Graphic Novels
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Neu bei °luftschacht

22. November 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neu erschienen im Wiener Verlag °luftschacht ist die fein gestaltete Graphic Novel “Gloaming” des EnglĂ€nders Keaton Henson. Der Autor,  geboren 1988 in London, ist ein britischer Musiker, Singer-Songwriter und Poet. Er verbringt viel Zeit allein, schreibt Lieder und zeichnet.

Keaton Henson ĂŒber seine Arbeit:

“Ich habe meine Kindheit allein verbracht, mit dem Ausblick auf DĂ€cher und Schornsteine, und habe mich gefragt, wo all die Kreaturen aus meinen MĂ€rchenbĂŒchern waren, warum ich sie nicht in der Vorstadtlandschaft sehen konnte, wo sie doch eindeutig hingehörten. Nun, da ich erwachsen bin, lĂ€sst mich diese Idee nicht los, und im Laufe eines Jahres in Abgeschiedenheit beschloss ich, dass meine Heimatstadt Monster brĂ€uchte. Das Ergebnis ist dieses Buch. Es zeigt, wo ich lebe, was ich sehe, und wie ich mir wĂŒnsche, dass es sein könnte. Ich nenne es  Gloaming.”

Aus der VerlagsankĂŒndigung:

“Keaton Henson zeigt uns in seiner Graphic Novel Gloaming eine spirituelle Welt jenseits unserer RealitĂ€t. Seine melancholische Geschichte erzĂ€hlt ohne Worte von unsichtbaren Kreaturen, die einsam und verloren in unseren Stadtlandschaften und VorstĂ€dten herumschleichen, auf der unermĂŒdlichen Suche nach Zugehörigkeit. …”

Heute und morgen: Paco Roca in Stuttgart und MĂŒnchen

21. November 2017

Am Dienstag, den 21. November und Mittwoch, den 22. November sind der spanische Comiczeichner Paco Roca und sein Übersetzer AndrĂ© Höchemer mit der Graphic Novel “La Casa” auf Lesetour in Stuttgart und MĂŒnchen.

Bei den Buchwochen in Stuttgart: Dienstag, 21. November, 19.30 Uhr
Ort: Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart
www.buchwochen.de

Beim Literaturfest in MĂŒnchen, mit Barbara Yelin und Hamid Sulaiman: Mittwoch, 22. November, 19.35 Uhr
Ort: Literaturhaus MĂŒnchen, Salvatorplatz 1, 80333 MĂŒnchen
Eintritt: 14 EUR, ermĂ€ĂŸigt 9 EUR
www.literaturfest-muenchen.de

Eine aktuelle Rezension von “La Casa” findet sich auf dem Literatur-Blog Seitengang unter dem Titel:

Solange wir uns erinnern

Comicbuchpreis 2018 der Berthold Leibinger Stiftung

20. November 2017

Thomas Pletzinger (Text) und Tim Dinter (Zeichnungen) erhalten für ihre gemeinsame Arbeit „Blåvand“ den mit 15.000 Euro dotierten Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung, der am Montag, 23. April 2018, im Literaturhaus Stuttgart verliehen wird.

Für den Comicbuchpreis 2018 hatten sich 67 Autor*innen und Zeichner*innen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich beworben. Der Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung wird seit 2014 jährlich ausgeschrieben. Er wird in Stuttgart für einen hervorragenden, unveröffentlichten, deutschsprachigen Comic vergeben, dessen Fertigstellung absehbar ist.

