Graphic Novels
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“Ohne Worte”

10. März 2010

Im “Literatur.Magazin”, das anlässlich der Leipziger Buchmesse sowohl der “Frankfurter Rundschau” als auch der “Berliner Zeitung” beiliegt, schreibt Christian Schlüter heute über Tommi Musturis “Unterwegs mit Samuel” (Reprodukt).

Ohne Worte

Gegen die Finnen gibt es viele Vorurteile. Ein besonders hartnäckiges lautet, sie würden zur Melancholie neigen und deswegen übermäßig viel Alkohol trinken. Dass im Rausch großartige Kunst entstehen kann, steht dabei ganz außer Zweifel. Dennoch sollten wir es uns im Falle Tommi Musturis nicht allzu leicht machen: Die Bilder des finnischen Zeichners mögen sofort Assoziationen an drogenselige, wenn nicht gar psychedelische Exzesse wecken, gehorchen in ihrem überbordenden Formen- und Farbreichtum allerdings eher strengen ästhetischen Prinzipien. mehr

“Strapazin” 98 erschienen

9. März 2010

Ab sofort ist die neue Nummer des deutsch-schweizerischen Comicmagazins “Strapazin” erhältlich. Nachdem in der letzten Nummer Tiergeschichten im Mittelpunkt standen, geht es diesmal um Sex. Wie in jedem Heft ist auch in der neuen Ausgabe Nummer 98 ein breites Spektrum internationaler Künstlerinnen und Künstler mit Kurzgeschichten vertreten, darunter Milva Stutz, Ludmilla Bartscht, Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag), Kolbeinn Karlsson, Kai Pfeiffer und Frédéric Coché.

Das Heft liegt in Deutschland im Bahnhofsbuchhandel aus, darüber hinaus ist es in Deutschland, der Schweiz und Österreich in ausgewählten Buchhandlungen und Comicshops sowie über Mailorder erhältlich.

Carlsen auf der Leipziger Buchmesse

9. März 2010

Auch der Hamburger Carlsen Verlag wird in Leipzig auf der Buchmesse vertreten sein und neue Veröffentlichungen präsentieren. Am sehnlichsten erwartet sicherlich: “Ein Vertrag mit Gott”, die Neuauflage des Buches, für dessen Ankündigung Will Eisner den Begriff “Graphic Novel” nutzte und nachhaltig prägen konnte. Zudem wird mit der auf Goethes Literaturklassiker basierendem “Faust – Der Tragödie erster Teil” der in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” vorveröffentlichte Comic des Berliner Zeichners Flix (“Held”) in Buchform vorliegen. Mit Nicolas Mahlers “Engelmann – Der gefallene Engel” erscheint zudem eine waschechte Superheldengeschichte des umtriebigen österreichischen Autoren (“Pornografie und Selbstmord”, Reprodukt und “Flaschko – Der Mann in der Heizdecke”, Edition Moderne).

Flix wird seine “Faust”-Umsetzung gleich dreimal in einer Lesung präsentieren. Zunächst am Donnerstag, dem 18. März im Rahmen der “Leipziger Lesenacht” um 19 Uhr in der Moritzbastei, danach noch zweimal auf dem Messegelände. Am Freitag, dem 19. März findet seine Lesung zuerst um 12 Uhr auf dem “Schwarzen Sofa” statt und am gleichen Tag um 16 Uhr dann am Stand der Leipziger Gutenbergschule.

Relaunch mit neuen Inhalten

9. März 2010

Ab sofort präsentiert sich www.graphic-novel.info in neuem Gewand und mit neuen Inhalten. Seit das verlagsübergreifende Informationsportal im Jahr 2007 gestartet ist, hat es sich als feste Anlaufstelle für aktuelle Informationen rund um das Thema Graphic Novels etabliert – allein im vergangenen Jahr haben sich die Besucherzahlen mehr als verdoppelt. Laufend aktualisierte Meldungen zu Neuerscheinungen, Presseberichten, Hinweise zu Veranstaltungen sowie Informationen zu Aktivitäten des Buchhandels sollen auch weiterhin im Mittelpunkt der Website stehen.

Im Zuge der grafischen Umgestaltung wurde das bestehende Angebot um einige Menüpunkte erweitert, unter denen Informationen für den Comic- und Buchhandel als auch für Bibliotheken bereitstehen. So wird ab sofort der praktische Nutzen der Website durch Sortimentsempfehlungen, Informationen zu Sortierung, Bezugsquellen, Werbematerial und Verkaufsaktionen erheblich gesteigert.  Unter den Menüpunkten “Erste Schritte” und “Buchhandel/Vertrieb” haben wir diese Informationen zusammengefasst, die natürlich stetig aktualisiert werden.

