Graphic Novels
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Comicstipendien der deutschschweizer StÀdte

23. Januar 2018

Noch bis zum 16. Februar lĂ€uft die Bewerbungsfrist, um sich fĂŒr ein Comicstipendium der deutschschweizer StĂ€dte zu bewerben. Zum inzwischen fĂŒnften Mal schreiben Basel, Luzern, St. Gallen und ZĂŒrich gemeinsame Förderungen aus. BetrĂ€ge in Gesamthöhe von 40.000 SFr. werden ausbezahlt.

Zuletzt wurden mit Stipendien Anna Sommer (Hauptstipendium), Jan Bachmann (Förderpreis) und Simone Baumann (Projektbeitrag) bedacht.

#verlagegegenrechts

20. Januar 2018

Als Reaktion auf die PrĂ€senz rechter Medien auf Buchmessen hat sich unter dem Namen #verlagegegenrechts (auch auf facebook) ein AktionsbĂŒndnis von Verlagen gegen rassistisches, antifeministisches und homofeindliches Gedankengut gegrĂŒndet. Nachdem es auf der Frankfurter Buchmesse 2017 zu GewalttĂ€tigkeiten gegenĂŒber Andersdenkenden kam, wird das Engagement intensiviert, auf der kommenden Buchmesse in Leipzig sollen sichtbare Zeichen gesetzt werden.

Mit der Crowdfunding-Kampagne soll u.a. Material produziert werden, um ĂŒber die Ideologie und Strukturen rechter Verlage aufzuklĂ€ren. Mit Lesezeichen, Buttons und Taschen, die das Hashtag #verlagegegenrechts tragen, will die Initiative auf der Messe und in der Stadt Leipzig sichtbar werden. Außerdem sind 10 Diskussionsveranstaltungen wĂ€hrend der Messetage unter dem Motto „Die Gedanken sind bunt“ geplant.

Noch bis Sonntag Nacht lÀuft eine Crowdfunding-Kampagne, deren Ziel es ist, Informationsmaterial und Veranstaltungen zu finanzieren.

Das unten stehende Statement wurde auch von den Comic-Verlagen Reprodukt und avant-verlag unterzeichnet.

Wir, die unterzeichnenden Verlage, Initiativen und Einzelpersonen, stehen fĂŒr eine offene Debatte, einen Streit um die richtigen Ideen, um die Gesellschaft voranzubringen. Wir treten fĂŒr die Teilhabe möglichst vieler Menschen an Literatur, Kultur und Bildung ein. Dabei spielt es keine Rolle, welche Herkunft, Sprache, sexuelle IdentitĂ€t und Orientierung oder Religion jemand hat. Wir wehren uns gegen die Ausgrenzung von Menschen aus diesen GrĂŒnden in jeder Form – politisch, sozial oder kulturell.
In krassem Gegensatz zu solch einer grundsĂ€tzlich offenen Haltung stehen rechte Medien, die seit Jahren auf der Leipziger Buchmesse prĂ€sent sind. Gerade Compact als Sprachrohr von PEGIDA und insbesondere des rechten FlĂŒgels der AfD steht nicht fĂŒr Freiheit – weder fĂŒr die Freiheit der Menschen noch fĂŒr die Freiheit der Worte. Rechte Medien hetzen gegen die Presse, verbreiten Verschwörungsmythen und treten offen rassistisch, frauenverachtend und homofeindlich auf. Ihre Positionen sind keine DiskussionsbeitrĂ€ge, denn an einem Austausch sind sie nicht interessiert. Sie sind die Scharfmacher*innen, in deren Windschatten sich GewalttĂ€ter*innen bewegen. Die Zunahme der Angriffe gegen GeflĂŒchtete und deren UnterkĂŒnfte in Deutschland sowie gegen Menschen, die optisch vermeintlich keine „Deutschen“ sind, ist ein Beleg dafĂŒr.
Wir werden diesen Zustand nicht ohne Protest hinnehmen. Wir fordern die Leipziger Buchmesse auf, aus den verbalen Bekenntnissen zu demokratischen GrundsĂ€tzen Konsequenzen zu ziehen und Raum fĂŒr Meinungsfreiheit zu bieten. Die Buchmesse ist ein Ort, an dem Buchverlage sowie Medien aller Gattungen und Besucher*innen zusammentreffen und miteinander in Austausch treten, politisch und kulturell. Wir wollen in die Diskussion gehen, möchten auf der Buchmesse ĂŒber rechte Hetze und Diskriminierung sprechen. Wir laden Verlage, Autor*innen, Journalist*innen und Besucher*innen der Leipziger Buchmesse dazu ein, unter dem Motto #verlagegegenrechts Position zu beziehen. Wir nehmen die PrĂ€senz völkischer, nationalistischer und antifeministischer Verlage nicht wort- und tatenlos hin. Und werden wie in den letzten Jahren Protest organisieren, wo immer wir auf sie treffen.