Aus der JurybegrĂŒndung:

“Dass sich ein renommierter Schriftsteller und ein Zeichner zusammentun, ist in der deutschsprachigen Comicszene immer noch ungewöhnlich. Wenn dabei ein derart spannendes Projekt über das ebenso brisante wie selten behandelte Thema Entwicklungshilfe entsteht, hervorragend recherchiert, erzählt und gezeichnet, dann verspricht das ein Glücksfall für den deutschsprachigen Comic zu werden.” (Thomas von Steinaecker)

Die Jury unter dem Vorsitz von Andreas Platthaus hat außerdem neun Finalisten, die je eine Auszeichnung in Höhe von 1000 Euro erhalten, ausgewählt. Die so ausgewĂ€hlten KĂŒnstler erhalten bei der Preisverleihung am 23. April 2018 im Literaturhaus Stuttgart jeweils eine Urkunde, eine kleine Skulptur und ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro.

Die Finalisten und ihre Arbeiten:

Sina Arlt – „Was die Nachbarn heute wohl machen“

Matthias Gnehm – „Salzhunger“

Kathrin Klingner – „Arbeit“

Matthias Lehmann – „Parallel“

Max Julian Otto – „Die leuchtende Nacht“

René Rogge – „Brief an einen Schriftsteller“

Greta von Richthofen – „Wir ersten Menschen, eine Geschichte der Otto Mühl Kommune“

Franz Suess – „Paul Zwei“

Jochen Voit (Text) und Hamed Eshrat (Illustration) – „Nieder mit Hitler! oder wie Karl sich weigerte, das Radfahren zu lernen“

Mehr Informationen unter www.leibinger-stiftung.de/de/comicbuchpreis/

 

Kindercomic-Lesung in Berlin

17. November 2017

Am morgigen Samstag liest Matthias Wieland in Berlin aus verschiedenen Kinderbuch-Titeln von Reprodukt, darunter „Ariol“ von Emmanuel Guibert & Marc Boutavant , „Kiste“ von Patrick Wirbeleit & Uwe Heidschötter sowie Tove Jansons „Mumins“. Das mit Musikeinlagen bereicherte Programm beginnt um 15 Uhr bei Modern Graphics in der Kastanienallee, der Eintritt ist frei.

Modern Graphics | Reprodukt, Kastanienallee 79, D-10435 Berlin
www.modern-graphics.de, facebook

Auszeichnung fĂŒr „Der Riss“

16. November 2017

Bei den von Paris Photo und der Aperture Foundation vergebenen PhotoBook Awards wurde „Der Riss“ von Carlos Spottorno & Guillermo Abril (avant-verlag) mit einer Besonderen ErwĂ€hnung der Jury bedacht. Jurymitglied Nathalie Herschdorfer schreibt ĂŒber den Fotoreportage-Comic: “Very seductive in its draw on nostalgia and forms of popular culture, it’s a very interesting strategy to bring out attention anew to a topic that we see every day in the news.”

Verlagstext: FĂŒr das spanische Magazin El PaĂ­s Semanal machen sich der Fotograf Carlos Spottorno und der Journalist Guillermo Abril auf den Weg an die Außengrenzen der EU: von Melilla, der spanischen Enklave in Marokko, schwer bewacht und durch einen schier unĂŒberwindbaren Zaun geschĂŒtzt bis in den Norden Finnlands und die WĂ€lder Weißrusslands, wo NATO-Truppen fĂŒr einen Grenzkonflikt mit Russland trainieren. Die Autoren merken schnell, dass die europĂ€ische Grenze sehr viel komplexer ist, als dass man sie an einem einzigen Ort vollstĂ€ndig begreifen könnte. Sie treffen FlĂŒchtende, Grenzsoldaten und Kommunalpolitiker, und halten ihre Erlebnisse in Wort und Bild fest. Ein einmaliges Dokument der Herausforderungen, welche tagtĂ€glich an den Grenzen der EU auftreten.

