungen an den Comic als schnell konsumierbares Produkt der Massenkultur unterläuft er mit seiner Ästhetik der Verweigerung, die sich zu immer neuen, immer waghalsigeren Gebäuden formt, hin und wieder einzustürzen droht und doch die Story nie aus den Augen verliert. Seine Comicgebäude und deren Bewohner erschaffen für den Leser tatsächlich eine eigene Welt, verstörend, rührend, direkt, kritisch und dabei immer mit einer selten zu findenden Selbstironie”.
Für die Welt führte Thomas von Steinaecker mit Chris Ware ein Interview, in denen auch auf Chris Wares Einflüsse aus der Literatur eingegangen wird: “Sprechblasen der Erinnerung”.
Ebenfalls in der Welt wurde Sarah Leavitts “Das große Durcheinander” (Beltz) besprochen: “ein bedrückendes Protokoll des allmählichen Verschwindens einer Persönlichkeit”: “Mutters Schamhaare”.
“Aus dem Nichts steht plötzlich ein virtuoser deutscher Comicerzähler vor uns.” FAZ-Feuilletonis Andreas Platthaus zeigt sich von Lukas Jüligers Debut “Vakuum” (Reprodukt) beeindruckt, wie er in einem Blogbeitrag auf faz.net schreibt: “Liebe läuft Amok”.
Ähnlich sieht es Thomas Kögel auf comicgate.de, der resümiert: “Sehr starkes Debüt, das seine morbid-verstörende Teenage-Angst-Story souverän erzählt”
Für das ARD-Literaturmagazin “druckfrisch” reiste Denis Scheck jüngst nach Japan und traf in Tokyo den Manga-Autoren Jiro Taniguchi, dessen Werke auf deutsch im Carlsen-Verlag und bei Schreiber & Leser vorliegen.
Mit Lukas Jüliger, dem Autoren von “Vakuum” (Reprodukt) führte Teresa Fries ein Interview, das auf jetzt.de, dem Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung, nachzulesen ist: “In der Jugend merkt man, dass alles endlich ist”. Unter anderem geht er dabei auf die intensive Arbeit an dem Buch ein und legt dar, was für ihn der Reiz am kreieren von Comics ist.
Christopher Schrader stellte in der Süddeutschen Zeitung den Wissenschaftscomic “Die große Transformation” (Jacoby & Stuart) vor, in dem neun WissenschaftlerInnen sich mit Ursachen und Wirkungen des Klimawandels befassen: “Forscher erklären den Klimawandel”. Die Zeichnungen stammen von Jörg Hartmann, Jörg Hülsmann, Iris Ugurel, Robert Nippoldt, Christine Goppel und Astrid Nippoldt.
“Der erste Aussteiger” steht im Mittelpunkt der Buchbesprechung von Erik Wenk, ebenfalls auf tagesspiegel.de. Gemeint ist Henry David Thoreau, über den kürzlich die biografische Graphic Novel “Henry David Thoreau – Das reine Leben” von A. Dan und Maximilien Le Roy (Knesebeck) erschienen ist. Wenk zeigt sich nur teilweise angetan: “Es bleibt eine Comic-Biographie, die man zwar gerne liest und die optisch zweifellos viele Momente des Genusses bereithält, die jedoch über einen schlaglichtartigen Blick auf Henry David Thoreaus Leben kaum hinausgeht.”
“Die „Seelenfresser“-Tetralogie des Leipziger Zeichners Schwarwel beeindruckt mit einer düsteren, komplexen Geschichte.” So fasst Mario Osterland an selber Stelle seine Gedanken zur Graphic Novel-Reihe des Leipziger Auotrs Schwarwel zusammen: “Was vom Glauben übrig bleibt”. “Seelenfresser” erscheint im Verlag Glücklicher Montag.
Michael Brake hat sich für die tageszeitung mit Sascha Hommer unterhalten, dem Mitherausgeber der Anthologie “Orang”, deren letzte Ausgabe kürzlich bei Reprodukt erschienen ist. Hommer geht auf die Geschichte und Motivationen des Comicmagazins ein und stellt ganz ohne Bedauern fest, warum es nun Zeit ist, von weiteren Ausgaben abzusehen: “Beende deine Jugend”.