indiebookday 2018

19. Januar 2018

Am Samstag, dem 24. MĂ€rz, findet zum fĂŒnften Mal der indiebookday statt, eine Aktion zur UnterstĂŒtzung unabhĂ€ngiger Verlage und Buchhandlungen. Dabei wird dazu aufgerufen, ein Buch eines Independent-Verlages in einer Independent-Buchhandlung zu kaufen, ein Foto von sich und dem Buch zu machen und das dann in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Google+ oder auf einem einem Blog,versehen mit dem Stichwort oder Hashtag #Indiebookday, zu veröffentlichen.

In den vergangenen Jahren hatte die vom mairisch verlag initiierte Aktion breites Medieninteresse und Aufmerksamkeit generiert. Neben vielen Literatur- und Sachbuchverlagen gehören die meisten Comicverlage keinem Konzern an und können so auch von interessierten Leserinnen und Lesern unterstĂŒtzt werden.
Weitere Informationen zur Aktion gibt es auf www.indiebookday.de.

Berlin: Stipendien fĂŒr Comic-KĂŒnstlerInnen

18. Januar 2018

Zum ersten Mal hat der Berliner Senat Comic-Stipendien vergeben. Mit dem Hauptstipendium wurde Mikael Ross („totem“, mit Nicolas Wouters, avant-verlag) bedacht, er erhĂ€lt 16.000 Euro. Zwei weitere Stipendien in Höhe von 2.000 Euro gingen an Paula Bulling („Lichtpause“, Rotopol) sowie Kai Pfeiffer („Bei Gefallen auch mehr“, mit Dominique Goblet, avant-verlag).

Ein Reisestipendium in Höhe von 15.000 Euro ging an Burcu TĂŒrker („SĂŒĂŸe Zitronen“, Jaja-Verlag).

Die Jury bestand in diesem Jahr aus Aisha Franz (Comiczeichnerin), Stefan Neuhaus (Deutscher Comicverein), Felix Pestemer (Comiczeichner), Marie Schröer (Lehrbeauftragte und Autorin) und Lars von Törne (Tagesspiegel).

Weitere Informationen zu den Auszeichnungen und Beispielseiten der Projekte, an denen die AutorInnen arbeiten (oben zu sehen: Das Projekt von Mikael Ross), finden sich auf tagesspiegel.de.

BildKlangLesungen mit Ferdinand Lutz und Dominik MĂŒller

17. Januar 2018


Dieses FrĂŒhjahr finden wieder zahlreiche BildKlangLesugnen statt. Comiczeichner Ferdinand Lutz und Sounddesigner Dominik MĂŒller bringen die beiden Kindercomics von Ferdinand Lutz „Q-R-T: Der neue Nachbar“ und „Rosa und Louis: Geisterstunde“ (beide Reprodukt) auf die BĂŒhne. Mit kleinen Animationen, Live-GerĂ€uschen und Musik erwecken sie die Geschichten um den außerirdischen Jungen Q-R-T und um die Geschwister Rosa und Louis und deren uralte und geisterhafte Schlossmitbewohner zum Leben. Die Termine im Januar:

“Rosa und Louis”-Lesung
Donnerstag, 25. Januar 2018 | 10.30 – 11.30 Uhr
Literaturhaus Frankfurt
Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main
Eintritt: 3 EUR
literaturhaus-frankfurt.de

“Rosa und Louis”-Lesung
Freitag, 26. Januar 2018 | 16.00 – 17.00 Uhr
Literaturhaus Freiburg
Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg
Eintritt: 6/4 EUR
literaturhaus-freiburg.de

Robert Deutsch – Ausstellung in Halle (Saale)

16. Januar 2018

Die Galerie Zaglmaier in Halle (Saale) zeigt ab dem kommenden Samstag, dem 20. Januar, ausgewĂ€hlte Arbeiten von Robert Deutsch („Turing“, avant-verlag). Um 15 Uhr wird die Ausstellung mit Illustrationen offiziell eröffnet, bis zum 27. MĂ€rz wird sie zu sehen sein.