Anton Kannemeyer – Ausstellung in Wien

15. November 2017

Die Wiener Galerie Ernst Hilger zeigt ab Samstag, dem 18. November eine Ausstellung mit Arbeiten von Anton Kannemeyer. Arbeiten des SĂŒdafrikaners erschienen unter anderem in der Zusammenstellung „Papa in Afrika“ (avant-verlag)

„Seine Comics und Illustrationen prĂ€sentiert der sĂŒdafrikanische KĂŒnstler Anton Kannemeyer unter anderem im Stil der Tim und Struppi-Reihe. Dabei versetzt er die rassistischen Darstellungen aus Tim im Kongo in das heutige SĂŒdafrika und thematisiert die schwierigen VerhĂ€ltnisse in dem Post-Apartheids-Staat. In drastischen, teils provozierenden Szenen spielt er auf intelligente Weise mit weißen Vorurteilen gegen Schwarze im Allgemeinen und gegen schwarze MĂ€nner im Besonderen.am Samstag, den 18. November 2017, 12-16 Uhr laden wir Sie herzlich ein.“

Zur Ausstellungseröffnung am kommenden Samstag von 12 bis 16 Uhr wird der KĂŒnstler anwesend sein. Anschließend wird die Ausstellung, zu der ein begleitender Katalog erscheint, bis zum 23. Dezember zu sehen sein.

Galerie Ernst Hilger, Dorotheergasse 5, A–1010 Wien
www.hilger.at

Drei Graphic Novels auf der Shortlist des Heinrich-Wolgast-Preises

13. November 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Heinrich-Wolgast-Preis wurde 1986 vom Bildungs- und Förderungswerk (BFW) der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im DGB e.V. gestiftet, um die Darstellung der Arbeitswelt in der Kinder- und Jugendliteratur zu fördern. Der im Gedenken an den Reformpädagogen Heinrich Wolgast gestiftete Literaturpreis wird alle zwei Jahre von der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM) der GEW verliehen und ist mit 2000 Euro dotiert.

Auf die diesjĂ€hrige Shortlist haben es auch drei Graphic Novels geschafft: “Die Eisenbahn ĂŒber den Wolken” von Li Kunwu (Edition Modern), “Madgermanes” von Birgit Weyhe (avant-verlag, sowie “Die Geheimnisse von Schokolade” von Franckie Alarcon (Carlsen Verlag).

Die AJuM prüft Kinder- und Jugendliteratur und -medien unter dem Gesichtspunkt der Verwendbarkeit in pädagogischen Arbeitsfeldern. Die Ergebnisse dieser von mehr als 500 Pädagoginnen und Pädagogen aus allen Bundesländern getragenen Arbeit fließt in die pädagogische Praxis ein, außerdem in die Beratung von Kindern, Eltern, Lehrkräften, Erziehern sowie in Fortbildungsveranstaltungen und in zahlreiche Publikationen.

Ausgezeichnet wurde allerdings kein Comic, sondern der Roman “Exit Sugartown” von Martin Petersen. Aus der BegrĂŒndung der Jury: “… Exit Sugartown ist engagierte Jugendliteratur im besten Sinne: Ganz ohne Pathos, Moralisierung, platte Schuldzuweisung und stereotype Feindbilder, welche in allen politischen Lagern gras- sieren, direkt, unmittelbar und schonungslos. Es macht auf einen skandalösen gesellschaftlichen Missstand aufmerksam, der strukturelle Ursachen hat und einer dringenden Lösung bedarf. …”

Es ist erfreulich, dass von neun nominierten Titeln ein Drittel auf Comics entfĂ€llt. Vielleicht wird beim nĂ€chsten Mal, also 2019, eine Graphic Novel mit dem Heinrich-Wolgast-Preis ausgezeichnet – wir sind gespannt.

Line Hoven mit Hans-Meid-Preis 2017 ausgezeichnet

11. November 2017

Line Hoven ist Hans-Meid-PreistrĂ€gerin 2017, was auch mit einer Ausstellung in der Kunsthalle St. Annen in LĂŒbeck verbunden ist. Außerdem werden im Rahmen des Hochschulwettbewerbs Illustration vier Förderpreise an junge ZeichnerInnen vergeben .