In seinem Artikel für die Wiener Zeitung schlägt Martin Reiterer den Bogen von Joe Saccos und Marjane Satrapis Büchern, die politisches Geschehen im Nahen Osten reflektieren, hin zu aktuellen Veröffentlichungen, die ebenfalls und zum Teil sehr aktuelle das Geschehen aufgreifen: “Metro” von Magdy El-Shafee (Edition Moderne), “Zahra´s Paradise” von Amir und Khalil (Knesebeck) sowie “Die besten Feinde” von Jean-Pierre Filiu und David B. (avant-verlag): “Subversive Bildwelten”.
“Graphic Novels aus Nahost” stehen auch im Radiobeitrag von Elise Landscheck für NDR Info. Sie sprach mit Zeina Abirached, deren “Das Spiel der Schwalben” im März im avant-verlag erscheint, Magdy El-Shafee über “Metro” und Maximilien LeRoy über “Die Mauer” (beide Edition Moderne).
“Jüliger ist ein Buch gelungen, das alles andere als ein luftleerer Raum, ein Vakuum, ist. Es entwickelt trotz der schreienden Einsamkeit seiner Hauptfiguren, viel Kraft. Ein Buch, das man verschlingt und sicher nicht so schnell vergessen wird.” Das schreibt Matthias Heller in seinem Beitrag für NDR Kultur. Er hat sich die Ausstellung zu Lukas Jüligers “Vakuum” (Reprodukt) am vergangenen Wochenende in Hamburg angesehen: “200 Bleistifte für ein Vakuum”.
Auf tagesspiegel.de betont Thomas Greven, dass “Die Frau ist frei geboren – Olympe de Gouges” von Catel Muller und Autor José-Louis Bocquet (Splitter) ihre Spannung vor Allem aus der erzählten Handlung bezieht.
“Das Reizvolle an einem Comic ist, dass man völlig frei ist.” sagt der Filmemacher und Comicautor Helmut Wietz im Interview mit Paul-Philipp Hanske an gleicher Stelle: “Sex, Revolution und die Dialektik der Aufklärung”. Wietz´ vor rund vierzig Jahren begonnener Comic “Der Tod von Adorno” erscheint dieser Tage bei metrolit.
Dass bei Reprodukt demnächst Kindercomics erscheinen – zur Buchmesse in Leipzig werden sechs Titel präsentiert – meldet heute Börsenblatt.net: “Kindercomics bei Reprodukt”.
Anfang der Woche fand in Berlin die Veranstaltung “Books at Berlinale” statt, bei der zehn ausgewählte Bücher mit Verfilmungspotenzial Produzenten und Finanziers vorgestellt wurden. Katja Lüthge stellt in der Frankfurter Rundschau heraus, dass in diesem Jahr mit “Roxanne & George” von Carolin Walch (Reprodukt) “Jetzt auch Graphic Novels” vertreten waren.
Bereits am 6. Februar stellte Christian Schlüter in “Die große Ansteckung” ebenfalls in der Frankfurter Rundschau drei aktuelle politische Comics vor, deren Fähigkeit, das “totalitären Erbe des 20. Jahrhunderts” in Bilder zu fassen, er hervorhebt: “Ein Leben in China – Die Zeit meines Vaters“ von Li Kunwu und Philippe Otié (Edition Moderne), “Die Kunst zu fliegen” von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag) sowie “Berichten aus Russland” von Igort (Reprodukt).
In der heutigen Ausgabe der tageszeitung stellt Amadeus Ulrich “Vakuum” von Lukas Jüliger vor: “Ockerfarbene Jugend”. Er resümiert: “Lukas Jüliger ist mit Vakuum ein grandios düsterer Comicroman über das Erwachsenwerden gelungen.” Ähnlich fällt das Urteil zum Buch in der heute erschienenen Ausgabe des Stern aus, wo das Buch für “in seiner erzählerischen Wucht so gekonnt wie überraschend” befunden wird.
