Graphic Novels in den Medien

Japan, Igort, Reportagecomic, Graphic Novel

 

Selbst in der Vorweihnachtszeit lässt sich feststellen, dass Graphic Novels mittlerweile einen festen Platz in den Feuilletons haben. Auch beginnt glücklicherweise nicht mehr jede zweite Rezension mit der bahnbrechenden Feststellung, dass es doch tatsächlich Comics über ernsthafte Themen gebe.

Unter der Überschrift „Trash und Achtsamkeit“ stellt Andrea Heinze in der Sendung „Corso“ im Deutschlandfunk Kultur zwei sehr unterschiedliche Japan-Comics vor, beide bei Reprodukt erschienen: „Das Ritual“ von Nicolas Mahler und den zweiten Band der „Berichte aus Japan“ von Igort.

Noch mehr „Geschenktipps für Weihnachten: Comics und Meer“ hat Matthias Heller vom NDR parat. Er empfiehlt: „Girlsplaining“ von Katja Klengel (Reprodukt) sowie den Warhol-Comic „Andy – A Factual Fairytale“ von Typex (Carlsen Comics).

Im Literarischen Adventskalender von Deutschlandfunk Kultur verraten Redakteur*innen, welchen Lesestoff sie verschenken möchten. Simone Müller legt die Graphic Novel „Rosa. Die Graphic Novel über Rosa Luxemburg“ von Kate Evans (Karl Dietz Verlag Berlin) unter den Weihnachtsbaum.

Der Berliner Tagesspiegel befragt nicht nur seine Leser*innen nach ihren Lieblingslektüre. Auch die Autor*innen stellen ihre Lieblingscomics des Jahres 2018 vor: Bislang finden sich dort  Marie Schröers Favoriten und Moritz Honerts Favoriten 2018.

Noch eine – nicht weihnachtlich oder jahresendzeitlich motivierte – Rezension von Nicolas Mahlers „Ritual“ hat Andreas Platthaus für seinen FAZ-Comicblog unter den schönen Titel „Männer, die in Gummi randalieren“ verfasst.

Jürgen Schickinger stellt in der Badischen Zeitung gleich zwei Graphic Novels vor: „Betty Boob“ von Vero Cazot und Julie Rocheleau (Splitter Verlag) attestiert er ein „Starke Symbolik„; und „Enorm viel Herz“ entdeckt er in „Der Umfall“ von Mikael Ross (avant-verlag).

Umfall, Mikael Ross, Graphic Novel