Die Preisverleihung am Sonntag, den 12.11.2017 ist gleichzeitig die Eröffnung der Ausstellung “Scratch my Back”Kunsthalle St. Annen in LĂŒbeck. Dort werden Arbeiten von Line Hoven und Lars Henkel, dem PreistrĂ€ger 2015, sowie die BeitrĂ€ge aus dem Illustrationswettbewerb gezeigt.

Aus dem AnkĂŒndigungstext:

“…. Der von der Hans-Meid-Stiftung im Zweijahresrhythmus fĂŒr herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Grafik, insbesondere der Buchgrafik und der Buchillustration, vergebene Hans-Meid-Preis wurde 1993 von Max Meid, dem Sohn des Malers, Grafikers und Illustrators Hans Meid (1883–1957) gestiftet. Die PreistrĂ€gerin 2017 ist die Hamburger Illustratorin und Grafikerin Line Hoven, deren anspruchsvolle Arbeiten mit Schabkartons sowohl in der Technik beeindrucken, als auch in der meisterhaften Zeichenkunst und dem bilderzĂ€hlerischen Können begeistern. Um die Vielfalt illustratorischer Arbeiten vor Augen zu fĂŒhren, sind zudem Werke des PreistrĂ€gers 2015, Lars Henkel, prĂ€sentiert. …”

Ausstellung “Scratch my Back”: 12.11.2017 bis 11.2.2017

Ort: Kunsthalle St. Annen, Kunsthalle St. Annen, St. Annen-Str. 15, 23552 LĂŒbeck

https://kunsthalle-st-annen.de

 

Ulli Lust liest zum Abschluss der Reihe stories+strips in Frankfurt

9. November 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 8. Dezember 2017 findet in Frankfurt am Main die vorerst letzte Veranstaltung in der Reihe stories+strips statt, organisiert von Jakob Hoffmann. Ulli Lust, mit der stories+strips einst auch eröffnete, wird zu diesem Anlass im Orange Peel aus ihrem aktuellen Buch “Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein” lesen.

Lesung: 08.12. 2017,  19.30 Uhr (pĂŒnktlich)
Ort: Orange Peel, Kaiserstr. 39, Frankfurt am Main
Eintritt: 5 € / 3 €

 

„Der Riss“ – Buchvorstellung in Hamburg

8. November 2017

Am Samstag, dem 11. November stellen Autor Guillermo Abril und Fotograf Carlos Spottorno in der Fabrique in Hamburg ihr Buch „Der Riss“ (avant-verlag) vor.

FĂŒr das spanische Magazin El PaĂ­s Semanal machen sich Carlos Spottorno und Abril auf den Weg an die Außengrenzen der EU: von Melilla, der spanischen Enklave in Marokko, schwer bewacht und durch einen schier unĂŒberwindbaren Zaun geschĂŒtzt bis in den Norden Finnlands und die WĂ€lder Weißrusslands, wo NATO-Truppen fĂŒr einen Grenzkonflikt mit Russland trainieren. Die Autoren merken schnell, dass die europĂ€ische Grenze sehr viel komplexer ist, als dass man sie an einem einzigen Ort vollstĂ€ndig begreifen könnte. Sie treffen FlĂŒchtende, Grenzsoldaten und Kommunalpolitiker, und halten ihre Erlebnisse in Wort und Bild fest. Ein einmaliges Dokument der Herausforderungen, welche tagtĂ€glich an den Grenzen der EU auftreten.

Die Moderation ĂŒbernimmt Christa Pfafferott, der Eintritt ist frei. Die Veranstalter freuen sich jedoch ĂŒber eine kleine Spende fĂŒr die Fahrtkosten der Autoren.

