Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘WDR3’

Graphic Novels in den Medien – 23. April 2013

Dienstag, den 23. April 2013

In der SWR-BĂĽchersendung “Literatur im Foyer” stellte bereits am vergangenen Donnerstag Literaturkritiker Denis Scheck “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgste Junge der Welt” von Chris Ware (Reprodukt) vor und stellte dabei heraus: “Es handelt sich hier um groĂźe Literatur, um Weltliteratur.” Die Sendung mit Thea Dorn und Dirk Kurbjuweit lässt sich bis auf weiteres in der Mediathek vom SWR betrachten (ab Minute 21).

Als “SchlĂĽsselwerk der jĂĽngeren Comicgeschichte” bezeichnet Christoph Huber den Band in der Wiener Presse: “Generationen des Leids”.

In der heutigen Ausgabe der Welt stellt Matthias Heine die Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” von Ulli Lust (Suhrkamp) vor: “Es war eine durchaus gewagte Idee, den dĂĽsteren, in der Nazizeit spielenden Roman einer Zeichnerin anzuvertrauen, die zwar zu den besten im deutschsprachigen Raum gehört, bisher aber eher Gegenwartsstoffe illustriert hatte. Doch es hat funktioniert.”: “Kindertotenlieder im Bunker”.

Lars von Törne erkennt in dem Buch eine “kongeniale Adaption”, wie er auf tagesspiegel.de schreibt: “FlĂĽstern und Schreien”.

“Man wird zu einem Teil des Ortes” sagt Philip Cassirer, Autor des Reisecomics “Was kostet ein Yak?” (Carlsen) im Interview mit Thomas Hummitzsch, das an gleicher Stelle erschien. Ebenfalls auf tagesspiegel.de stellt Nadine Lange Danielle de Picciotto vor, die ĂĽber ihr Nomadenleben das Buch “We are Gypsies now” (metrolit) gemacht hat: “In tausend Tagen um die Welt”.

“Auch in Grautönen politisch” ist die Autorin Paula Bulling, wie es im Beitrag auf der Website der Deutschen Welle heisst, in dem die in Berlin lebende KĂĽnstlerin sowie ihr Buch “Im Land der FrĂĽhaufsteher” (avant-verlag) vorgestellt wird. In einer Bildergalerie werden darĂĽber hinaus aktuelle Arbeiten gezeigt: “Auf den Spuren einer Protestbewegung”.

“Eine der schönsten Comic-Entdeckungen seit Langem” nennt Jens Balzer “Der Tod von Adorno” von Helmut Wietz (metrolit), wie er im Cicero schreibt: “Porno mit Adorno”.

Kai Löffler stellte auf WDR3 Zeina Abiracheds “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) vor. Der Beitrag kann hier nachgelesen und -gehört werden.

Das “Kulturgespräch” im HR mit Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag) kann hier nachgehört werden.

Lobende Worte findet FAZ-Blogger Andreas Platthaus fĂĽr “Wie ein leeres Blatt” von Boulet und PĂ©nĂ©lope Bagieu (Carlsen): “Wie man sein Leben wiederaufbaut”.

Graphic Novels in den Medien – 27. November 2012

Dienstag, den 27. November 2012

Am vergangenen Wochenende befasste sich in Straelen das Europäische Ăśbersetzer-Kollegium im Rahmen eines Workshops mit den Besonderheiten der Comic-Ăśbersetzung. Andrei Klahn war fĂĽr WDR3 vor Ort. Seinen Radiobeitrag kann man hier nachhören: “Boom, Pow, Puff – Wie Comics ins Deutsche ĂĽbertragen werden”.

Im Beitrag kommt auch Andreas Platthaus zu Wort, seines Zeichens Comic-Journalist und -Herausgeber. Auf seinem Blog fĂĽr die Frankfurter Allgemeine Zeitung stellt er Aisha Franz und ihren aktuellen Band “Brigitte und der Perlenhort” (Reprodukt) vor: “SchnĂĽffelei ist Hundesache”. Und so wie im Buch der SpĂĽrsinn der Protagonistin offenbar wird, meint Platthaus ĂĽber die Autorin: “Aisha Franz wiederum hat eine Nase fĂĽr den Comic, um die sie jeder SchnĂĽffler beneiden mĂĽsste.”

“Schwule Comicstrips” standen im Mittelpunkt einer Redaktionskonferenz auf dradio Wissen. Anlass ist die Veröffentlichung von “Stripped – A Story Of Gay Comics” von Markus Pfalzgraf (Bruno GmĂĽnder). Zu Gast im Studio war Ralf König, zugeschaltet wurde der Autor Thilo Krapp (“Damian & Alexander”, Epsilon).