Für Anregungen und konstruktive Kritik sind wir jederzeit offen: info@graphic-novel.info.

“Gift” erschienen – erstes Presseecho

8. März 2010

Ab sofort ist Peer Meters und Barbara Yelins Graphic Novel “Gift” (Reprodukt) im Handel erhältlich. Am vergangenen Wochenende wurde das Buch in Bremen der Öffentlichkeit vorgestellt (wie unter anderem auf dem Blog von Reprodukt zu sehen). In ersten Berichten schenkt vor allem die regionale Presse dem historischen Thema des Buches Aufmerksamkeit, das auf dem Fall der mehrfachen Giftmörderin Gesche Margarethe Gottfried beruht, die im Jahre 1831 auf dem Bremer Domshof hingerichtet wurde.

So berichtete zum Beispiel der “Weser Kurier” am Samstag auf Titelseite und samt Video auf der Zeitungswebsite. Darüber hinaus schreiben darüber die “Bild Zeitung” (online nur eine Meldung der dpa zitierend), “taz”, “Nordwest-Zeitung”, “Syker Kreiszeitung” und “Bremer Anzeiger”. Eine dpa-Meldung wird vielfach aufgegriffen und findet sich unter anderem in den “Lübecker Nachrichten” und der “Lausitzer Rundschau”.

Am heutigen Montag wurde Barbara Yelin im Radiofeuilleton auf “Deutschlandradio Kultur” von Annette Selg vorgestellt. Der Beitrag lässt sich online hier anhören, ein Transkript kann auch nachgelesen werden.

Verwischte Bleistiftstriche

Die deutsche Comic-Szene öffnet zunehmend ihre Genregrenzen. Experimentelle Arbeiten werden verlegt – etwa Graphic Novels, grafische Romane mit einer meist in sich geschlossenen Geschichte. In diesem Monat erscheint im Berliner Comicverlag Reprodukt eine Graphic Novel der Berliner Comiczeichnerin Barbara Yelin über die Giftmörderin Gesche Gottfried. mehr

Foto © Sarah Rauch

Ulli Lust auf fm4

8. März 2010

Den heutigen Weltfrauentag begeht der österreichische Sender fm4 mit einer Reihe von Berichten und Interviews, die sich ausschliesslich mit Frauen befassen. So wird in der Sendung “Homebase” mit Natalie Brunner ein Interview mit Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag) zu hören sein. Die Sendung wird von 19-22 Uhr ausgestrahlt.

Bereits gestern wurde Ulli Lust auf dem selben Sender in der Sendung “Im Sumpf” von den Moderatoren Thomas Edlinger und Fritz Ostermayer zu ihrem Buch und der bewegenden Geschichte dahinter befragt. Die Sendung kann hier online gehört werden.

“Helden, Freaks und Superrabbis” im Jüdischen Museum Berlin

8. März 2010

Das Jüdische Museum Berlin zeigt ab dem 30. April die Ausstellung “Helden, Freaks und Superrabbis – Die jüdische Farbe des Comic”, die sich mit der Vielzahl jüdischer Comiczeichner und ihren Zugang zum Medium widmen wird. Von den Anfangstagen des Comic wird dabei ein Bogen zu aktuellen Graphic Novels geschlagen.

Superman, Batman, die Fantastic Four – die großen Figuren des Comics stammen aus der Feder jüdischer Zeichner. Sie sind zwar keine jüdischen Helden, aber Belege für eine Populärkultur, an der besonders in den USA viele Juden beteiligt waren. Mit dem Ende der 70er Jahre entstehenden Comic-Roman werden schließlich explizit jüdische Themen aufgegriffen. „Maus – Die Geschichte eines Überlebenden“ von Art Spiegelman stellt die bislang radikalste Auseinandersetzung mit der Erinnerung an die Shoa dar.

Anhand der Werke von mehr als 40 Künstlern folgt die Ausstellung der Spur jüdischer Zeichner, Texter und Verleger der Comic-Kunst. Sie zeigt Helden und Antihelden, schlagkräftige Kämpfer gegen Hitler und neurotische Kleinbürger. Mit mehr als 400 Objekten spannt sie einen Bogen von den ersten Comicstrips des frühen 20. Jahrhunderts über die kindlichen Superhelden der 30er und 40er Jahre, der Undergroundbewegung der 60er Jahre bis hin zu der literarisch anspruchsvollen Graphic Novel unserer Zeit. Neben Altmeistern wie Rube Goldberg, Will Eisner und Harvey Kurtzman sind auch zeitgenössische Künstler wie Art Spiegelman, Rutu Modan, Joann Sfar und Ben Katchor mit zahlreichen Originalen in der Ausstellung vertreten.