Rober Deutsch wird am 22. Februar um 19:30 Uhr fĂŒr ein GaleriegesprĂ€ch vor Ort sein.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 13:30 bis 18:30 Uhr bei freiem Eintritt

Galerie Zaglmaier, Große Steinstraße 57, D–06108 Halle (Saale)
interartshop.de

„Gilgamesch“ – PrĂ€sentation in Berlin

15. Januar 2018

Am kommenden Freitag, dem 19. Januar,  prĂ€sentiert Jens Harder seinen neuen Band „Gilgamesch“ (Carlsen) bei Modern Graphics in Berlin-Prenzlauer Berg.

WĂ€hrend Jens Harder weiterhin an seiner Bild- und Kulturgeschichte der Menschheit arbeitet („Alpha“, „Beta“), beschĂ€ftigt er sich mit dem Ă€ltesten ĂŒberlieferten Epos der Geschichte: Gilgamesch. Es ist die Geschichte des Königs Gilgamesch und seines Freundes Enkidu – neu erzĂ€hlt in einem ganz eigenen Comicstil. Jens Harder zeigt mit dieser Graphic Novel erneut, wie er die graphische ErzĂ€hlung mit Mitteln aus der Vergangenheit vorantreibt.

Moderator Lars von Törne fĂŒhrt ein GesprĂ€ch mit dem Zeichner ĂŒber die Arbeit an seiner Bild- und Kulturgeschichte, Schauspielerin Nina Weniger liest aus dem Buch. Im Anschluss signiert Jens Harder. Der Eintritt betrĂ€gt 5 Euro.

Modern Graphics Kastanienallee 79, D-10435 Berlin
www.modern-graphics.de

AngoulĂȘme: Hauptpreis-Shortlist mit Lust und Sommer

11. Januar 2018

Auf dem Comicfestival im französischen AngoulĂȘme werden Ende des Monats die wichtigsten europĂ€ischen Comicpreise vergeben. Aus der Longlist der fĂŒr Preise nominierten Titel wurde von der Festivaljury nun eine zehn Titel umfassende Shortlist destilliert, die speziell fĂŒr den Hauptpreis des besten Buches des Jahres nominiert sind. Mit aktuellen Titeln von Ulli Lust („Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein“) und Anna Sommer („Das Unbekannte“) sind hier auch zwei deutschsprachige Autorinnen vertreten. Die gesamte Liste:

„Alors que j’essayais d’ĂȘtre quelqu’un de bien“ – Ulli Lust (Éditions çà et lĂ  – dt. bei Suhrkamp)
„Ces jours qui disparaissent“ – TimothĂ© Le Boucher (Éditions GlĂ©nat BD)
„Dans la Combi de Thomas Pesquet“ – Marion Montaigne (Dargaud)
„Emma G. Wildford“ – Zidrou & Edith (Soleil Editions)
„Hip Hop Family Tree #3“ – Ed Piskor (Éditions Papa GuĂ©dĂ©)
„L’Inconnu“ – Anna Sommer (Les Cahiers dessinĂ©s – erscheint im MĂ€rz bei Edition Moderne)
„Istrati!“ – Golo (Actes Sud Bd)
„Happy Fucking Birthday – Megg, Mogg & Owl“ – Simon Hanselmann (Misma Editions)
„La Saga de Grimr” – JĂ©rĂ©mie Moreau (Éditions Delcourt )
„La Terre des fils“ – Gipi (Futuropolis – erscheint im Mai im avant-verlag)

Birgit Weyhe: Ausstellung in Leipzig

10. Januar 2018

Arbeiten der Hamburger Autorin Birgit Weyhe werden vom morgigen Donnerstag, dem 11. Januar bis zum 4. MĂ€rz in der Moritzbastei in Leipzig gezeigt.