Seminarraum in der Fabrik, GĂ€ngeviertel (Valentinskamp 34 A, Zugang ĂŒber Speckstraße), D–20355 Hamburg
abrique.das-gaengeviertel.info

Graphic Novel-Ausstellung im Hamburger Rathaus

7. November 2017

Vom 7.11.2017 bis zum 19.11.2017 sind im Rahmen der India Week Hamburg die Ergebnisse einer internationalen Zusammenarbeit im Rathaus zu sehen: Der Hamburger Zeichner Fabian Stoltz und der Journalist und Verleger Jai Undurti aus Hyderabad zeigen “The Cities Beneath“.

Aus dem AnkĂŒndigungstext: “Die Dialektik, eine Stadt aus der Perspektive einer lokalen Person und der eines Besuchers – des Anderen – des Außenseiters – zu sehen, wird gegenĂŒbergestellt werden, um eine komplettere Version der ErzĂ€hlung zu illustrieren.”

Die Ausstellung lÀuft von Dienstag, 7.11. bis Sonntag, 19.11. und ist tÀglich von 7 bis 20 Uhr geöffnet.

Ort: Hamburger Rathaus, Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg

Berliner Comicmesse

6. November 2017

Am Sonntag, dem 19. November 2017, findet wieder die Berliner Comicmesse statt.

Hier  treffen sich Fans, Verlage und Zeichner der grafischen Literatur. Neben dem breiten Angebot an alten und neuen Comics stellen Verlage ihr Programm mit aktuellen Veröffentlichungen vor, darunter Reprodukt und salleck publications. Fans treffen auf der halbjĂ€hrlichen Besuchermesse etablierte Zeichner und Grafiker, die mit VortrĂ€gen und Diskussionen in die Welt der Comics einfĂŒhren.

Die Comicmesse öffnet von 10 bis 16.00 Uhr ihre TĂŒren.

Ellington Hotel, NĂŒrnbergestr.55, D–10789 Berlin
www.comic-börse-berlin.de

„Fliegenpapier“ – Comic-Konzert in Kassel

3. November 2017

AnlĂ€sslich des Abschlusses der Nachlass­ver­zeichnung von Hans Hillmann, Teilnehmer der documenta 3, veran­staltet das documenta archiv am Sonntag, dem 5. November 2017 um 17 Uhr ein Comic-​Konzert, mit dem Berliner yam yabasha ensemble.

Vertont wird die Graphic Novel „Fliegen­papier“ von Hans Hillmann (avant-verlag), die der KĂŒnstler – in Anlehnung an den gleich­na­migen Krimi von Dashiell Hammett (1894-​1961) – zwischen 1975 und 1982 in großfor­ma­tigen Aquarellen schuf. Das wegwei­sende Werk nahm die Entwicklung der Graphic Novel – ein Begriff, der erst spĂ€ter geprĂ€gt wurde – vorweg. Die Handlung beginnt mit der Suche nach einer Tochter aus gutem Hause, die sich mit Gangstern einge­lassen hat, und entwi­ckelt sich schnell zu einem Mordfall.

In der VorfĂŒhrung verschmelzen drei Ebenen zu einem außer­ge­wöhn­lichen Erlebnis: die proji­zierten Bilder aus der Graphic Novel, der vorge­tragene Text und die Vertonung der Geschichte fĂŒgen sich zu einem neuen Ganzen.

Inspi­riert von der zeitlichen Situierung der Handlung baut der Komponist Itay Dvori in seine Jazz-​Komposition zu Hillmanns Werk Stilele­mente mit starker Referenz zur Musik-​Ästhetik der 1920/30er Jahre in Nordamerika ein, lĂ€sst aber dabei viel Raum fĂŒr Impro­vi­sation.

BegrĂŒĂŸung: Dr. Birgit Jooss, Eintritt: EUR 12,– (erm. EUR 9,–)

Gloria-​Kino, Friedrich-​Ebert Straße 3, D-34117 Kassel
Vorverkauf/Reservierungen: Gloria-​Kino, 0561-​7667950, www.filmladen.de und documenta archiv, 0561-​70727-3100

„Lorenzo Mattotti. Imago“ – Ausstellung in Basel

2. November 2017

Unter dem Titel „Lorenzo Mattotti. Imago“ widmet das Cartoonmuseum dem italienischen Comicautor eine umfangreiche Retrospektive, die nach der Vernissage am Freitag, dem 11. November,  am Samstag, dem 11. November eröffnet.