Offiziell wird die Ausstellung,  die in Zusammenarbeit mit dem in Zusammenarbeit mit dem Musée d’art et d’histoire du Judaïsme Paris und dem Joods Historisch Museum Amsterdam entstand,  am 29. April eröffnet und danach bis zum 8. August zu sehen sein.

Jüdisches Museum Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin
Tel: +49 (0)30 259 93 300
Fax: +49 (0)30 259 93 409
www.jmberlin.de, info@jmberlin.de
Öffnungszeiten: Montags 10-22 Uhr, Dienstags bis Sonntags 10-20 Uhr

Superman, Heft 26, Januar-Februar 1944: Superman mit Goebbels und der amerikanischen Freiheitsglocke. (Cover: Wayne Boring). © 2010 DC Comics. All rights reserved.

“Bis(s) zum Morgengrauen” als Comic

8. März 2010

In rund zwei Wochen erscheint beim amerikanischen Hachette-Sublabel Yen Press die Comic-Umsetzung von Stephenie Meyers “Twilight” bzw. “Bis(s) zum Morgengrauen”. Die grafische Umsetzung stammt von der koreanischen Zeichnerin Young Kim. Erste Einblicke liefern unter anderem Einträge bei “Entertainment Weekly” (inklusive eines Kurzinterviews mit der Autorin) und die Homepage von Carlsen Comics, wo Ende Juni die deutsche Übersetzung erscheinen wird.

Twilight: Bis(s) zum Morgengrauen – Der Comic, Band 1, ISBN 978-3-551-79401-7, 224 Seiten, Hardcover, 14,90 EUR

“Ex oriente pix”

6. März 2010

Bereits im April 2009 erschien in der Zeitschrift “Literaturen” ein umfangreicher Artikel von Jens Balzer zum Thema “Dokumentarische Comics”. Erst mit einiger Verzögerung ist der Text nun in seiner ganzen Ausführlichkeit auf www.kultiversum.de online abzurufen, wie übrigens auch eine ganze Menge weiterer Artikel zum Thema Comics, die im Lauf der Zeit in “Literaturen” erschienen sind.

Aus diesem Anlass hier noch mal der Hinweis auf den kenntnisreich geschriebenen Aufsatz, in dem Jens Balzer sich unter anderem mit Guy Delisles “Aufzeichnungen aus Birma”, “Shenzhen” (beide Reprodukt), Joe Saccos “Safe Area Gorazde”, “Palästina” (Edition Moderne) oder Emmanuel Guiberts “Der Fotograf” (ebenfalls Edition Moderne) beschäftigt.

Ex oriente pix

Die «Aufzeichnungen aus Birma» des Kanadiers Guy Delisle sind das jüngste Produkt eines vielfältigen Genres: Westliche Doku-Comics berichten aus dem unbekannten Osten – aus Pjöngjang und Persepolis, aus Afghanistan, Palästina oder China

Eines Morgens erzittert die stille Stadt plötzlich unter gewaltigem Motorenlärm. Eine endlose Schlange aus Lastkraftwagen windet sich aus dem Regierungsviertel heraus. «Die Hauptstadt wird verlegt!», heißt es am Abend in einem Kommuniqué, und zwar ein paar hundert Kilometer weit nach Norden. Sämtliche Ministerien und Institutionen werden über Nacht dorthin umgesiedelt; sämtliche Regierungsgebäude werden dort neu aufgebaut. Eine Vorankündigung gab es nicht. Nur 24 Stunden bleiben dem Heer der Regierungsbeamten, um Abschied von den Familien zu nehmen und sich am neuen Wohnort häuslich einzurichten – einer entlegenen Wüstenei, die von giftigen Tieren nur so wimmelt. Wie die neue Hauptstadt heißen wird? Ein Staatsgeheimnis. Was die Beweggründe sind? Ein Staatsgeheimnis. mehr

Weitere Graphic Novels bei Eichborn

6. März 2010

“Fahrenheit 451″ war kein einsamer Testballon. Im Gegensatz zu den vereinzelten Comic-Ausflügen manch anderer belletristischer Verlage baut Eichborn sein Angebot an Graphic Novels offenbar aus, noch ehe der Erfolg von Tim Hamiltons Bradbury-Adaption wirklich absehbar sein dürfte, mit der der Frankfurter Verlag unlängst einen ersten Graphic-Novel-Vorstoß in den deutschen Buchhandel unternommen hatte.

Mit Darwyn Cookes “Richard Stark’s Parker: The Hunter” hat man sich bei Eichborn eine weitere Literaturumsetzung gesichert. Darwyn Cookes eindrucksvolle, dem Illustrationsstil der 1950er- und -60er-Jahre verpflichtete Comic-Fassung des gleichnamigen Thrillers von Donald E. Westlake alias Richard Stark, ist ursprünglich 2009 beim US-amerikanischen Verlag IDW erschienen. Drei weitere “Parker”-Adaptionen aus Cookes Feder sind für die kommenden Jahre angekündigt. Ein deutscher Veröffentlichungstermin für “The Hunter” steht noch nicht fest.