Die Biografie von Birgit Weyhe scheint prĂ€destiniert dafĂŒr, eine phantasie- und sehnsuchtsvolle KĂŒnstlerseele hervorzubringen: Geboren in MĂŒnchen, aufgewachsen in Uganda und Kenia, kehrte Weyhe erst mit 19 Jahren zurĂŒck nach Deutschland. Sie studierte zunĂ€chst Literaturwissenschaft und Geschichte in Konstanz und Hamburg, anschließend Illustration in Hamburg bei Anke Feuchtenberger.

Weyhes Themen und Geschichten reflektieren ihre eigene, bewegte Biografie, den Schwebezustand zwischen zwei Kulturen, die Sehnsucht nach Verwurzelung. Als Comic-KĂŒnstlerin spannt sie dabei einen Bogen zwischen ErzĂ€hlung und Illustration, reichert den dichten, dokumentarischen Inhalt mit einfĂŒhlsamer, allegorischer Bildsprache an, verneigt sich – im Bewusstsein ihrer eigenen Biografie – vor ihren Figuren und deren Geschichten.

Zur Eröffnung am Donnerstag, 11. Januar um 20:30 Uhr, spricht Journalist und Comic-Experte Andreas Platthaus.

Moritzbastei Leipzig, UniversitĂ€tsstraße 9, D-04109 Leipzig
www.moritzbastei.de

Ausschreibung fĂŒr den Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung

9. Januar 2018

Die Ausschreibung des Comicbuchpreises der Berthold Leibinger Stiftung 2019 lÀuft. Bis 30. Juni 2018 nimmt die Berthold Leibinger Stiftung Bewerbungsarbeiten elektronisch oder auf Papier entgegen.
Die aktuellen TrĂ€gerInnen des mit 15.000 Euro höchstdotierte Preises fĂŒr einen deutschsprachigen Comic werden im April bzw. Mai 2018 im Literaturhaus Stuttgart verliehen.

Der Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung wird seit 2015 jĂ€hrlich in Stuttgart fĂŒr einen hervorragenden, unveröffentlichten, deutschsprachigen Comic vergeben, dessen Fertigstellung absehbar ist.

Die Bewerbungsarbeit darf bis zur Preisverleihung im April/Mai des Folgejahres nicht als Ganzes publiziert sein.
Bisherige HauptpreistrÀger sind: Birgit Weyhe, Uli Oesterle, Tina Brenneisen sowie Thomas Pletzinger & Tim Dinter.

Der Comicbuchpreis ist mit 15.000 Euro dotiert, der PreistrĂ€ger erhĂ€lt außerdem eine Skulptur und eine Urkunde. Neben dem PreistrĂ€ger wĂŒrdigt die Jury außerdem gute Bewerbungsarbeiten als Finalisten. mit jeweils 1000 Euro.

AuszĂŒge aus dem prĂ€mierten Band werden in einer Ausstellung im Stuttgarter Literaturhaus gezeigt. Bei der Eröffnung dieser Ausstellung findet die offizielle Preisverleihung des Comicbuchpreises statt. Die Ausstellung soll nach einigen Monaten auch im Literarischen Colloquium Berlin gezeigt werden.

Die Jury:
Andreas Platthaus (FAZ, Frankfurt), David Basler (Edition Moderne, Zürich), Professor Dr. Frank Druffner (Kulturstiftung der LĂ€nder), Dr. Brigitte Helbling (Hamburg), Dr. Florian Höllerer (Literarisches Colloquium Berlin), Petra Morsbach (München), Dr. Stefanie Stegmann (Literaturhaus Stuttgart) und  Lars von Törne (Tagesspiegel, Berlin).

In KĂŒrze finden sich die Ausschreibungsdetails auch auf der Stiftungs-Website.

Berthold Leibinger Stiftung GmbH, Brigitte Diefenbacher, Johann-Maus-Str. 2, 71254 Ditzingen
www.leibinger-stiftung.de

„Gilgamesch“ – BuchprĂ€sentation in Hamburg

8. Januar 2018

Am kommenden Donnerstag, dem 11. Januar,  prĂ€sentiert Jens Harder seinen neuen Band „Gilgamesch“ (Carlsen) im Hamburger Aalhaus.