Der vielseitige Comic-Autor Jeff Lemire steht im Mittelpunkt des Artikels von Christian Endres auf tagesspiegel.de. Von seinem Arbeiten als Autor von Superhelden-Geschichten bis zu seinen eigenen Graphic Novels wie der “Essex County-Trilogie” (Edition 52) befasst sich Endres mit der gesamten Bandbreite Lemires Schaffens: “Tauchgang mit Geistern”.

Weitere Presse fĂĽr “Alte Meister”

Mittwoch, den 7. Dezember 2011

Auch in den vergangenen Tagen erschienen weitere Besprechungen von Thomas Bernhards “Alte Meister” in der Comic-Umsetzung von Nicolas Mahler (Suhrkamp). Thomas von Steinaecker stellte den Band in der Weihnachts-Literaturbeilage der “SĂĽddeutschen Zeitung” vor:

Ein Toter hat noch lange zu leben

Der Suhrkamp Verlag startet eine neue Reihe mit illustrierten Ausgaben seiner modernen Klassiker – den Anfang macht Thomas Bernhards „Alte Meister“, als Comic bearbeitet von Nicolas Mahler

Thomas Bernhards Spätwerk „Alte Meister“ scheint wie geschaffen für eine Bearbeitung als Comic. „Ein großes bedeutendes Kunstwerk halten wir nur dann aus, wenn wir es zur Karikatur gemacht haben“, sagt die Hauptfigur, der alte Musikkritiker Reger, der seit über dreißig Jahren jeden zweiten Tag auf der Bank vor Tintorettos „Weißhaarigen Mann“ im Wiener Kunsthistorischen Museums sitzt mehr

Oliver Reinhard schreibt ĂĽber das Buch in der anderen SZ, der “Sächsischen Zeitung”:

Armselig ist diese Kunst, weiter nichts

Auch der Suhrkamp-Verlag entdeckt den Comic: Der Wiener Ausnahme-Zeichner Nicolas Mahler haucht Thomas Bernhards literarischer Abrechnung mit den „Alten Meistern“ neues Leben ein.

Er könnte auch in Dresden sitzen, in Berlin, London, Paris, Petersburg, es wäre gleich. Wo immer Gemäldemuseen Alte Meister zeigen, fände Philosoph Reger (82) eine Bank, auf der er sich niederlassen, vis-à-vis Schreckliches erblicken und sich kolossal darüber entsetzen könnte. mehr

Auf WDR3 wurder der Band in der Sendung “Mosaik” vorgestellt. Der Audio-Beitrag kann hier direkt als mp3 nachgehört werden.

Weitere Presse zu “Habibi”

Dienstag, den 20. September 2011

Zum am heutigen Dienstag erscheinenden “Habibi” von Craig Thompson erscheinen noch weitere Presseartikel und Radiobeiträge. Daniel WĂĽllner schreibt einen langen Beitrag fĂĽr “ZEIT online”:

Ein Märchen vom harschen Alltag Arabiens

Craig Thompsons Graphic Novel “Habibi” wirkt wie aus Tausendundeiner Nacht. Doch hinter den orientalischen Mustern verbirgt sich eine schonungslose Erzählung.

Während der siebenjährigen Arbeitszeit, die Craig Thompson in sein neues Werk investierte, florierte das Geschäft mit Graphic Novels. Comics eroberten neben der Literatur ihren Platz in den Regalen der Buchhandlungen. Ein Erfolg, zu dem nicht zuletzt Blankets, Thompsons preisgekröntes Coming-of-Age-Comic, beigetragen hatte. Mit seiner neuen Graphic Novel ist ihm eine kleine Sensation gelungen. mehr

In Kai Löfflers Beitrag fĂĽr “Mosaik” auf WDR 3 wird unter Anderem die gelungene Ăśbersetzung des Bandes gelobt:

Mit „Blankets“ schrieb er Comicgeschichte, wurde international mit Preisen bedacht – jetzt schlägt er ein neues Kapitel auf. Fast sechs Jahre mussten die Fans von Craig Thompsons auf dessen neuen Comic “Habibi” warten. mehr (dort kann man sich den mit Hörspiel-Elemente versetzten Beitrag auch anhören)

FĂĽr Thomas Hummitzsch beweist sich Craig Thompson mt dem Buch als “grandioser Erzähler und leidenschaftlicher Zeichner”, wie er auf “tagesspiegel.de” schreibt.