Wie auf dem Blog des kanadischen Verlags Drawn & Quarterly jetzt durch Verlegerin Peggy Burns öffentlich wurde, hat Eichborn darüber hinaus das jüngste Werk eines der prägendsten nordamerikanischen Comic-Autoren der vergangenen Jahrzehnte ins Programm genommen: “Wilson” ist die erste Arbeit von Daniel Clowes (“Ghost World”, “Wie ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln”, beide Reprodukt), die ohne Vorveröffentlichung unmittelbar als Graphic Novel entstanden ist. Clowes’ mehr oder minder sozialkritisches Dramolett um den misanthropischen Einzelgänger Wilson und dessen erfolglose Versuche, am Leben teilzuhaben, überrascht durch den formalen Ansatz, eine 80-seitige durchgängige Handlung in Form in sich geschlossener One-Pager zu erzählen, für die sich Daniel Clowes zudem einer ganzen Reihe unterschiedlicher Zeichenstile bedient hat. Wann man mit der deutschen Ausgabe des Bandes rechnen kann, der im Mai 2010 in den USA schon mit einigen Vorschusslorbeeren an den Start gehen wird, ist bislang unklar.

Klar macht Eichborn mit diesem attraktiven Portfolio an US-amerikanischen Titeln jedoch, dass man sich vom Segment Graphic Novel einiges verspricht.

Edition Moderne und Reprodukt auf der Leipziger Buchmesse 2010

5. März 2010

An einem Gemeinschaftsstand werden Edition Moderne und Reprodukt auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse zugegen sein, vom 18. bis zum 21. März platziert wie in den vergangenen Jahren im Belletristik-Bereich in der Halle 5, Stand E204/E206.

Bei Reprodukt werden vor allem Neuheiten von deutschsprachigen Zeichnern auf der Buchmesse vorgestellt: “Pornographie und Selbstmord” von Nicolas Mahler, “Im Museum 2 – Archive des Zerfalls” von Jan-Frederik Bandel & Sascha Hommer sowie “Gift” von Peer Meter & Barbara Yelin.

Barbara Yelin und Peer Meter als auch Sascha Hommer und Jan-Frederik Bandel werden vor Ort sein, um ihre neuen Bücher zu präsentieren. Folgende Verlagsveranstaltungen von Reprodukt finden auf der Leseinsel Junge Verlage, Halle 5, Stand E200 statt:

• Buchvorstellung “Im Museum” 2 mit Jan-Frederik Bandel & Sascha Hommer
Freitag, 19. März von 15.30-16 Uhr
Im Gespräch mit Ole Frahm stellen Jan-Frederik Bandel und Sascha Hommer den zweiten Band von “Im Museum” vor. Als einzelne Folgen wurden die Comic-Strips bereits in der “Frankfurter Rundschau” veröffentlicht.

• Buchvorstellung “Gift” mit Peer Meter & Barbara Yelin
Samstag, 20. März von 16-16.30 Uhr
Peer Meter und Barbara Yelin präsentieren “Gift”, ein historisches Drama, das auf dem Fall der mehrfachen Giftmörderin Gesche Margarethe Gottfried beruht, die im Jahre 1831 auf dem Bremer Domshof hingerichtet wurde.

Leipziger Buchmesse, Messe-Allee 1, D-04356 Leipzig
Tel. (0341) 678 8240, Fax (0341) 678 8242
email: info@leipziger-buchmesse.de, www.leipziger-buchmesse.de
Öffnungszeiten: Do-So 10-18 Uhr

Abbildung aus “Gift” © Peer Meter – Barbara Yelin – Reprodukt

Graphic-Novel-Aktion bei T3 Terminal Entertainment, Frankfurt

5. März 2010

Im T3 Terminal Entertainment in Frankfurt wird ab kommender Woche eine Graphic-Novel-Aktion mit Schaufenster, Büchertisch und Signierstunde mit Mawil zur Eröffnung beginnen. Die Aktion wird mehr als 50 Titel verschiedener Verlage umfassen. Außerdem wird das reguläre Graphic-Novel-Sortiment  auf über 200 Titel erweitert. Die Signierstunde mit Mawil (“Wir können ja Freunde bleiben”, Reprodukt) findet am Freitag, den 12. März von 16 bis 18 Uhr statt.

Terminal Entertainment ist ein Comicladen in Frankfurt – zentral gelegen in der Nähe der großen Einkaufsstraße Zeil – und verfügt über ein umfangreiches Sortiment an deutschen Comics, Graphic Novels, Manga, Merchandise sowie eine große Abteilung mit US-Comics. Dazu werden regelmäßig Signierstunden mit bekannten deutschen und internationalen Zeichnern angeboten.