Bereits Ende der 1970er-Jahre, als GrĂŒnder des Kollektivs Valvoline, vertritt Mattotti ein weit gefasstes VerstĂ€ndnis von Kunst, Architektur, Film und Design. Nach mehrheitlich schwarzweissen AnfĂ€ngen findet er zu den dynamischen, farbstarken, expressiv aufgeladenen Bildern in fast wortlosen Comics, die ihn berĂŒhmt gemacht haben. Sein 1985 veröffentlichter sinnlicher Comicroman «Feuer» mit surrealistischen, traumtĂ€nzerischen Inhalten in ungewohnt kreidiger Technik ist ein Meilenstein der Comicgeschichte. Mattotti kehrt aber immer wieder zurĂŒck zur Zeichnung, 1991 erscheint der in fragiler LinienfĂŒhrung gehaltene Comicroman «L’Homme Ă  la fenĂȘtre». Er illustriert Klassiker wie: «HĂ€nsel und Gretel» und wird 2003 fĂŒr seine Version von «Dr. Jekyll and Mr. Hyde» mit dem Eisner Award ausgezeichnet. Kooperationen mit Musikern wie Lou Reed oder Filmern wie Wong Kar-Wai und Steven Soderbergh sind typisch fĂŒr diesen GrenzgĂ€nger, dessen Zeichnungen auch in grossen Zeitungen und Magazinen wie «The New Yorker», «Le Monde» und «SĂŒddeutsche Zeitung» zu finden sind.
Die Ausstellung im Cartoonmuseum Basel ist die erste Retrospektive Lorenzo Mattottis in der Schweiz. Sie entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem KĂŒnstler und prĂ€sentiert alle wichtigen Stationen seines breiten Schaffens – von den AnfĂ€ngen in den 1980er-Jahren bis heute. Im Christoph Merian Verlag erscheint eine begleitende Publikation zur «Ligne fragile».

Zur Ausstellung erscheint ein 120-Seitiger Bildband, der sich dem zeichnerischen Schaffen Mattottis widmet, mit Texten von Kuratorin Anette Gehrig und Christian Gasser.

„Lorenzo Mattotti –Ligne Fragile“ von Anette Gehrig (Hg.)

Erste deutschsprachige Publikation zu den feinen Zeichnungen im Stil der Ligne fragile mit vielen bisher unveröffentlichten Zeichnungen.
Lorenzo Mattotti, mit seinen intensiven, mit Kreide und Farbstift gemalten Comicalben weltbekannt geworden, arbeitet seit ĂŒber 40 Jahren an einer Serie von skizzenhaften, freien Tuschezeichnungen – der «Ligne fragile». Das vorliegende Buch versammelt einen Querschnitt durch das wohl persönlichste Werk des Italieners und erscheint im Rahmen der Ausstellung «Lorenzo Mattotti. Imago» im Cartoonmuseum Basel.

Lorenzo Mattotti – Ligne Fragile, ISBN 978-3-85616-846-9, 120 Seiten, schwarzweiß, Klappenbroschur, SFr.29,– , EUR 29,–, erscheint im November

Cartoonmuseum Basel, St. Alban–Vorstadt 28, CH–4052 Basel
Tel. +41 (0)61 226 33 60, Fax +41 (0)61 226 33 61
info@cartoonmuseum.ch, www.cartoonmuseum.ch
Öffnungszeiten: Di–Sa 14–17 Uhr, So 10–17 Uhr