WĂ€hrend Jens Harder weiterhin an seiner Bild- und Kulturgeschichte der Menschheit arbeitet („Alpha“, „Beta“), beschĂ€ftigt er sich mit dem Ă€ltesten ĂŒberlieferten Epos der Geschichte: Gilgamesch. Es ist die Geschichte des Königs Gilgamesch und seines Freundes Enkidu – neu erzĂ€hlt in einem ganz eigenen Comicstil. Jens Harder zeigt mit dieser Graphic Novel erneut, wie er die graphische ErzĂ€hlung mit Mitteln aus der Vergangenheit vorantreibt.

Moderatorin Korinna Hennig (NDR) fĂŒhrt ab 20 Uhd ein GesprĂ€ch mit dem Zeichner ĂŒber die Arbeit an seiner Bild- und Kulturgeschichte und liest aus dem neuen Band „Gilgamesch“. Im Anschluss daran folgt eine Signierstunde.

Aalhaus, Eggerstedtstraße 39, D–22765 Hamburg
www.aalhaus.de

MĂŒnster Comic- und Mangaconvention

4. Januar 2018

Am kommenden Samstag, dem 6. Januar, findet in MĂŒnster wieder eine Comicmesse statt.

Von antiquarischen Comic Heften ĂŒber Merchandise, Figuren, Spielzeug und Original Art wird hier alles angeboten, was das Herz der Comic-Sammler höher schlagen lĂ€sst, wobei auch der Bereich Manga vertreten sein wird.
Zahlreiche Comiczeichner, Mangaka, Illustratoren und Grafiker prĂ€sentieren auf der Comicmesse MĂŒnster ihre Werke, Originale und Comics, die selbstverstĂ€ndlich auch gekauft werden können.
Die Comic und Manga Convention ist Treffpunkt fĂŒr Comic- und MangahĂ€ndler sowie Sammler und auch fĂŒr die ganze Familie eine Reise wert.

Eintritt: 5 Euro (Kinder bis 12 Jahren in Begleitung der Eltern frei), Öffnungsziet: 11 bis 17 Uhr.

Stadthalle MĂŒnster, Westfalenstraße 197, D–48165 MĂŒnster
comic-messen.de

„Die besten deutschen Comics“ – Ausstellung in Köln

2. Januar 2018

Die Wanderausstellung „Die besten deutschen Comics – Max-und-Moritz-PreistrĂ€ger 2016“ ist noch bis zum 31. Januar im Cöln Comic Haus zu sehen. Die Ausstellung zeigt die deutschsprachigen Comic-KĂŒnstler, die auf dem 31. Internationalen Comic-Salon Erlangen mit dem Max-und-Moritz-Preis 2016 ausgezeichnet wurden.

Gezeigt werden Arbeiten von Barbara Yelin (Beste deutschsprachige Comic-KĂŒnstlerin), Birgit Weyhe (Bester deutschsprachiger Comic), Katharina Greve (Bester deutschsprachiger Comic-Strip), Wunderfitz, Mikiko Ponczeck (Publikumspreis) sowie Patrick Wirbeleit und Uwe Heidschötter (Bester Comic fĂŒr Kinder).

Samstags von 15.00 bis 17.00 Uhr und nach Vereinbarung öffnet das Haus die Pforten, der Eintritt betrÀgt 5 Euro (Kinder bis 14 Jahre frei)

Cöln Comic Haus, Schmitz-Lippert-Stiftung, Bonner Straße 9, D–50677 Köln
www.coeln-comic.de

„Brodecks Bericht“ ist Comic des Jahres

29. Dezember 2017

Manu Larcenets „Brodecks Bericht“, die Comic-Adaption nach der Buchvorlage von Philippe Claudel (Reprodukt) ist Comic des Jahres 2017 der Tagesspiegel-Jury. Nachdem die einzelnen Mitglieder ihre jeweiligen Top 5 des Jahres vorgestellt hatten, kamen sechs Titel zur Abstimmung. Die Jury in diesem Jahr:

Barbara Buchholz, Kulturjournalistin (www.bbuchholz.de)
Gesine Claus, Comic-FachhÀndlerin (Strips & Stories, Hamburg)
Andrea Heinze, Kulturjournalistin (kulturradio vom rbb, BR, SWR Deutschlandfunk, MDR)
Micha Wießler, Comic-FachhĂ€ndler (Modern Graphics, Berlin)
Frank Wochatz, Comic-FachhÀndler (Comics & Graphics, Berlin)
Lars von Törne, Tagesspiegel-Redakteur (www.tagesspiegel.de/comics)

Ein Klick auf den Namen fĂŒhrt zur jeweiligen Bestenliste. Manu Larcenet wurde bereits 2012 fĂŒr den ersten Band von „Blast“ ausgezeichnet, 2016 wurde Birgit Weyhes „Madgermanes“ als Bester Comic des Jahres gekĂŒrt.