Buch- und Comicfachhandlungen, die Interesse an einer ähnlichen Aktion haben, können sich gerne bei Sebastian Oehler nach Einzelheiten erkundigen.

T3 Terminal Entertainment, Große Eschenheimer Str. 41a, D-60313 Frankfurt am Main
Tel. (069) 28 75 69, Fax (069) 28 75 69
info@t3ffm.de, www.t3ffm.de

Berliner Comiczeichner zu Gast bei Thalia im Alexa, Berlin

5. März 2010

Unter dem Titel “Die große Aufholjagd. Der deutsche Comic und seine jüngsten Erfolge” hat Andreas Platthaus Ende Februar einen Vortrag im Stadtmuseum Gera gehalten. Gleich eine ganze Reihe von erfolgreichen jungen Comic-Zeichnern präsentieren nun in Kürze ihre aktuellen Arbeiten in einer Berliner Filiale der Buchhandelskette Thalia.

Am Samstag, dem 27. März findet in der Thalia-Filiale im Alexa am Alexanderplatz in Berlin einmalig eine große Signierstunde mit Berliner Comiczeichnern statt – dabei werden auch mehrere Neuerscheinungen präsentiert, darunter “Gift“ von Peer Meter & Barbara Yelin (Reprodukt) sowie “Faust“ von Flix (Carlsen).

Mawil (“Action Sorgenkind“, Reprodukt), Barbara Yelin (“Gift“, Reprodukt), Flix (“Faust“, Carlsen), Reinhard Kleist (“Cash – I See a Darkness”, Carlsen) und Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens“, avant-verlag) werden am 27. März bei Thalia anwesend sein und ihre Bücher mit exklusiven Zeichnungen versehen. Die Signierstunde bei Thalia im Alexa beginnt um 13 Uhr.

Thalia im Shopping Center ALEXA, Grunerstraße 20, D-10179 Berlin
Tel. (030) 275 816 20, Fax (030) 275 816 210
email: thalia.berlin-alexa@thalia.de, www.thalia.de
Öffnungszeiten: Mo-Sa 10- 21 Uhr

Unterrichtsmaterialien und Workshops zu “Die Suche”

3. März 2010

Zum vom Anne-Frank-Zentrum herausgegebenen pädagogischen Comic “Die Suche” (Zeichnungen von Eric Heuvel), der sich mit dem Thema Holocaust befasst, ist nun bei Schroedel begleitendes Unterrichtsmaterial erschienen. Das Material ist für alle Schulformen in allen Bundesländern geeignet und lässt sich unter anderem direkt beim Verlag bestellen. Neben dem Anne-Frank-Zentrum wird auch dort der Comic einzeln und in vergünstigten Zehnersets angeboten.

Die Veröffentlichung wird im März von zwei Einführungsworkshops mit dem Titel “Holocaust im Comic – Tabubruch oder Chance?” auf der Bildungsmesse didacta in Köln begleitet. Die Workshops werden am Freitag, dem 19. und Samstag, dem 20. März auf dem Messegelände stattfinden und in Kurzform die Inhalte der Berliner Fachtagung aus dem Herbst 2008 behandeln. Genaue Informationen sind dem begleitenden Flyer zu entnehmen, der hier als PDF heruntergeladen werden kann.

Die Suche – Materialien für Lehrerinnen und Lehrer, ISBN 978-3-507-11102-8, 12 EUR, erschienen bei Schroedel

Neue deutschsprachige Erstveröffentlichungen von Osamu Tezuka

1. März 2010

Nachdem sich die Verlage Schreiber & Leser und Carlsen Comics mit der Veröffentlichung verschiedener Titel des japanischen Comic-Autoren Jiro Taniguchi (“Vertraute Fremde”, “Gipfel der Götter”) um die Verbreitung anspruchsvoller Manga auf Deutsch verdient gemacht haben, führen beide Verlage mit Veröffentlichungen des in Japan über alles geschätzten Osamu Tezuka (“Adolf”, Carlsen) diese Bemühungen fort.

Mit “Kirihito” 2 ist bei Carlsen der mittlere Teil des Medizinthrillers erschienen, “eine Geschichte über Wahrheit und Lüge, über Konventionen und die Verpflichtung, das Richtige zu tun.” (Frankfurter Rundschau). Im Zentrum steht der junge Arzt Kirihito Osanai, der mit einer mysteriösen Krankheit konfrontiert wird, deren Untersuchung ihn in eine Achterbahnfahrt der menschlichen Psyche verwickelt.


Mit dem erotisch aufgeladenen Zweiteiler “Barbara”, dessen erster Teil im April bei Schreiber & Leser erscheint, wird eine weitere Facette des künstlerischen Oeuvres Osamu Tezukas beleuchtet.

