Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung für Anke Kuhl

Anke Kuhl, Manno, Comicbuchpreis

 

Der Comicbuchpreis 2019 der Berthold Leibinger Stiftung geht an Anke Kuhl, Zeichnerin aus Frankfurt, Mitglied der produktiven wie bekannten Labor Ateliergemeinschaft. Anke Kuhl erhält den Hauptpreis, der mit 20.000 Euro dotiert ist, für ihr Buchvorhaben „Manno!„.

Aus der Begründung von Jurymitglied Brigitte Helbling: „Schon in seinen ersten drei Episoden hat „Manno!“ die Jury mit seinem Witz, der lebhaften Bildsprache und den wunderbaren Kurzberichten aus einem ganz normalen Kinderleben zwischen Euphorie und Katastrophe begeistert. …“

Anke Kuhl hatte vorwiegend als Illustratorin gearbeitet, bis 2015 ihr erster Comic „Lehmriese lebt“ bei Reprodukt erschien. Bei Klett Kinderbuch sind überaus erfolgreiche Arbeiten von Anke Kuhl herausgekommen, wie etwa das beliebte „Klär mich auf„, in Zusammenarbeit mit Katharina von der Gathen.

Die Jury unter dem Vorsitz von Andreas Platthaus hat außerdem neun Finalistenarbeiten, die je eine Auszeichnung in Höhe von 2000 Euro erhalten, ausgewählt. Die neun ausgezeichneten Finalisten sind: Jan Bachmann, Julia Bernhard, Sascha Dreier, Oliver Grajewski, Jakob Hinrichs, Lukas Jüliger, Ansgar Reul, Patrick Spät (Manuskript) und Bea Davies (Illustration), sowie Franz Suess.

Für den Comicbuchpreis 2019 hatten sich 77 Autoren und Zeichner aus Deutschland, Belgien, der Schweiz und Österreich beworben. Der seit diesem Zyklus mit 20.000 Euro dotierte Comicbuchpreis wird am Montag, 29. April 2019 im Literaturhaus Stuttgart verliehen.