Neu bei Schwarzer Turm

1. November 2017

„Sterben ist echt das Letzte“ von Eva MĂŒller

Bei den Großeltern von Eva MĂŒller gab es die sogenannte gute Stube. Der SchlĂŒssel fĂŒr die Stube lag auf der Kommode unter Opas bestem Hut (der so selten benutzt wurde wie die Stube selbst). Ihre Mutter erzĂ€hlte, dass frĂŒher die Leichen von verstorbenen Familienmitgliedern dort aufgebahrt wurden. Als Kind stibitze sie den SchlĂŒssel von der Kommode, schlich sich in die Stube, setzte sich dort auf das Leichensofa und wartete. Sie hatte Angst. Dem Tod ist sie aber nie begegnet.

Acht sehr persönliche Geschichten hat die Autorin zusammengestellt in denen sich auch ihre eigenen TodesĂ€ngste spiegeln: Eine alte Frau stirbt einsam. Bruder und Schwester sehen sich nach langer Zeit auf der Beerdigung des Vaters wieder. Eine Punkerin stellt fest, dass sie nicht unsterblich ist…

Sterben ist echt das Letzte, ISBN 978-3934167865, 160 Seiten, Klappenbroschur, EUR (D) 16,–, erschienen bei Schwarzer Turm

Mawil und Wandrille im GesprÀch in Plauen

30. Oktober 2017

 

Im Erich Ohser Haus in Plauen sprechen der Pariser Comic-Verleger  Wandrille und der Berliner Comiczeichner Mawil am Freitag, den 3.11.2017, mit der Kunsthistorikerin Elke Schulze ĂŒber das GlĂŒck des BĂŒchermachens, ĂŒber alte und neue Helden, ĂŒbers ErzĂ€hlen in Bildern, das Zeichnen im Zeitalter des Internet –  und ĂŒber „Vater und Sohn“.

Mawil ist ein deutscher Comiczeichner, der in seinen BĂŒchern hinreißende Geschichten von kleinen Verlierern mit großem Herzen erzĂ€hlt. Seine Helden tragen Namen wie Supa-Hasi und schlagen sich wacker durch das Leben. FĂŒr sein Buch „Kinderland“ erhielt er 2014 den wichtigsten deutschen Comicpreis, den „Max und Moritz-Preis“ in Erlangen.

Wandrille Leroy grĂŒndete gemeinsam mit einem Freund 2004 das Verlagshaus WARUM, bei dem seither viele ungewöhnliche und eigenwillige Comicpublikationen der jĂŒngeren Generation erschienen sind. Er verlegte daneben die erste französische Gesamtausgabe von „Vater und Sohn“, wofĂŒr er auf dem renommierten Comicfestival in Angouleme den „Prix du Patrimoine“ 2016 erhielt.

KĂŒnstlergesprĂ€ch am Freitag, den 3.11.2017, 19.00 Uhr.

Ort: Erich Ohser Haus, Nobelstr. 7, 08523 Plauen

http://e.o.plauen.de

Lesung mit Max Baitinger und Anna Haifisch in Berlin

27. Oktober 2017

Am Donnerstag, den 2. November um 20 Uhr lesen Max Baitinger und Anna Haifisch im Comicladen Modern Graphics in der Kastanienallee 79, Berlin, aus ihren Comics “Birgit” und “The Artist – Der Schnabelprinz”. Mit anschließender Signierstunde.

Ort: Modern Graphics | Reprodukt, Kastanienallee 79, 10435 Berlin
Eintritt: 3 EUR

www.modern-graphics.de,  www.facebook.com

 

Wissensvermittlung durch Comics

26. Oktober 2017

Copyright: Wilhelm Fink Verlag

Heute stellen wir zwei aktuelle Betrachtungen zu Comics vor, die der Vermittlung von Wissen dienen.

