Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Zeit’

“Ächz, schuft, schwitz, grĂŒbel”

Freitag, den 17. August 2012

In der gestern veröffentlichten Ausgabe der Wochenzeitung Die Zeit findet sich ein Artikel von Leonie Achtnich, in dem der Beruf Comiczeichner vorgestellt wird. Zu Wort kommen KĂŒnstler wie Flix (“Don Quijote”, nach Miguel de Cervantes, Carlsen), Birgit Weyhe (“Reigen”) und Simon Schwartz (“Packeis”, beide avant-verlag), Dirk Rehm von Reprodukt, sowie die Professoren Dietrich GrĂŒnewald und Hendrik Dorgathen. Auch wenn sich in den letzten Jahren viel getan habe, so wird in “Ächz, schuft, schwitz, grĂŒbel” resĂŒmiert, bleibe es doch ein Job fĂŒr “leidensfĂ€hige ÜberzeugungstĂ€ter”.

Illustriert wird der Beitrag von einem Kurzcomic von Simon Schwartz.

“Im Reich des nĂ€rrischen Kaisers”

Montag, den 20. September 2010

FĂŒr die “Zeit” besuchte Katja Nicodemus in Japan den Autorenfilmer Hayao Miyazaki, um dessen “subversiver Poesie” nachzuspĂŒren. Anlass ist der Kinostart seines neuesten Animationsfilms “Ponyo” in deutschen Kinos.

Im Reich des nÀrrischen Kaisers

Hayao Miyazaki ist der Übervater des Animationsfilms, fĂŒr den Klassiker “Chihiros Reise” bekam er den Oscar. Auch seine neueste Schöpfung “Ponyo” steckt wieder voll verrĂŒckter Ideen. Wie macht er das bloß? Ein Besuch beim Meister in Tokio.

Es ist wie eine Audienz beim japanischen Kaiser. Wer Hayao Miyazaki, den Herrgott des japanischen Zeichentrickfilms, treffen will, der muss mit dem Vorortzug in den Westen von Tokio fahren. Hier, in einem weitlĂ€ufigen Studio, in dem 140 Mitarbeiter gerade an der Endfertigung eines neuen Films arbeiten, wird man von beflissenen Damen in einer Art Warteraum empfangen. An der Wand stehen Ordner mit den Titeln von Miyazakis Filmen: Prinzessin Mononoke, Chihiros Reise ins Zauberland, Das wandelnde Schloß, Mein Nachbar Totoro. Es ist eine Galerie der verrĂŒckt-verwunschenen Bildwelten, liebevoll von Hand gezeichnet von der ersten Skizze bis zu den gemĂ€ldehaften HintergrĂŒnden. Und eine Galerie des Triumphs. mehr

Comic-Strip in “Die Zeit”

Donnerstag, den 5. August 2010

Mit der heute erscheinenden Ausgabe beginnt die Wochenzeitung “Die Zeit” eine Comic-Strip-Reihe, die von unterschiedlichen KĂŒnstlern gestaltet wird. Im wöchentlichen Wechsel werden dort unter anderem Simon Schwartz (“drĂŒben!”, avant-verlag) sowie der Max und Moritz-PreistrĂ€ger Nicolas Mahler (“Pornografie & Selbstmord”, Reprodukt; “Engelmann”, Carlsen; “Planet Kratochvil”, Edition Moderne) exklusive Kurzcomics veröffentlichen.

Eine Besonderheit ist der Erscheinungsort innerhalb der Zeitung: Man findet den Comic im Politik-Teil, dementsprechend ist er auch inhaltlich ausgerichtet. Der erste Strip mit dem Titel “Tristan und Angela” stammt aus der Feder des Hamburger Zeichners Simon Schwartz, der in einem kurzen PortrĂ€t vorgestellt wird. ZusĂ€tzlich widmet sich ein Artikel dem Thema “Comics und Politik”.

Comics zum WendejubilÀum in der Presse

Montag, den 9. November 2009

Passend zum heutigen JubilĂ€um des Mauerfalls berichten eine ganze Reihe von Zeitungen, Zeitschriften und Radiosendungen von den thematisch passenden Comic-Neuheiten. Im besonderen Fokus dabei steht Simon Schwartz’ autobiografische Familiengeschichte “drĂŒben!” (avant-verlag).

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In der “Zeit” attestiert Frank Magdans in “Von der Mauer gezeichnet”, dass Simon Schwartz ein einfĂŒhlsamer Comic gelungen ist. So bedrĂŒckend wie authentisch findet das Buch “ThĂŒringer Allgemeine”-Redakteur Karsten Jauch, sein Artikel ist “Grenzerfahrungen” betitelt. FĂŒr die Wochenzeitung “Freitag” stellt Steffen Vogel neben “drĂŒben!” unter anderem noch Flix gesammelte “Da war mal was…”-Comics (Carlsen) vor, die sich mit der damaligen Situation “HĂŒben wie drĂŒben” auseinandersetzen.