Der gutsituierte, erfolgreiche Autor Yosuke Mikura hat alles, was sein Herz begehrt – Geld, Ruhm, Frauen. Warum muss er da im Bahnhof Shinjuku eine verdreckte Stadtstreicherin aufgabeln und bei sich einziehen lassen? Zumal, wenn diese Barbara auch noch frech wird und ständig seine Hausbar plündert? Eine stürmische Beziehung bahnt sich an…

Kirihito 2, ISBN 978-3-551-79181-8, 288 Seiten, schwarzweiß, Klappenbroschur, 16,90 EUR, erschienen bei Carlsen Comics

Barbara 1, ISBN 978-3-941239-28-9, 208 S., schwarzweiß, broschiert, 14,95 EUR, erscheint im April bei Schreiber und Leser

“Bilderwelten” in “Lufthansa exclusive” 3/10

1. März 2010

Angelika Janßen hat für das “exclusive”-Magazin – für die Vielflieger unter den Lufthansa-Kunden – unter dem Titel “Bilderwelten” eine umfangreiche Reportage zum Thema Graphic Novels geschrieben. Besonders ausführlich und mit Fotos von Heike Ollertz bebildert, wird die Hamburger Zeichnerin Isabel Kreitz (“Die Sache mit Sorge“, Carlsen) vorgestellt.

Aber auch darüber hinaus wird auf viele aktuelle Titel verwiesen, unter anderem werden “Tamara Drewe” von Posy Simmonds und “Gift” von Peer Meter & Barbara Yelin (beide Reprodukt) sowie “Havanna” von Reinhard Kleist und “Alpha – Directions” von Jens Harder (beide Carlsen) vorgestellt. Auf der Website der “Lufthansa Media Lounge” kann man die komplette Ausgabe von “Lufthansa exclusive” inklusive der 10-seitigen Strecke zum Thema “Bilderwelten” online lesen, auch als PDF zum Download wird das Heft angeboten.

Fünf Fragen: Torsten Alisch vom Comicladen Grober Unfug, Berlin

1. März 2010

Grober Unfug, das sind zwei auf Comics spezialisierte Läden in Berlin mit umfangreichem Nebenangebot an allem, was mit Comics im weiteren Sinne zu tun hat: DVDs, Soundtrack-CDs, Sekundärliteratur, Merchandise, Street-Art und Graphic-Design. In der Filiale in Berlin-Mitte wird auf ca. 100 qm ein umfangreiches internationales Sortiment (vor allem Importe aus USA und Japan) angeboten. Die Filiale in Berlin-Kreuzberg, der ursprüngliche “Stammladen”, führt auf ca. 60 qm das komplette deutschsprachige Comic-Angebot, ergänzt durch Merchandise-Artikel und ausgewählte Comic-Importe aus Frankreich und den USA.

Mitinhaber Torsten Alisch hat sich die Zeit genommen, fünf Fragen zum Thema Graphic Novels zu beantworten.

Wie und wo präsentieren Sie Graphic Novels?

Deutschsprachige Graphic Novels werden in beiden Filialen in eigenen Regalen angeboten, bei den Importen aus USA sind die Graphic Novels bei den jeweiligen Verlagsregalen präsentiert. Eine wechselnde Auswahl von ca. 10 – 15 Titeln wird auf einem zentralen Tisch in den beiden Eingangsbereichen besonders präsentiert.

Was sind Ihre Erfahrungen mit Graphic Novels?

Graphic Novels waren schon immer für Kunden interessant, die sich sonst nicht für bestimmte Comic-Serien oder -Genres interessiert haben. Durch die intensive Medienpräsenz der Graphic Novels in den letzten Jahren kommen nun aber auch verstärkt Kunden, die nur den oder die vorgestellten Titel einer Rezension in Augenschein nehmen wollen. Intensive Beratung kann dazu führen, dass sie auch Graphic Novels ähnlicher Thematik in die Hand nehmen, die Kaufentscheidung für den oder die gesuchten Titel scheint aber fast immer schon vor Betreten des Ladens gefallen zu sein.

An wen werden Graphic Novels hauptsächlich verkauft?

Der typisierte Comicserien-Fan (“nerd”) kümmert sich um Graphic Novels nur, wenn es sich um Sondertitel zur gesammelten Reihe handelt. Zwischen “normalen” Comicfans und dem sonstigen Nichtcomicleser gibt es keine großen Unterschiede in der Wahrnehmung der Graphic Novel: Bei manchen kommt es auf das Thema an, andere sind mehr grafisch interessiert, und viele suchen einfach ein gutes bzw. ausgefallenes Geschenk! Das Verhältnis der Graphic Novel-interessierten Männer und Frauen ist ziemlich ausgeglichen, das Alter der meisten Kunden liegt zwischen 25 und ca. 55.

