Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Zündfunk’

Comics zum Wendejubiläum in der Presse

Montag, den 9. November 2009

Passend zum heutigen Jubiläum des Mauerfalls berichten eine ganze Reihe von Zeitungen, Zeitschriften und Radiosendungen von den thematisch passenden Comic-Neuheiten. Im besonderen Fokus dabei steht Simon Schwartz’ autobiografische Familiengeschichte “drüben!” (avant-verlag).

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In der “Zeit” attestiert Frank Magdans in “Von der Mauer gezeichnet”, dass Simon Schwartz ein einfühlsamer Comic gelungen ist. So bedrückend wie authentisch findet das Buch “Thüringer Allgemeine”-Redakteur Karsten Jauch, sein Artikel ist “Grenzerfahrungen” betitelt. Für die Wochenzeitung “Freitag” stellt Steffen Vogel neben “drüben!” unter anderem noch Flix gesammelte “Da war mal was…”-Comics (Carlsen) vor, die sich mit der damaligen Situation “Hüben wie drüben” auseinandersetzen.

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Auch die in claire Lenkovas “Grenzgebiete” (Gerstenberg) beschriebenen “Ost-West-Geschichten” stellt Markus Köbnik im “Zündfunk” des Bayerischen Rundfunks vor. Christian Möller empfiehlt “drüben!” in seinen “Grenzübertritte, innen und außen” betitelten Literaturtipps zum 20. Jahrestag des Mauerfalls auf “1live” vom WDR.

“Ein Münchner Zwielicht: ‘Hector Umbra’”

Montag, den 6. April 2009

cover_hectorumbra.jpgEntertainment mit Tiefgang attestiert Markus Köbnik Uli Oesterles “Hector Umbra” in seinem Beitrag für den “BR Zündfunk”:

Ein Münchner Zwielicht: “Hector Umbra”

Darauf mussten Comicfans lange warten. Nach sechs Jahren ist endlich die Gesamtausgabe von “Hector Umbra” erschienen. Ein vielschichtiges Comic von Uli Oesterle, in dem es um Wahnsinn, Freundschaft und das Münchner Nachtleben geht. 

Vor ein paar Sekunden hat der stadtbekannte DJ Osaka den Leuten im Club noch die Beats um die Ohren geschleudert und jetzt klackt nur noch die stumpfe Endlosrille im Vinyl. Von DJ Osaka – weit und breit keine Spur. Und genau das macht seinen Kumpel Hector Umbra stutzig. Der kettenrauchende Mitvierziger hat schon so Einiges im Münchner Nachtleben mitgemacht. Aber wenn seine Freunde einfach so spurlos verschwinden, dann gehen bei ihm die Alarmglocken los. mehr

“From Hell” in der Presse

Samstag, den 24. Januar 2009

From Hell CoverDie von Alan Moore geschriebene und von Eddie Campbell gezeichnete Interpretation der Legende um Serienmörder Jack the Ripper, “From Hell” (Cross Cult), wurde seit Erscheinen im Dezember mehrfach besprochen, zuletzt samt Interview mit dem Autor im Zündfunk des Bayerischen Rundfunks. Anlass für eine kleine Presseschau:

Christian Meyer schreibt auf intro.de:

Zwischen 1989 und 1997 ist dieses Monstrum einer Graphic Novel entstanden, Cross Cult bringt die deutsche Übersetzung nun in einer überarbeiteten Neuauflage heraus. Der Inhalt ist monströs, schließlich erzählt Autor Alan Moore die Geschichte Jack the Rippers. 1888 wurden innerhalb weniger Monate fünf Prostituierte in London ermordet und verstümmelt. mehr

Jens Pacholsky im “Goon-Magazin”:

Groschenhefte und Grabsteine

Das Kriminalmeisterwerk »From Hell« von Alan Moore und Eddie Campbell ist eine teuflische Autopsie unserer selbst

Es gibt im europäischen Raum der Moderne wenige Grausamkeiten, die wie die Geschichte von Jack The Ripper noch immer für unzählige Spekulationen, Verschwörungstheorien und Erstaunen sorgen. Eigentlich gibt es zu den Mordfällen, die im Jahre 1888 fünf Prostituierten im Londonder Stadtteil Whitechapel das Leben kosteten, nur die Gewissheit der Morde. mehr

Markus Köbnik im BR-Zündfunk:

Der Comic-Epos von Alan Moore ist wieder da

In Alan Moores “From Hell” geht es auf 600 Seiten in düsteren Schwarz-Weiß-Zeichnungen um den vielleicht schlimmsten Serienmörder der Geschichte: Jack The Ripper. Moore hat zehn Jahre an diesem Buch gearbeitet. Jetzt ist es in einer neuen Gesamtausgabe wieder bei uns erhältlich.

Ein Opfer, dem alle Organe entfernt wurden: So einen Tatort haben Inspektor Abberline und sein Kollege noch nie gesehen. Von der ermordeten Prostituierten ist nicht mehr viel übrig. Genau wie bei den vier Opfern vor ihr. Und obwohl die Londoner Polizei immer noch im Dunklen tappt, wer hinter den Morden steckt, kennt die Presse bereits seinen Namen: Jack the Ripper. mehr

 

“Ein Comic am Rand des Israel-Palästina-Konflikts “

Montag, den 1. September 2008

BlutspurenIm “Zündfunk” des Bayrischen Rundfunks stellt Markus Köbnik die israelische Graphic Novel “Blutspuren” (Edition Moderne) vor und interviewt dessen Autorin Rutu Modan:

Ein Comic am Rand des Israel-Palästina-Konflikts

Bei der Edition Moderne ist gerade die Graphic Novel “Blutspuren” erschienen: Es geht um ein nicht identifiziertes Opfer eines Selbstmordattentats. Der Sohn des vermeintlichen Opfers geht mit der Geliebten seines Vaters auf Spurensuche und erfährt dabei viel über seinen Vater. Und damit auch über seine eigene Identität.

Die Graphic Novel “Blutspuren” beginnt gleich mit einem Schock. Der junge Taxifahrer Kobi muss von einer fremden Soldatin erfahren, dass sein Vater womöglich bei einem Selbstmordattentat ums Leben gekommen ist. Und das, ohne dass er die Möglichkeit hatte, sich mit ihm auszusprechen. Denn Kobi hat seit einer halben Ewigkeit Streit mit ihm. Und Numi, die etwas unförmige und zu groß geratene Soldatin, outet sich dann auch noch als die neue Geliebte seines Vaters. Zusammen mit Kobi will sie herausfinden, ob sich ihr Verdacht bestätigt. mehr