Am kommenden Freitag, dem 15. Februar 2013, laden Lukas Jüliger und Reprodukt zur “Vakuum”-Releaseparty ins Hamburger Hinterconti. Ab 20 Uhr wird dort die Veröffentlichung gefeiert. Zu sehen gibt es großformatige Originalseiten und der Autor signiert seine Bücher. Eigens für die Veranstaltung hat Lukas Jüliger zudem die Galerie gestaltet.
Die Ausstellung zu “Vakuum” ist auch am 16. und 17. Februar zwischen 12 und 19 Uhr zu sehen.
Am vergangenen Samstag ist in der Wiener Presse ein Artikel von Anne-Catherine Simon über Literaturadaptionen im Comic erschienen. In “‘Robinsons‘ erste Worte: ‘Tchack! Bumm!‘” schlägt sie dabei einen weiten Bogen von Literaturzitaten in “Asterix” oder Disney-Comics hin zu aktuellen Graphic Novels. Auch wenn sie insgesamt skeptisch bleibt, benennt sie den Reiz einer solchen Comicumsetzung: Es werde interessant, “wenn Bilder das Gedruckte vertiefen oder eine Spannung zwischen beidem entsteht, wenn Illustrationen Überraschendes zutage fördern oder auch wenn Autoren die Vorlage ungeniert, aber sinnvoll verändern.”
Waldemar Kesler zeigt sich auf zeit.de von Marc-Antoine Mathieus “3 Sekunden” (Reprodukt) angetan. “Es ist ziemlich atemberaubend, wie Mathieu das Licht und den Blick durch den Raum navigiert”: “Ein virtuos zersplitterter Krimi”.
An gleicher Stelle sagt Lukas Jüliger über sich “Ich bin der langweiligste Mensch der Welt!”. Michael Brake stellt ihn und sein bei Reprodukt erschienenen Comic “Vakuum” vor, den er ein “herausragendes Debüt” nennt: “Coming-of-Age-Geschichten wird es immer geben. Aber selten hat eine so deutlich gezeigt, was in diesem Genre noch alles möglich ist wie diese düsterzarte Außenseiterliebesgeschichte.”
Auf page-online.de findet sich auch ein Porträt Lukas Jüligers von Sabine Danek samt einer Bildergalerie.
In der heutigen Ausgabe des Hamburger Abendblatts schreibt Thomas Andre über “Vakuum” des in Hamburg lebenden Autoren Lukas Jüliger (Reprodukt). Er erkennt in der “meisterhaften” Coming-of-age-Geschichte einen hochaktuellen Ausdruck des Lebensgefühls Heranwachsender, inklusive Vorahnungen und gruseliger Geheimnisse.
“Eine gelungene Symbiose zwischen Text und Bild – und eine Geschichtslektion obendrein.” erkennt David Lemm in “Die Kunst zu fliegen” von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag), wie er in der Saarbrücker Zeitung schreibt: “Spaniens dunkle Zeiten”.
Elise Landscheck stellt auf ndr.de die Schnitzler-Adaption “Traumnovelle” von Jakob Hinrichs (Edition Büchergilde) vor: “Kunst goes Comic”. Sie resümiert: “Graphic Novels sind in Deutschland zwar noch ein relativ neues Genre, entwickeln sich als eigene Kunstform aber ständig weiter. Es geht voran.”
Auf seinem Blog stellt der englische Comic-Journalist Paul Gravett (“1001 Comics, die sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist”, Edition Olms) wieder die besten Comics des vergangenen Jahres vor. Dafür hat er Experten aus verschiedenen Ländern um Beiträge gebeten. Für Deutschland macht das der Journalist Christian Gasser, der “Brigitte und der Perlenhort” von Aisha Franz (Reprodukt), “Packeis” von Simon Schwartz (avant-verlag), “Patchwork” von Katharina Greve (Gütersloher Verlagshaus) sowie “Der Boxer” von Reinhard Kleist (Carlsen) empfiehlt. Als beste Veröffentlichung aus Österreich empfiehlt Sebastian Broskwa vom Vertrieb Pictopia die im avant-verlag erschienene Anthologie “Tonto Comics 13: Noise”.
Christian Gasser schreibt in der heutigen Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung über das Comic-Festival in Angoulême: “Eine Stadt für die Comics”.