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Auch die in claire Lenkovas “Grenzgebiete” (Gerstenberg) beschriebenen “Ost-West-Geschichten” stellt Markus Köbnik im “ZĂŒndfunk” des Bayerischen Rundfunks vor. Christian Möller empfiehlt “drĂŒben!” in seinen “GrenzĂŒbertritte, innen und außen” betitelten Literaturtipps zum 20. Jahrestag des Mauerfalls auf “1live” vom WDR.

“Tinte ist mein Blut”

Montag, den 16. Februar 2009

From Hell CoverJan OberlĂ€nder sprach fĂŒr den Berliner “Tagesspiegel” und “Die Zeit” mit Autor Alan Moore anlĂ€ĂŸlich der Neuauflage seiner “Jack The Ripper”-Interpretation “From Hell” (Cross Cult).

Tinte ist mein Blut

Jack the Ripper lebt: Alan Moore ĂŒber seine neu aufgelegte Graphic Novel „From Hell“ – und seinen Klassiker “Watchmen”, der demnĂ€chst ins Kino kommt.

Als der Königliche Leibarzt Dr. William Gull in einem dĂŒsteren, blutverschmierten Zimmer gerade die Prostituierte Marie Kelly in StĂŒcke schneidet, macht in seinem Kopf irgendetwas klick. Plötzlich befindet er sich in einem modernen GroßraumbĂŒro. Computer, Kopierer, Handymenschen. „Wacht auf und schaut mich an!“, ruft Gull. Niemand hört ihn.

Die Vision geht schnell vorĂŒber, aber die Verbindung zur Gegenwart ist hergestellt. In seinem faktengesĂ€ttigten, aber ausdrĂŒcklich fiktiven Comic-Epos „From Hell“ portrĂ€tiert der englische Autor Alan Moore den Mann, der 1888 im Londoner Stadtteil Whitechapel fĂŒnf Frauen bestialisch ermordete, als „Hebamme des 20. Jahrhunderts“. mehr in “Der Tagesspiegel” und in “Die Zeit”.

“Berlin in vielen Strichen”

Freitag, den 30. Januar 2009

Berlin 2FĂŒr die “Zeit” hat Christian Möller ein GesprĂ€ch mit Jason Lutes gefĂŒhrt, der ausfĂŒhrlich ĂŒber die Entstehung seiner Graphic Novel-Trilogie “Berlin” (Carlsen) erzĂ€hlt:

Berlin in vielen Strichen

Der KĂŒnstler Jason Lutes arbeitet seit zwölf Jahren an einer Berlin-Trilogie. Ein GesprĂ€ch ĂŒber den Zauber der zwanziger Jahre und die tĂ€gliche Arbeit eines Zeichners

Seit 1996 arbeitet Jason Lutes schon an seiner hochgelobten Berlin-Trilogie, und immer noch ist der Abschluss des Comic-Projekts, dessen zweiter Band Berlin – bleierne Stadt gerade in Deutschland erschienen ist, nicht in Sicht.  Angelegt auf 24 Einzelkapitel komponiert der 41-jĂ€hrige Zeichner aus New Jersey in seiner Graphic Novel eine Sinfonie der Großstadt am Ende der Weimarer Republik, von der blutigen Niederschlagung der Maikundgebungen 1929 bis zur Machtergreifung Hitlers 1933. Ein Gesellschaftspanorama Berlins in all seiner WidersprĂŒchlichkeit – zwischen sexueller Befreiung und bitterer Armut, schwarzem Jazz und brauner Gesinnung.

ZEIT ONLINE: Herr Lutes, wie haben Sie ihren ersten Berlinbesuch erlebt?

Jason Lutes: Oh, da war ich ziemlich nervös! Ich hatte damals schon sechs Kapitel des ersten Teils fertig, ohne auch einen Fuß in die Stadt gesetzt zu haben. Und als ich dann dort durch die Straßen lief, war das ein erschreckendes Erlebnis. mehr

Arne Bellstorf in “ZEIT Geschichte”

Montag, den 7. Januar 2008

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Die neue Ausgabe des Magazins “ZEIT Geschichte” beschĂ€ftigt sich mit einem der UrvĂ€ter des Comic – Wilhelm Busch. Verschiedene KĂŒnstler haben zu diesem Thema BeitrĂ€ge gezeichnet. Als Vertreter der jungen Generation von deutschen Comiczeichnern findet sich Arne Bellstorf hier mit Hans Traxler und Ralf König in illustrer Gesellschaft.

Weitere BeitrÀge stammen von Jens Balzer, Tomi Ungerer und vielen anderen mehr. Das Magazin ist seit dem 8. November im Zeitschriftenhandel erhÀltlich. Eine detaillierte Inhaltsangabe findet sich hier: www.zeit.de

Eine Vorschau des Beitrags “Klagelied eines Junggesellen”, der thematisch ganz hervorragend in die Reihe von Strips passen wĂŒrde, die Arne Bellstorf regelmĂ€ĂŸig fĂŒr den Berliner “Tagesspiegel” zeichnet, gibt es auf www.bellstorf.com zu sehen.