Auch in diesem Jahr waren die LeserInnen wieder aufgerufen, eigene Titel zu nennen. Die Einsendungen können hier nachgelesen werden.

„Alphabet des Ankommens“ – Buch erschienen

22. Dezember 2017

Im FrĂŒhjahr trafen sich ComickĂŒnstlerInnen und JournalistInnen mit und ohne Migrationshintergrund fĂŒr den Workshop „Alphabet des Ankommens“. Die wĂ€hrend der Projektwoche begonnenen Comic-Arbeiten sind nun in einem umfangreichen Buch bei der  Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung (bpb) erschienen.

Was bedeutet es, alles hinter sich zu lassen und in einem fremden Land neu anzufangen? Journalistische Reportagen und Comics zu diesem Thema gibt es viele. Aber Comicreportagen? Die sucht man fast vergeblich. Das Alphabet des Ankommens kombiniert Journalismus mit Comics, um das Thema Aus- und Einwanderung einmal anders anzugehen. E wie Ehrenamt, M wie Musik oder W wie Wohnsitz: Journalistinnen und Journalisten berichten mit Zeichnerinnen und Zeichnern aus zehn verschiedenen LÀndern davon, wie Migration weltweit Menschen und Nationen prÀgt.

Die oben gezeigten Beispielseiten stammen von Ahmed Mohammed Omer (Text) und Alice Socal (Zeichnungen) sowie Christina Heuschen (Text) und Magdalena Kaszuba (Zeichnungen)

Das Alphabet des Ankommens ist ein Projekt des Deutschen Comicvereins e.V. und wurde von der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung (bpb) gefördert. Die Leitung ĂŒbernahmen die Journalistin Lilian Pithan und der Comics-Autor Sascha Hommer. Die Comics lassen sich auch auf der Projektwebsite alphabetdesankommens.de online lesen.

Edition Moderne: FrĂŒhjahrsprogramm 2018

21. Dezember 2017

Die ZĂŒrcher Edition Moderne kĂŒndigt fĂŒr das FrĂŒhjahr 2018 neue Titel an. Neben einem Lizenztitel sind alle Comics wieder Arbeiten von schweizer und deutschen AutorInnen.

„MĂŒhsam – Anarchist in AnfĂŒhrungsstrichen“ ist eine auf Tagebuchaufzeichnungen basierende Biografie des Anarchisten Erich MĂŒhsam von Jan Bachmann. Die Sage von „Odysseus“ erzĂ€hlt Andreas Kiener aus der Sicht eines Dieners. Schwangerschaft, Freundschaft und die Suche nach GlĂŒck stehen im Mittelpunkt von Anna Sommers „Das Unbekannte“. Die französischsprachige Erstausgabe des Bandes ist in AngoulĂȘme auf dem internationalen Comicfestival fĂŒr einen der Festivalpreise nominiert. Eine Gedicht aus der nordischen Geschichtensammlung Edda illustriert Sören Glosimodt Mosdal mit „Nastrand“.

Diese und die weiteren Neuheiten werden in KĂŒrze auf der Verlagshomepage ausfĂŒhrlich vorgestellt.

Ulli Lust lÀdt ein: Comic-Casino am Wannsee

20. Dezember 2017

Unter dem Titel „Comic-Casino am Wannsee“ findet am Donnerstag, dem 11. Januar 2018 eine von Ulli Lust kuratierte Veranstaltung im im Berliner Literarischen Colloquium statt, bei der Arbeiten von vier Comic-KĂŒnstlerInnen prĂ€sentiert werden, die am Abend auch anwesend sein werden.