Orientalische Nacht

Wohl jeder hat von den Märchen aus Tausendundeiner Nacht schon gehört. Auch wer nicht darin gelesen hat, hat doch eine Vorstellung davon, wovon sie erzählen und vor allem, wie sie erzählen. Sie entführen uns in ferne Welten und orientalische Königshäuser, rufen Bilder von prunkvollen Palästen und fruchtbaren Oasen wach, lassen an menschliche Schicksale und gesellschaftliche Katastrophen denken und lösen Erinnerungen an die Mythen und Sagen des Orients aus. Die Märchen aus Tausendundeiner Nacht hat sich der Amerikaner Craig Thompson für sein monumentales Werk „Habibi“ zum Vorbild genommen. mehr

Seinem Artikel antwortet Lutz Göllner mit einer eher skeptischen Replik.

Nun auch online ist der ausfĂĽhrliche Artikel von Tobias RĂĽther aus der letzten “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”:

Der Rhythmus auf weiĂźem Papier

Nach acht Jahren endlich ein neuer Comic des Amerikaners Craig Thompson: “Habibi” ist ein orientalisches Gegenwartsmärchen

Craig Thompson, geboren 1975, lebt in Portland. Sein Band “Blankets”, eine Art Autobiographie, erschien 2003 und hat Leser auf der ganzen Welt begeistert. “Habibi”, das neue Buch, erzählt jetzt von einer Sklavin und einem Eunuchen in einem Land in der WĂĽste – und von den gemeinsamen Wurzeln der Religionen. mehr

Comics in den Medien – Juli 2010 (1)

Donnerstag, den 1. Juli 2010

FĂĽr die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” beantwortet Kritiker-Koryphäe Marcel Reich-Ranicki Leserfragen zum Thema Literatur. Auf die Frage, ob Comics denn nun Literatur seien und ob er selbst Comics lese, antwortete er knapp und bestimmt: “Nein, nein, nein.” Schade fĂĽr ihn, möchte man sagen. Und widersprechen mag man ihm in seinem Urteil nicht, schlieĂźlich besitzen Comics eine eigenständige Sprache, die ohne weiteres auch mal ganz ohne Worte auskommt – was man von der Literatur so wohl nicht behaupten kann.

In der “Financial Times Deutschland” zeichnet Ulf Brychcy Jens Harders Evolutionsepos “Alpha – Directions” (Carlsen) als “Highlight auf dem Buchmarkt” aus. Das Buch steht auch im Mittelpunkt eines Radiobeitrags von Christian Möller, der mit dem Autor fĂĽr die Sendung “Resonanzen” auf WDR3 gesprochen hat. Der Beitrag lässt sich hier online anhören.

“Fast zu schön, um wahr zu sein” findet Alexander Frank “Das Ende der Welt” (avant-verlag) von Pierre Wazem und Tom Tirabosco. Ăśber die “Beschauliche Apokalypse” schreibt er auf titel-magazin.de.

“Ein feines Näschen” fĂĽr eine gute Geschichte mit sehr realen Figuren attestiert Stefan Möller der britischen Autorin Posy Simmonds nach der LektĂĽre ihres Buches “Tamara Drewe” (Reprodukt). Die Besprechung wurde auf glanzundelend.de veröffentlicht.

Zu den “wichtigsten amerikanischen Comic-Erzählern der Gegenwart” erklärt Katja Schmitz-Dräger Alex Robinson auf tagesspiegel.de nach der LektĂĽre des soeben erschienenen “Unvergessene Zeiten” (Edition 52), in dessen Mittelpunkt ein “Hypnotischer High-School-Ausflug”. steht. Waldemar Kesler befasst sich an gleicher Stelle mit Bastien Vivès’ “Der Geschmack von Chlor” (Reprodukt), ein Buch, das eine “Vertraute Fremde” vermittelt und dem Leser “eine ganz neue Bilderwelt” erschlieĂźt. “Alles wird gut” ist, ebenfalls auf tagesspiegel.de, bezĂĽglich der neuen Ausgabe der Anthologie “Spring” – diesmal zum Thema “Happy Ending” – zu lesen, die im Rahmen einer Ausstellung in Hamburg der Ă–ffentlichkeit präsentiert wird. Im Artikel wird auch eine Ausstellung in Berlin im späten September angekĂĽndigt.

Anlässlich des Kinostarts von “Jungs bleiben Jungs” am 1. Juli 2010 hat Christian Meyer mit Comicautor und Regisseur Riad Sattouf ein Interview gefĂĽhrt, das nun auf tiefkultur.de zu lesen ist.