Im Beitrag von Armin Pfahl-Traughber unter dem Titel “Tierethik: Ein Sach-Comic zur EinfĂŒhrung“, gefunden beim Humanistischen Pressedienst, wird tatsĂ€chlich zuerst einmal die BeschĂ€ftigung mit Comics gerechtfertigt, immer noch:

“… Comics und Krimis galten lange als Schund. Mittlerweile hat sich da die EinschĂ€tzung geĂ€ndert, können darin doch auch Ă€sthetische und literarische QualitĂ€ten ausgemacht werden. Beim Comic lĂ€sst sich sogar die Dimension einer Wissensvermittlung konstatieren. …”

Tierethik – Der Comic zur Debatte” von Julia Kockel und Oliver Hahn, Wilhelm Fink Verlag, mutet nach der Leseprobe allerdings eher wie ein illustriertes Sachbuch an, unter Verwendung von Stilmitteln des Comics.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Philipp Schrögel setzt sich in seinem Artikel “Wissenschaftscomics – Was sagt die Forschung?” auf dem Portal wissenschaftskommunikation.de mit dem Band „Wissen durch Bilder: Sachcomics als Medien von Bildung und Information“ auseinander. Das medientheoretische Buch von Urs Hangartner, Felix Keller und Dorothea Oechslin ist im transcript Verlag erschienen und will Antworten auf diese Fragen geben:

“… Wie können Comics ĂŒber das rein Unterhaltende hinaus wirken? Wie steht es mit der Anwendung von Sachcomics etwa im pĂ€dagogisch-didaktischen Bereich oder in der historisch-politischen Bildung? Und wie authentisch können (Sach-)Comics erzĂ€hlen? …”

 

 

 

 

Lesung mit Barbara Yelin und Thomas von Steinaecker

25. Oktober 2017

Im Literaturhaus MĂŒnchen stellen Barbara Yelin und Thomas von Steinaecker gemeinsam ihre Graphic Novel “Der Sommer ihres Lebens” vor.

“Der Sommer ihres Lebens” ist die erste Zusammenarbeit zwischen der Zeichnerin Barbara Yelin und dem Schriftsteller Thomas von Steinaecker. Poetisch, anrührend und tiefsinnig erzĂ€hlen sie darin von Gerda, die im Altersheim lebt und sich an ihr Leben erinnert. WĂ€hrend sie den Heimalltag zu meistern versucht, denkt sie zurück, an ihre Jugend in den 1960er Jahren, ihre Begeisterung für ein Fach, in dem sie als Frau schief angesehen wurde, die Astrophysik, die harte Wahl, die sie damals treffen musste, in jenem Sommer ihres Lebens: zwischen ihrer Liebe zu Peter und einer Karriere im Ausland


Lesung: 26. Oktober 2017, 20 Uhr

Moderation: Niels Beintker (Bayerischer Rundfunk)

Ort: Literaturhaus MĂŒnchen, Bibliothek, Salvatorplatz 1, 80333 MĂŒnchen

Eintritt: Euro 10.- / 7.-

Neue Graphic Novel bei Bahoe Books

23. Oktober 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Wiener Verlag Bahoe Books ist im Oktober die Graphic Novel “Verdad” von Lorena Canottiere erschienen.

Es geht darin um eine junge Frau in den Jahren des spanischen BĂŒrgerkrieges und ihre einsame, hartnĂ€ckige Suche nach Gerechtigkeit und Freiheit. Diese dreht sich um die Kommune am Monte VeritĂ  in der Schweiz , wo sich Bakunin, Otto Groß und Hermann Hesse die Hand reichten.

Die italienische Originalausgabe wurde vom grĂ¶ĂŸten italienischen Comic-Magazin Fumetto Logica unter die zehn besten Neuerscheinungen 2016 gewĂ€hlt.

Über die Zeichnungen schreibt der Verlag: “Mittels einer Vielzahl einzelner Striche entwickelt Canottiere einen unvergleichbaren Zeichenstil, von nervös und kantig, bis hin zu sanften Schwingungen mit zarten Konturen, immer jedoch in eindringlicher Farbgebung.”