Wenn sich am ersten Casino-Abend des neuen Jahres das Literaturroulette am Wannsee um Comics und Graphic Novels dreht, öffnen wir RĂ€ume unserer Villa, die sonst verschlossen bleiben: An vier unterschiedlichen Orten zeigen KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler ihre neuesten Arbeiten. Von Ulli Lust, der Kuratorin des Abends, erschien im Avant-Verlag „Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens“ und dieses Jahr beim Suhrkamp Verlag „Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein“. Ihrer Einladung folgt Brigitta Falkner, die in ihrem Buch „Strategien der Wirtsfindung“ (Matthes & Seitz Berlin) durch die Welt der Parasiten wandert – und verstörend fantastische Bilder dieser Organismen schafft, in dem sie die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion, strenger Formalisierung und einem literarisch-zeichnerischen Spiel verschwimmen lĂ€sst. Falkners Wiener Kollegin Regina Hofer alias Borretsch widmet sich in ihrem expressiv gezeichneten und autobiografisch geprĂ€gten Band „Blad“ (°LUFTSCHACHT Verlag) dem Thema Essstörungen. Die dystopische Graphic Novel „Der Eremit“ (avant-verlag) von Marijpol befasst sich mit der Spaltung des durch Überangebot ĂŒberforderten Individuums, mit fundamentalen Fragen des Lebens und Sterbens in einer ĂŒberalterten Gesellschaft und – mit Obst. Kai Pfeiffer, bekannt fĂŒr seine dokumentarischen Comics und gemeinsamen Publikationen mit Dominique Goblet („Bei Gefallen auch mehr
“, Avant-Verlag), stellt sein aktuelles Projekt „GeisterhĂ€user“ vor.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30Uhr, der Eintritt betrÀgt 8 Euro (erm. 5 Euro).

Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, D-14109 Berlin
lcb.de

Deutsche Comics in AngoulĂȘme

19. Dezember 2017

Auf dem Comicfestival in AngoulĂȘme, Europas renommiertestem Festival, werden an einem Stand wieder Comics aus Deutschland prĂ€sentiert. In Zusammenarbeit mit dem Comic-Salon Erlangen, der Frankfurter Buchmesse und dem AuswĂ€rtigen Amt zeigt der Deutsche Comicverein eine Auswahl der letztjĂ€hrigen Veröffentlichungen sowie weitere Titel, beispielsweise der anwesenden AutorInnen wie zum Beispiel der fĂŒr einen Festivalpreis nominierten Ulli Lust.

Das Festival findet vom 25. bis zum 28. Januar statt.

avant-verlag: FrĂŒhjahrstitel angekĂŒndigt

18. Dezember 2017

Der Berliner avant-verlag hat sein FrĂŒhjahrsprogramm bekannt gegeben. Mit „Der Ursprung der Liebe“ ist ein neuer Band der Schwedin Liv Strömquist dabei, der sich mit dem Wandel des Liebesbegriffs beschĂ€ftigt. „Ikon“ ist eine auf wahre Begebenheiten basierende ErzĂ€hlung um die Oktoberrevolution von Simon Schwartz. Ein neues Buch erscheint auch von Gipi, „Die Welt der Söhne“ ist ein postapokalyptisches Drama. In Zusammenarbeit mit Sylvia Ofili legt Birgit Weyhe den Band „German Calender No December“ vor.

Zudem erscheinen unter anderem neue Comics von Manuele Fior (die Kurzgeschichtensammlung „Die Tage der Amsel“), Paolo Bacilieri („Fun“) und Magdalena Kaszuba („Das leere GefĂ€ĂŸâ€œ).

Das FrĂŒhjarsprogramm 2018 des avant-verlags kann hier komplett online durchgeblĂ€ttert werden.

Mawil: PrÀsentation in Eberswalde

15. Dezember 2017

Am morgigen Samstag prĂ€sentiert Mawil in Eberswalde seine Arbeit und signiert seine BĂŒcher. Die Aktion findet im Rahmen der wöchentlichen Reihe „Guten Morgen Eberswalde“ statt, bei der seit 2007 an jedem Samstagvormittag ein kĂŒnstlerisches Programm im Herzen der brandenburgischen Stadt stattfindet.

Wie immer beginnt die Veranstaltung um 10.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Paul-Wunderlich-Haus, Am Markt 1, D–16225 Eberswalde
Dezember-Programm als PDF