Wie informieren Sie sich und Kunden über Graphic Novels?

Neuheiten erfahre ich über Verlagsprospekte, Internetpräsenzen der Verlage und spezialisierte Web-Seiten (für deutsche Titel auf jeden Fall: www.graphic-novel.info). Ansonsten ist es wichtig, die Medien- und v.a. Presselandschaft aufmerksam zu beobachten, da jede aktuelle Rezension zu verstärkten Nachfragen (und oft Kaufentscheidungen) führt.

Haben Sie einen Lieblingstitel, den Sie besonders gerne empfehlen?

Bei Empfehlungen muss man schon sehr auf die Kundenwünsche achten, mit dem eigenen “Lieblingstitel” kann da so einiges schiefgehen… Neuerscheinungen der letzten Monate, die ich besonders interessant fand (es sind aber nicht alles Graphic Novels): “Peking – Zehn Gesichter einer Stadt” (Tokyopop), “Logicomix – An Epic Search for Truth” (Bloomsbury USA), “Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens” (avant) von Ulli Lust und an erster Stelle eine DVD: “Fil & Sharkey – Die Show”!

Neue Rezensionen – Februar 2010 (3)

27. Februar 2010

Bis auf die Titelseiten der überregionalen Presse schaffte es die Meldung, dass am vergangenen Montag das Comic-Heft mit dem ersten Auftritt Supermans für unerhörte 1.000.000 Dollar den Besitzer wechelte. Davon einmal abgesehen, dass Batman am Donnerstag mit 1.075.500 Dollar nachgelegt hat, gab es in den vergangenen Tagen viele weitere Artikel über Comics bzw. Graphic Novels.

Für die “Südwest Presse” wirft Markus Kirzynowski anlässlich der Wiederveröffentlichung von Joe Saccos “Palästina” (Edition Moderne) einen schlaglichtartigen Blick auf verschiedene Comic-Reportagen, jene “Kriegsberichte mit Tusche und Feder”.

“Die Welt ist schlecht, ungelogen!” warnt Nils Kurfürst auf titel-magazin.de in seiner Besprechung von Winshluss’ Version des “Pinocchio” (avant-verlag). Wie er ausführt, geht es dem Autor jedoch nicht um eine negative Utopie: “Politische, soziale und ökologische Bezüge machen aus Pinocchio eine sehr offenkundige Gesellschaftskritik.” Nicht nur im Inhalt sieht Alexander Frank an gleicher Stelle ein Abenteuer, vielmehr erkennt er in den drei Teilen von Guiberts, Lefèvres und Lemerciers Reportage-Trilogie “Der Fotograf” (Edition Moderne) ein “Abenteuerliches Kunstwerk”.

Wie unter anderem an dieser Stelle gezeigt, haben unterschiedliche Medien aus aktuellem Anlass Olivier Kas und Alfreds Buch “Warum ich Pater Pierre getötet habe” (Carlsen) aufgegriffen. Das autobiografische Buch, in dem Olivier Ka sexuelle Übergriffe eines katholischen Geistlichen verarbeitet, stellt Christian Schlüter unter der Überschrift “Der Übergottesmann” auch in der “Frankfurter Rundschau” vor und betont, dass Autor Olivier Ka mit Unterstützung von Zeichner Alfred im “Comic jene Bilder-Sprache (findet), die ihn das Trauma verarbeiten” lässt.

“Ein anderer Traum von Israel” sei Ben Katchors “Der Jude von New York” (avant-verlag), so Thomas Hummitzsch auf textem.de: “Ben Katchor ist es in seinem viel gelobten Comic gelungen, die Vielfalt der jüdischen Eigenart in schlichte, aber geniale Tuschezeichnungen zu übertragen und dabei zugleich ein Stück amerikanisch-jüdische Geschichte zu erzählen.”

Eine ganz eigenwillig-unterhaltsame Rezension der Comic-Umsetzung von Ray Bradburys “Fahrenheit 451″ (Eichborn) schreibt Christoph Manel auf literaturmarkt.info mit “2327,78 Grad Celsius”. Obwohl er das Buch rundweg positiv bespricht, schiesst er sich mit dem Resümée selbst ins Knie: “Am Ende bleibt auf einer Art metaphysischer Ebene jedoch die Frage im Raum stehen, ob eine Comicfassung von “Fahrenheit 451″ nicht vielleicht ein erster Schritt zu der im Buch thematisierten Degeneration von Literatur sein könnte?” Oha, das liest sich wie Comic-Kritik der 1950er-Jahre.