Die heutige Ausgabe der jungen Welt wartet mit einem 12-seitigen Comic-Special auf, in dem einzelne Bücher wie “Quai D’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Lanzac und Blain (Reprodukt), Autoren wie Moebius oder Bastien Vivès vorgestellt werden und Artikel sich mit einzelnen Themen auseinandersetzen, wie der Beschäftigung aktueller Comics mit der DDR.
Mitte Januar ist Lukas Jüligers erster Comic “Vakuum” bei Reprodukt erschienen, eine Coming-of Age-Story, in der das Gefühl der letzten Wochen der Schulzeit destilliert wird, bevor sich alles für immer verändert.
Es sind die ersten warmen Tage des Sommers: Ein Junge langweilt sich. Erst als ein Mädchen auf ihn zukommt, scheint das Leben mit einem Mal interessant. Sie verbringen Zeit miteinander, die Welt wird verwirrend. Plötzlich erschüttet eine Tragödie die Stadt – ein junger Mensch stirbt. Als die beiden sich auf seine Spuren begeben, ahnen sie schon bald, dass es nicht nur ihre Schulzeit ist, die nun zu Ende geht…
In seiner fesselnden Erzählung um eine Gruppe von Teenagern geht Lukas Jüliger der Verunsicherung und diffusen Angst nach, die jenes Alter prägen. Dabei bettet er das vermeintlich alltägliche Geschehen in eine surreale, teils bedrückende Welt voller Geheimnisse ein.
“Ein mutiges Debüt, kraftvoll und mitreißend.” – Dirk Schneider, NDR Info
Lukas Jüliger, geboren 1988, studiert Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. “Vakuum” ist sein Buchdebüt. Lukas Jüliger, der auch als Kurzfilmmacher aktiv ist, hat allerdings mit einigen kürzeren Comics (unter anderem für den World Wildlife Fund) auf sich aufmerksam gemacht. Mehr Informationen und Zeichnungen des Autors sind unter www.laluq.de zu finden.
Anlässlich der Veröffentlichung von “Vakuum” gibt es für ein Wochenende – vom 15. Februar bis zum 17. Februar – im Hamburger Hinterconti eine Ausstellung mit Originalseiten aus dem Buch zu sehen. Die Vernissage findet am Freitag, dem 15. Februar ab 20 Uhr statt. Lukas Jüliger wird zugegen sein und seine Bücher signieren. Die Ausstellung ist am anschließenden Samstag und Sonntag jeweils von 12 bis 19 Uhr geöffnet.
Vakuum, ISBN 978-3-943143-15-7, 128 Seiten, farbig, 18,5 x 27 cm, Klappenbroschur, 20 EUR, erschienen bei Reprodukt
Hinterconti, Marktstraße 40A, D-20357 Hamburg www.hinterconti.de
Öffnungszeiten: Sa + So 12-19 Uhr
Über die Ausstellung zum schweizer-deutschen Comicmagazin “Strapazin” im Cartoonmuseum Basel schreibt Martin Halter in der Badischen Zeitung: In “Aspirin und Strapaze” wird “Strapazin-Herausgeber David Basler mit den kühnen Worten zitiert “Wir kümmern uns nicht um unsere Leser.”
Thomas Kögel resümiert seine Besprechung von Bryan Talbots “Grandville” (Schreiber & Leser) mit dem Wunsch, mehr von “diesem interessanten Weltenentwurf lesen zu dürfen”. Das Review findet sich auf comicgate.de.
“Tatsächlich verfügt der Comic aber über weitaus mehr Symbolkraft, als man auf den ersten Blick erkennt, und hat für den aufmerksamen Leser immer wieder Momente bereit, in denen man staunend innehalten kann”, schreibt Boris Kunz auf titel-magazin.de über “Goliath” von Tom Gauld (Reprodukt): “Kleines Buch mit großem Namen”.
Weiterhin schicken Leserinnen und Leser dem Berliner Tagesspiegel kurze Texte zu den “Besten Comics des Jahres”, die im Artikel laufend aktualisiert werden und inzwischen auf sechs Seiten zu lesen sind.