Blick zurück und nach vorn

rotopol, vorschau, 2019

 

Nachdem nun allenthalben die Bestenlisten 2019 erschienen sind, wird es Zeit sich anzuschauen, was die Verlage für 2019 ankündigen. Zuvor kann man noch unter dem Titel: „Am liebsten mögen sie Monster“ nachlesen, welche Comics die Jury des Berliner Tagesspiegel zu ihren Favoriten des Jahres 2018 gewählt hat. Damit ist zugleich enthüllt, dass „Am liebsten mag ich Monster“ von Emil Ferris (Panini) den Spitzenplatz einnimmt.

Aber jetzt blicken wir endlich nach vorn!

Ausblicke in das Frühjahrsprogramm des avant-verlags gibt es bei ISSU und zwar HIER. Neugierig macht der Band von Dominique Goblet und Kai Pfeiffer, „Bei Gefallen auch mehr, der schon im Januar 2019 herauskommen soll.

Der Carlsen Verlag kündigt in seinem vielseitigen Programm unter der Rubrik „Graphic Novel“ unter anderem einen neuen Titel von Reinhard von Kleist an. In „Knock Out“ wird es um einen homosexuellen Boxer gehen, dem es schwer gemacht wird, in der Sportwelt zu seiner sexuellen Identität zu stehen.

Die Frühjahrsvorschau der Edition Moderne kann man HIER lesen oder herunterladen. Neben einem neuen Band von Jacques Tardi werden Titel von Matthias Gnehm und Frank Schmolke in Aussicht gestellt.

Bei Jacoby & Stuart, einem Verlag mit einem gemischten Programm, erscheint im Februar 2019 ein Sachcomic von Alfred (Zeichnungen) und Jérôme Pierrat über die Kulturgeschichte der „Tattoos„. Die gesamte Vorschu finden Sie HIER.

Die Vorschau des Jaja-Verlags ist HIER zu finden. Unter anderem soll 2019 eine neue Graphic Novel von Joachim Brandenberg erscheinen, in der es um die Sehnsucht der Menschen nach dem Mond geht

Bei Reprodukt werden gleich zwei Titel des japanischen Altmeisters Shigeru Mizuki angekündigt: „Hitler“ und „Auf in den Heldentod„. Leichte Mangakost ist da nicht zu erwarten, dafür aber Geschichtsaufarbeitung, zeichnerisch brillant umgesetzt. Die gesamte Vorschau von Reprodukt gibt es HIER, das Kinderprogramm fürs Frühjahr 2019 HIER.

Die Vorschau von Rotopolpress ist noch nicht online zu finden. Dafür aber ein schönes Foto, das beweist, dass auch in Kassel am Frühjahrprogramm gearbeitet wird.