Als Antwort darauf könnte man Moritz Honerts Beitrag für tagesspiegel.de lesen, legt er doch dar, warum Bradburys “Flammender Appell” auch als Comic funktioniert. Dafür kritisiert er in “Jahreszeiten der Gewalt” die Neuauflage von Hugo Pratts und Milo Manaras Geschichte “Ein indianischer Sommer” (Panini), deren frivolen Ton er mit dem zum Teil gewalttätigen Inhalt kollidieren sieht. Sven Jachmann erkennt an gleicher Stelle in der Neuauflage des von Neil Gaiman geschriebenen und von Dave McKean zeichnerisch umgesetzten “Black Orchid” (Panini) “Esoterisches Flaschendrehen”: Eindimensionale Mythisierung drohe in Reaktionismus umzukippen.

Ebenfalls auf tagesspiegel.de, ebenfalls eine Neuauflage, dafür wieder lobende Worte: Katja Schmitz-Dräger schaut bei Craig Thompsons “Blankets” (Carlsen) “Unter der Decke” nach, ob das Buch über die Jahre an Reiz verloren hat, kommt aber zum Schluß: “Meisterwerk”.

Das gleiche Fazit formuliert Frank Schäfer, der eben jenen Titel in der “Jungen Welt” bespricht. Der umfangreiche Band hat tatsächlich mehr als “Zeichen hinterlassen”, so ergriffen sieht der Rezensent Craig Thompson neben Art Spiegelman und scheut nicht, “Blankets” mit der Bibel zu vergleichen.

Für die “Kölnische Rundschau” sprach Barbara Buchholz mit Robert Venditti, dem Autor des mit Bruce Willis in der Hauptrolle verfilmten “The Surrogates” (Cross Cult, Zeichnungen von Brett Weidele). Mittelpunkt der Geschichte ist die Idee, dass in Zukunft mit Robotern “Ein zweite Ich für Jedermann” angeboten wird.

Zum Abschluß noch ein Video des britischen Verlages “Self Made Hero”, der Reinhard Kleists “Cash – I see a darkness” (Carlsen) auf Englisch veröffentlicht und den Berliner Künstler unter anderem beim Zeichnen beobachtet hat.

Reinhard Kleist – The Man in Black and White from SelfMadeHero on Vimeo.

Platzierung von Graphic Novels im amerikanischen Buchhandel

26. Februar 2010

PWeeklyCalvin Reid bespricht in seinem Artikel  für “Publisher’s Weekly“ verschiedene Möglichkeiten der Platzierung von Graphic Novels im Buchhandel. Zu Wort kommen auch einige amerikanische Buchhändler und berichten von ihren Erfahrungen. Tenor ist, dass es keine allgemeingültige Lösung zum richtigen Einsortieren und für jede Buchhandlung von Graphic Novel zu Graphic Novel unterschiedliche Herangehensweisen gibt. Zum besseren Verständnis ist anzumerken, dass die Buchhandlungen inden USA unter Graphic Novels im Normalfall alles einsortieren, was kein Heft ist, d.h. auch Superhelden-Sammelbände oder Manga.

Vorgeschlagen wird in dem Artikel eine abteilungsübergreifende Platzierung bestimmter Titel als Möglichkeit, neue Leser anzusprechen. Übertragen auf Deutschland würde das bedeuten, dass Titel wie beispielsweise “Palästina“ von Joe Sacco (Edition Moderne) oder “Aufzeichnungen aus Birma“ von Guy Delisle (Reprodukt) neben der Comic/Graphic Novel-Abteilung auch im Sachbuchbereich platziert werden.

Der Artikel lässt sich hier in voller Länge auf Englisch lesen.

“Intrigen, Lügen, Tote”

26. Februar 2010

9783941099319Heute im Netz, morgen in Print: Sven Jachmann über “Tamara Drewe” von Posy Simmonds (erschienen bei Reprodukt) in der “tageszeitung” vom 27. Februar.

Intrigen, Lügen, Tote

Als Klatschkolumnistin unter Schriftstellern: “Tamara Drewe” von der Comicautorin Posy Simmonds, die in England längst gefeiert wird.

Hier wird hartnäckig gearbeitet. Das englische Anwesen Stonefield ist ein Refugium für SchriftstellerInnen, denen ihr Handwerk nur fernab vom urbanen Raum und den unumgänglichen Alltagsverrichtungen gelingt. Für diese Rahmenbedingungen sorgt in dem Comicbuch “Tamara Drewe” bis hin zur Selbstaufgabe die in Verdrängung hochgradig geübte Beth Hardiman. Ihr ebenfalls schreibender Gatte ist der ebenso eitle wie erfolgsverwöhnte Krimiautor Nicholas, dessen regelmäßige Bettgeschichten Beth nach 25 Jahren Ehe zähneknirschend und resigniert hinnimmt. mehr